Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Moorland

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Windkralle

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BeitragThema: Re: Moorland   So Mai 11, 2014 10:16 pm

Sie waren schon eine Weile gelaufen und mittlerweile schienen Milanpfote und die kleine Einzelläuferin sich wunderbar zu verstehen, denn sie tuschelten einvernehmlich miteinander, während Bachpfote anscheinend ganz darin aufging, die weiße Gegend zu erkunden, wobei sie allerdings immer wieder zurückfiel, wenn etwas in der Umgebung ihre Aufmerksamkeit erweckt hatte. Nachdem sie gerade mal wieder bemerkte, dass die Patrouille schon weit voraus war und sie mit kräftigen Hüpfern ihrer Beine zu ihnen aufschloss, legte sie ihren zierlichen Kopf zur Seite und schaute mit großen, abenteuerlustigen Augen zu dem langbeinigen Kater auf. Inbrüstig flehte sie Windkralle an, ihr zu erzählen, was sie heute noch von ihm lernen würde können. Sie schien sich besonders für das Jagen zu interessieren und amüsiert schnurrte Windkralle:"Natürlich, Bachpfote. Wir werden nachher noch Berge von imaginären Mäusen und unsichtbaren Vögeln fangen!", ehe Nebelwind, der nach wie vor voran ging, verkündete, sie würden bald die Grenze des WindClanterretoriums erreichen. Der maskierte Kater richtete seine silberblauen Augen auf den weißgrau gestreiften, schmalen WindClankrieger und nickte, ehe er sein Schritttempo etwas anzog und freundlich auffordernd Bachpfote an der Schulter anstupste.

[bei Nebelwind, Bachpfote, Elster und Milanpfote]

---> Außengrenze des WindClans
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Elster

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BeitragThema: Re: Moorland   Di Mai 13, 2014 3:08 pm

Ich hörte auf herumzuhüpfen. Mir wurde bewusst, das wir fast schon an der Stelle waren wo ich den Geruch erstmals bemerkt hatte. Das erste Mal eine Spur zu Rabenfang hatte. Und jetzt habe ich eine Halbschwester getroffen, die ich nie gesehen hatte und werde mich wieder mit ihr treffen. Auch wenn ich nicht bei ihr und den anderen Leben kann. Ich schnurrte, doch es erstarb als ich zu der Grenze sah. Dann hörte ich was Milanpfote sagte. Ich spitzte die Ohren um ihren geflüsterten Worten zu lauschen und nichts zu verpassen. Sie wollte sich in einem Mond wieder mit mir treffen. So lange warten? Aber das schaffe ich. Bestimmt...Hoffentlich...Mit viel Glück... Ich sah sie an, dann antwortete ich, ebenfalls flüsternd und sah zu der Grenze, die für eine kleine Katze wie mich noch sehr weit weg schien. Und sie war auch noch viele Fuchslängen entfehrnt. Ich werde da sein. Ich kann doch nicht zulassen, das ich noch jemanden aus meiner Familie verliere. Dann dort hinten? Ich zeigte in die Richtung der Grenze. Oder doch woanders? Ich weiß nicht, ob ich wieder nah an eure Grenze sollte...Ich kenne zwar jetzt den Grund dafür das die anderen so gemein zu mir waren, aber ich will auch nicht als Frischbeute enden. Ich sah Milanpfote jetzt wieder an. Ich hatte mitbekommen, das wir uns verabschieden sollten, doch es fiel mir wirklich schwer.
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Bachfeder

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BeitragThema: Re: Moorland   Mi Mai 14, 2014 2:48 pm

Als Windkralle antwortete, sie würden später noch Berge von imaginären Mäusen und unsichtbaren Vögeln fangen würden, starrte Bachpfote einen Moment lang verständnislos zu ihrem Mentor hinauf. Sie brauchte einige Herzschläge, bis die junge Schülerin verstand, dass der langbeinige Krieger einen Scherz gemacht hatte - trotz seines amüsierten Schnurrens. Doch sobald die Silberne mit den Wellenstreifen verstenden hatte, kicherte sie.
Schon kurz darauf verkündete Nebelwind, dass sie bald an der Außengrenze seien. Aufregung ließ die Bachpfotes Schnurrhaare zittern. Es bedurfte nicht des freundlichen Stupsers von Windkralle, um die Schülerin dieses Mal bei der Patrouille zu bleiben. Die aufregung einer jeden jungen Clan-Katze, die zum ersten Mal die Grenzen besuchte, bemächtigte sich ihrer. Mit aufgeregten Sprüngen lief die Silberne mit den Wellenstreifen neben dem Sandfarbenen Krieger her.

[kichert über Windkralles Witz; ist aufgeregt, weil die Grenze in der Nähe ist; läuft neben Windkralle her]

--------------> Außengrenze des WindClans
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BeitragThema: Re: Moorland   Mi Mai 14, 2014 3:15 pm

Schneeflocken wirbelten durch die Luft, ehe sie lautlos zurück auf den Boden sanken, wo nun neben ihren Pfotenspuren auch ein Abdruck von Schallherz' schlankem Körper zu sehen war. Laubschweif hob den Blick von dem Schnee, musterte seine Gefärhrtin eingehend und legte den Kopf schräg, als sich etwas in ihrem Blick sich plötzlich veränderte. Zuvor hatte er wahre Liebe aus ihren blaugrünen Augen sprechen sehen, etwas, das ihn sosehr erwärmt hatte, dass selbst die kalte Blattleere Luft ihm plötzlich angenehm mild erschienen war. Alle Kontraste der Welt schienen sich zu verstärken, während sein Herz schneller schlug und wieder diese unendliche Sehnsucht nach Schallherz ihn erfüllte. Seine Pfoten kribbelten, ihr Geruch prickelte auf seiner Zunge und er wünschte sich nicht sehnlicher, als jetzt neben ihr in den Schnee zu sinken und sich gegenseitigen Liebkosungen hinzugeben. So sehr brannte das Feuer der Liebe in ihm ... doch dann war da diese Veränderung in ihrem Gesichtsaudruck, die ihn mit plötzlicher Verwirrung erfüllte.
Mit verführerischem Blick trat Schallherz auf den dunklen Krieger zu, welcher erstarrte und nicht wusste, wie er sich dem Eindruck erwehren sollte, ihr vollständig ausgeliefert zu sein. Zwar war das nicht die Schallherz, die er kannte, doch auch diese Seite der Kätzin, welche er liebte, zog ihn gänzlich in ihren Bann. Er würde alles für sie tun. Wieder pochte sein Herz schneller, ein raues Schnurren stieg in seiner Kehle auf und seine Muskeln spannten sich an, als die Graue mit ihrer Schwanzspitze sein Kinn anhob. Wie elektrisiert bewunderte Laubschweif das Gesicht seiner Gefährtin, die blassbernsteinfarbene Augen groß vor Überraschung und doch voller Zuneigung. Völlig egal, welche Seite von Schallherz er betrachtete - er liebte sie. Und nur sie.
Ihre Worte ließen ihn zusammenzucken, Schuldbewusstsein trat in seine hellen Augen, vor allem, als er in den ihren vollen Ernst zu sehen meinte. War sie tatsächlich verärgert? Hatte er sie verletzt? War er zuweit gegangen?
Drauf und drann sich wie ein junger Schüler zu entschuldigen öffnete Laubschweif das Maul, legte die Ohren an und suchte nach den passenden Worten. Aber seine Anspannung verflog und löste sich in Heiterkeit und Erleichterung auf, als Schallherz fortfuhr, breit grinste und ihm über's Ohr leckte. Den Mund noch vor Erstaunen geöffnet senkte der Kater den Kopf, lächelte schwach und zuckte leicht verlegen mit den Ohren. Seine Erleichterung war kaum in Worte zu fassen, so sehr hatte er gefürchtet, Schallherz durch eine unbedachte Handlung verärgert oder in Verlegenheit gebracht zu haben.
So schielte er nach ein paar Augenblicken zu ihr hoch, doch tatsächlich war aller Ernst verflogen. Beim SternenClan - wie hatte sie sich bloß in dieser kurzen Zeit wandeln und ihn vollkommen auf's Glatteis führen können ...?
Das Kaninchen hatte er fast schon wieder vergessen, doch während er noch darüber nachsann, warum Schallherz - wenn auch nur für einen kurzen Moment - ihn so willenlos hatte machen können, traf kalter Schnee seinen Pelz und mit einem Laut der Überraschung machte er einen Satz nach hinten. Unwillkürlich schüttelte er den Kopf, um seine Sicht zu klären und sah dann zu seiner Gefährtin herüber. Ihr prüfender Blick entlockte ihm ein Lachen, ehe er sie aus hellen, gelblichen Augen anblitzte und leicht dne Kopf schräg legte.
"Das war jetzt aber ganz schön frech, pass lieber auf, mit wem du dich anlegst!", bemerkte er scherzhaft, glitt in eine Kauerhaltung und schoss blitzschnell auf Schallherz zu, um ihr dann rasch mit einer Vorderpfote Schnee entgegenzuschleudern.

[denkt nach, erstarrt, ist kurz davor, sich zu entschuldigen, ist erleichtert, denkt nach, sagt etwas zu Schallherz, bewirft sie mit Schnee]
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Milanfeuer

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BeitragThema: Re: Moorland   Mi Mai 14, 2014 6:33 pm

Milanpfote erwiderte den Blick ihrer kleineren Halbschwester und erinnerte sich verschwommen wieder an Rabenfang zurück - der Kater - dieser Verräter! - hatte genau die selben Augen gehabt, wie Elster: Gelb leuchtend mit einem freundlichen Glanz. Nur das in den Augen der Kätzin Unschuld leuchtete, welche man Rabenfang ganz sicher nicht zuschreiben konnte.
Bei den Worten der Kleinen entlockte es der hellbraunen Schülerin ein schwaches Lächeln und sie zwinkerte ihr aus aufgeweckten, gelbgrünen Augen zu. „Das hoffe ich doch – wie sonst soll ich denn mein einziges Geschwisterchen im Jagen und Kämpfen unterweisen?“, maunzte sie leise, gab ihr mit der Schwanzspitze einen Klaps und beschleunigte ihr Tempo, als auch die anderen Katzen plötzlich einen Zahn zulegten. „Am besten ist es eigentlich an der Außengrenze. Ich werde irgendwie zu dir kommen, aber vielleicht wälzt du dich vorher in irgendeinem stark riechenden Kraut, dass man deinen Geruch hier nicht entdeckt.“
Sie wandte den Blick ab, schaute nach vorne und entdeckte zu ihrer Enttäuschung nicht weit entfernt die Außengrenze des WindClan Territoriums. So musste sie sich also schon bald von ihrem Schwesterchen verabschieden, obwohl sie sich nicht einmal einen Tag kannten. Aber das ist besser als nichts – und wir werden uns wiedersehen!

tbc: Außengrenze WindClan

[denkt nach, spricht mit Elster, beschleunigt, folgt den anderen zur Außengrenze]
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Elster

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BeitragThema: Re: Moorland   So Mai 18, 2014 2:37 pm

Ich sah Milanpfote begeistert an. "Ich werde etwas suchen, was stark genug riecht. Und ich finde es toll, das du mir jagen und so beibringen willst!" Ich schnurrte wieder leise, obwohl mir nicht ganz wohl war. Wir waren fast bei der Grenze angekommen. Ich ging ganz nah an meiner Schwester und prägte mir ihren Geruch ein. Ich wollte ihn nie wieder vergessen, egal was passierte. Selbst wenn wir uns Monde lang nicht mehr sehen würden, wollte ich sie doch sofort erkennen, falls wir uns wieder trafen. So sehr änderte sich ein Geruch bestimmt nicht, das man ihn nach Monden nicht wiedererkennen würde. Ich werde versuchen, sie wiederzusehen. Aber ein wenig Angst habe ich vor den großen Katzen schon.

tbc: Außengrenze WindClan

[antwortet Milanpfote, geht dicht neben ihr, denkt nach]
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BeitragThema: Re: Moorland   Mo Mai 26, 2014 9:11 pm

Ohne eine Miene zu verziehen, war der Blick der Grauen unvewandt auf das Gesicht ihres Gefährten gerichtet, auf dem sich erst Schuldbewusstein, Entsetzten und Schließlich Verlegenheit abzeichnete. Schallherz konnte nicht anders, als dämlich loszugrinsen. Sie hatte Laubschweif auf keinen Fall verletzen wollen, doch zu sein, wie er ihr auf's Glatteis folgte, war ein zu schön, als dass sie nicht darüber lachen konnte. Selten war es ihr gelungen, andere so zu täuschen.
Laubschweif öffnete schon das Maul, um sich bei ihr zu Entschuldigen, wie die Kriegerin vermutete, allerdings erkannte dann auch er, was geschehen war. Schallherz konnte nicht anders als loszulachen und dabei zu beobachten, wie nach und nach alle Anspannung, die sich in den letzten Herzschlägen angesammelt hatte, von Laubschweif wich.
Zögerlich trat sie auf ihn zu. War er ihr jetzt böse? Nein, natürlich nicht. Das war einfach nicht Laubschweifs Art. Er rächte sich anders.
Auf seine Bemerkung hin, dass das gab schön frech gewesen war, glitt er in eine Kauerstellung und schoss augenblicklich vor, um sie mit Schnee zu beschmeißen.
Zunächst wurde Schallherz nicht bewusst, was passiert war, aber dann schoss sie ebenso schnell nach vorn und jagte Laubschweif nach.
Pass bloß auf! Ich Krieg dich!

[verfolgt Laubschweifs Reaktionen, wird mit Schnee beschlossen, jagt Laubschweif nach]
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BeitragThema: Re: Moorland   Mi Mai 28, 2014 8:57 pm

Ihr glitzernder Blick, ihre geschmeidigen Bewegungen, ihr wunderbarer Duft, vermischt mit dem von Schnee und Moorland ... Laubschweif blinzelte, um nicht in Träumerein zu verfallen, sondern knurrte stattdessen scherzhaft und bewegte erneut die Pfote, um Schallherz Schnee entgegen zu schleudern, doch schon verfiel die Kätzin auch die eine Kauerhaltung und die Flocken schossen wirkungslos über sie hinweg. Sie drehte den Spieß um und sprang sogleich mit funkelnden, grünblauen Augen auf ihn zu. Wieder vefolgte er wie gebannt die Bewegungen ihrer Muskeln, das zarte Spiel ihrer Züge und ihre Lippen, die sich schwach verzogen. Ewig hätte er sie so beobachten können - doch dann wäre er wohl gewaltig mit Schnee eingerieben worden.
So spannte er seine Muskeln an, fauchte Schallherz mehr liebevoll als irgendetwas sonst an und machte dann auf der Stelle kehrt. Sein buschiger, dunkler Schweig wehte hinter ihm her, als er geduckt davonrannte. Der Wind zischte in seinen Ohren, zog an seinem dicken, schilpattfarbenen Fell und stach ihm in der Nase. Doch es war ein wundervolles Gefühl er fühlte sich so frei, unbeschwert, befreit von Sorgne und Ängsten. Seine Pfoten folgen über den Schnee, Flocken stoben auf und er hätte geschnurrt oder gejauchzt, wenn die kalte Luft ihm nicht den Atem genommen hätte. Der junge Krieger warf einen Blick über die Schulter, die blassen, bersteinfarbene Augen glitzernd vor Lebensfreude und Liebe. Sein Herz pochte schnell, nicht nur vom Rennen sondern auch erneut vom Anblick seiner Gefährti. Meiner Gefährtin! Sie war die Kätzin, der seine ganze Hingabe galt, seine ganze Liebe, sein ganzes Leben. Niemals hatte er eine andere Kätzin geliebt - gut, vielleicht mal der einen oder anderen Kätzin nachgeschaut, aber das war nichts als der Impuls eines Katers. Es beudetete nichts, war so unwichtig, wie ein einzelnes Staubkorn in der Blattleere. Und was war schon ein einzelnes Staubkorn, vielleicht ein paar klitzekleine Staubkörner im Gegensatz zu einer ... ja ... einer schieren eigenen Welt, die Schallherz ihm eröffnete ...?

tbc: Außengrenze WindClan
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BeitragThema: Re: Moorland   Do Mai 29, 2014 1:27 pm

Mit der höchsten Geschwindigkeit, die Schallherz aufbringen konnte, ohne auszurutschen, raste die Kätzin ihrem Gefährten hinterher. Schon ums ein oder andere Mal, wäre sie beinahe im Schnee gelandet, hatte sich aber gerade noch fangen können. Mit seinen langen Beinen war dieses Spiels schon unfair, doch Schallherz hatte noch nicht vor, aufzugeben.
Dass sie im Windschatten ihres Gefährten lief, erleichterte ihr das Rennen ungemein, aber mit seiner Größe lag er deutlich im Vorteil.
Der Wind trieb ihr trotzdem den Wind in die Augen und sie begannen zu tränen. Noch während Schallherz versuchte sie wegzublinzeln, formierte sich die Gestalt vor ihren Augen neu und der schildpattfarbe Pelz ihres Gefährten verwandelte sich in einen braun-getigerten. Die Gestalt wurde noch schlanker und muskulöser. Als Schallherz wieder freie Sicht hatte, lief vor ihr nicht mehr Lauhbscheif, sondern Geflüster des Windes, der sich nach ihr umblickte. Erschrocken wollte die Kätzin abbremsen, doch nach einem weiteren Blinzeln war es wieder ganz und gar Laubschweif, der von ihr davon lief. Sie zwang sich also, doch nicht zu bremsen, und nahm ihr altes Tempo wieder auf. Ihr Bein fühlte sich noch etwas steif an, und Schallherz erinnerte sich vage, an Kleeblatts Warnung, es nicht zu über treiben, aber sie spürte deutlich wie die Muskeln ihres rechten Hinterbeine zu arbeiten begannen. Sie konnte es nun völlig schmerzfrei belasten.
Schallherz hatte im Laufe der Zeit merklich aufgeholt und hatte nun einen sehr guten Blick auf ihren Gefährten. Sein Fell glänzte gepflegt, wenn auch ein wenig feucht und sie sah, wie seine Muskeln unter dem Fell spielten. Ihr Gefährte war ein einziger Glücksgriff, nicht nur rein körperlich. Nein, auch sein Charakter schien für perfekt. Freundlich, liebevoll, beschützend und genau die richtige Spur einer besitzergreifenden Art, um um sie zu kämpfen.
Die Karin war rundrum zufrieden, selbst wenn sie nicht wusste,mwoihin Laubschweif sie führte. Sie würde ihm einfach vertrauen.

tbc: Außengrenze WindClan

[jagt Laubschweif, sieht kurz Geflüster des Windes, denkt nach, folgt ihm]
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Drachenglut

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BeitragThema: Re: Moorland   Di Okt 07, 2014 2:01 pm

<--- WindClan-Lager

Sie trotteten gemächlich durch das Moorland, welches sie mit morgendlichen Nebelschwaden, plätschernden Wasserlöchern und ausgedehnten Sumpfausläufen umschloss. Die Sonne kletterte träge in den blauen Himmel hinauf und begann, den weichen, feuchten Boden aufzuwärmen, so dass auch der heutige Tag wohl wieder ein schwül heißer Tag werden würde. Der Geruch von Sumpfpflanzen, Süßwasser und Pilzen schwelte in der Luft und vermischte sich mit dem appetitanregenden Duft von Nagetier und Kaninchenfell. Aber auch Vögel flogen durch die Sträucher und Frösche und Lurche tummelten sich im teils klaren, teils schlammigen Wasser, welches von zahlreichen Algensorten, Brunnenkresse und Seerosen bevölkert wurde.
Drachenglut kreuzte auf seinem gemächlichen Weg immer wieder alte Gerüche von WindClan-Katzen, aber wie erwartet war nirgendwo der Geruch der beiden ehemaligen WolkenClankatzen zu finden. Er hatte von Anfang an nicht erwartet, eine Spur von ihnen auszumachen und hatte es sich auch gar nicht erst zum Ziel gemacht, sie zu suchen. Sollten sie machen, was sie wollten, in der Hoffnung, nach all den schrecklichen Erlebnissen und dem Niedergang ihres eigenen Clans irgendwo anders vielleicht mehr Mildtätigkeiten vom Schicksal zu erfahren. Drachenglut hatte da jedoch so seine Zweifel.
Nach einer Weile blieb der kräftige Farblose stehen und schaute sich nach der hellbraunen Kätzin um, die der Grund dafür war, dass er diesen Ausflug überhaupt genoss. Aufmerksam musterten seine durchdringenden, stechenden Augen ihre schlanke, drahtige Gestalt, die Muskeln unter ihrem weichen Fell und die Augen in ihrem feinen, zärtlichen Gesicht.
Er wollte nur zu gerne wissen, was sie fühlte und was sie dachte, während sie neben ihm oder hinter ihm her ging. Was ging hinter ihrer glatten, hell getigerten Stirn vor sich? Konnte es sein, dass sie sich freute, mit ihm hier zu sein?
Es war erschreckend, wie sehr er sich danach sehnte, ihre Gedanken lesen zu können oder zu erfahren, was sie fühlte, doch jetzt, da sie allein durch die Landschaft des WindClan-Terretoriums liefen, fühlte sich etwas in ihm noch verwirrender zu ihr hingezogen als sonst. Die aufsteigende Wärme in seinen Beinen und die besänftigte Ruhe in seiner Seele wurden bei ihrem Anblick und ihrem vertrauten Geruch nur noch intensiver.

[bei Milanfeuer]
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Milanfeuer

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BeitragThema: Re: Moorland   Fr Okt 10, 2014 3:57 pm

cf: WindClan Lager

In gemäßigtem Tempo schlug Drachenglut zunächst den Weg zum Moorland ein, welches den größen Teil des WindClan Territoriums abdeckte. Die frisch ernannte Kriegerin folgte ihm lächelnd. Ihr Nackenfell hatte sich aufgestellt und ihr ganzer Körper kribbelte vor Freude und Aufregung. Doch es war nicht nur die Ernennung, welche diese Gefühle in ihr auslöste. Nein, vor allem der Kater einige Schwanzlängen vor ihr hatte sich dafür zu verantworten. Noch immer wollte es nicht in Milanfeuers Kopf, dass er sie tatsächlich nach einem Spaziergang gefragt hatte - welchen sie jetzt mehr oder weniger bestritten, auch wenn sie eigentlich die Suchpatrouille darstellten.
Apropos … Vielleicht sollte ich mich mal mehr auf die Gerüche konzentrieren, anstatt ihn die ganze Zeit nur so anzustarren …, ging es der kleinen, aber drahtigen Kätzin durch den Kopf. Wie so oft stieg ihr eine seichte Röte in die Ohrspitzen bei dem Gedanken an ihre ungenierten Beobachtungen. Jede andere Kätzin stellte sich was das anging sicher besser an als sie. Schließlich konnte keine noch so mäusehirnige Katze übersehen, dass sie ihn ständig beobachtete. Bis vor kurzem hatte sie noch die Ausrede gehabt, er wäre ihr Mentor - doch was jetzt? Jeder, der sie nun bei ihren ‚heimlichen‘ Blicken erwischte, konnte sich denken, was im Kopf der getigerten Kriegerin vorging.
Ernergisch zuckte Milanfeuer mit den Ohren, um ihre abschweifenden Gedanken zu sammeln und sich endlich zu konzentrieren. Der Geruch des Moorlandes, geprägt vor allem von Heidekraut und Wildblumen, erfüllte ihre Nase und die schwachen Beutegrüche von Hamster und Mäusen weckten ihren Hunger. Doch sie wusste nur zu gut, dass sie nun nichts herunter kriegen würde - dafür kribbelte auch ihr Bauch viel zu sehr bei dem Gedanken, als Kriegerin mit Drachenglut unterwegs zu sein. Bei dem Gedanken daran, dass ihr Hoffnungen vielleicht doch nicht alle vergebens waren.
Weder den Geruch von Laubschweif, noch den seiner Gefährtin Schallherz konnte Milanfeuer entdecken - da waren nur die schalen Gerüche von WindClan Katzen. Irgendwie habe ich die Vermutung, dass die beiden sich nicht mehr auf WindClan Land befinden … Als ob man freiwillig hier draußen statt in einem schön weichen Nest schlafen würde. Sie zuckte mit den Ohren und fragte sich, was wohl der Grund für die Flucht der beiden Katzen war. Hatten sie sich hier nicht wohlgefühlt? War der WindClan ihnen als unwürdig oder unfreundlich erschienen? Eigentlich schienen die beiden sich recht gut eingelebt haben und außerdem hatten sie ständig aneinander geklebt, zusammengeschweißt von einem scheinbar unzerstörbaren Band der Liebe … Wenn man bei der Katze ist, die man liebt, kann man sich doch gar nicht unwohl fühlen … Ihre grünen Augen hefteten sich auf Drachenglut, welcher sich schließlich zu ihr umwandte. Unwillkürlich lächelte sie wieder, es war fast, als würde ihr Körper nichts andere zu lassen. Das Gefühl der Wärme und Freunde in ihrer Brust zwang ihr einfach dieses Lächeln auf - und zwar immer, wenn sie den gepflegten, grauen Pelz des muskulösen Katers musterte oder in seine goldfarbenen Augen blickte.
Mit leichter Verwunderung wurde ihr bewusst, dass dieser Gedanke von vorhin nicht von ungefähr kam. Hatte sie sich jemals unwohl gefühlt - egal, wo sie mit Drachenglut gewesen war - seit diese Zuneigung für ihn in ihrem Herzen wuchs? Hatte sie jemals auch nur einen Gedanken daran verschwendet, wie es sein würde, wenn er nicht bei ihr war? War ihr jemals bewusst gewesen, wie selten sie nicht an ihn gedacht hatte oder wie selten sie vollkommen glücklich gewesen war, wenn er nicht bei ihr weilte?
Schweigend erwiderte Milanfeuer einige Augenblicke lang den Blick des Katers, dann zuckte sie leicht mit den Schnurrhaaren und miaute: „Scheinbar sind die beiden hier nicht zu finden - aber ich glaube auch kaum, dass sie sich noch irgendwo im WindClan aufhalten …“ Sie stoppte kurz und erneut wurde ihr bewusst, wie sie sich trotz des traurigen oder zumindest unverständlichen Umstandes, dass zwei Katzen den WindClan verlassen hatten fühlte: Glücklich.
Flatternd senkten sich ihre Lider, als Scham ihre Pfoten prickeln ließ und die Erinnerung an den letzten Abend kehrte mit wohliger Wärme zurück. Sie war ihm so nah gewesen, hatte ihn berührt … Allein dieser Hauch einer Berührung hatte sie mit knisternder Energie erfüllt. Was würde wohl passieren, wenn …
„Drachenglut …“ Sie sah wieder auf, bemüht, jegliche Scheu zu verstecken und verdrängte ihre Gedanken, auch wenn sein Anblick sie umso deutlicher hervor rief. In der Hoffnung, mit Worten die aufkeimenden Gefühle und Gedanken zu verdränge, sprach sie die erstbesten Worte aus, welche ihr auf der Zunge lagen. „Gestern Abend, da hast du mich gefragt, ob ich mich wohl gefühlt habe, wenn wir zusammen trainiert haben … Wie hast du dich dabei gefühlt?“

[bei Drachenglut]
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Drachenglut

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BeitragThema: Re: Moorland   Do Okt 23, 2014 8:46 pm

Seine kalt goldenen Augen erblickten ihr Gesicht und sie hob in genau dem Moment ihren sanft grünen Blick, als der seine die getigerten Züge erfassten. Ein zaghaftes Lächeln schlich sich auf ihre Züge, welches das wärmende Gefühl erneut in dem grauen Kater aufsteigen ließ und einen Augenblick lang sahen die Beide sich nur an. Dann zuckten ihre zarten Schnurrhaare, ehe sie die Stimme erhob und feststellte, dass sie Laubschweif und Schallherz hier vermutlich nicht finden würden. Drachenglut nickte nur wissend, denn er hatte es eh nicht auf die beiden WolkenClankatzen abgesehen.
Wieder herrschte Stille und offensichtlich war es eine peinliche, denn Milanfeuers Lider flatterten beinahe schon schüchtern, bevor sie auf ihre Pfoten herunter sah. Und schon wieder dieses Kribbeln in ihm. Ein Zucken in seinem Herzen. Ein Prickeln in seinem Nackenfell. Und es war wegen ihr, immer wegen ihren Bewegungen, winzigen Gesten, sanften Blicken, nichtigen Worten - schon allein ein Wimpernschlag konnte bei ihm dieses Prickeln auslösen.
Als sie scheinbar aus dem Willen heraus, diesem Schweigen zwischen ihnen zu entgehen, die ihr so zusetzte, wieder zu reden begann, sprach sie den gestrigen Abend an. Als sie noch eine Schülerin gewesen war und den Namen Milanpfote getragen hatte. Und vor allem als sie beide allein gewesen waren und er sie gefragt hatte, ob sie sich wohlgefühlt hätte, während sie als Mentor und Schülerin trainiert hatten. Ausgerechnet nach seinen Gefühlen fragte sie den Farblosen, so dass er kurz seine Ohren anlegte. Gefühle waren gewiss nicht sein Spezialgebiet und wenn er über Gefühle nachdachte, dann war dies stets mit düsteren, traurigen, frustrierten und ernüchterten Grübeleien verbunden. Meistens zumindest. In letzter Zeit schien sich eine neue Nuance in seine Gedanken zu schleichen und auch wenn er sie nicht bestimmten konnte, so wusste er doch, dass Milanfeuer damit zu tun hatte.
Schließlich ließ er sich auf seine Hinterläufe sinken und dachte ernsthaft über ihre Frage nach. Er hätte das Thema abschütteln können, er hätte einfach weitergehen und sie ignorieren können, denn schließlich hatte er den passenden Einwand, dass sie eine Mission zu erfüllen hätten. Aber er spürte, dass Milanfeuer und er sich in einer Situation befanden, in der es kein Zurück gab - sie befanden sich schon viel zu tief in dieser seltsamen Spirale der Gefühle.
Drachenglut senkte seinen Kopf ein Stück nachdenklich gen Boden, während er dort saß und mit sich kämpfte, was er sagen sollte und was er überhaupt sagen konnte. Ruhig hob und senkte sich sein grauer Brustkorb, dann betrachtete er Milanfeuer mit einem Blick, in dem sich etwas verändert hatte. Aufrichtigkeit glühte in den goldenen Tiefen seiner Iriden.
"Ich wollte es wissen.", miaute seine dunkle, durchdringende Stimme leise. "Ich wollte wissen, ob du gerne bei mir bist, denn dann wärst du wohl ... die einzige."
Für einen kurzen Moment legte sich ein verbittert harter Ausdruck um seine Augen, als sich Abendsonne, Obsidianmond, Phönixfeder und zahlreiche andere Katzen in seine Erinnerungen schieben wollten, die seiner Gestalt aus dem Weg gingen und ihn mit skeptischen oder gar ängstlichen Blicken bedachten. Aber dieser Ausdruck verschwand rasch und beabsichtigt, so dass seine Miene wieder ruhig wirkte.
"Außerdem lässt es sich nicht mehr leugnen...", fuhr er fort, wobei sein Blick das Gesicht der schönen hellbraun getigerten Kätzin verließ und sich scheinbar im Nichts verlor, während er zur Seite schaute, "... dass etwas in mir sich daran gewöhnt hat, mit dir durch das Moor zu streifen und gelernt hat, sich nach deiner Anwesenheit zu sehnen."

[bei Milanfeuer]

OUT: Sorry, Lina, dass ich so furchtbar lange gebraucht habe, aber Drachenglut schreibt sich in einer solchen Szene fürchterlich schwer...
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Milanfeuer

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BeitragThema: Re: Moorland   Mo Okt 27, 2014 10:42 am

Erschrocken öffneten sich Milanfeuers Augen, als Drachenglut auf ihre Frage hin die Ohren anlegte und schwieg. Die Kätzin spannte sich unwillkürlich an, ihr Schweif hielt in seinem leisen Hin und Her Schwenken inne und sie konnte sich gerade noch zurückhalten, ihre Krallen auszufahren. Hatte sie ihn verärgert? Hatte sie sich doch getäuscht in ihm, fühlte er vielleicht doch überhaupt nichts für sie? Sah er in ihr doch nur eine naive, kleine Kätzin …?
Unsicher und noch immer verschreckt wandte sie den Blick ab, atmete tiefdurch und versuchte, sich durch den Ausblick auf das weite Moorland zu beruhigen. Sie musste sich ablenken, um nicht die Fassung zu verlieren …
Hier war ihr zu Hause. Hier lebte ihr Clan, auf dieser wunderschönen Ebene, die gesprenkelt war von Wildblumen, gut duftenden Kräutern, kleinen Felsen und seichten Ehebungen. Schon immer hatte sie dieses Land geliebt, die Freiheit, welche es ihr gewährte, die Weite, die Unendlichkeit … Denn Unendlichkeit war etwas, dass einer Katze ansonsten niemals vergönnt war. Eines Tages versagte das Herz jeder Katze - egal, wie gut die Heilerkatze sich um ihre Clankameraden kümmert und dann machte man sich auf den Weg zum SternenClan. Ob man dort wohl einen ewig währenden Frieden finden konnte? Ob man dort für immer mit seinen Liebsten zusammen sein konnte, erlöst von den Qualen und Schwierigkeiten des Lebens?
Ob dort jede Katze gleichermaßen Frieden finden wird?
Instinktiv wanderten ihre Gedanken zurück zu Drachenglut. Er war kein Kater, den man als unglaublich gut bezeichnen konnte - im Sinne von Liebenswürdigkeit. Ob man im SternenClan wohl immer noch lebte, wie man im Wald gelebt hatte? Ob sich der Charakter ändern würde? Der Graue hatte ihr einst gesagt, er würde die Welt für ihre Grausamkeit hassen und Katzen für ihre Naivität und Kurzsichtigkeit verachten. Doch … Wenn er nicht mehr auf dieser Welt weilte, sondern in der ewigen Jagdgründen umherwanderte, … würde er dann Frieden finden? Sie hoffte es. Hoffte es aus ganzem Herzen - denn dieser Kater hatte das verdient, so viel Hass und Schmerz hatten sich schon in sein Herz gegraben und es in einen harten Käfig aus Kälte gezwungen, nur zum reinen Selbstschutz. Vielleicht wäre der Kater sonst schon vor langer Zeit zerbrochen, enttäuscht und gepeinigt von der Welt …
Wieder wurde ihr bewusst, wie ungerecht dies doch war. Drachenglut war nicht von Anfang an s gewesen wie er nun war. Vielleicht war er nicht das allerfröhlichste Junge gewesen, doch sicherlich auch nicht so kalt, wie er nun war. Er war zudem gemacht worden - und dafür verabscheuten ihn nun die Katzen. Dabei konnte er doch gar nichts dafür! Wäre es denn besser, wenn er zerbrochen wäre?! Wäre es besser, wenn er nur noch als Schatten seiner selbst durch das Moorland streichen würde?!
Nein. Stattdessen hatte er sich für den Kampf entschieden, für die Abschottung seines Herzens. Und dafür konnte Milanfeuer ihm nur Respekt zollen, denn eine solche Entscheidung wurde nicht leichtfertig getroffen. Sie konnte eine Katze ebenso zerstören, wenn die Einsamkeit sie langsam zerfraß … Ob sie wohl auch an Drachenglut nagte, so stark und unnahbar er auch erscheinen mochte …?
Die Unsicherheit der jungen Kriegerin war nun erneut Zuneigung gewichen und ihr Körper entspannte sich langsam wieder. Wärme leuchtete in ihren hellen, grüngelben Augen, als sie ihm erneut den Blick zuwandte. Sie wollte ihm helfen, denn er bedeutete ihr … etwas. Nein, es war nicht nur etwas - es war mehr als das. Der Graue hatte sich langsam aber sicher einen Weg in ihr Herz gebahnt, still und leise, ohne, dass sie es selbst hätte verhindern können. Und nun war er dort, hatte einen festen, unverrückbaren Platz. Ihre Gefühle konnte sie nichtmehr leugnen, so sehr sie sich auch schon an das leichte Kribbeln und die angenehmen Schauder gewöhnt hatte, welche sie bei seinem Anblick erfassten. Sie wollte sich nicht mehr beirren lassen - weder von ihm, noch von anderen Katzen. Wenn er ihr schon ans Herz gewachsen war, dann würde sie auch alle Entschlossenheit darauf lenken, ihn dort zu halten und langsam das seine zu erobern.
Die hellbraun Getigerte stoppte, als Drachenglut sich auf die Hinterläufe sinken ließ. Bedächtig ließ auch sie sich nieder, ihm genau gegenüber und weniger als eine Schwanzlänge von ihm entfernt. Eine leichte, warme Brise zauste ihr weiches Fell und ließ ihre Schnurrhaare erzittern, während sie ihm nur in die Augen sah, den Blick klar und ungetrübt. Ihr ehemaliger Mentor schwieg noch eine ganze Weile, doch nun störte sie dies nicht mehr, denn sie verlor sich nur zu gerne in seinem Anblick. Ihre Augen wanderten über seinen muskulösen Körper, die breiten Schultern, die schlanken Beine, den stolzen Brustkorb, dar ordentlich, graue Fell, welches so einfach schien und doch im Sonnenlicht manchmal fast silbern schimmerte … Schließlich spürte Milanfeuer seinen Blick auf sich lasten und hob ihre Augen, um den seinen zu begegnen. Ein Ausdruck der Ehrlichkeit beherrschte seine Züge und seine goldfarbenen Augen schienen etwas von der Kälte verloren zu haben, die sie sonst so stetig beherrschte.
„Ich wollte wissen, ob du gerne bei mir bist, denn dann wärst du wohl ... die einzige.“
Die junge Kriegerin konnte sich kaum zurückhalten, ihren Schweif zu heben und ihm sanft über die Schulter zu streichen oder gar mit der Nase ihn sanft anzustupsen, um ihm etwas von seiner Verbitterung zu nehmen, die sich in seine Züge fraß, als er diese Worte sprach. Doch sie zögerte, die Augen voller Wärme, die Lippen eng zusammengepresst. Sicher hätte ihn diese Geste … Ja, was? Verunsichert? Einen Kater wie Drachenglut? Es war kaum vorstellbar … Aber dennoch glaubte die Hellbraune, diese Reaktion erwarten zu könne. Diese oder eine Abweisung …
Der Ausdruck war schnell wieder verschwunden und dennoch verlor sich ihr Drang nicht, ihn zu berühren. Beim SternenClan, was ist nur los mit mir?, fragte sie sich, stemmte ihr Pfoten in den Boden und zuckte leicht mit der Schwanzspitze. Langsam wurde es wirklich unheimlich, was dieser Kater in ihr auslöste. Vor allem, als er schließlich fortfuhr.
„Außerdem lässt es sich nicht mehr leugnen, dass etwas in mir sich daran gewöhnt hat, mit dir durch das Moor zu streifen und gelernt hat, sich nach deiner Anwesenheit zu sehnen.“
Sein Blick glitt zur Seite und Milanfeuer konnte nicht anders, als darüber erleichtert zu sein, denn ansonsten hätte er sicherlich ihre törichte Reaktion gesehen und das wäre ihr mehr als peinlich gewesen. Ihre Ohrspitzen begannen zu glühen, während sich von ihrer Brust aus wallende Hitze in ihrem Körper ausbreitete und in ihren Pfoten zu pulsieren begann. Hatte er das gerade wirklich gesagt? Hatte er wirklich gesagt, er … er würde sich nach ihrer Anwesenheit sehnen?
Sprachlos und einen zittrigen Atemzug ausstoßend schloss die junge Kätzin für einen Augenblick die Lider. Glück ließ ihre Schnurrhaare erbeben und ihre Lippen verzogen sich zu einem glücklichen, breiten Lächeln, welches sie auf keine Art verhindern konnte. Oder wollte.
Als sie ihre Lider wieder geöffnet hatte, funkelte in ihren Augen eine Mischung aus Zuneigung, Freude und feurige Entschlossenheit, die ihrem Namen alle Ehre machte. Langsam und mit einer geschmeidigen Bewegung erhob sie sich, verdrängte alle Zweifel und Unsicherheit und trat einen Schritt auf den grauen Krieger zu.
„Du kannst dir gar nicht vorstellen, was … was du gerade in mir ausgelöst hast.“, maunzte sie leise lächelnd, zwang sich, ihm ins Gesicht zu sehen und klärte ihren Blick von allen Gedanken, welche ihr außerordentlich zahlreich durch den Kopf schwirrten. Es schien tatsächlich Hoffnung zu geben … Für sie beide. „Es ist mir vollkommen egal, was andere Katzen über dich sagen oder denken, ob sie dich - warum auch immer - nicht mögen, denn ich für meinen Teil habe gemerkt … was für ein besonderer Kater du bist … für mich.“ Die Ehrlichkeit und Bedeutung dieser Worte schien sich zunächst wie eine schwere Decke über sie beide zu senken, sodass Milanfeuer rasch fortfuhr, um endlich von der Last ihrer geheimen Gefühle befreit zu sein. Es war der richtige Zeitpunkt, das spürte sie einfach - und vielleicht der einzige, welcher ihr diese Aussprache möglich machen würde. „Und auch ich sehne mich nach deiner Anwesenheit - wenn du möchtest, können wir beide diesem Drang auch nachgeben.“ Mit diesem Worten hob sie die Nase und berührte vorsichtig und sanft seine Wange.

[bei Drachenglut]

OUT: Kein Problem ;3
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BeitragThema: Re: Moorland   Sa Nov 01, 2014 12:11 am

Milanfeuer merkte wohl, dass ihr Weg nun mit diesen Worten und der darauffolgenden Unterhaltung, die kommen musste, endete, denn auch sie setzte sich. Ihre hellbraune, feine Gestalt saß ihm direkt gegenüber, während er sprach.
Und während sie dort saß und ihre Augen ihn betrachteten, in diesen wenigen Momenten, die einem hätten wie Stunden vorkommen können, schien es dem Farblosen, als nehme er jede ihrer Regungen ungewöhnlich, vielleicht sogar unnatürlich stark wahr.
Das Zusammenpressen ihrer Lippen.
Ein Augenlidaufschlag voller Wärme und Zaghaftigkeit.
Das kleine, plötzliche Zucken ihrer Schweifspitze.
Die Anspannung ihrer Vorderbeine, als wolle sie sich am Boden abstützen.
Ein zittriges Geräusch von Luft, die ausgeatmet wurde.
Und dann glättete sich ihr Gesicht mit geschlossenen Augen und ein Lächeln, welches ihre Schnurrhaare wippen ließ, breitete sich auf ihren Lippen aus, ganz so als käme es von allein, ohne dass sie hätte etwas dagegen tun können.
Drachenglut konnte in diesem Moment nur eines denken. Dass sie ein wunderschönes, liebliches Wesen war, auf beinahe übernatürliche Art und Weise.
Ihre Augenlider öffneten sich und ließen den Blick zu auf ihre strahlend grünen, nach innen goldenen Iriden, die mit Zuneigung und tiefer Entschlossenheit erfüllt waren. Nicht nur Wärme, sondern geradezu Hitze spiegelte sich in ihren Augen.
Milanfeuer ist ein guter Name für sie, ging es ihm durch den Kopf und durch das Herz.
"Du kannst dir gar nicht vorstellen, was … was du gerade in mir ausgelöst hast.", begann sie mit ihrer sanften, so tröstenden Stimme zu miauen, "Es ist mir vollkommen egal, was andere Katzen über dich sagen oder denken, ob sie dich - warum auch immer - nicht mögen, denn ich für meinen Teil habe gemerkt … was für ein besonderer Kater du bist … für mich."
Ihre Augen waren so voller Ehrlichkeit, als sie auf ihn zukam, dass etwas in seinem Inneren sich regte bei ihren letzten Worten. Nein, nicht nur regte, sondern regelrecht sträubte und alarmiert aufbäumte. Diese Worte... hatten eine größere Bedeutung und eine größere Macht, als er hätte erwarten können. Er hatte nicht damit gerechnet und wollte sich instinktiv vor solch tiefgreifenden Worten schützen, da er wusste, was sie mit sich trugen, was daraus folgen würde. Es bedeutete die absolute Entscheidung. Dieser jetzige Augenblick entschied darüber, wie sich sein Leben wandeln würde, das spürte Drachenglut in jeder Faser seines Leibes. Heute musste er entscheiden, ob er zulassen würde, dass ihre Worte sein Herz berührten oder ob er sich verschließen und sie für immer aussperren würde. Seltsam - jetzt wo es soweit war, glaubte er beinahe schon immer gewusst zu haben, dass dieser Moment zwischen Milanfeuer und ihm kommen würde. Er hatte ihn nur nicht so früh erwartet.
Es hieß Abschied von einander nehmen... oder eingestehen, was er immer hatte nicht wahrhaben und was er niemals hätte an sich heranlassen wollen. Denn es machte ihn verletzlich und warf seine gesamte Einstellung um. Noch viel mehr, diese Sache zwischen Milanfeuer und ihm warf das um, was man hätte seine Weltanschauung nennen können. Das, was ihn sein Leben lang geprägt und bestimmt hatte. Wenn er dies verlor, was wusste er dann überhaupt noch von der Welt?
Doch als die hellbraun getigerte Kätzin leise sagte, auch sie sehne sich nach seiner Anwesenheit und sie könnten diesem Drang gemeinsam nachgeben, und als ihre Nase sein Wangenfell berührte, da schloss der Farblose seine goldenen Augen zu friedlichen Halbmonden und senkte sich ein Stück zu ihr herab, damit seine Nase an ihr Gesicht berührte und er das weiche Fell fühlen konnte. So weich und fein wie Kaninchenfell...
Statt einer Antwort erklang ein tiefdunkles Brummen in seiner Kehle. Sein Schnurren war rau und heiser, so ungewohnt war es. Er hatte nicht viel Übung darin.
Doch sein Herz wollte Milanfeuer bei sich wissen und spürte eine Wärme wie noch nie zuvor.
Auch nach einer ganzen Weile sagte er nichts. Stattdessen genoss er es, ihre Nähe zuzulassen.

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BeitragThema: Re: Moorland   Mo Nov 03, 2014 8:43 pm

Drachenglut schien wie zu Eis erstarrt zu sein. Er hüllte sie beide in beharrliches Schweigen, in der nur ihre Blicke sprachen - in der Milanfeuer mithilfe von Blicken versuchte, ihm einen Eindruck von dem zu vermitteln, was sie für ihn fühlte. In ihren grüngelben Augen leuchtete so warme, tiefe Zuneigung, dass der Kater diese doch kaum übersehen konnte und sie war so stark, so überwältigend einnehmen, dass er doch irgendetwas fühlen musste … Sein Körper musste doch irgendwie, in welcher erdenklichen Art auch immer, darauf reagieren!
Sein Herz musste doch irgendeine Regung zeigen.
Fast war die junge Kriegerin versucht, ihr Vorhaben abzubrechen, sich zu entschuldigen, den Blick abzuwenden und einfach wegzulaufen. Ja, vor diesem Kater zu flüchten, der ihr so viel bedeutete und die Macht hatte, sie zu zerstören oder zumindest zutiefst zu kränken. Ob der Graue sich dessen bewusst war? Konnte er überhaupt einschätzen, was es hieß, so etwas zu fühlen und dann für eine Katze, die so unglaublich schwer einzuschätzen war wie er? Milanfeuer konnte sich das kaum vorstellen, doch andererseits … Andererseits war doch Drachenglut selbst Opfer dieser Zerstörung geworden, oder? Was konnte es anderes sein, als ein Familiendrama, das diesen jungen Kater so beschädigt und seelisch verwundert zurückgelassen hatte? Einst hatte die Hellbraune eine Geschichte in der Kinderstube gehört, die sich zugetragen haben sollte, als sie kaum ein oder zwei Monde alt gewesen war. Diese Erzählung hatte von einer Kriegerin gehandelt, die einen Gefährten und Junge im WindClan gehabt hatte - ein normales, glückliches Leben. Doch dann hatte sie erfahren, dass Streunerblut in ihren Adern floss und den WindClan für immer verlassen.
Verräterin hatten manche sie genannt. Milanfeuer schauderte, als ihr diese Geschichte durch den Kopf ging. Eine Katze, die glücklich gewesen war mit Freunden und Familie … Einfach fort. Wie schwer es sein musste, mit so einem Verlust als Beteiligter umzugehen - und wie schwer es war, die Last dieses Verrates ständig auf den Schultern zu tragen. Sie selbst schämte sich manchmal ungemein und verspürte gleichzeitig unbändige Wut auf ihren verräterischen Vater, der seine Jungen im WindClan verlassen und weitere mit einer Streunerin gezeugt hatte - um diese erneut zu verlassen. Sie hatte ihren Vater geliebt und geachtet, doch diese Enthüllung hatte etwas in ihr zerstört. Ja, wenn sie genauer darüber nachdachte, hatte sie mit ihrem Vater zum ersten Mal Hass auf eine Katze entwickelt. Und es tat ihr nicht gut. Manchmal lag sie nachts wach und dachte an diese Geschehnisse. Manchmal trauerte sie um ihre halb verlorene, halb verdorbene Familie und dann wiederum war sie kurz davor, ihren Vater zu suchen und zur Rede zu stellen. Es war eine vollkommen absurde Vorstellung, aber sie hatte dennoch ihren Reiz. Wenn ihr Vater schon ein Verräter war, wollte sie wenigstens erfahren, warum.
Diese Geschichte … Könnte es sich dabei … um Drachengluts Mutter handeln? Die Frage schien zunächst recht seltsam, ihr selbst war nicht einmal bewusst, wie sie darauf kam. Doch … Wenn sie genauer darüber nachdachte … Drachenglut hatte zwei Geschwister, Obsidianmond und Abendsonne. Aber wer waren die Eltern der beiden? War nicht erst vor einigen Monden ein Krieger verunglückt? Und war dieser Krieger nicht Sturmpelz gewesen, der - wenn sie richtig lag - Drachengluts Vater war? Die Mutter der drei wäre ich dann immer noch unbekannt … Aber die Geschichte würde passen. Drei Junge und ein Krieger - verlassen von Mutter und Gefährtin. Wenn das nicht eine Katze zur Verbitterung treiben konnte, gerade, wenn der Vater auch noch verunglückte … Sollte sie Recht haben, dann war es ihr nun kein Rätsel mehr, weshalb Drachenglut so war, wie er war. Und sollte sie Recht haben, dann brauchte der Graue Nähe mehr denn je.
Sich von allen Zweifeln befreiend trat Milanfeuer also an den Krieger heran und berührte ihn. Sie schloss die Augen, gefasst auf eine heftige, abweisende Gegenreaktion. Doch es kam nichts. Oder halt - da war etwas.
Ein tiefes, vibrierendes Geräusch stieg aus Drachengluts Kehle aus, dass der hellbraun Getigerten nicht fremd sein sollte, sie aber dennoch erst verwirrte. Sie kannte dieses Geräusch - natürlich. Nur nicht von ihm.
Er schnurrte.
Die Wärme schickte pulsierende Wellen durch den Körper der schlanken Kriegerin, als sie sein Schnurren erwiderte, erst leise und verzagt, dann etwas selbstsicherer. Mit bedächtigen Bewegungen trat sie noch näher an den Kater heran, strich ihm mit einer federleichten Berührung mit der Schweifspitze über den Rücken, während ihr weiches, getigertes Fell das silbergraue Drachengluts berührte.
Er hat mich nicht fortgestoßen - er hat meine Zuneigung akzeptiert, war das einzige, was der Kätzin durch den Kopf ging. Und er hat sogar geschnurrt. Es schien unglaublich, doch Milanfeuer wähnte sich ihren Hoffnungen näher denn je. Im wahrsten Sinne des Wortes. Sie war hier, bei Drachenglut, ganz nah bei ihm, bei seinem Herzen - und dieses kleine, so gut abgeschirmte Ding sträubte sich nicht gegen ihre Berührungen.
Eine winzige Träne der überwältigenden Freude lief Milanfeuer die Wange herunter.

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BeitragThema: Re: Moorland   Fr Nov 07, 2014 3:25 pm

Sein Schnurren - welches zunächst so ungewohnt, ja sogar ungeschickt auf ihn gewirkt hatte - begann ihn von innen heraus zu wärmen und sich zu einem zufriedenen Lied zu wandeln.
Drachenglut verspürte etwas in seinem Herzen, was er noch nie empfunden hatte und die Erkenntnis, die Offenbarung darüber, dass es solche Gefühle gab, dass sie kein Gespinst und keine Illusion waren, ließ beinahe seine Vorderbeine beben.
Es war Liebe.
Das Lied in seiner Brust wurde zum Duett, als ihr helleres Schnurren den dunkleren Ton stützte und trug und ihre Pfoten machten einen weiteren entschlossenen Schritt auf ihn zu, um sich an sein kurzes, dichtes Fell zu schmiegen.
Liebe.
Und Milnfeuer hatte ihm dieses Gefühl geschenkt.
Mit einer unbekannten, sanften Klarheit im Kopf konnte der Farblose sich plötzlich vorstellen, von seiner Weltanschauung abzulassen, die Mauern um sich einzureißen und zuzulassen, dass sie ihm eine neue Welt zeigte. Eine andere Welt. Und vielleicht eine bessere. Er hatte keine Scheu mehr davor, verletzlich zu sein, denn er konnte dieser Kätzin vertrauen. Ihre Herzen schlugen mit dem selben Ton, klopften im selben Rhythmus. Was bedeutete es da schon, nicht zu wissen, wohin es ging? Nur dieses Glück in seinem Herzen - dies konnte alles verändern. Er wollte lernen, wie das war.
Stirn und Stirn saßen Drachenglut und Milanfeuer bei sich im warmen Moor, während Vögel zwitscherten und Insekten summten, doch all diese Geräusche, die Präsenz fremder Tiere und des Windes waren weit weg. Selbst fremde Gerüche drangen nicht mehr vollends zu ihnen durch, denn alles was sie fühlen und genießen wollten, war die bloße Anwesenheit des jeweils anderen. Der Farblose hatte nicht einmal gemerkt, dass er seine Augen geschlossen hatte und als er diese nach einer unbestimmten Weile wieder öffnete, erblickten sie eine kleine, schmale Spur, die vom wunderschönen, glasig leuchtenden Auge Milanfeuers einsam hinab glitt und sich langsam über ihren Wangenknochen wand. Nach einem kurzen Herzschlag wurde ihm klar, dass es eine Träne sein musste und ohne nachzudenken, wischte er mit einer anschmiegsamen Bewegung seines Gesichtes die nasse Träne mit seinem Nasenrücken fort.
"Warum bist du traurig?", flüsterte Drachenglut, während im kalten Gold seines Blickes ein Hauch Verwunderung mitschwang.
Er selbst fühlte sich befreit und glücklich, warum also weinte sie? Hatte er sich etwa so sehr getäuscht und sie teilten gar nicht dieselben Gefühle?

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BeitragThema: Re: Moorland   So Nov 09, 2014 9:03 pm

Milanfeuer genoss die Wärme von Drachengluts Körper an ihrem und wurde von Gefühlen überschwemmt, die ihr vor dieser Begegnung vollkommen fremd gewesen waren. Ihre Pfoten pulsierten im Rhythmus seiner Herzschlages, ihr Schnurren war im Gleichklang mit dem seinen und ihr Herz … Es fühlte sich an, als wäre dort kein Fell zwischen ihnen, kein Fleisch oder Muskeln - als wären ihre Herzen zu einem geworden, das dieselben Ziele und Wünsche teilte.
Eines, das Hoffnung in sich trug.
Ihre Stirn berührte die des Katers, welchen sie zunächst fast als Fremden wahrgenommen, dann als Clan- und Baukameraden akzeptiert und schließlich zum Mentor zugeteilt bekommen hatte. Nein, mehr als das! Schon damals als junge Schülerin hatte sie in dem schweigsamen, kalten Drachenglut eine andere Katze gesehen, hatte nicht die Hoffnung aufgegeben, ihn eines Tages zu verstehen oder ihm verständlich zu machen, weshalb die Welt auch schön sein konnte. Gerade dieser Augenblick, den nur sie beide teilten, allein diese Momente zeigten, wie wunderbar das Leben sein konnte. Wo war die Grausamkeit geblieben, auf die der Graue immer geschworen hatte? Wo war die Kälte, das eisige Schweigen, in das er sich gehüllt hatte und die Distanz, die er gewahrt hatte?
War all dies einfach verschwunden? Wegen ihr?
Die hellbraune Kriegerin schloss vor Fassungslosigkeit und Freude die Augen. Manch eine Katze hätte sie am Anfang ihrer Ausbildung sicher für verrückt gehalten, wenn sie von dem Ziel der kleinen Kätzin erfahren hätte. Doch wie absurd es auch schien - sie hatte es erreicht. Sie war standhaft geblieben und hatte sich an ihre Hoffnung geklammert, als das einzige, was ihr manchmal geblieben war, wenn kalte, emotionslose Blicke sie bis tief in ihr Herz getroffen hatten. Jetzt zahlte sich alles aus. Das Glück, was die getigerte Kätzin in diesem Augenblick verspürte, eingehüllt in Drachengluts Geruch … Dieses Glück, diese Freude, diese Wärme rechtfertigten jede schlaflose Nacht und jede geheime Träne.
Nach einer Weile der einvernehmlichen Stille öffnete Milanfeuer die grüngelblichen Augen und ließ ihren Blick auf dem Gesicht des Katers verharren. In ihren sanften Zügen spiegelte sich eine Zuneigung, die kaum eine Katze je von ihr erhalten hatte und ihre Augen glänzten vor Glück ... Doch halt. Nicht nur vor Glück. Zu der einen Freudenträne hatte sich eine weitere gesellt und ehe die Hellbraune sie wegwischen konnte, öffneten sich die Lider des Grauen.
Ihre Blicke trafen sich und einen Augenblick lang versank sie im Anblick der goldenen Teiche, die nun nicht mehr von vollkommener Kälte erfüllt waren, sondern einen leichten Schimmer von Freude zeigten. Bis er ihre Tränen bemerkte.
Gerade wollte sie ihm erklären, wie dies zu Stande gekommen war, da bewegte er leicht das Gesicht und das weiche Fell seines Nasenrückens wischte sanft über ihre Wange. Wieder stieg ein leises Schnurren in ihr auf, während in ihren grüngoldenen Augen eine so tiefe Zuneigung zu glühen begann, dass es der Kriegerin wohl beim Anblick ihrer selbst die Sprache verschlagen hätte. Konnte eine Katze sich überhaupt so sehr zu einer anderen hingezogen fühlen wie sie es tat …?
"Warum bist du traurig?" Drachengluts Stimme war kaum mehr als ein Wispern, doch die Welt um sie herum schien aufgehört haben, zu existieren - und damit waren alle anderen Geräusche erstickt. Es gab nur ihn und sie.
Milanfeuer lächelte verzagt, schloss die Augen um rutschte langsam ein wenig zur Seite, um ihre Stirn mit einem entspannten Schnurren an Drachengluts breite, recht Schulter zu lehnen. Langsam drehte sie den Kopf so, dass es für den Kater und für sie nicht unangenehm wurde und genoss das Kitzelen seines kurzen, aber dichten Fells an ihrer Wange.
„Ich bin nicht traurig. Ich bin glücklich.“

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BeitragThema: Re: Moorland   So Nov 23, 2014 12:02 am

Milanfeuers Schnurren schwoll auf solch besänftigende und gleichzeitig aufbauschende Art an, dass der Farblose sich fast überwältigt fühlte vom intensiven Gefühl des Glücks in seinem Brustkorb und ein Glühen in ihren wunderschön gelbgrün schillernden Augen ließ aufreizend das kurze Fell in seinem Nacken kribbeln, während sie sich sachte aufstellten.
Die schlanke, hellbraun getigerte Kätzin antwortete nicht gleich, sondern rutschte mit ihrem Leib etwas zur Seite und legte ihren Kopf seitlich an seine kräftige Schulter. Ein kleines Lächeln hob ihre zarten Mundwinkel an und hellte so ihr feines Gesicht auf. Schweigend rieb sie ihre Wange an seinem Pelz und er genoss das Gefühl dieser Berührung, ehe ihr leises Miauen an seine Ohren drang.
"Ich bin nicht traurig. Ich bin glücklich."
Freudentränen...
Noch etwas, was bis eben in Drachengluts Universum nicht existiert hatte. Etwas, dass nach seiner Ansicht nach gar nicht geben konnte.
Er konnte keine Worte finden, um ihr zu antworten. Noch nie war er ein Meister der Worte gewesen und jetzt, da ihn diese friedliche Empfindung ausfüllte, wusste er erst recht nicht, ob irgendein Wort überhaupt ausdrücken konnte, was er fühlte und dachte. Also äußerte er sich stattdessen in Taten, schnurrte auf beinahe sanfte Art und Weise, beugte seine Schnauze leicht zu ihrem Kopf herab, der sich noch immer auf seiner Schulter bettete und strich mit seiner Zunge langsam über ihre Stirn. Ihr kaninchenweiches Fell kitzelte sanft auf seiner Zunge und schickte ein Pulsieren durch seinen Körper, das an tausend Ameisenschritte erinnerte und gleichzeitig einen derartig anstacheln konnte, wie der frische Geruch von Beute. Nein, genau genommen schien dieses heiße Prickeln sogar einen noch stärkeren Effekt zu haben als der Duft von Beute. Drachenglut fand keinen Vergleich dafür.
Zusammensitzend vergaßen die beiden WindClankatzen die Zeit.
Er wusste nicht, wie lange er schon in ihrem Duft verging, als er seine goldenen Augen zum Himmel hob und mit leichter Überraschung die Ohren spitzte.
"Es ist viel Zeit vergangen.", stellte er leise fest, wagte es jedoch noch nicht, sich von Milanfeuers angenehmen Nähe zu lösen. Er schaute still zu ihr herunter und musterte ihre entspannten Gesichtszüge, ehe er nach kurzer Auskalkulierung fragte:"Die WolkenClan-Katzen finden wir sowieso nicht. Wir könnten stattdessen jagen gehen."
Er ließ ein angedeutetes Grinsen über sein Gesicht huschen bei dem Gedanken an gut genährte Kaninchen. Nicht wenig Lust hatte er, sie gemeinsam mit der jungen Kriegerin über die Hügel zu jagen und mit seinem Gewicht zu Boden zu drücken, ehe er seine Krallen in das Fleisch versenkte und zudem war Milanfeuer eine großartige Jägerin geworden, mit der solche Aktionen viel Spaß machten. Sie war stark und zielstrebig, schlau und gerissen. Schließlich hatte er sie trainiert.
"Lass uns das Moor verlassen. Auf den Grünfeldern finden wir mehr als genug Frischbeute, die sich am Grünzeug dick gefressen hat. Und ich will deine erste Jagd als vollwertige Kriegerin begutachten.", schmunzelte er auf eine kühle und dennoch feixende Art, dass deutlich wurde, dass er Milanfeuer beabsichtigt so herausforderte.

[Milanfeuer]
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BeitragThema: Re: Moorland   Di Nov 25, 2014 1:01 pm

Beruhigt und von der Wärme des grauen Katers erfüllt, schloss Milanfeuer die Augen. Sein Schurren schickte leise, prickelnde Wellen durch ihren zierlichen, aber drahtigen Körper und ließ ihr Herz schneller schlagen. Bald würde es wohl aus ihrer Brust hüpfen wollen!
Niemals hatte sie geglaubt, in diesem Maße mit Drachenglut glücklich sein zu können. In ihren Vorstellungen, ja, in ihren kühnsten Träumen hatten sie zusammengesessen, eng beieinander, aber ohne sich wirklich zu berühren und hatte geredet. Doch nun das … Wie konnte es sein, dass der SternenClan ihr solches Glück zu Teil werden ließ? Waren die Ahnen so gnädig gestimmt? Oder … oder wollten sie gar dem grauen Krieger endlich einen Sinn in seinem Leben voller Grausamkeit, Kälte und Einsamkeit geben, um ihm damit auf einen besseren, einfacheren und glücklicheren Weg zu leiten?
Nein, wenn sie die letzte Frage mit einem ‚Ja‘ beantworten würde, würde das ja heißen, sie sei von den Ahnen geschickt und das wagte und wollte sie nun wirklich nicht behaupten! Vielleicht war es eher so gewesen, dass der SternenClan Drachenglut Einsicht geschenkt hatte, ihm einen kleinen Schubs in ihre Richtung gegeben hatte … Aus welchem Grund auch immer. Vielleicht, um einem Kater, der zu viel hatte erdulden müssen, wieder Freude am Leben zu schenken.
Mit einem leisen Seufzer hoben sich Milanfeuers Mundwinkel zu einem zarten Lächeln und ihre gedankenverschleierten, grüngelben Augen klärten sich wieder, als sie die Lider hob. Eine warme, sanfte Zunge strich über ihre Stirn und in diesem Augenblick durchfloss ihre Adern so viel Glück und Liebe, dass sie meinte, ihr zierlicher Körper musste unter der geballten Kraft all dieser Gefühle doch fast bersten.
Doch dem war nicht so, denn diese Emotionen waren nicht ungestüm und zerstörerisch wie Hass, Neid oder Wut - sie waren sanft und liebevoll. Ein Geschenk von dem Kater, von dem sie gedacht hatte, sein Herz wäre praktisch aus Eis. Als die Kätzin nun jedoch die Augen hob, sah sie in den goldgelben Augen des Grauen keineswegs Kälte sondern Zufriedenheit und ein Glitzern, dass warme Schauer durch ihren gesamten Körper schickte.
Die Kriegerin wusste nicht, wie lange sie so dasaßen, einfach den Geruch und die Nähe des jeweils anderen genossen und dabei alles um sich herum vergaßen. Erst als Drachenglut plötzlich die angenehme Ruhe brach, wurde Milanfeuer aus ihrer Trance gerissen. Blinzelnd sah sie ebenfalls zum Himmel hoch und zuckte überrascht mit den Schnurrhaaren. Die Sonne hatte schon einen beträchtlichen Weg am Himmel zurückgelegt, seit sie das Lager verlassen hatten.
Langsam und beinahe widerwillig erhob sich die schlanke hellbraun Getigerte und streckte ihre Beine. Ein Funkeln trat in ihre grüngelblichen Augen, als sie seinen Vorschlag jagen zu gehen hörte und nur ganz leichte Schuldgefühle trübten den Glanz ihres Blickes. Vielleicht hätten sie sich mehr Mühe geben sollen, die WolkenClan Katzen zu finden - als Krieger hatten sie ihre Aufgaben schließlich mit aller Sorgfalt zu erledigen. Doch andererseits … Drachenglut hatte wohl Recht, wenn er sagte, die beiden waren verschwunden. Und außerdem bereute sie es keineswegs, die Zeit mit anderen Dingen, als der Suche nach zwei untreuen Clankatzen verbracht zu haben.
„Ja, das hört sich gut an.“, maunzte Milanfeuer und erwiderte das angedeutete Lächeln ihres ehemaligen Mentors mit einem kecken Zucken ihrer Ohre. Ihr leichtes, freches Schmunzeln vertiefte sich zu einem Lächeln, als er noch etwas hinzufügte und damit eine unüberhörbare Herausforderung aussprach. Der Blick der Kätzin heftete sich auf den Kater und in ihren Augen flammte der Ehrgeiz auf, den sie schon im Training immer gezeigt hatte. Für eine Herausforderung war sie sich nie zu schade.
„Wenn du meinst … Dickere Kaninchen lassen sich leichter fangen, da haben auch ältere Katzen eine Chance“, erwiderte sie neckend, lächelte ihn frech an und wandte sich mit einem leichten Schanzschnippen um und setzte mit großen Sprüngen in Richtung Grünfelder davon in der Erwartung, dass Drachenglut ihr schon folgen würde.

tbc: Grünfelder

[bei Drachenglut, läuft in Richtung Grünfelder]
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BeitragThema: Re: Moorland   Do Dez 04, 2014 2:03 pm

Ehrlich überrascht zuckten die feinen Schnurrhaare Milanfeuers, als sie seinem Blick in den Himmel folgte, so dass er erkennen konnte, dass wohl auch sie die Zeit vergessen hatte. Irgendwie sorgte diese klene Einsicht dafür, dass er sich dadurch gut verborgen in seinem Herzen ihr noch verbundener fühlte, verstärkt noch durch ihren offensichtlichen Widerwillen, sich von seinem Plz zu lösen, um ihre Beine auszustrecken. Auch der Farblose erhob sich auf seine großen, kräftigen Pfoten, während er zufrieden ein abenteuerlustiges Funkeln in dem Grün ihrer schönen Augen ausmachte, in freudiger Erwartung der gemeinsamen Jagd.
"Ja, das hört sich gut an.", antwortete sie, während sie zuerst zögerlich, dann forscher das Lächeln erwiderte. Schließlich beherrschte der Ehrgeiz aber doch ihre mit hübschen, hellen Streifen durchwirkten Gesichtszüge. Das Schmunzeln verwandelte sich in ein geradezu glühendes Grinsen, welches der graue Krieger so noch nicht bei ihr gesehen hatte. Doch er musste feststellen, dass es ihm sehr gefiel und dass es ein Prickeln seinen Bauch hinauf und unter seinen Krallen hindurch schickte.
Auf die Stichelei der drahtigen, zarten Kätzin jedoch reagierte er nur mit einem stummen, aufreizend herablassenden Lächeln, welches schief über seinen Lippen hing. Gespielt arrogant spannte er seine Muskeln an und trabte Milanfeuers elegant davon preschende Gestalt nach. Er hatte gar nicht erst vor, sie aufzuholen oder gar zu überholen, viel zu gerne betrachtete er ihren dünnen, geringelten Schweif, der neckisch bei jedem Sprung ihrer langen Beine in der Luft schnippte.

[bei Milanfeuer]

---> Grünfelder
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