Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Grünfelder

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Salamanderfeuer

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BeitragThema: Re: Grünfelder   Mo Feb 03, 2014 8:28 pm

Ich verbarg den Hamster unter ein wenig feuchter aber lockerer Erde und trabte leise weiter. Ein Kaninchen wäre ideal, aber selbst noch ein kleiner Nager wäre besser als nichts...der Hamster war doch recht magere Beute. es mochte Blattleere sein, aber ich wollte mich trotzdem nicht damit zufrieden geben, es war unbefriedigend...
Ich suchte weiter, kam aber so langsam an die Grenzen des möglichen...das Gebiet war zu klein für so viele Katzen, zumindest, wenn die Beute so spärlich lief. Ich kehrte zu meinem Hamster zurück und nahm ihn mit zurück zu Turmalinschatten. Vielleicht sollten wir woanders unser Glück versuchen?
Überrascht zuckte ich mit den Ohren, als ich Froststerns weißen Pelz erblickte und neigte respektvoll den Kopf vor der Anführerin. War sie wegen Abendpfote hier? Ich legte meine eher karge Beute zu meinen Pfoten ab und wandte mich an Turmalinschatten "Die Beute scheint nicht besonders zu laufen, vielleicht veruschen wir es woanders nochmal? Marderforst udn Wolkenpfote jagen auch hier, das macht es vemrutlich nicht leichter Beute zu finden." miaute ich und erwartete eine Antwort vond er schiefergrauen Kätzin. Eine ernsthafte hoffentlich.

[jadg, kehrt zurück, begrüßt Froststern, fragt Turmalinschatten]
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BeitragThema: Re: Grünfelder   Di Feb 04, 2014 4:39 pm

Wolkenpfote zuckte arg zurück, als Marderfrost ihn anblaffte und einen heftigen Schlag verpasste. Er hätte zwar damit gerechnet, dass sein Mentor ein wenig enttäuscht reagierte, aber dass er gleich seine Wut ausübte, erschreckte den Weißen sehr. Marderfrost war schließlich ohne Ausnahme ein recht gütiger loyaler Kater gewesen, der seine Trainingseinheiten mit Bedacht und Ruhe anging, dies deutete aber auf etwas ganz anderes hin. Etwas was Wolkenpfote sich leider nicht erklären konnte.
Ohne Recht zu wissen, was seinen Mentoren jetzt noch gutmütiger stimmen könnte, nickte Wolkenpfote, wobei sein Mund ein 'In Ordnung' formte. Vielleicht würde es ja sinnvoll sein, einfach zu schweigen, so zumindest der Gedanke von Wolkenpfote. Der Gedanke, bevor Marderfrost anfing ihn zu umkreisen, die Krallen in den Boden gerammt. Wolkenpfotes' Pfoten kribbelten vor Aufregung, während seine eisblauen Augen angestrengt Marderfrost fixierten.
Die Frage jedoch bereitete ihm mehr Schwierigkeiten, wenn seine Antwort jetzt schlecht oder gar falsch ausfiel, hatte er verloren.
"Ich denke, ich kann meine Flinkheit nutzen. Aufgrund meiner Größe sollte ich dir perfekt ausweichen können, andererseits sollte sich meine Größe auch zu Nutze machen, indem ich besonders an deinem Brustkorb angreife, das ist für's abwehren sicher eine Fangstelle.", die Worte sprudelten nur so regelrecht aus dem Kater raus, obwohl er es hätte gerne vermeiden wollen. Sicher war er sich dabei nicht, also nützte ihm es jetzt leider nichts.
Der Geruch von anderen Katzen stieg Wolkenpfote in die Nase, doch er akzeptierte es jediglich mit einem Schulterzucken. Wenn er sich jetzt ablenken lassen würde, könnte das fatale Folgen haben.

Out: Sorry für den miesen Post.
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BeitragThema: Re: Grünfelder   Do Feb 13, 2014 11:28 am

Erst als der junge Kater schüchtern zu sprechen begann, wurde dem braun weißen bewusst, dass er überreagiert hatte. Mit einem seufzen senkte er den Blick und lauschte der guten Antwort des weißen Katers. "Das war schon recht gut. WindClan Katzen sind im allgemeinen dafür bekannt, dass sie flink und blitzschnell angreifen. Versuchs mal danach zeige ich dir einen einfachen Trick um jemanden der schwächer ist als du leicht abzuwehren." Gefasst stellte sich Marderfrost in einigem Abstand auf, lockerte die Beine und senkte leicht seinen Körper um in alle Richtungen ausweichen zu können, sich zu ducken oder in die Luft zu springen. Aus wachsamen Augen betrachtete er den weißen, ruhig als ob er auf der Jagd wäre verfolgte er jede Bewegung seines Schülers.

[OUT: macht nichts, meiner ist mies geworden >.<]
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Abendsonne

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BeitragThema: Re: Grünfelder   Sa Feb 15, 2014 5:24 pm

Während Abendpfote sich nach weiterer Beute umsah, bemerkte sie im Augenwinkel eine Bewegung. Sie hob kurz den Kopf und blickte in die Richtung, wo Turmalinschatten noch stand. Mit Überraschung musste die Rote feststellen, dass es Froststern war, die zu ihnen gekommen war. Will sie mich beurteilen? Oder wieso ist sie hier?, fragte sich die Schülerin sofort und schluckte leicht.
Mit diesen Gedanken im Kopf war Abendpfote plötzlich etwas unsicher. Es war eben doch etwas anderes, wenn sie alleine jagte, als wenn sie dabei beobachtet wurde. Dennoch wollte sie ihrer Mentorin zeigen, dass sie bereit war, zur Kriegerin ernannt zu werden. Froststern stolz zu machen war im Moment ihr größtes Ziel.
Also wandte sich die Rote wieder ihrer eigentlichen Aufgabe zu und schlich weiter durch das Unterholz. Mittlerweile fing es auch schon leicht an zu schneien und die kalten Flocken kitzelten auf ihrem Gesicht, doch Abendpfote ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Ich will Froststern zeigen, dass ich trotz meines auffälligen Fells gut jagen kann!, sagte sie sich, während sie all ihre Sinne auf ihre Umgebung richtete.
Ihr linkes Ohr zuckte, als sie in der Nähe ein Ast knacken hörte. Langsam drehte sie den Kopf herum und entdeckt eine ziemlich magere Maus zwischen einigen Blättern herumscharren. Ist zwar nicht sehr fett, aber einen Schüler dürfte sie schon satt bekommen, überlegte die Kätzin und schlich lautlos auf ihre ausgewählte Beute zu.
Langsam und vorsichtig, so wie sie es gelernt hatte, setzte die Rote eine Pfote vor die andere, bis sie nah genug war, um ihre Beute mit einem Sprung zu erwischen. Sie spannte ihre Muskeln an und atmete flach, ehe sie gekonnt absprang. Fast hätte sie die Maus verfehlt, da diese bereits schon fliehen wollte. Doch mit einem gezielten Pfotenschlag erwischte Abendpfote sie doch noch und tötete sie schnell.
Da sie bemerkte, dass Salamanderpfote bereits zu Turmalinschatten und Froststern zurückgegangen war, schnappte sich auch Abendpfote ihre Maus, holte eilig ihre vorher gefangene Feldmaus und lief mit beiden Beutestücken zu den anderen.

[bemerkt Froststern, ist kurz verunsichert, jagt weiter, fängt eine magere Maus, holt die Feldmaus, geht zu den anderen]
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Froststern

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BeitragThema: Re: Grünfelder   Mi Feb 19, 2014 6:16 pm

Wohlwollend betrachtete Froststern die Beute von Salamanderpfote. Es mochte zwar nur ein Hamster sein, aber man musste auch die Tatsache bedenken, dass Marderfrost nicht allzu weit trainierte. Zusammen mit ihrer eigenen Beute und dem Fang von Abendpfote würden schon ein paar Katzen satt werden. Zufrieden beobachtete die junge Anführerin Phönixfeders Tochter, die sich trotz der Anwesenheit ihrer Mentorin nicht verunsichern ließ und noch eine Maus erwischte. Als die flammenfarbene Schülerin sich zu Salamanderpfote, Turmalinschatten und Froststern gesellte, landete etwas Kaltes auf der Nase der Weißen.
Mit einem unangenehmen Kribbeln unter dem Pelz schaute die Anführerin des WindClans in den Himmel hinauf. Schneeflocken tanzten umher und senkten sich langsam zu Boden. Hier und dort begann der Schnee schon liegen zu bleiben. Damit hatte die Blattleere endgültig angefangen. Salamanderpfote riss die Kriegerin aus ihren düsteren Gedanken über Hunger, Kälte und Krankheit. Er schlug vor, an die Jagd nochmal an einem anderen Ort zu versuchen. An sich kein schlechter Vorschlag, vor allem im Anbetracht des Wetters, doch Froststern hatte andere Pläne. Sie wollte ins Lager zurückkehren und die übrigen Mentoren der älteren Schüler zum Fortschritt ihrer Schützlinge befragen. Zudem zerbrach die Kätzin sich den Kopf darüber, wer die kleine Bachjunges trainieren sollte. Ein Mitglied des ehemaligen WolkenClans bot sich natürlich an, da diese Katzen die Vorzüge der Silbernen natürlich perfekt würden fördern können. Andererseits war es riskant, Katzen eine Schülerin zu geben, die sich vor gar nicht allzu langer Zeit erst dem Clan angeschlossen hatten.
"Wir kehren erstmal ins Lager zurück. Ihr könnt dann von dort aus gerne zu einer weiteren Jagd aufbrechen, aber nicht ohne einen zweiten Krieger.", miaute Froststern schließlich entschieden und verlegte ihre Überlegungen auf einen späteren Zeitpunkt. Heidepelz würde ihr vielleicht bei der Entscheidung helfen können; manchmal genügte ein anderer Blickwinkel schon, um die Lösung eines Problems zu finden. Die eigene Beute im Maul setzte Froststern sich an die Spitze der Katzen und kehrte zum WindClan-Lager zurück.

---------> WindClan-Lager

[beobachtet Abendpfote; bemerkt den Schneefall; denkt nach; bricht ins Lager auf]
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Salamanderfeuer

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BeitragThema: Re: Grünfelder   Mi Feb 19, 2014 8:58 pm

Statt Turmalinschatten meldete sich Froststern zu wort, es sollte erstmal zurück ins Lager gehen. Es machte vermutlcih keinen großen unetrschied, auch wenn ich gerne noch mehr gejagd hätte. Immerhin würde es vom Lager aus möglich sein in eine ganz andere Richtung zu gehen, wovon ich mir doch einiges versprach.
Wie um mich vor zu viel Optimimus zu waren, fielen weiße Flocken auf das weite Moorland. Um so wichtiger, das nächste Mal ein Gebiet zu erwischen, wo die Beute besser lief! Mit dem Feldhamster im Maul lief ich der weißen Anführerin hinterher, zurück ins Lager.

---> Windclan-Lager
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Abendsonne

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BeitragThema: Re: Grünfelder   So Feb 23, 2014 10:06 am

Abendpfote wollte gerade ihre Beute ablegen, als plötzlich etwas Weißes, Kaltes auf ihre Nase landete. Sofort kitzelte diese und ein kurzes Niesen schüttelte die flammenfarbene Kätzin. Dabei öffnete sie kurz das Maul, um nach Luft zu schnappen, und ließ somit ihre Beute fallen.
Grummelnd sah sie blinzelnd zum Himmel und erkannte, dass es eine Schneeflocke gewesen war, welche auf ihre Nase gelandet war. Automatisch plusterte sie ihren roten Pelz auf, um sich gegen die nasskalten Flocken zu schützen. Ich hasse die Blattleere jetzt schon... Ich will wieder den warmen Sonnenschein auf meinem Fell spüren..., dachte sich Abendpfote und blickte schließlich zu Froststern. Vielleicht war sie ja gekommen, um noch etwas mit ihr zu trainieren? Im Jagen hatte sie sich ja eben schon bewiesen, aber vielleicht wollte Froststern ja noch etwas Kampftraining machen?
Entgegen Abendpfotes Vorstellungen aber erklärte die weiße Anführerin, dass sie erst einmal zurück ins Lager gehen würden. Bei diesem Gedanken musste die rote Schülerin sofort wieder an Obsidianpfote denken. Ich muss endlich mit ihr reden... Sonst verlier ich sie auch noch..., nahm sie sich vor und seufzte lautlos, bevor sie ihre Beute wieder aufnahm und wortlos Froststern folgte. Hoffentlich war Obsidianpfote im Lager und nicht unterwegs.

tbc: WindClan-Lager

[muss wegen einer Schneeflocke niesen, lässt ihre Beute los, denkt nach, folgt Froststern]
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BeitragThema: Re: Grünfelder   Di Feb 25, 2014 3:50 pm

Als Marderfrost ihm eine Aufgabe erteilte, nickte Wolkenpfote zustimmend und stellte sich breitbeinig hin, um sich für den Angriff vorzubereiten. Seine Krallen löcherten den Boden, während seine eisblauen Augen unentwegt auf Marderfrost lagen. Fieberhaft begann er zu überlegen, wie er seinen Mentoren am besten überlisten könnte. Viele verschiedene Techniken hatte er nicht zur Auswahl, denn während seiner gesamten Schülerzeit lag er im Kämpfen eher hinten, was nicht an Trainingsmangel lag, sondern an Wolkenpfote der nichts auf die Reihe bekam Die Erinnerungen die er damit verband, nützten ihn dabei auch nicht viel. Wenigstens war er während des Training frei von den Gefühlen für Milanpfote und den Hass auf Drachenpfote. Wolkenpfote seufzte. Was war er nur für ein Weichei! Gut verständlich, dass Milanpfote da eher Gefühle für Drachenpfote als für ihn entfand. Mit schüttelnden Kopf stieß er die Gedanken wieder weg und begann Marderfrost zu umkreisen. Er war sich unklar, wie er wohl am besten angreifen sollte, ohne seinen Mentoren dabei komplett zu enttäuschen. Er konnte zwar kämpfen, aber er wollte sich nicht so blöd anstellen wie bei den letzten Malen. Schließlich preschte er aber nun doch frontal auf Marderfrost zu, lief aber gezielt an ihm vorbei, kehrte dann rasend zurück und zog ruckartig das linke Vorderbein seines Mentoren weg. Gekonnt verlagerter er sein Gewicht und stieß den nun nicht mehr sicherstehenden Marderfrost um. Seine eisblauen Augen leuchteten triumphierend, als er ein paar Schritte zurücktrat und seinen Mentoren aufstehen ließ. Wenigstens hatte er diesmal gesiegt.

[umkreist Marderfrost, greift an]
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BeitragThema: Re: Grünfelder   Di März 04, 2014 5:39 pm

Mit kühlem Blick beobachtete Marderfrost seinen Schüler welcher sich breitbeinig hinstellte und dann zu überlegen schien. Die beiden Kater umkreisten sich einige Zeit bis Wolkenpfote schließlich frontal auf seinen Mentor zustürmte. Der massige WindClan Kater spannte die Beine um im letzten Moment in die Luft zu springen verharrte dann jedoch als sein Schüler ein kleines Stück zur Seite schwenkte. Marderfrost verpasste ihm einen Stoß in die Seite doch lief Wolkenpfote weiter, wirbelte herum und schlug ihm eine Vorderpfote weg. Marderfrost unterdrückte ein erschrockenes aufjaulen als ihm Pfoten in die Seite trafen und er das Gleichgewicht verlor. Dumpf prallte er in das Federnde, mit einzelnen Schneeflocken bedecktes, Gras. Reglos blieb der weiß getigerte liegen und musterte seinen Schüler Stolz. "Das war wirklich gut Wolkenpfote." Lobte er den weißen und rappelte sich auf. Schüttelte sich Gras und Erde aus dem Fell und stellte sich dann wieder locker hin. "Jetzt bin ich aber dran." Marderfrost sprang auf seinen Schüler zu und setzte diesmal auf Muskelkraft.
Lange rangen Schüler und Mentor noch miteinander. Wolkenpfote schlug sich immer besser und auch Marderfrosts Gedanken klärten sich wieder. Sein Wutausbruch war schon wieder vergessen und das Training kam ihm gut. Als es langsam spät wurde und es mehr zu Schneien begann, beide Kater voll Erde, Gras und Schlamm waren, keuchten und vor anstrengung und Kälte zitterten beendete Marderfrost ihren letzten Kampf. "Das reicht für heute erst einmal, wir sollten zurück ins Lager bevor wir hier noch Festfrieren." Scherzte er und schüttelte den dicken Pelz. Ein großteil des Schmutzs flog von seinem Pelz doch würde er sich im Lager noch eine ausführliche Wäsche gönnen müssen. Mit zufriedenem Gesichtsausdruck lief Marderfrost los.

Tbc: WindClan Lager
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Milanfeuer

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BeitragThema: Re: Grünfelder   Mo März 31, 2014 9:24 pm

Vertretung für Wolkenpfote

Stolz funkelten Wolkenpfotes Augen auf den am Boden liegenden Kater herab und alle Gedanken an Drachenpfote waren vergessen. Marderfrost hatte ihn gelobt, er hatte er wirklich geschafft, den älteren Kater zu Fall zu bringen. Wenn das nicht eine Leistung war, von der er Milanpfote erzählen konnte ohne sich zu fragen, ob Drachenpfote das wohl besser gekonnt hätte ...
In seine Träume vertieft und sich die grüngelblichen Augen seiner Freundin, erfüllt von einem beeidruckten Blitzen, vorstellend, sah er den Angriff nicht kommen. Die lobenden Worte klangen noch in seinen Ohren und in seiner Brust pochte ein seltenes Gefühl von Stolz, als er plötzlich Fell rascheln hörte und sich gleich darauf etwas Schweres auf ihn warf. Überumpelt stürzte Wolkenpfote zu Boden, schlug aber sogleich mit den Pfoten nach seinem Mentor, rang mit ihm und versuchte, sein geringeres Gewicht und seine Wendigkeit dem Größeren gegenüber als Vorteil auszuspielen.
Irgendwann verlor der weiße schüler das Zeitgefühl. Immer wieder konnte er kleine Erfolge erzielen, aber schon spürte er die Erschöpfung in seinen Gliedern, die im Kampf mit einem ausgewachsenen Krieger unumgänglich war. Bald hätte man Wolkenpfote nicht einmal mehr erkannt, da sein Fell von Grasklumpen und Erdsüritzern bedeckt war und sein ansonsten so reinweißes Fell eher hellbraun-braun gesprenkel wirkte.
Endlich ließ Marderfrost von ihm ab und sogleich erhob sich Wolkenpfote taumelnd auf die Pfoten und versuchte, ruhig stehen zu bleiben. Doch sein Atem ging heftig, er schwitzte und seine Beine zitterten heftig - und das nicht nur wegen der Erschöpfung. Die Temperatur war jetzt, wo es Abend wurde, rapide abgefallen und Schnee tanzten in dicken Flocken vom Himmel herab. Der Kater brachte ein schwaches Grinsen hervor und nickte mit bebenden Schnurrhaaren, bevor er sich bemühte, den umherfliegenden Dreckklumpen von Marderfrost auszuweichen. Schließlich war der Weiße - wenn man ihn noch so nennen konnte - schon schmutzig genug. Das würde eine lange Fellwäsche werden.
Mit langen Sprüngen setzte Wolkenpfote seinem Mentor schließlich hinterher in Richtung WindClan Lager.

tbc: WindClan Lager
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Falkenherz

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BeitragThema: Re: Grünfelder   So Jun 01, 2014 4:01 pm

cf: WindClan-Lager

In einem schnellen Tempo lief Falkenherz über die Ebene, auch wenn er hin und wieder einen Blick zurückwarf, um zu prüfen, ob Windkralle und Bachpfote ihm auch folgen konnten. Es war fast schon wie mit einem Schüler, wobei Falkenherz dieses Mal wohl eher zwei Schüler hatte. Das kann ja lustig werden, dachte er sich, während er weiterlief.
Schließlich kamen sie aber bei den Grünfeldern an, woraufhin Falkenherz sein Tempo langsam drosselte, bis er stehen blieb. Das weiche Gras, welches hier normalerweise wuchs, war von einer dicken Schneeschicht bedeckt, auch wenn man hier und da ein paar braune Flecken sah, wo die Nagetiere im Schnee gebudelt hatten. Hier und da sah man auch einige Pfotenspuren, die von potentiellen Beutetieren zeugten.
"Das hier sind die Grünfelder. Im Gegensatz zum Moorland ist der Boden hier sehr fest und man muss keine Angst haben, irgendwo einzusinken. In der Blattgrüne steht hier eine riesige Blumenwiesen mit saftigem Gras, wo nur vereinzelt Bäume oder Büsche wachsen. Im hohen Gras verstecken sich gerne Mäuse und Kaninchen, weshalb man hier mehr als nur gut jagen kann. Jetzt in der Blattleere ist hier weniger los, aber man kann dennoch Beute finden. Man muss sich nur gut umsehen", erklärte Falkenherz seinen beiden Begleitern und ließ seinen schmutzgrünen Blick über die Ebene schweifen. Es war zu schade, dass es nicht Blattfrische oder Blattgrüne war, so hätte er den beiden ehemaligen WolkenClan-Katzen den Ort viel besser zeigen können.

[läuft über die Ebene | kommt an | erklärt Windkralle & Bachpfote die Grünfelder]
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Windkralle

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BeitragThema: Re: Grünfelder   Di Jun 03, 2014 10:11 pm

<-- WindClanlager

Trotz der bestehenden Witterung kamen die beiden Krieger und die junge Schülerin recht schnell voran - wobei der braungetigerte Kater ja auch ein zügiges Tempo vorgab -, so dass sie bald das abwechslungsreiche Moorland hinter sich gelassen hatten. Ihr Weg führte sie nach Westen und als Falkenherz' Pfotenschritte langsamer wurden, glaubte sich der maskierte Kater sogar ein wenig daran erinnern zu können, dieses baumlose Gebiet bereits zumindest gestriffen zu haben. Möglicherweise hatte Heidepelz ihn hieran vorbeigeführt, als er ihm die Grenzen des WindClanterretoriums gezeigt hatte.
Immer mal wieder sah sich Windkralle nach seiner grauen, gestreiften Schülerin um, ehe sie endgültig hielten und der Tigerkater einiges zu den Grünfeldern erläuterte. Mit aufgestellten Ohren hörte Windkralle zu, bevor er sich auf der leeren, schneebedeckten Ebene umsah. Hier und dort, wo der Schnee den Blick auf die Erde zuließ, konnte man braune Grasflächen erkennen, aber davon abgesehen machte dieser Ort in der Blattgrüne wahrscheinlich wesentlich mehr her. Nun zeugte nur der teilweise recht schale Geruch von Nagetier, verrottetem Grünzeug und gefrorenem Boden davon, wie diese Ebene in der Blattfrische oder -grüne wahrscheinlich aufblühte und ein wahres Frischbeuteparadies wurde.
"Vielen Dank, Falkenherz.", nickte Windkralle kameradschaftlich. "Es ist auf jeden Fall ein wunderbarer Platz, um Jagdfähigkeiten zu trainieren."
Damit wandte sich der erfahrene Krieger endlich an die mittlerweile sicher ungeduldige Bachpfote und miaute enthusiastisch:"So, wir wollten ja bergeweise Frischbeute nach Hause bringen, richtig? Dann stell' mal die Ohren auf, mach die Augen auf und schön aufmerksam sein. Denn bevor man lernt, seine Beute zu fangen und zu töten, muss man erst einmal lernen, sie zu finden und zu erkennen, habe ich recht? Dann sage mir einmal, was du alles riechen kannst. Nur zu, zähl einfach stupide alles auf, was dir in die Nase kommt, auch wenn du denkst, dass es nicht wichtig ist. Umso mehr Gerüche du erkennst, desto besser."
Trotz seiner scherzhaften Art, waren seine silberblauen Augen auffordernd auf die kleine Kätzin gerichtet, während er sich in einer beinahe gemütlich wirkenden Geste in den Schnee setzte und sich mit einem seiner langen, schwarzen Hinterläufe am Ohr zu kratzen begann.

[spricht mit Falkenherz und Bachpfote]
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Bachfeder

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BeitragThema: Re: Grünfelder   Sa Jun 07, 2014 6:18 pm

<------------ WindClan-Lager

Bachpfote musste sich anstrengen, um den Anschluss an die Krieger nicht zu verlieren. An manchen Stellen war die Schneedecke tückisch, sodass die junge Kätzin sich plötzlich bis zum Bauch in eiskaltem Pulverschnee wiederfand. Jedes Mal war es ein kleiner Kampf, wieder auf festen Boden zu kommen. Irgendwann hielten Falkenherz und Windkralle. Schnaufend kam die Silberne bei den Katern an.
Kaum stand Bachpfote, da hob der braun Getigerte auch schon an, etwas über die Gegend zu erzählen. Ein wenig enttäuscht war die getigerte Schülerin schon; sie hatte irgendwie...mehr erwartet. Es lag vermutlich daran, dass dieses Gebiet wie der Rest des WindClan-Territoriums unter einer einheitlich langweiligen Schneedecke lag.
Als Windkralle das Wort ergriff schnipste Bachpfote kurz mit den Ohren und spitzte sie dann aufmerksam. Die Beute erkennen zu müssen, bevor man sie jagen konnte, klang einleuchtend. Ungewohnt ernst reckte die junge Schülerin ihre Nase in die Luft. Öffnete das Maul und atmete tief ein. Der Geruch von Schnee überlagerte alles, aber da war noch etwas Anderes in der Luft. Ein Duft, den die Wellenstreifige nicht zuordnen konnte; der aber auch nicht in den Bereich der Frischbeute passte.
"Es...es riecht nach Schnee. Und da ist noch etwas Anderes. Keine Frischbeute." Ein Windstoß blies Bachpfote ins Gesicht. "Und Vogel. Die kleinen Braunen.", fügte sie hinzu und sah neugierig zu Windkrale hoch. Hatte sie alles gefunden? Oder etwas übersehen?

[kommt an; ist erschöpft; prüft die Luft; riecht Schnee, die Blattfrische und Spatzen]
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BeitragThema: Grünfelder   Di Jun 10, 2014 7:45 pm

<----------WindClan-Lager

Ich blieb stehen und prüfte die Luft. Bachpfote war mit Falkenherz und Windkralle unterwegs und ich beschloss, mich von ihnen fernzuhalten, damit sie ihre Ruhe hatten. Ich roch Kaninchen und schlich geduckt in die Richtung, aus der der kräftige Duft kam. Diesmal wollte ich nicht hinter dem Tier hersprinten, sondern mich anschleichen und es mit einem Satz erlegen. Eigentlich jagten zwar nur die Krieger in Wald so, aber man konnte es schließlich wenigstens probieren. Außerdem hindere mich mein langes Fell im Schnee am schnellen Laufen, da ich immer im Winter Schneeklumpen am Bauch zu hängen hatte. Allerdings hob sich mein Pelz recht deutlich von der blütenweißen Schneedecke ab. Ich sah das Kaninchen etwa eine Fuchslänge vor mir sitzen, vermutlich suchte es nach etwas Fressbarem. Ich spannte meine Beine an und sprang. Das Kaninchen fing ich, aber bei der Landung kam ich unglücklich auf und verknickte mir die linke Vorderpfote, weil ich im Schnee ausrutschte. Ich jaulte auf und kippte zur Seite, doch ich erhob mich mühsam wieder auf die Pfoten. Dann nahm ich mein Kaninchen und humpelte ins Lager zurück.

[sieht eine Patrouille, will ein Kaninchen fangen, verletzt sich, humpelt zurück zum Lager]

---------->WindClan-Lager
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Windkralle

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BeitragThema: Re: Grünfelder   Do Jun 12, 2014 4:54 pm

Bachpfote öffnete ihr Maul und atmete tief die kalte Luft der Blattleere ein, während Windkralle sich noch immer gemächlich an seinem Ohr kratzte und einen geduldigen Gesichtsausdruck aufgesetzt hatte. Er konnte sehen, wie ihr hübsches, streifenbeschmücktes Gesicht sich veränderte, während sie sich zu konzentrieren versuchte und grübelte. Als sie dann schließlich in seine silberblauen Augen sah und zur Antwort anhob, ließ der langbeinige Kater seinen Hinterlauf sinken und schaute freundlich auf sie herunter, während seine hohen Wangenknochen wie immer ein schelmisches Lächeln auf seinen Schädel zu zaubern schienen.
Die kleine Kätzin hatte den Geruch von Schnee identifiziert, ansonsten sprach sie von etwas, das 'keine Frischbeute' war und Windkralle überlegte kurz. Es gab viel, was das hätte sein können. Zum Beispiel der Geruch von gefrorener Borke oder der unterschwellige Hauch der ersten Pflanzenkeime unter der Schneedecke, die die Blattfrische ankündigten. Der Geruch von braunen Vögeln, der widerum sehr stark in der Luft hing, war allerdings leichter zu bestimmen. "Diese braunen Vögel, die du meinst, Bachpfote, heißen Spatzen und der Geruch ist sehr frisch. Vielleicht haben sie im Schnee nach Nahrung gesucht, denn immerhin sind hier einige Krallenabdrücke ihrer kleinen Pfoten zu erkennen."
Mit seiner Schweifspitze schnippte er auf den Boden, wo die Spuren im Schnee verewigt waren und wartete noch einen Moment aufmunternd, ob seine Schülerin ihm noch mehr erzählen würde. Als er merkte, dass das nicht der Fall war, stand er auf und machte ein paar Schritte ins weitläufige Gebiet hinein. "Versuche dich nicht zu sehr auf einen Geruch zu konzentrieren, Bachpfote. Versuche ihn nicht festzuhalten, sonst bemerkt man die vielen anderen Gerüche nicht, die man aufnehmen könnte." Der erfahrene Krieger streckte seinen Kopf kurz in den Wind und schloss die Augen.
"Bleibe offen für die zahlreichen Eindrücke der Welt. Sie ist stets voller Leben und Düfte, selbst jetzt in der Blattleere."
Grinsend zwinkerte er zu der gestreiften Kätzin herunter, ehe er sich etwas zum Boden herabsenkte und fortfuhr:"Kannst du die zahlreichen Nagetiere und ihre Höhlen riechen, die unter unseren Pfoten und noch unter dem Schnee liegen? Riechst du den Duft von Kaninchenpfoten, die über diese Hügel hier gehoppelt sind, wenn auch nur widerwillig und rasch die Wärme ihrer Bauten aufsuchend? Mäuse harren tief in der Erde und warten auf bessere Zeiten. Der Geruch von Krähenfedern liegt in der Luft, überdeckt von denen der Spatzen, die du bemerkt hast und die wahrscheinlich von unserem Auftauchen aufgeschreckt wurden. Die Brise trägt den Geruch einer WindClankatze zu uns herüber, die vielleicht hier in der Nähe gejagt hat und der uns sogar verrät, dass es eine Kätzin war und dass sie gesund ist. Gewiss, die meisten Gerüche sind schal, aber wenn man es zulässt - und seine Sinne dafür öffnet - können sie einem viel erzählen."
Der Siamkater betrachtete Bachpfote freundlich und schwieg einen Moment, damit sie seine Worte verinnerlichen und mit der Nase den Düften nachspüren konnte. Dann erhob er seinen schlaksigen, schlanken Körper wieder und spazierte weiter, auf dass sie ihm folgte.
"Neben unserem Geruchssinn sind auch unsere Augen, Ohren und sogar unsere empfindlichen Pfotenballen nützlich für die Jagd. In vollkommener Regungslosigkeit können unsere Pfoten Erschütterungen auf und in der Erde erspüren, die uns zur Frischbeute locken und vor Gefahren warnen können. Und wenn wir unsere Ohren drehen, kannst du selbst kleinste, ferne Geräusche vernehmen - du musst nur offen dafür sein, um sie zu hören. Besonders in der Blattleere, wo es stiller ist als in den grünen Blattwechseln, kann uns unser Gehör erstaunlich viel berichten. Unsere feinen Schnurrhaare sind nicht nur Tasthaare für die unmittelbare Nähe, sie vibrieren ein wenig bei Lufterschütterungen in der Umgebung. Das kann besonders in vollkommener Dunkelheit nützlich sein, wenn es keine Lichtfunken mehr gibt, die unsere hochspezialisierten Augen auffangen könnten. Mit all dem musst du lernen, umzugehen; all diese Sinne müssen wir schärfen und schulen und uns leiten lassen bei der Jagd. Sie helfen uns zu überleben."
Die beiden Katzen liefen zusammen in einem sehr langsamen Schritt durch den Schnee und eine erfüllte Stille legte sich nach seinen letzen Worten über ihre Pelze, in der sie beide anscheinend darin versanken, ihren Sinnen nachzugehen und alles in sich aufzunehmen, was es zu erhaschen gab. Die vollkommene Ruhe um sie herum füllte sich mit immer mehr Sinneseindrücken. Nicht nur von Beutetieren, auch andere Tiere - Rehe beispielsweise, die vor schätzungsweise zwei Tagen auf Wanderung hier vorübergezogen waren - konnte die Nase erahnen. Die wenigen Bäume knarzten mit ihren leeren Ästen, Schnee knirschte, Vogelgesang scholl ganz besonders klar durch die Blattleere, der Wind säuselte rau...
"Buhhh!", machte der schelmische Siamkater mit vollkommen unerwarteter Plötzlichkeit und bespritzte seine schlanke Schülerin von hinten mit einer Pfote voll Schnee, wobei ein paar Klümpchen in ihrem hübschen, silbernen Fell hängen blieben. War der erste Schreck überwunden, lachte Windkralle ausgelassen und hätte sich wohl ein paar kleine Tränen aus den Augen gewischt, wenn er denn die Fähigkeit besessen hätte, vor Lachen zu weinen. "Oh, das war einfach eine zu perfekte Gelegenheit. Nimm es dem alten Windkralle nicht übel.", versuchte er die kleine Schülerin entschuldigend zu besänftigen und schnurrte schalkhaft.
"Nunja, immer schön aufmerksam sein, nicht?", fügte er noch belustigt an, dann aber lenkte er das Thema um:"So, nun. Wenn du eine Frischbeute entdeckt hast, was machst du dann?"
Keine wahrscheinlich besonders schwierige Frage, aber Windkralle wollte die Situation auflockern und Bachpfotes mögliche Verärgerung mildern, indem er sie zu einer Erwiderung aufforderte, ehe er ihr die verschiedenen Jagdtechniken zeigen würde. Außerdem wollte er die junge Katze durchaus zum Nachdenken anregen, wie sie wohl am besten vorgehen könnte und was man vielleicht beachten musste. Aber der ehemalige WolkenClankrieger erwartete nichts von ihr, sondern schaute einfach ganz gelassen, was so ein Brainstorming bei ihr wohl unerfahren hervorbrachte.

[bei Bachpfote und Falkenherz, spricht mit Bachpfote]
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Falkenherz

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BeitragThema: Re: Grünfelder   Sa Jun 21, 2014 12:39 pm

Falkenherz nickte auf die Worte von Windkralle hin zustimmend, sagte aber nichts mehr dazu. Der ehemalige WolkenClan-Kater machte sich sowieso daran, mit dem Training von Bachpfote zu beginnen, wobei Falkenherz nicht stören wollte.
Es nervte ihn aber trotzdem, dass er jetzt hier rumsitzen musste und ihnen beim Training zuschauen musste. Zu gerne hätte er gejagt, aber er wollte die beiden nicht bei ihrem Training stören und irgendwie hatte er auch gar keine Lust. Diese Aufgabe, den Fremdenführer für Windkralle und Bachpfote zu spielen, wurmte den Kater so sehr, dass er jeglichen Elan für was anderes im Moment verloren hatte.
So suchte Falkenherz sich jetzt einen mageren Busch, unter welchem man sein Fell kaum erkennen konnte und er so die Beute nicht abschreckte. Er zwängte sich darunter und schob den Schnee etwas zur Seite, damit es nicht ganz so kalt war.
Gelangweilt legte er sich hin und sah kurz zu den beiden ehemaligen WolkenClan-Katzen, die etwas weiter weg gegangen waren und sich unterhielten. Schnell aber wurde auch dieses Bild dem Tigerkater langweilig und er schloss die Augen, um etwas zu dösen.
Plötzlich tauchte vor seinem inneren Auge die schlanke Gestalt von Obsidianmond auf, wie sie neben ihm herlief und ihn anlächelte. Er spürte, wie er unter seinem Pelz errötete und sofort schlug er die Augen wieder auf, woraufhin das Bild der Kätzin verschwand. Was war das denn?, fragte er sich und grub die Krallen in den harten Untergrund.
Diese Vision kannte er, denn seit Schleierblütes Tod hatte er diese immer wieder. Doch normalerweise lief seine ehemalige Gefährtin neben ihm her. Wieso also hatte er dieses Mal Obsidianmond gesehen? Was sollte das?

[nickt Windkralle zu | denkt nach | legt sich unter einen kahlen Busch | schließt die Augen | hat eine 'Vision' | denkt darüber nach]
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Bachfeder

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BeitragThema: Re: Grünfelder   Sa Jun 21, 2014 3:45 pm

Windkralle erklärte Bachpfote, dass die von ihr gerochenen Vögel Spatzen hießen. Ein wenig staunend betrachtete sie die Pfotenspuren im Schnee. Die Silberne mit den Wellenstreifen hätte sie übersehen, wenn ihr Mentor nicht explizit darauf hingewiesen hätte. Mit aufgeregt leuchtenden Augen sah die junge Schülerin zu dem Kater auf. Als er wieder die Stimme erhob, ging Windkralle einige Schritte in das Territorium hinein. Bachpfote folgte ihm; Falkenherz' Anwesenheit war völlig vergessen.
Die Tigerkätzin versuchte, all die Gerüche aufzunehmen, von denen der ehemalige WolkenClan-Krieger sprach. Tatsächlich war die kalte Blattleere-Luft von unzähligen Gerüchen erfüllt, die Bachpfote nicht wahrgenommen hatte. Die Silberne fühlte sich von ihnen wie erschlagen; konnte jedoch keinen Einzigen wirklich zuordnen. Zu sehr überlagerten sie sich. Endlose Herzschläge lang stand die wellenstreifige Schülerin bewegungslos inmitten der Grünfelder.
Dann begann Windkralle erneut zu sprechen. Erzählte von mehr Sinnen als dem Geruchssinn. Wie Ohren, Augen, Pfotenballen und Schnurrhaare bei der Jagd halfen - das Überleben von ihnen selbst und ihrem Clan sicherten. An der Seite ihres Mentors schritt Bachpfote weiter durch das Moorland. Ließ ihre Ohren mal hierher und mal dorthin spielen, um die Geräusche um sie herum aufzunehmen. Das Knirschen des Schnees unter ihren Pfoten war allgegenwärtig.
Plötzlich rief Windkralle ein lautes "Buhhh" und schleuderte Schnee in ihre Richtung. Mit einem erschrockenen Schrei sprang Bachpfote beiseite, aber ein Teil des Schnees hatte sie bereits getroffen und hing nun in ihrem Pelz. Schalk funkelte in den Augen der Schülerin. Einen Augenblick lang wollte sie sich im Schnee wälzen und sich dann auf Windkralle stürzen, aber der Schnee in der Umgebung war zu nass und matschig für ihr Vorhaben. Daher entschloss die Wellenstreifige, es ihrem Mentor in gleicher Münze heimzuzahlen.
Die kräftigen Hinterpfoten waren wunterbar dazu geeignet, den Schnee zu schleudern.
Windkralle entschuldigte sich für seinen Scherz. Ihre Augen funkelten belustigt. "Entschuldigung angenommen.", miaute sie keck und grinste.
Einen Herzschlag später waren sowohl Bachpfote als auch Windkralle wieder ernst. Der Krieger fragte, was seine Schülerin machen würde, wenn sie Frischbeute entdeckt hatte. "Mich anschleichen. Und wenn ich nahe genug dran bin, springe ich auf die Beute, um sie zu erlegen.", miaute sie voller Enthusiasmus.

[hört Windkralle zu; versucht die Gerüche wahrzunehmen; folgt ihm in die Grünfelder hinein; wird vom Schnee getroffen; schleudert Schnee zurück; beantwortet seine Frage]
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BeitragThema: Re: Grünfelder   Di Jun 24, 2014 1:08 am

Mit einem erschrockenen Schrei machte Bachpfote einen Satz mit ihren anmutigen Beinen, obgleich ihre blauen Augen schalkhaft leuchteten, als sie sich zu ihrem Mentor umdrehte. Aber sie war nicht auf den Kopf gefallen und schleuderte mit ihren kräftigen Hinterläufen eine ordentliche Menge Schnee auf den erfahrenen Krieger zurück, so dass er unter dem Schneeregen auflachen musste. Der Schnee war nass und blieb in seinem kurzen, sandfarbenen Fell hängen, so dass er sich zunächst kräftig schüttelte, ehe Bachpfote mit selbstbewusster, kleiner, geschwellter Brust miaute:"Entschuldigung angenommen.", und die beiden wieder zum Training zurückkamen. Die Antwort der gestreiften Jungkätzin sprudelte ihr sofort und enthusiastisch aus dem Mund und Windkralle musste belustigt grinsen.
"Anschleichen klingt schonmal vernünftig. Eine Katze muss leise wie die Luft sein, um sich ihrer Beute nähern zu können. Außerdem musst du aufpassen, dass der Wind deinen Geruch nicht zu deinem Beutetier trägt, sonst wittert es dich und nimmt Reißaus, bevor du Mäuseschwanz-Gezappel sagen kannst. Zudem jagt man nicht jedes Tier auf die selbe Weise.", erklärte der langbeinige Kater leicht heraus mit seiner melodischen Stimme, dann umrundete er die junge Schülerin und stellte sich direkt vor sie.
Während er fortfuhr zu erklären, ließ er seinen großgewachsenen, schlanken Körper in eine Kauerstellung fallen, den flachen Bauch ganz knapp über dem Boden, die Schnurrhaare über die Unebenheiten der Erde gleiten lassend. Mit seinem Schweif und seinen Pfoten war er perfekt ausbalanciert. "Kleine Nagetiere wie Mäuse zum Beispiel jagt man, indem man sich hinkauert so wie ich es gerade tue. Deine Schnurrhaare können dir dabei helfen, im wahrsten Sinne des Wortes Stolpersteine zu erspüren, auf die du mit deinen Pfoten achten musst, damit sie dich nicht verraten. Weil Nagetiere auf Bodenerschütterungen sehr empfindlich reagieren, musst du dich leicht machen und ganz leise auftreten. Verlagere dazu dein Gewicht auf deine Oberschenkel, siehst du? Beim Anschleichen musst du mit deiner Rute dein Gewicht ausbalancieren."
Er begann sich mit meisterhafter Geschmeidigkeit und erfahrenem Geschick vorwärts zu bewegen, damit Bachpfote sehen konnte, wie es aussah, wobei seine Ballen beim Auftreten nicht den leisesten Laut von sich gaben und seine Schultern an seinem schmalen Körper kreisten. Dann hielt er inne und verlagerte sein Gewicht auf die kräftigen Hinterbeine, als er erklärte:"Wenn du dich dem Nagetier ausreichend genähert hast, um einen Sprung zu wagen, dann nutze die Kraft in deinen Hinterbeinen. Du musst den richtigen Moment abpassen, dein Gewicht auf deine Hinterbeine fallen lassen, um genug Schwung zu haben und dann schmeißt du dich auf das Tier und tötest es rasch."
Der langbeinige Kater katapultierte sich demonstrativ mit seinen Hinterläufen vorwärts und stürzte sich mit seinen ausgestreckten Pfoten auf eine imaginäre Beute. Mit seinem Sprung hatte er eine geradezu beachtliche Entfernung zurückgelegt, so dass er sich zu der kleinen Kätzin umdrehen musste, nachdem er sich wieder aufgerichtet hatte. Dann miaute er gut gelaunt:"Am schnellsten tötest du das Tier mit einem Nackenbiss, du kannst eine Maus aber auch sehr leicht in die Luft werfen und sie somit benommen machen und sie dann mit den Krallen aufspießen. Aber du solltest ihr keine Zeit lassen davon zu huschen - oh und lass dir nicht in die Nase beißen. Mäuse haben eine Schwäche für Katzennasen als Appetitshäppchen."
Mit seinem ewig schelmischen Schmunzeln zwinkerte er die graugestreifte Kätzin an, während er wieder zu ihr geschlendert kam, dann erläuterte er ihr die Vogeljagd:"Vögel wiederum muss man ganz anders jagen als am Boden lebende Nagetiere. Wie dir vielleicht aufgefallen ist, haben Vögel Flügel und flattern dir davon, wenn sie dich als Bedrohung wahrnehmen. Deshalb ist bei einem Vogel sehr gute Deckung besonders wichtig. Allerdings zählt hier die Schnelligkeit sehr viel mehr als bei einer Maus. Bodenerschütterungen können Vogel nicht so effektiv wahrnehmen, weshalb die Lautlosigkeit deiner Schritte wichtiger ist als das leichte, weiche Auftreten."
Wieder nahm der erfahrene Krieger Stellung auf und zeigte seiner Schülerin, wie das Heranpirschen an einen Vogel aussehen könnte. Auffällig war, dass sich sein Bauch nicht so nah über dem Boden befand, wie beim Jagdkauern gegenüber einer Maus, dafür konnte man größere und schnellere Schritte machen. Mit einem Schweifschnippen deutete Windkralle auf Bachpfotes Hinterpfoten. "Auch besonders bei dem Erlegen eines Vogels kann dir die Sprungkraft deiner Hinterbeine sehr dienlich sein. Wenn du dich in die Nähe eines Schwarmes begibst, ist es am wahrscheinlichsten, dass dir eines der Tierchen versehendlich vor die Nase gerät. In dem Moment springst du mit aller Kraft in die Höhe und versucht den Vögel mit Zähnen oder Krallen zu erwischen. Wenn du die Flügel des Tieres erwischst, kann es dir nicht mehr so schnell davon liegen oder du drückst es auf den Boden, aber Vorsicht - manche besitzen spitze Schnäbel und können dir deinen Augen mehr Schaden antun als dir lieb ist. Ich kannte da mal einen übermütigen Clangenossen, der Wiesenprischer hieß und mindestens 5 Würfe im WolkenClan seine Nachkommenschaft nennen konnte. Mutiger Haudegen und grandioser Vogelfänger, das muss man sagen. Aber diese Übermut war letztendlich recht ungesund für ihn gewesen, als er prahlerisch eine Krähe vom Himmel holte und lebend am Boden zappeln ließ, denn, weißt du, er wollte vor einer Dame ganz besonders gerne angeben und gerade als er ihr von seinen Heldengeschichten erzählte, da machte die Krähe sich los und pickte... nunja rechts und links ... es war ein wirklich spitzer Schnabel und es floß ziemlich viel Blut. Unschöne Sache. Sein ganzes Brustfell war versaut - ähm, ja - ich schweife ab. Zurück zu den Schleichtechniken."
Er zuckte ein paar Mal plauderisch mit den schwarzen Ohren, dann setzte er sich vor der Schülerin auf seine sehnigen Hinterpfoten und sah sie aufmunternd an.
"Dann zeige mir mal, wie du dich an eine Maus und dann einen Vogel anschleichst."

[bei Bachpfote, Jagdtraining]
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BeitragThema: Re: Grünfelder   Sa Jul 05, 2014 5:58 pm

OUT: Auf Falkenherz braucht ihr übrigens nicht warten, ich setzte mit dem Posten hier aus^^
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BeitragThema: Re: Grünfelder   So Jul 06, 2014 7:28 pm

Bachpfote lauschte aufmerksam, als Windkralle auf ihre Antwort einging. Der Teil mit dem Anschleichen war richtig gewesen, allerdings hatte sie nicht bedacht, dass es noch andere Faktoren gab, die bei der Jagd zu beachten waren. Der Wind beispielsweise. Außerdem hatte die Silberne mit den Wellenstreifen nicht gewusst, dass es verschiedene Techniken für verschiedene Beutetiere gab. Als ihr Mentor sie umrundete, drehte die junge Kätzin den Kopf, um ihn nicht aus den Augen zu lassen. Schließlich war es gut möglich, dass er einen weiteren Streich spielte.
Aufmerksam beobachtete die Schülerin, wie der Krieger das Anschleichen für Mäuse vormachte. Den Bauch knapp über dem Boden; die Schnurrhaare berührten den Boden. Als Windkralle schließlich einige Schritte schlich, beobachtete Bachpfote ihn aufmerksam. Bei dem erfahrenen Krieger wirkte es ganz einfach, so zu schleichen. Sein gewaltiger Sprung beeindruckte die Tigerkätzin noch mehr als seine Schleichkünste. Sicher, der WolkenClan war für seine starken Hinterbeine bekannt, aber noch nie hatte die junge Schülerin ein Mitglied ihres ehemaligen Clans wirklich springen gesehen.
Windkralles Bemerkung, Mäuse hätten eine Vorliebe für Katzennasen als Appetithappen, ließ Bachpfote belustigt schnurren.
Schon ein paar Herzschläge später ging ihr Mentor zur Vogeljagd über. Erklärte die Unterschiede zur Mäusejagd und worauf man achten musste. Aufmerksam musterte Bachpfote seine zweite Kauerhaltung, bei der sein Bauch nicht ganz so nahe am Boden war wie bei der Mäusejagd. Dann folgten weitere Erklärungen zur Vogeljagd. Dass sie mit ihrem Sprungvermögen Vögel besonders gut jagen konnte. Stolz leuchtete in den wasserblauen Augen. Während der Erklärung schweifte Windkralle ins Erzählen über. Von einem hervorragenden Vogeljäger, der durch seinen Übermut von einer Krähe verletzt worden war.
Schließlich wurde die Schülerin aufgefordert, selbst das Schleichen für Mäuse und Vögel vorzumachen. Mit entschlossen funkelnden Augen kauerte Bachpfote sich hin. Den Bauch so dicht am Boden, dass der kalte Schnee ihr Bauchfell grade nicht berührte. Das Gewicht auf die Oberschenkel zu verlagern war nicht so einfach wie gedacht. Ein paar Mal verlagerte die Silberne mit den Wellenstreifen ihr Gleichgewicht, bis sie das Gefühl hatte, dass ihre Haltung jener von Windkralle wenigstens ähnlich war. Der schlanke Schweif bewegte sich hin und her, damit sie ausbalanciert blieb. Ein paar Schritte schaffte die junge Kätzin, dann stolperte sie kopfüber in den Schnee.
Prustend schüttelte Bachpfote sich den gröbsten Schmutz aus dem Fell. Versuchte es nochmal; nun ein wenig erfolgreicher. Auch, wenn sie sich nicht sicher war, ob es wirklich so lautlos oder weich war, wie es sein sollte, wenn man Erfolg haben wollte. Schließlich meinte Windkralle, dass es genug mit dem Mäuse-Schleichen war. Die Schülerin stellte sich aufrecht hin und schüttelte ihre Pfoten aus. Diese Kauerhaltung war ungewohnt und anstrengend.
Mit dem Bauch weniger nahe am Boden war es etwas leichter zu schleichen. Der Schnee machte es nicht einfach, leise zu sein. Er knirschte unter den Pfoten, egal wie weich sie versuchte, diese aufzusetzen. Irgendwann gab Bachpfote frustriert auf und kehrte zu ihrem Mentor zurück. "Und? Wie war ich?", fragte sie schließlich neugierig.

[hört und sieht Windkralle zu; versucht selbst zu schleichen; fragt wie sie war]
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BeitragThema: Re: Grünfelder   Mi Jul 09, 2014 11:00 pm

Windkralle fiel sofort schmunzelnd auf, dass Bachpfote ihn nun viel aufmerksamer beobachtete als zuvor, was wohl seinem kleinen Streich zu verdanken war, aber genau das waren die unerwartet nützlichen und guten Effekte seiner Streiche. Niemand käme darauf, dass die willkürlichen Späße des langbeinigen Narrenkönigs wirklich einen Sinn machten - dass die Schüler dadurch wirklich Aufmerksamkeit und Achtsamkeit lernten.
Die wasserblauen Augen der gestreiften Jungkätzin funkelten geradezu voller Entschlossenheit und Tatendrang, als sie ihren ersten Versuch startete, das Jagdkauern nachzuahmen, welches der Siamkater zuvor für die Mäusejagd vorgemacht hatte. Sein silberblauer Blick musterte erfahren, wie sie sich ausprobierte und versuchte, ihr Gewicht zu verlagern und ihr Gleichgewicht dabei trotzdem zu behalten, wobei sie jedoch nach ein paar Schritten schwankte und in den langsam aber sicher schmilzenden Schnee fiel. Heftig schnaubte sie und schüttelte sich die Feuchtigkeit und den Schmutz aus dem Fell, dann machte sie auch schon ihren zweiten Versuch. Jedenfalls war sie niemand, der schnell aufgab, aber das wusste Windkralle ja schon in Erinnerung an die Große Versammlung und ihrer schwerwiegenden Entscheidung, tapfer, aus eigenem Wunsch heraus, ohne ihre Familie in den WindClan zu gehen.
Der zweite Versuch wirkte bereits ein wenig gekonnter. Sie hatte intuitiv verstanden, was sie beim ersten Mal falsch gemacht hatte und versuchte dies nun auszubessern, so dass ihre Bewegung etwas geschmeidiger wirkten. Wirklich lautlos und federweich waren ihre Schritte freilich noch nicht, aber das würde mit der Zeit noch kommen. Im Moment galt es eher, die richtige Haltung und die richtigen Bewegungen zu trainieren.
Beim Anschleichen an einen Vogel machte sich Bachpfote von Anfang an besser, allerdings war dieses Kauern auch leichter und die große Kunst bestand eher darin, sich zügig und trotzdem leise zu bewegen.
Als sie schließlich zu dem WindClan-Kater zurückkehrte, wirkte ihr Gesichtsausdruck fast etwas frustriert und Windkralle konnte nicht anders als zu schmunzeln.
"Du hast schon vieles richtig gemacht, Bachpfote.", lobte er die junge Kätzin mit einem Schnurren. "Du wirst sehen, dass das Meiste jetzt nur noch Übungssache ist. Umso mehr du das Schleichen trainieren wirst, desto mehr wirst du es verbessern, verfeinern und routinieren können. Denke dabei immer an das, was du heute gelernt hast. Vielleicht hilft dir aber noch ein Tipp meinerseits, Fortschritte zu machen: Konzentration ist natürlich sehr wichtig, aber du solltest darauf achten, dass du bei all deinem Ehrgeiz nicht verkrampfst. Versuche locker zu bleiben, mache Entspannungsübungen, wenn du merkst, dass du zu steif und verbissen an die Sache herangehst. Du wirst sehen, dass es dann leichter werden wird."
Sein Blick glitt in den Himmel hinauf, der sich immer mehr verdunkelte, während er anfügte:"Aber das Fürchten werden wir den Tieren wohl erst das nächste Mal lehren. Ich denke, für heute ist es genug. - Falkenherz?" - Freundlich drehte Windkralle seinen länglichen Kopf zu dem braunen Kater, der sich in einiger Entfernung unter einen Busch gelegt hatte - "Was hälst du davon, wenn wir zum Lager zurück gehen? Es wird spät.", rief er herüber und schnippte dann zwinkernd in die Richtung seiner fleißigen Schülerin, ehe er zu dem Tigerkater herüberschlenderte, ehe sie sich gemeinsam auf den Weg durch das feuchte Moor machten.

[trainiert mit Bachpfote, ruft zu Falkenherz herüber, tritt den Rückweg an]

---> WindClan-Lage
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BeitragThema: Re: Grünfelder   Sa Jul 12, 2014 12:12 pm

Bachpfote lächelte, als Windkralle sie zu ihren anscheinend doch nicht ganz so schlechten Schleichversuchen lobte. Ein freudiges Schnurren ließ ihre zierliche Brust vibrieren, während die wasserblauen Augen der silbernen Tigerkätzin funkelten. Auf seine Aussage hin, dass das Schleichen von nun an mehr Übungssache sein würde als alles Andere, strahlte die junge Schülerin erst Recht.
Den Tipp, locker ans Anschleichen heranzugehen, obwohl auch Konzentration wichtig sei, verwirrte Bachpfote. Doch die Wellenstreifige war müde. Die Übungen zum Anschleichen waren anstrengender gewesen, als die junge Kätzin gedacht hatte. Daher war sie auch ganz froh als Windkralle verkündete, sie würden den Tieren das Fürchten ein anderes Mal lehren und stattdessen ins Lager zurückkehren.
Erleichtert und voller Vorfreude auf ihr Nest im Schülerbau folgte Bachpfote ihrem Mentor zurück ins Lager des WindClans.

[hört Windkralle zu; ist müde; kehrt zum Lager zurück]

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BeitragThema: Re: Grünfelder   Sa Jul 12, 2014 6:22 pm

Noch immer war Falkenherz in seine Gedanken vertieft und bemerkte das Training von Windkralle und Bachpfote gar nicht mehr. Viel zu sehr beschäftigte ihn die Frage, weshalb plötzlich Obsidianmond in seinen Gedanken auftauchte. Sie war doch nur seine Schülerin gewesen, sie waren ja nicht einmal mehr blutsverwandt wie er früher gedacht hatte. Sie war nur noch seine Adoptiv-Nichte.
Wieso also schleicht sie sich in genau diese Vision? Das war immer ein Moment zwischen Schleierblüte und mir. Wieso?, fragte er sich und grub seine Krallen in den harten Untergrund des Busches, wobei er eine quer verlaufende Wurzel erspürte.
Eine Stimme riss den Tigerkater aus seinen Gedanken und ließ ihn mit zuckenden Ohren aufsehen. In der Nähe standen nun Windkralle – welcher ihn angesprochen hatte – und Bachpfote, anscheinend mit dem Training fertig.
Bei seinen Worten hin blickte der WindClan-Krieger mit seinen schmutzgrünen Augen zum dunkler werdenden Himmel auf und nickte schließlich. “Ist wohl besser“, erwiderte er mit tonloser Stimme und bewegte seine steif gewordenen Glieder kurze, ehe er sich erhob und unter dem Busch hervorkam.
Während Windkralle einen ziemlich gemächlichen Gang anschlug, verfiel Falkenherz bald in einen schnellen Lauf, welcher ihn daran hinderte, weiter über Obsidianmond und Schleierblüte nachzudenken.

tbc: WindClan-Lager

[denkt nach | bemerkt Windkralle | schaut zum Himmel auf | stimmt ihm zu | läuft los]
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BeitragThema: Re: Grünfelder   Di Okt 21, 2014 2:10 pm

<---- WindClan-Lager

Als ich mit dem Rest der Patrouille die Grünfelder erreichte, konnte ich es kaum noch erwarten endlich mit der Jagd zu beginnen. "Am besten teilen wir uns auf und jeder jagt erstmal alleine. Wenn wir zusammenbleiben schrecken wir nur die Beute auf." Mit diesen Worten trennte ich mich von den beiden Kätzinnen und machte mich auf die Suche nach Beute. Schon bald darauf wurde ich fündig, als mir plötzlich der Wind entgegen schlug und den frischen Geruch von Kaninchen mit sich brachte. Vorsichtig schlich ich weiter und schon bald darauf konnte ich das Kaninchen bereits sehen. Es war ziemlich groß und gut genährt. Da ich mich heute nicht erst auf eine lange Verfolgungsjagd einlassen wollte, hielt ich mich geduckt und schlich mich weiter an. Eigentlich war schleichen hier so gut wie unmöglich oder zumindest völlig sinnlos, da das niedrige Gras eh nicht ausreichte um einen zu tarnen. Außerdem war ich sowieso schon etwas größer als meine Clangefährten weswegen Schleichen bei mir erst recht nichts brachte, zumindest nicht auf diesem Gelände. Doch hatte ich heute ungewöhnlich viel Glück, das Kaninchen hatte mir den Rücken zugedreht und der Wind kam aus seiner Richtung so das es mich weder sehen noch riechen konnte. Es konnte mich nur hören, doch zum einen übertönte der Wind im Augenblick fast alle Geräusche und auch wenn ich nicht danach aussah konnte ich mich sehr leise bewegen. Nur noch ein kleines Stück. Als ich nah genug an dem Kaninchen dran war sprintete ich los, überbrückte so die letzten paar Meter zwischen ihm und mir und landete nach einem kleinen Sprung genau auf ihm drauf. Nachdem ich das Kaninchen mit einem schnellen Biss getötet hatte setzte ich mich wieder auf, leckte mir etwas Blut von den Lippen und betrachtete triumphierend meinen Fang. Dieses fette Kaninchen wird sicher eine Menge Katzen im Clan satt machen. Aber eben nicht alle. Mit dem Gedanken scharte ich schnell etwas Erde über dem Kaninchen zusammen und macht mich auf die Suche nach weiterer Beute.

[Erreicht die Grünfelder | trennt sich von den anderen | sucht nach Beute | findet ein Kaninchen | erlegt das Kaninchen | vergräbt seinen Fang | sucht nach weiterer Beute]
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BeitragThema: Re: Grünfelder   Mi Okt 29, 2014 3:40 pm

<----------WindClan Lager

Wolfsauge hatte vorgeschlagen, dass wir alle einzeln jagen sollten, um die Beute nicht durch laute Geräusche oder eindeutige Gerüche aufzuscheuchen. Ich nickte meinen Patrouillengefährten zu und machte mich auf den Weg, um Beute für den Clan zu fangen. Schon bald entdecte ich ein fettes Kaninchen, doch ein Pelz im Gras zeigte mir, dass mein Clangefährte bereits die Spur des Tieres aufgenommen hatte. Ich drehte ab und hoffte, dass ich dem Krieger nicht durch meine Anwesenheit den Fang verdorben hatte. Ein wenig später konnte ich selbst ein weiteres Beutetier ausfindig machen und schlich mich geduckt an das kleine Kaninchen an. Es musste ein Jungtier sein, sein Pelz sah erstaunlich flauschig aus, wie der eines winzigen Katzenjungen. Mein Ohr zuckte und ich konzentrierte mich wieder auf meinen Fang. Dass meine Pfote, die ich mir beim Jagen vor kurzem verkinckt hatte, wieder begann, zu pochen, ignorierte ich. Von so etwas würde ich mich nicht abhalten lassen, Nahrung für meinen Clan zu beschaffen. Ich setzte zum Sprung an. Viel zu spät bemerkte ich, dass ich in der immer noch schmerzenden Pfote nicht genügend Kraft für einen gezielten Sprung auf das Kaninchen hatte. Ich sprang ab, jedoch rutschte ich weg, versuchte noch, mein Gleichgewicht zu halten und vernünftig aufzukommen, aber ich schaffte es nicht. Der stechende Schmerz, der mich beim Aufprall auf den harten Boden durchzuckte, war unbeschreiblich. ich kam ausgerechnet mit meiner linken Vorderpfote zuerst auf, tief in mir hörte ich einen unheimlichen ton, der in dem Moment entstand, in dem ich den Halt auf dem feuchten Boden verlor und mit meinem gesamten Körpergewicht auf die Pfote fiel. Ich unterdrückte einen schmerzensschrei, denn ich wollte nicht auch noch allen anderen Katzen die Jagd verderben. Reglos blieb ich liegen, der Schmerz in meiner Pfote pochte unablässig und mir wurde schwarz vor Augen.

[verfolgt dasselbe Kaninchen wie Wolfsauge, landet unglücklich auf ihrer verletzten Pfote, wird ohnmächtig]
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