Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Moorland

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Salamanderfeuer

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BeitragThema: Re: Moorland   So Okt 27, 2013 8:24 pm

<--- Windclan-Lager

In zügigem Trab folgte ich der Grauen über das Moor und hielt nur unwillig an, als Turmalinschatten meinte meine Trainingszeit mit der Beobachtung anderer Schüler zu verplempern. das fiel ihr dann wohl auch auf und sie machte akrobatisches Theater, nur um mir ins Ohr zu flüstern, dass wir um die Wette jagen würden. Ich rollte genervt mit den Augen und zuckte mit dem Ohr, das sich ungewohnt warm von ihrem Atem anfühlte, Ernst war definitiv nicht das Ding meiner Mentorin. Und wer sollte hier bitteschön von wem enttäuscht werden...ich wollte sowieso der Beste sein, über meine Grenzen gehen und mich verbessern, dafür brauchte ich keinen lächerlichen Wettbewerb, der die Graue vermutlich nichteinmal ernst nahm, zumindest war das schwer vorstellbar, wenn sie so bei der Herrausforderung herumturnte.
"Ich werde dort hinten mein Glück versuchen." meinte ich leicht resigniert und deutete in Richtung Westen. Seufzend wandte ich mich ab, um nach Beute zu suchen. Ich schaffte einiges an Distanz zwischen mich und meine Mentorin und die anderen Schüler und Marderfrost, schließlich war es wenig Erfolgversprechend, wenn alle auf einem Fleck jagten.
Ein nahes Rascheln erweckte meine Aufmerksamkeit, riechen konnte ich bei dem ungünstigen Wind nichts, aber das potentielle Beutetier glücklicherweise auch nichts. Die Geräusche deuteten auf ein kleine Tier hin, also defintiv Beute. Ich ließ mich flach über den Boden gleiten. Deckung war rar, aber eine Windclankatze war das gewohnt und jetzt wo das Gras langsam das satte Grün verlor, bot mein rot geschecktes Fell sogar einen gewissen Tarnvorteil. Mein Ziel kam in Sicht und Vorfreude auf meine erste Beute stieg in mir auf. Nur eine Wühlmaus, aber immerhin!
Und dann kam er wieder, der Nebel. Eben noch schlug mein Herz höher, als ich die Maus erblickte und jetzt entriss mir ein weißer Schleier immer mehr von meinem Sichtfeld. Mit zusammengebissen Zähnen und in den weichen moorboden gerammten Krallen knurrte ich das Weiß innerlich an, aber es brachte nichts, der Nebel wurde nur dichter. frustriert musste ich mir eingestehen, dass ich so nicht hoffen konnte selbst eine Wühlmaus zu erlegen...ich sah sie ja nicht...oder die Umgebung, in der sie saß.
Er zog sich zurück. Warum? Der Schleier wich wieder an den Rand meines Sichtfeldes und ich verstand einfach nicht warum. Als wollte dieser Drecksnebel mir die Jagd versauen! ich spürte den ärger in meinen Adern pulsieren und wie als hätte er meine Gedanken gehört, war er wieder da. Verflucht!
Milchiges Weiß waberte am rand meines Blickfeldes und so langsam dämmerte mir...er war nie da, wenn ich ruhig war...War das der Trick, der Grund? Wenn ich mich beherrschte, mich weder Ekstase noch Wut hingab, hatte ich die Kontrolle?
War das so? Ich konnte es ja ausprobieren. Meine Pfoten kribbelten beid er Vorstellung, wenigstens eines meiner Probleme unter Kontrolle zu bekommen, aber es kostete mich einiges Selbstbeherrrschung, mich von der Freude mitreißen zu lassen. Anscheinend war ein gewisses Ausmaß nötig um den Schleier zu rufen, aber immerhin hatte ich ja auch nicht jedesmal Probleme, wenn ich mich ärgerte oder freute.
Ich schaute nach der Maus, um meine Entdeckung zu testen, sie war natürlich nicht mehr da. Hatte sie mich entdeckt? Ich lauschte und stellte erfreut fest, dass sie nur einen anderen ort aufgesucht hatte. Mit wenigen Schritten schloss ich den Abstand wieder und fand mich in fast der gleichen Position wieder, wie zuvor, kurz vor dem Sprung.
Die Beute in Reichweite beherrschte ich mich diesmal, dann sprang ich. Und sie war mein. Kein Nebel, nur ein präziser Sprung und ein kurzer Biss. recht zufireden mit mir verbuddelte ich meine erste Beute. Die Entdeckung zur Kontrolle einer meiner Schwächen befeuerte mich und war fast schon hinderlich, aber ich war entschlossen, es zu meistern.
Ich brauchte etwas, bis auf die Spur eines Kaninchens traf, die perfekte Beute, um es auszutesten. ich nahm mir kurz Zeit tief durchzuatmen, dann schlich in die Richtung des verführerischen Geruchs.
Das langohr kam bald in Sicht und ich war bedahct darauf, mich nicht entdecken zu lassen. Windclankatzen waren zwar meisterlich daran, Kaninchen zu hetzen, aber ich war leider nicht ganz so wenig, wie meine Clankameraden, auch wenn ich dank Übung immerhin weit besser als jede Katze aus den anderen Clans war, aber das war ja nicht mein Anspruch...
Immerhin war ich sehr schnell, meine Kurven nicht so eng, meine Hiebe aber kräftig, damit musste ich arbeiten.
Ich kam immer näher, aber die Deckung war extrem spärlich und zwei Schweiflängen von ihm entfernt bemerkte mich das sich nervös umschauende Tier. Ohne zu zögern, wechselte ich von Schleichen in Sprint, ich musste das Kaninchen schnell erwischen, je mehr Haken es schlagen konnte, desto schlechter standen meine Chancen und Ausbuddeln wollte ich es nicht. Graben konnte ich zwar gut, aber ich war recht groß und braucht damit größere Löcher.
Mit kraftvollen Sprüngen hetzte ich meiner Beute hinterher, die auch typisch für ihresgleichen anfing Haken zu schlagen. einmal schaffte ich es fast nicht, die Kurve eng genug zu nehmen und musste dem Sternenclan für den Fels danken, den ich zum Manövrieren nutzen konnte.
Das konnte so nicht weiter gehen, so würde ich noch abgehängt werden, also versuchte ich schnell aufzuholen. Das Kaninchen lenkte schon wieder ein ud ich nahm beherzt Kraft zusammen, um es zu rammen, bevor es zur Seite springen konnte. Der große graubraune Nager rollte über den Boden und ich stürzte hinterher, meine krallen bohrten sich in weiches Fleisch und ich sprüte den strampelden Nager unter mir. Ich spürte ihn. Das war alles, was noch da war.
Geschockt bemerkte ich, das ich nichts mehr sah, roch oder hörte. Schmerz. Ich spürte Schmerz. Meine Beute lag unter mir und kämpfte um ihr überleben. Scharfe Nagezähne bohrten sich in mein linkes Vorderbein, ohne das ich sehen konnte, was vor sich ging. Panisch versuchte ich zu ordnen, was ich wusste: ich lag auf dem Kaninchen und seine Zähne bohrten sich in meine linke Vorderpfote. Mit der rechte Krallenbewährten Tatze schlug ich in die Richtung, wo der Kopf sein musste, immer wieder. Beim ersten Mal spürte ich Fell und wamres Blut zwischen meinen Zehen, die folgenden Schläge gingen ins Leere. Der Nager unter mir zappelte, vielleicht wand er sich vor Schmerzen, genau sagen konnte ich das nicht ohne etwas zu hören oder zu sehen. Ich versuchte es weiter unten und näher an meine Körper mit meinen Schlägen und traf wieder. Wie oft wusste ich nicht, aber meine Pfoten war nass, vermutlich troff sie von Blut...das kaninchen unter mir regte sich nicht.
Schwer atmend kauerte ich auf dem Körper meiner erlegten Beute und hoffte, das die welt bald wiederkam...und das kein nicht jemand ungebetenes das Blut roch. Nervös ließ ich meinen Kopf umherschweifen. Sinnlos, alles was ich mitbekam, was was ich an meinem eigenen Pelz spüren konnte, alles andere war nur Leere. Angespannt bohrte ich meine Pfoten in das Fleisch des Langohrs, was mein linkes Bein mit einem Ziepen quittierte. Fast schon tröstlich, immerhin überhaupt etwas, das ich wahrnahm.

[geht jagen, liegt ohne Orientierung auf seinem erlegten Kaninchen]
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Milanfeuer

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BeitragThema: Re: Moorland   So Okt 27, 2013 8:53 pm

Stolz pochte heftig in Milanpfotes Brust als sie den kleinen Hamster fest packte und dann zu Marderfrost auf sah. Trotz seiner Anmerkung zu ihrem Zögern hatte die Freude über ihren ersten Fang alle Erschöpfung aus ihrem Körper vertrieben - zumindest in diesem Augenblick. Sie hatte doch tatsächlich etwas gefangen und Marderfrots hatte sie gelobt. Konnte der Tag denn wohl noch besser werden? Wohl kaum!
Mitgefühl für ihren Freund und Verwunderung über sein zugegeben recht seltsames Verhalten glommen in ihr auf, als sie ihre leuchtend grünen Augen auf den weißen Schüler richtete. Die Worte seines Mentors waren hart, doch irgendwie schien Wolkenpfote es ja nicht anders gewollt zu haben. Immerhin hätte er doch wenigstens versuchen können, das Kaninchen zu erlegen. Dann hätten sie auch zusammen ihren ersten Fang gemacht.
Aus den Augenwinkeln bemerkte Mlanpfote zwei Gestalten - eine graue, schlanke Kätzin und einen weiß- schwarz und braun gefleckten Kater. Es waren Turmlinschatten und ihr Schüler Salamanderpfote, die dort unweit von ihnen trainierten. Sie erinnerte sich daran, wie sie einst mit der grauen Kriegerin gespielt hatten. Damals als Wolkenpfote, Moospofte und sie noch Junge gewesen waren. Apropos Moospfote ... Wo trieb sich die Kätzin wohl gerade herum? Zu gerne hätte Milanpfote ihr von ihrem ersten Trainingstag und Marderfrosts Lob erzählt. Vielleicht treffe ich sie ja im Lager.
Schließlich kündigte der dunkle Krieger ihre Rückkehr ins Lager an und obwohl die hellbraun getigerte Kätzin anfangs enttäuscht war, musste sie sich doch eingestehen, dass ihr das eigentlich ganz gelegen kam. Jetzt, wo die Euphorie der ersten Jagd jangsam verflog meldeten sich ihre müden Muskeln. Noch nie hatte sie sich an einem Tag so viel bewegt und sie konnte sich wohl sicher sein, dass sie auch noch morgen die heutige Anstrengung in ihrem Körper spüren würde. Trotzdem folgte die junge Schülerin Marderfrost ohne zu zögern und trabte mit schweren Beinen, aber glücklich funkelnden Augen zurück ins Lager.

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Turmalinschatten

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BeitragThema: Re: Moorland   Di Okt 29, 2013 12:56 pm

Die griesgrämige Antwort ihres Schülers konnte ihr nicht den Spaß am Jagen verderben. Das war im Allgemeinen eher schwer zu schaffen. Ihr Humor und ihre Lebensfreude waren das, was Turmalinschatten ausmachte.
Während Salamanderpfote also in die entgegengesetzte Richtung schlich, folgte sie selbst der Spur eines Feldhamsters. Der kleine Nager hatte keine Chance gegen sie. Es kostete sie nur einen einzigen gezielten Schlag, da war auch schon das zarte Genick des kleinen Wesens durchgebrochen.
Zeit nach ihrem Schüler zu sehen!
Seine Spur war so geruchsintensiv, dass sie ihr ohne weitere Mühen folgen konnte, aber Salamanderpfote sollte sie um keinen Preis entdecken, deshalb versteckte sie sich unweit von ihm, indem sie ihren aschgrauen Körper nahe an den moorigen Boden drängte.
Was tut er da?
Salamanderpfote kauerte wild fauchend am Boden und schlug blindlings nach einem Kaninchen, das im Todeskampf liegend von ihm zu Boden gehalten wurde.
Warum macht er ihm nicht einfach den Garaus?
Ihr bernsteinfarbener Blick war misstrauisch auf Salamanderpfote gerichtet. Etwas war seltsam, etwas stimmte nicht.
Das Kaninchen hatte trotz der Umstände keine Chance und verlor seinen Kampf. Der Schüler indes sank über dem Kadaver zusammen und starrte blicklos ins Leere. Seine Ohren lagen eng am Kopf an und er bewegte sich kaum. Beim Sternenclan…
Die Aschgraue erhob sich aus ihrem Versteck und trabte auf ihren Schüler zu. “Salamanderpfote. Was sollte das? Ich habe dich bereits viel effizienter jagen sehen. Salamanderpfote?“
Nichts an seiner Haltung ließ erkennen, dass er sie gehört, oder gar bemerkt hatte. Nicht gerade ein Verhalten, welches ein Schüler seiner Mentorin gegenüber an den Tag legen sollte.
“Salamanderpfote! Hast du mich gehört? Ich habe dir eine Frage gestellt!“
Noch immer gab der Jungkater keine Reaktion von sich. Kein Laut drang über seine Lippen, sein Blick bewegte sich nicht, auch seine Ohren zuckten nicht im Geringsten.
Was geschieht hier?
Turmalinschatten veränderte ihre Position so, dass sie nun direkt auf Augenhöhe mit ihrem Schüler war und dabei fiel ihr ein milchiger Schleier über seinem Blick auf. Nicht sehr stark oder auffallend, wenn sie ihn von oben betrachtete, fiel der Schleier gar nicht auf, aber so?
“Salamanderpfote?“
Noch immer keine Reaktion. Beim Sternenclan, ist er krank? Ich muss Kleblatt holen…nein, es ist beinahe Sonnentief, ich muss ihn zu ihr bringen. Bitte Salamanderpfote halt durch!
Sie stieß besorgt ihre Schnauze in seine Flanke, erntete aber nur ein wütendes Fauchen und konnte gerade noch den Krallen ihres Schülers ausweichen, also musste sie auf andere Weise versuchen ihn zu erreichen. Aber wie?
Turmalinschatten stellte sich erneut vor Salamanderpfote und blickte zweifelnd auf ihn nieder.
Panisch sah sie sich um, aber Marderfrost und Milanpfote waren bereits gegangen. Vergessen war die jagd und das Training, alles was zählte war nun Salamanderpfote.
Die Besorgnis in ihr musste sich Platz verschaffen, daher kam sie nicht umhin dem Kater kurz das Fell zwischen den Ohren zu lecken.
“Bitte stirb mir nicht weg Salamanderpfote. Nicht so. Ich bringe dich jetzt zurück hörst du? Nein, natürlich hörst du mich nicht…“
Ihr Schweif fuhr dem Kater langsam über die Nase und dieses Mal ließ die Kätzin zu, dass er sich in diesem verbiss. Die Graue ignorierte den Schmerz und ihr war durchaus bewusst, dass Salamanderpfote einen verdammt harten Biss hatte, vielleicht würde er ihr den Schweif brechen, aber solange er sich an ihr festhielt, war dieser Preis es wert.
Turmalinschatten zog den Kater auf die Beine und dieser schien zu Anfang verwirrt, aber darum konnte die Kriegerin sich nun nicht kümmern. Daher zog sie ihn vorwärts und zwang ihn so ihr zu folgen. Der Schmerz pochte in ihrem Schweif, aber sie biss lediglich die Zähne zusammen. Sie hatte schon durchaus schlimmere Verletzungen erlebt, solange der Jungkater ihr den Schweif nicht durchbiss, hatte sie nichts zu befürchten. Und tatsächlich, der Kater schien begriffen zu haben, was sie bezweckte, denn die Stärke seines Bisses ließ ein wenig nach.
Erleichterung ging ihr durchs Blut. Immerhin ist er nicht ohnmächtig. Was auch immer diesen Zustand in ihm hervor gerufen hat, bitte Sternenclan mach, dass es aufhört!
So ging es müßig vorwärts, aber sie schafften es ins Lager zu kommen.

[Bringt Salamanderpfote ins Lager zurück]
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Salamanderfeuer

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BeitragThema: Re: Moorland   Do Okt 31, 2013 2:11 pm

Ich spürte wie recht schnell die Wärme aus meiner Beute wich. Still wartete ich darauf, dass die Welt zurück kam...
Nach einer gefühlten ewigkeit stieß mich etwas in die Flanke und ich fauchte erschrocken auf. Wurde ich angegriffen? ich schlug in die Richtung, traf aber nichts. So wie ich war, hatte ich kaum eine reelle Chance gegen einen Feind!
Wo steckte meine Mentorin? ...oder war sie es? Was immer mich berührt hatte, hatte mich nicht verletzt. In Anbetracht meiner wehlosigkeit, ging es mir erstaunlich gut, also vielleicht hatte mich doch nicht ausgerechnet ein Fuchs gefunden? Die Zunge auf meinem Kopf deutete defintiv nicht auf Gefahr hin...ich meine es war unwahrscheinlich, das eine Füchsin mich gerade adoptierte oder?
Angespannt blieb ich liegen und versuchte die Situation einzuschätzen. Ich spürte etwas auf meinem Nasenrücken, das langsam zu meinem Maul wanderte und zwang mich nicht zurück zu weichen. Was wollte derjenige von mir? War das ein Schweif? Unsicher, was ich tun sollte, irgendwann würde die Welt shcon wieder kommen...das tat sie immer.
Der Schweif war in reichweite meines Mauls udn ich ging davon aus, das wer auch immer vermutlich tumalinschatten mich wie einen bilnden Ältesten führen wollte. Mir gefiel das eher wenig, das hieß ja die beute zurück zu lassen....andererseits wusste ich nicht, wie lange die Leere blieb. Ich konnte nicht ewig hier draußen warten...
Eher unwillig biss ich den Schweif und alles andere als zärtlich, aber immerhin sollte ich mich ja daran festhalten und nicht bei der kleinsten Bewegung den Anschluss verlieren oder? Ernsthaften Schaden sollte das nicht machen. Kaum hatte ich den Schweif zwischen den Zähnen wurde ich hochgezogen, als ob ich nicht selbst aufstehen konnte...andererseits wusste das derjenige vielleicht nicht? Wie derjenige dann aber glaubte das ich lief, wenn ich nichtmal hochkam war mir rätselhaft. Ich folgte brav und ohne zu wissen wohin und stieß dabei gegen ein paar Steinchen und fiel einmal fast um, als ich auf irgendetwas trat. Es knacke unschön, aber zum Glück war ich ja nicht auf der Jagd...Knackte? Ich zuckte mit den Ohren, tatsächlich ich konnte wieder hören und das Schwarz vor meinen  Augen wurde langsam durchsichtig. Der Geruch verriet mir aber schon vorher, dass ich Turmalinschatten folgte. Ich blieb stehen und ließ ihren Schweif los, während langsam aber sicher die Welt wieder zurückkam. Sehen, hören, riechen...endlich wieder da.
An meinen Pfoten klebte Blut, schon recht angetrocknet und das leichte ziehen in meinem Bein erinnerte mich daran, was passiert war, bevor alles schwrz geworden war.
"Ich geh noch schnell meine Beute holen." rief ich meiner Mentorin zu, als wäre nicht passiert und mit kraftvollen Schritten zurück, wo das zerkratzte kaninchen lag. Nicht ansehnlich, aber es war Fleisch. Mit dem langohr im maul, ging ich die Wühlmaus holen. Es fühlte sich gut an, sich wieder frei bewegen zu können, zu gerne wäre ich geblieben, hätte noch gejagt, aber es wurde dunkel.
Denb kaninchenbiss spürte ich kaum noch,a ls ich eilig der Grauen zurück ins Windclanlager folgte.

---> Windclanlager

[schlägt nach Turmalin, lässt sich von ihr führen, holt sein Kaninchen und die Wühlmaus, kehrt ins Lager zurück]
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Nebelfrost

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BeitragThema: Re: Moorland   Sa März 01, 2014 8:22 pm

cf. WindClan-Lager

Nebelfrost war in einen trabenden Gang verfallen, je mehr er sich sicher war, dass seine Laune ihn so oder so wieder einholen würde.
Er seufzte.
Dämmerzorn und Hagelpfote schienen zu trödeln, was ihm wirklich mehr als nur Recht war.
Der graue Kater ließ seine lavendelfarbenen Augen umhergleiten und nahm eine Regung wahr.
Beute?
Jedenfalls keine Katze.
Er ließ sich in eine nicht ganz vollständige Kauerhaltung sinken und schlich langsam auf das graubraune Tier zu.
Ein Kaninchen.
Für den Clan, dachte er. Früher hatten er und sein Bruder oft Kaninchen gejagt.
Zusammen.
Damals war schon so lange her.
Unter seinen Pfoten spürte er den Boden und die kälte der Blattleere.
Mit leisem Auftreten schob der graue sich näher an die noch lebendige Beute und hielt den Atem an.
Eine Sekunde verstrich,ohne einen weiteren Schritt seiner großen Pfoten. Er sah wie das Ohr des Beutetieres zuckte.
Gleich würde es wegrennen.
Frustriert verfluchte der großgewachsene Kater seine Pfoten und rannte hinter der Beute her, die wie angestochen Haken schlug.
Nebelfrost tat es dem Tier gleich.
Gleich hatte er es.
Eine weitere Sekunde waren seine Pfoten noch auf dem Boden, dann sprang er ab, landete auf dem Kaninchen und tötete es mit einem Biss ins Genick.
Stark schlossen sich seine spitzen Zähne um das Genick des Geschöpfes, bis er Blut schmeckte.
Er packte die Beute und schleifte es zurück.
Mit der Nase folgte er seiner eigenen Spur ins Lager zurück...

Tbc. WindClan-Lager

[denkt nach. Schleicht sich an ein Kaninchen an, jagt es, tötet es und geht zurück ins Lager]
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BeitragThema: Re: Moorland   So März 16, 2014 9:34 pm

<------- Windclanlager

Endlich angekommen blieb ich erstmal kurz stehen. Ich wandt mich an meine Schülerin Hagelpfote und sagte: " Wießt du was, ich will dich testen wie gut du inzwischen in jagen geworden bist. Also würde ich sagen jeder jagt jetzt für sich und nachher sehen wir wie viel du gefangen hast okay?", dann wandt ich mich ab und machte mich daran, selbst etwas zu jagen. Ich versuchte erstmal die Fährt e eines Tieres aufzunehmen. Da ist dass nicht Hase?!, dachte ich. Ich verfolgte mit leisen Pfoten den Geruch bis ich einen Hasen entdeckte. Ich ging in Jagdstellung schlich mich an und... ich trat versehentlich zu laut auf. Der Hae sah mich mit panischen Augen an. VMäusedreck, dachte ich. Ich rannte los. Doch es war schon zu spät... der Hase rannte davon. Ich tadellte mich selbst für meinen Fehler. Sowas darf mir nicht nochmal passieren. Ich suchte erneut nach einer Fährte. Schon bald entdeckte ich die eines anderen Hasens. Dieses mal kriege ich ihn, ich verfolgte den Geruch und ging in Jagdhaltung. Ich schlich mich an und sprang ab. Ich erwischte den Hasen und töteten ihn mit einen schnellen Biss. 'Super, jetzt noch irgendein Tier und ich bin fertig ging es mir durch den Kopf. Ich versuchte erneut ein Geruch aufzunehmen aber ich roch nichts. Ich strengte mich noch mehr an. Aber da war kein Tier mehr. Na gut dann muss ich jetzt wohl zurückgehen, dachte ich enttäuscht. Aber vorher sage ich noch Hagelpfote bescheid Ich lief zu meinen Schüler und sagte: " Komm lass uns gehen. Nebelfrost ist auch schon seit einer weile los. Ich würde sagen ich sehe mir in Lager deine Ergebnisse an.", Dann rnatte ich schnell zu denn Ort, wo ich meine Beute hingelegt hatte und nahm sie auf. Ich machte mich auf den Weg zurück ins Windclanlager.

-------> Windclanlager

out: Da Hagelpfote schon eine Weile nicht mehr online war, habe ich jetzt erstmal einfach gepostet ich hoffe, dass ist okay.
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Elster

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BeitragThema: Re: Moorland   Mi Apr 09, 2014 11:42 am

cf: Schrottplatz

Ich kam nach einiger Zeit endlich bei der Stelle an, wo ich vorher schon einmal gewesen war. Der Geruch hatte mich hierher gebracht. Als ich mich hier dann umsah, pochten meine Pfoten schmerzhaft. Sie fühlten sich ziemlich wund an, sodass das Moor hier schon schön war. Und der Schnee, der auf dem Moor lag. Es war kalt. Doch ich versuchte herauszufinden, wo ich hingehen sollte und schnupperte. Etwas war anders. Ich fand einen Geruch einer fremden Katze. Der Geruch war vorher nicht hier, weswegen ich wusste, das er frisch sein musste. Sonst hätte ich das wohl nie erkannt. Ich war froh, soetwas zu finden. Deswegen folgte ich einfach der Spur. Ich hatte Angst, das die Katze vielleicht gefährlich sein würde, aber dann konnte ich wieder in meine Höhle rennen. Ein Versuch war es wert. Hoffentlich finde ich ihn bald! Ich will Rabenfang wiedersehen! Ich lief los und sank sogleich bis zum Bauch ein. Das fing wirklich gut an. Zum Glück konnte ich mich soweit wieder befreien und leif jetzt vorsichtiger weiter. Ich prüfte jeden Schritt, ob ich noch sicher stand, wodurch es viel länger dauerte, ich aber nicht unterging. Ich folgte immer weiter dem Geruch der Katze. Ich würde nicht aufgeben, bis ich sie gefunden hatte. Oder ihn. Ich konnte nicht genau erkennen, ob es eine Kätzin oder ein Kater war.

Tbc: WindClan-Lager
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BeitragThema: Re: Moorland   Fr Apr 25, 2014 9:32 am

cf: WindClan Lager

Vor ihnen erstreckte sich weites Moorland, zugedeckt von weichem, weiß glitzernden Schnee. Ein stetiger Wind presste Laubschweif das dicke Fell an den muskulösen Körper, als er langsamer wurde, um die Wunde seiner Gefährtin Schallherz nicht zu strapazieren. So tappte er neben ihr über das flache Land, welches ihnen einen wunderschönen Blick auf die umligende Landschaft eröffnete. Ein kleines Waldstück erhob sich in der Ferne und die kahlen Äste der gedrungenen Bäume waren mit Schnee umhüllt, wie die Knochen eines toten Tieres, die einfach in das Land gesteckt worden waren. Anderswo ragten hügelartige Gebilde und Steine aus dem Schnee, verschwommene graue Flecken in der Landschaft. Plötzlich wurde sich der Krieger der Schönheit dieses Territoriums gewusst. Diese Weite, dieser Blick ... das hatte schon etwas. Es gefiel ihm zu sehen, wohin er lief, alles im Blick zu haben und den Wind zu riechen, der interessante Gerüch herbeitrug. Sicher war auch er mit seinen breiten Schultern und dem dunklen Fell sehr gut zu sehen - aber das war ihm in diesem Moment herzlich egal. Sollte man ihn doch sehen. Er hatte als WindClan Katze das Recht hier zu sein.
"Na, wie gefällt es dir?", fragte er und drehte seinen Kopf lächelnd zu Schallherz.

[kommt an, denkt nach, betrachtet das Land, fragt Schallherz etwas]
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BeitragThema: Re: Moorland   So Apr 27, 2014 3:38 pm

<--WindClan-Lager

Nebelwind lief über das Moorland hinweg,die unerwartet gewachsene Patroullie hinter sich,immer mit einem Blick auf die kleine Elster und Milanpfote.Dort draußen fegte ihm kalter Wind um die Ohren,es war ein befreiendes Gefühl,so konnte er die Anspannung aus seinen Gliedern lösen.Seid Silberhauchs Tod ging er oft allein aufs Moorland,nur um dort ein bisschen zu laufen,ein paar Sorgen zu vergessen und ungestört über Dinge nachdenken zu können,dieses Freiheitsgefühl packte ihn nun auch,obwohl ihm die restliche Katzengruppe im Nacken saß.
Er ärgerte sich immer noch darüber wie sie angewachsen war,es wäre so viel einfacher gewesen Elster einfach in Begleitung von Windkralle absetzen zu gehen,doch so war es jetzt nun mal nicht.
Er schüttelte den Kopf und hielt einfach auf die Außengrenze weiter weg zu,dort würden sie Elster absetzen und dann wieder ins Lager zurückkehren,er hatte eine weitere Patroullie dort warten,er sollte sich beeilen.

[genießt den Wind/denkt nach/hält auf die Grenze zu]


Zuletzt von Nebelwind am So Apr 27, 2014 10:05 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Moorland   So Apr 27, 2014 4:57 pm

cf: WindClan-Lager

Schallherz tappte an der Seite ihres Gefährten durch den Schnee. Er war kalt und nass, aber vertraut, sodass er der Kriegerin etwas tröstliches vermittelte.
Vor ihnen erstrecke sich eine weite Ebene, bedeckt von Schnee. Doch auch wenn das gesamte Gebiet des WindClans schon unter einer glitzernden Schneedecke verborgen war, tanzten die Schneeflocken unaufhörlich über den Himmel und schwebten auf den Boden herab.
Was ich wohl unter dem Schnee verbarg? Wahrscheinlich Gras oder auch Ginster. Den musste es hier auch irgendwo geben, wenn der WindClan damit seine Barriere baute. Und wahrscheinlich Morast, wenn dieses Gebiet Moorland genannt wurde. Eine Art Sumpf also.
Schallherz beschlich ein mulmiges Gefühl. Vor Morast hatte sie sich immer ferngehalten. Zu oft hatte Schallherz als Schülerin von Katzen gehört wie im Moor versunken waren. Sie standen auf einen festen Fleck und beim nächsten Schritt waren sie versunken, buchstäblich in der Erde versunken. Auf keinen Fall wollte die Kriegerin das gleiche Schicksal erleiden.
,,Bist du dir sicher, dass es hier ungefährlich ist?", erkundigte sie sich bei Laubschweif und schalt sich gleich darauf ein Mäusehirn. Laubschweif würde sie niemals in Gefahr bringen. Oder ihm waren die Gefahren eines Moors nicht bewusst...
,,Es ist sehr schön hier. Wie früher. Die unendlichen Weiten des Gesteins. Wüsste ich nicht, dass sich unter dem Schnee der Morast befindet, würde ich es für WolkenClan-Territorium halten.", miaute sie.
,,Wir haben die richtige Entscheidung getroffen."

[redet mit Laubschweif]
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Milanfeuer

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BeitragThema: Re: Moorland   So Apr 27, 2014 8:08 pm

cf: WindClan Lager

Die Kleine schien sich noch immer vor ihr zu fürchten, ihr zu misstrauen oder vielleicht war das kleine, schwarz-weiße Kätzchen auch einfach nicht besonders gesprächig. Jedenfalls schwieg es beharrlich, auch, als sie ihre Pfoten schon auf das weiche Moorland setzten.
Schnee wehte ihnen entgegen und kitzelte in Milanpfotes Nase, aufgeweht vom stetigen Wind im Territorium. Das flache Land breitete sich vor ihnen aus, bedeckt mit einer eiskalten, weißen Decke. Die Gerüche wurden dadurch ein wenige gedämpft, ebenso wie die Geräusche, doch dieses eine Mal fixierte sich die Aufmerksamkeit der hellbraunen Schülerin nicht auf die Eindrücke ihrer Sinne. Vielmehr beobachtete sie ihre Halbschwester aus den Augenwinkeln.
Die Kätzin war jung und dementsprechend klein und schmächtig. Sie konnte sich wohl kaum selber ernähren, geschweige denn verteidigen - deshalb war es ein Wunder, dass sie überhaupt nach Rabenfangs Verschwinden überlebt und den Weg ins WindClan Lager gefunden hatte. Ihr mussten bestimmt schon die Pfoten wehtun vom langen Laufen erst hin und nun auch noch zurück … aber sie klagte nicht. Ein tapferes Kätzchen … Wenn man bedenkt, wie viel Mut es für sie erfordern musste, einfach so in fremdes Land zu spazieren … Obwohl der Antrieb, den eigenen Vater zu finden ja schon einiges ausmachte …
Inzwischen konnte Milanpfote der Kleinen nicht einmal mehr böse sein. Sie tat ihr eher Leid. Sie selbst hatte Glück, in einem Clan aufzuwachsen, wo sie behütet und trainiert wurde. Katzen hatten sich nicht ohne Grund zu Gemeinschaften zusammengefunden. Es war schwer, als Einzelläufer zu bestehen vor allem für schwache junge oder alte Katzen. Und die junge Kätzin konnte ihr Schicksal nicht einmal wirklich in eigene Pfoten nehmen - dazu fehlte es ihr an Fertigkeiten. Sie war ja noch nicht einmal im Schüleralter …
Etwas wie Mitleid trat in Milanpfotes grüngelbe Augen, während sie schweigend neben ihrer Halbschwester dahin tappte. Irgendwie … ja irgendwie wollte sie ihr helfen. Ihrer einzigen Verwandten - mal abgesehen von ihrem verräterischen Vater - musste sie doch irgendwie Unterstützung zukommen lassen. Was für eine Katze wäre sie denn gewesen, wenn sie diese kleine Streunerin einfach in der Wildnis umkommen lassen würde? Nein, das konnte sie doch nicht machen! Sie musste irgendetwas unternehmen … Ihr gemeinsames Schicksal, das Schicksal zweier vom Vater verlassener Katzen verband sie, trotzdem die junge WindClan Katze Rabenfang nun, da sie die Wahrheit kannte, als einen räudigen Verräter sah, der ihr nur Schmerz und Scham bescherte. Aber was konnte sie als Schülerin schon für ihr Halbschwesterchen tun …?

[denkt über Elster und Rabenfang nach]
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Windkralle

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BeitragThema: Re: Moorland   Di Apr 29, 2014 1:50 pm

<-- WindClanterretorium

Über das weite, weiße und flache Land, unter dem das Moor ruhte als würde es schlafen, bis die nächste Blattfrische es aus seinem Schneemantel berfreien würde, führte der Weg ihrer kleinen Kolonne.
Windkralle hatte mit seinen langen Beinen kleinerlei Probleme durch den Schnee zu staksen und er sah sich immer mal wieder nach seiner eifrigen Schülerin um, ob sie denn auch mithalten konnte. Bachpfote war klein und zierich gebaut und hatte deshalb mit dem Schnee wesentlich eher zu kämpfen, aber immer wenn sein blauer Blick auf sie fiel, mussten seine Schnurrhaare amüsiert zucken. Ja, das erste Mal das Lager zu verlassen, war ein großes Erlebnis! Im gleichmäßigen Tempo folgte der sehnig gebaute Krieger demjungen, grauen Kater, der die Patouille durch das Moorland Richtung Westen führte. Ab und zu sah er sich um, scheinbar um Milanpfote und die kleine, schwarze Einzelläuferin im Auge zu behalten, aber Windkralle war der Sache wesentlich gelassener gegenüber eingestellt.
Jedenfalls wirkte die Windclanschülerin nicht mehr wütend, sondern eher interessiert, was er ihr nur nachempfinden konnte. Schließlich Elster tatsächlich ihre Halbschwester zu sein - Neugier war da nur ein sehr natürliches Gefühl und er gönnte den beiden die wenige Zeit ihres Weges, die ihnen noch blieb.
"Gefällt es dir, Bachpfote?", schmunzelte er, als er sich ein weiteres Mal über seine schmale Schulter nach ihr umsah. "Versuche deine Sinne zu schärfen, Bachpfote. Die Welt wartet mit unendlich vielen Geräuschen und noch zahlreicheren Gerüchen auf. Versuche sie zu erkennen und zu unterscheiden - du wirst staunen, wie viel du allein bei einer solchen Aufgabe entdecken wirst!"
Gutgelaunt tappte der erfahrene Krieger weiter. Für richtiges Training war später noch Zeit - jetzt sollte Bachpfote einfach die Eindrücke genießen und die Welt auf ihre Weise entdecken. Kurz hielt er inne, als die kalte Luft ihm den Geruch von Schallherz herüber brachte, aber sie war anscheinend zu weit entfernt. Sicher war Laubschweif bei ihr, der ihr ja schon seit einer halben Ewigkeit nicht mehr vom Pelz rückte und Windkralle feute sich wirklich sehr, dass ihr Bein anscheinend genug genesen war, dass sie sich wieder einen Spaziergang erlauben konnte.

[bei seiner Patrouille, bemerkt Schallherz' Geruch, redet mit Bachpfote]
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BeitragThema: Re: Moorland   Di Apr 29, 2014 5:09 pm

Nebeneinander tappten sie über das schneebedeckte Moorland. In der Ferne konnte Laubschweif die Körper anderer Katzen im Schnee ausmachen, drei kleinere und zwei größere. Eilig prüfte er die Luft, doch es handelte sich wohl um eine WindClan Patrouille. Kein Grund zur Sorge also.
Seine blassbersteinfarbenen Augen wanderten zurück zu seiner Gefährtin Schallherz. Ihre hübschen Züge waren von Besorgnis gezeichnet und augenblicklich drängte sich ihm die Frage auf, was die Graue so stimmte. Hatte sie Angst, sie würden sich verlaufen? Oder fürchtete sie noch immer, der Bär würde in dieses Gebiet eindringen? Tatsächlich schien sie sich zu fragen, ob es hier ungefährlich war, denn sie erkundigte sich nach seiner Meinung dazu.
"Ich denke schon.", erwiderte er ruhig, drängte sich näher zu ihr heran und spürte die Wärme ihres Fells an dem seinen. "Der Bär ist weit genug weg, er sollte auf unserem ehemaligen Territorium genug Platz zum Leben haben und die Blattleere hält wohl auch Füchse und Dachse von hier fern." Er stoppte kurz und zuckte mit der Schwanzspitze, als ihm ein weitere möglicher Gefahrenaspekt einfiel, den Schallherz vielleicht gemeint haben könnte. "Aber auch wenn du dich um den Boden sorgst ... Schon Generationen von Katzen sind hier lang gelaufen und ich glaube nicht, dass uns die WindClan Katzen ungewarnt so gefährliches Gebiet betreten lassen würden." Er lächelte schwach, zwinkerte der Grauen aber ermutigend zu, um ihr die Sorge zu nehmen. Er würde immer auf sie aufpassen, egal, was passierte. Da konnte auch ein angriffslustiges Kaninchen aus sie losgehen - er würde Schallherz verteidigen, wie absurd die Situation auch sein möge.
Es erleichterte ihm das Herz, auch sie so postitive Worte sprechen zu hören. Wie sehr hätte es den Krieger getroffen, die Kätzin unglücklich zu erleben .... aber ihren Worten nach, akzeptierte sie ihr Schicksal. Und das schlechteste Los hatten sie ja nun auch nicht gezogen.
"Jaa ... Ich werde zwar die Hänge vermissen ... Die vielen Steine und den harten Boden, aber ... mit der Zeit werden wir uns sicher daran gewöhnen.", miaute er nachdenklich und Bilder des alten WolkenClan Landes stiegen vor seinem inneren Auge auf. "Vielleicht gibt es beim SchattenClan mehr felsiges Gebiet, welches zu unseren Gewohnheiten passen würde, aber ich glaube, dort wären wir nicht glücklich geworden. Ich meine ... Hast du dir die finsterten Mienen der SchattenClan Katzen auf der Großen Versammlung mal angeschaut? Die sahen aus, als wollten sie uns das Fell abziehen, hätten wir uns für ihren Clan entschieden, bevor wir auch nur 'Maus' sagen könnten!" Er stieß ein belustigtes Schnurren aus und auch in seinen Augen funkelte echte Erheiterung. Sein Blick heftete sich voller Wärme auf Schallherz Gesicht. Aber selbst wenn .. Mit ihr an seiner Seite hätte er auch den SchattenClan überlebt.

[denkt nach, bemerkt die Patrouille, spricht mit Schallherz]
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Elster

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BeitragThema: Re: Moorland   Di Apr 29, 2014 9:21 pm

cf: WindClan- Lager

Ich ging weiter neben meiner Halbschwester, hatte jedoch bisher nichts gesagt. Ich wusste nicht, was. Sie wollte etwas über mich wissen. Doch was sollte ich sagen? Ich konnte mir die Frage selber nicht beantworten. Und schon waren wir bei dem Moorland angekommen. Gleich werden sie uns trennen. Ich finde sie doch ganz nett, nach dem ersten Moment. Wenigstens drängt sie mich nicht. Ich legte eine Pfote in den Schnee. Der erste Schritt in das Gebiet vom Moorland. Auf dem Weg zurück. Ich sah Milanpfote an. Du...Du wolltest doch etwas über mich wissen und da es so aussieht, als würden wir uns gleich wieder trennen, erzähle ich dir jetzt etwas. Ich wusste endlich, wo ich anfangen konnte. Meine Mutter hieß Dileyka. Und ich habe einen Bruder, namens Red. Doch er lebt bei Zweibeinern. Rabenfang hat uns versorgt, als unsere Mutter gestorben ist. Bis vor jetzt etwa einen halben Mond. Da hat er mir gesagt, das ich jetzt selber zurecht komme und ist gegangen. Ich bin hier, weil ich zuerst seinem Geruch folgen konnte, ihn dann aber verloren habe. Jetzt lebe ich in einer Höhle, irgendwo bei den Bergen hier. Und falls du wissen möchtest wie alt ich bin, ich bin jetzt vier und ein halben Mond alt. Ich sah sie an und wartete auf eine Reaktion. Mir war alles so rausgesprudelt gekommen, als ich erst angefangen hatte. Ich hatte ihr so ziemlich meine Lebensgeschichte erzählt. Jetzt hatteich nichts mehr zu erzählen...

[erzählt Milanpfote von ihrer Geschichte]
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Bachfeder

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BeitragThema: Re: Moorland   Do Mai 01, 2014 4:06 pm

<---------- WindClan-Lager

Mit ihrer zierlichen und eher klein geratenen Statur hatte Bachpfote ihre liebe Mühe, den Anschluss nicht zu verlieren. Oft war die junge Schülerin gezwungen, ihren Weg mehr springend als laufend zurückzulegen. Doch ihre kräftigen Hinterbeine waren dafür geschaffen, trotz der fehlenden Übung. Trotzdem nahm die Silberne mit den Wellenstreifen sich immer wieder die Zeit, die Umgebung zu mustern. Nicht, dass der Schnee erlaubte, viele Unterschiede zu entdecken, aber auch so war es interessant. Die wasserblauen Augen leuchteten freudig. Genau genommen war dies zwar nicht Bachpfotes erster Ausflug aus dem Lager, doch die Flucht vor dem Bären zählte nicht mit und das WindClan-Lager hatte sie seit ihrer Ankunft nicht verlassen - trotz der recht kurzen Zeit für das quirlige Junge eine Strafe.
Mama, Muscheljunges, Erlenjunges...ich bin endlich Schülerin! Ob wir uns wohl auf der nächsten Großen Versammlung treffen?, sandte sie in Gedanken an ihre restliche Familie im SchattenClan. Ob Muscheljunges und Erlenjunges schon zu Schülern ernannt worden waren? Oder war der SchattenClan zu misstrauisch, um die fremden Jungen mit 6 Monden zu Schülern zu machen? Bachpfote war fest entschlossen, eine Antwort auf ihre Fragen so bald wie möglich herauszufinden.
Als die silberne Schülerin schließlich zu ihrem Mentor aufgeholt hatte, erkundigte Windkralle sich, wie es ihr außerhalb des Lagers gefiel. "Etwas zu viel Schnee, aber ich möchte um nichts in der Welt zurück!", miaute sie begeistert und sah mit funkelnden Augen zu dem sandfarbenen Krieger hinauf. Windkralle schien zufrieden mit ihrer Antwort zu sein, denn ein Lächeln lag auf seinem Gesicht. Doch wann lächelte der Kater einmal nicht? Bisher hatte Bachpfote ihn noch nicht oft ernst erlebt; Windkralle war jemand, der seinen Spaß im Leben hatte - so wie Bachpfote.
Entschlossen versuchte die Schülerin mit der wellenförmigen Musterung, der Aufforderung ihres Mentors nachzukommen und ihre Sinne zu schärfen. Das Maul leicht geöffnet atmete die junge Schülerin die kalte Luft tief in ihre Lungen. Der Geruch von Schnee war allgegenwärtig, der Geruch des Moores war ebenso grundlegend. Allerdings fehlte der typische Geruch des WolkenClan-Gebietes - der Geruch nach Fels und Stein. Dazu kam ein schaler Geruch, der ihr vom Frischbeutehaufen bekannt war. Aber Bachpfote konnte ihn nicht einem Namen zuordnen, obwohl das Bild eines ganz bestimmten Vogels vor ihrem inneren Auge stand - ein kleiner, braun gefleckter Vogel mit grauer Haube.
Nach einigen Momenten fiel Bachpfote auf, dass die übrige Patrouille ein Stück entfernt war, während sie selbst stehen gebieben war, ohne es zu bemerken. Eilig hoppelte die Silberne mit den Wellenstreifen durch den Schnee, um aufzuschließen. "Was machen wir eigentlich nach dieser Patrouille? Bringst du mir dann das Jagen bei? Bitte, bitte, bitte!", bettelte die junge Schülerin und sah ihren Mentor aus großen Augen und mit schiefgelegtem Kopf an.

[folgt der Patrouille; spricht mit Windkralle; prüft die Luft; riecht einen Spatz; redet wieder mit Windkralle]
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Milanfeuer

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BeitragThema: Re: Moorland   Do Mai 01, 2014 5:15 pm

Nebeneinander tappten die beiden Halbschwestern über das verschneite Moorland. Ab und an drückte Milanpfote der kühle Wind das Fell an den schlanken, aber inzwischen recht muskulösen Körper, sodass sie sich stets der Kälte der unerbittlichen Blattleere bewusst war. Ihr Blick schweifte nachdenklich über das Moorland, denn eine seltsame Ruhe hatte von ihr Besitz ergriffen. Fremde Gerüche kitzelten in ihrer Nase, zwar nicht so intensiv, aber doch einprägsam genug, um ihr Interesse zu wecken. Sie stellte sich vor, wie es hier in voller Blattgrüne richen musste, wie das Heidekraut duften würde und die unzähligen Gerüche von Beute die Luft erfüllen würden. Der Schnee knirschte unter ihren kleinen Pfoten, doch die kleine Kätzin stellte sich stattdessen den federnden Boden ohne eine weiße Decke vor, stellte sich vor hier über das Moorland zu springen, den warmen, aber erfrischenden Wind im Fell zu spüren und an ihrer Seite ...
Ja ... Welche Katze würde dann ihrer Seite? Oder besser: Welche Katze würde sie sich wünschen, dort zu sehen? Vielleicht ihren Kinderstubenfreund Wolkenpfote, der sie mit seiner manchmal etwas tollpatschigen Art zum Lachen brachte? Oder Bachpfote, die aufgeweckte kleine graue Tigerkätzin aus dem ehemaligen WolkenClan? Oder aber doch Elster ...?
Aber das Gesicht einer anderen Katze formte sich vor ihrem inneren Augen. Scharfe Züge verliehen dem Gesicht der grauen Katze etwas Markantes, außerdem war dort diese Narbe, von der sie immer noch nicht wusste, weshalb sie entstanden war ... Und diese gelb leuchtenden Augen, so kalt und klar wie das Eis, das in den goldfarbenen Schimmer der Sonne getaucht war ...
Was beim SternenClan ging eigentlich in ihr vor? Milanpfote Ohrenspitzen begann zu kribbeln, als sie sich dieser Schwärmerei bewusst wurde und die Röte stieg ihr in die Wangen. Sie musste wirklich Bienen im Kopf haben, wenn sie sich Drachenglut mit ihr zusammen hier vorstellen konnte - mit ihm würde sie nur trainieren oder allenfalls das eine oder andere mehr oder weniger nette Gespräch führen. Auch seine zeitweilige Erwärmung ihr gegenüber täuschte jedoch nicht darüber hinweg, dass er älter war als sie, reifer und sie somit sicher noch für ein kleines Kätzchen hielt - wenn auch vielleicht nicht mehr von ihr dachte, wie von einem naiven Jungen. So hoffte sie zumindest, mehr konnte sie vermutlich auch nicht zu hoffen wagen.
Abrupt wurden ihre Gedanken von Elster unterbrochen, die plötzlich doch ihre Meinung geändert zu haben schien und etwas zaghaft zu erzählen begann. Überraschung tanzte gepaart mit Neugier und Freude über die leichte Öffnung ihres Schwesterchens in Milanpfote gelbgrünen Augen, als sie sich der Jüngerne zuwandte und mit aufmerksam gespitzten Ohren lauschte.
Ihre Mutter hatte also Dileyka gehießen und ihr Bruder Red war zum Hauskätzchen geworden. Toll - mein Halbbruder lässt sich von Zweibeinern verwöhnen, während seine schwester irgendwie zu überleben versucht. Klingt sehr sympathisch., dachte sie und zuckte angwidert mit den Ohren bei dem Gedanken an die Zweibeiner. Unvorstellbar, dass eine Katze sich freiwillig einsperren ließ. Sie jedenfalls würde die Freiheit, die Weite des WindClan Territoriums uns die frische Beute zu sehr vermissen - und alles, was sie von Zweibeinern gehört hatte, ließ ein Leben bei ihnen auch nicht sonderlich lohnenswert erscheinen. Deshalb hatte sich Elster anscheinend trotz des Verschwindens von Rabenfang für die Wildnis entschieden und hatte wundersamer Weise überlebt. Ein echtes Meisterstück für solch ein junges Kätzchen.
Eine kurze Zeit lang schwieg Milanpfote, ließ ihren Blick rneut über das Moorland wandern und hob dann zu einer Antwort an, ohne Elster anzusehen.
"Es ist gut, dass du dich für ein Leben in Freiheit entschieden hast, denn auch wenn es härter ist als bei Zweibeinern, ist es doch schrecklich, sich ständig einsperren zu lassen.", miaute sie und zuckte mit der Schwanzspitze. Dann wanderte ihr Blick zu ihrer Halbschwester. Bedauern zeichnete sich auf ihren Zügen ab. "Zu schade, dass du nicht clangeboren bist ... Ich glaube wir würden uns gut verstehen, auch wenn ich erst etwas ... naja ... unfreundlich war." Verlegen schwieg sie einen Augenblick. "Du würdest aber sicher eine gute Schülerin sein, wenn du schon alleine überlebt hast - Mut und einer gute Nase scheinst du ja immerhin zu haben." Ein schwaches Lächeln umspielte Milanpfotes Lippen und Sympathie glitzerte in ihren gelbgrünen Augen. "Ich würde dir wirklich gerne helfen ... oder irgendwie mit dir in Kontakt bleiben ..." Rasch blickte sie nach vorne zu den anderen Katzen, doch keine der anderen schien sie zu belauschen. Dennoch senkte Milanpfote die Stimme als sie weitersprach. "Vielleicht, naja, wenn du möchtest, könnten wir uns ja vielleicht mal irgendwo treffen ... Wenn du schon nicht im Clan sein kannst ..."

[denkt nach, hört Elster zu, spricht mit ihr]
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BeitragThema: Re: Moorland   Do Mai 01, 2014 7:03 pm

,,Du musst wohl recht haben. Ich hoffe wirklich, dass der Boden hier dicht ist. Und der Bär wird sich wohl nicht hierher trauen oder? Hier, wo so viele Katzen leben? Aber beim WolkenClan hat ihn das auch nicht gescherrt ...", miaute Schallherz leise.
Wieso war das passiert? Hatte der SternenClan das vorausgesehen?
Ein Schatten legte sich über die strahlenden, grünen Augen der WindClan-Kriegerin.
Der WolkenClan hatte doch nicht die weite Reise zurückgelegt und die Strapazen ertragen, um sich hier aufzulösen. Wo blieb die Würde? Damals schon hatte sich der WolkenClan vertreiben lassen und war geflohen. Sie hatten gedacht unter der Führung ihrer Schwester würde alles gut werden. Der WolkenClan würde die anderen vier Claus finden und sich ihnen anschließen. Sie würden unbeschadet bestehen bleiben.
Doch die Bestimmung des WolkenClans hatte ihnen anscheinend etwas anderes vorherbestimmt.
Erst im Nachhinein hatte Schallherz sich gefragt, ob die Auflösung nicht etwas über stürzt gewesen war. Natürlich hätte der WolkenClan nicht weiter in den Gebirgsausläufern leben können, doch sie hätten nicht gleich ihre ganze Existenz aufgeben müssen!
Hätten, hätten... Brachte es etwas, sich jetzt noch darüber aufzuregen? Es war passiert und nicht mehr zu ändern. Das hatte auch Schallherz schließlich eingesehen.
Laubschweifs Stimme schreckte die Kätzin aus ihren Überlegungen und forderte ihre Aufmerksamkeit ein.
,,Das mag wohl sein, aber du hast recht. Ich bezweifle, dass die SchattenClan-Katzen uns besser aufgenommen hätten, als der WindClan. Und was muss dort für eine Stimmung herrschen, wenn sie schon so schauen. Ich würde mich nicht wundern, wenn im SchattenClan keinerlei Kameradschaft herrscht."
Schallherz kuschelte sich an Laubschweif. ,,Der WindClan war auf jeden Fall die beste Wahl."
Nun hob die Kriegerin den Kopf um die Luft zu prüfen. ,,Riechst du Beute?"

[bei Laubschweif]
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BeitragThema: Re: Moorland   Do Mai 01, 2014 9:26 pm

Ich sah Milanpfote erstaunt an. Sie wollte mich nicht gehen lassen. Sie wollte noch etwas mit mir zu tun haben. Das erstaunte mich wirklich. Das mit dem im Clan geboren fällt ja schonmal weg. Es ist nicht so und ich glaube, das eure Anführerin mich nicht unbedingt mag. Sie würde mich wahrscheinlich nie aufnehmen. Ich sah hoch zum Himmel. Ich würde mich gerne mit dir treffen. Schon um zu wissen, wie du gelebt hast. Außerdem bin ich nicht unbedingt die Beste im Überleben. Vor meiner Höhle legt immer jemand etwas zu essen hin. ICh kann nicht jagen, aber vielleicht kannst du es mir dann zeigen. Ich hüpfte ein wenig durch den Schnee. Doch dann dachte ich daran, das sie gesagt hatte, das ich richtig entschieden hätte. Weißt du, Rabenfang hat mir erzählt das Red sich bei den Zweibeinern wohl fühlt. Aber jetzt, wo ich dich kennengelernt habe, bin ich mir nicht mehr sicher ob das stimmt. Er könnte mich genauso belogen haben wie in der Sache, das er ein Streuner sei wie ich. Dann dachte ich weiter nach. Entweder wir können uns immer treffen, oder wir bringen deine Anführerin dazu, mich aufzunehmen. Hast du eine Idee, wie wir das schaffen könnten? Die aus deinem Clan scheinen ja nicht gerade begeistert von mir zu sein. Also ist es bestimmt nicht gut, wenn du weggehst um mich zu treffen, oder? Ich weiß nicht, wie es bei euch läuft.

[redet weiter mit Milanpfote]
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BeitragThema: Re: Moorland   Fr Mai 02, 2014 10:54 am

Besorgt richtete Laubschweif seine Augen auf seine Gefährtin. Ihre Stimme war leiser geworden und die Trauer und ein Hauch von Angst waren ihr deutlich anzuhören. Sie beide hatten den Bären gesehen, dieses schreckliche riesige Tiere, welches Katzen mit einem Prankenhieb töten konnte - und es vor ihren Augen getan hatte. Distelpfote war der Bestie zum Opfer gefallen und schließlich ihre ehemalige Anführerin Echostern. Schallherz hatte dieser Verlust besonders getroffen, natürlich, die gewittergraue Kätzin war ihre Schwester gewesen und hatte ihr Leben für sie gegeben. Von Trauer erfüllt schlug Laubschweif die Augen nieder, ein Schauder fuhr durch sein schilpattfarbenes, dunkles Fell, als er erneut das Geräusch hörte.
Der graue Schatten warf sich vor den Bären, doch die riesige, dunkelbraune Pfote machte sich Halt vor dem drahtigen Katzenkörper. Knochen barsten, als die Pranke Echostern zu Boden schleuderte wie ein unerwünschtes Spielzeug … Und die Kätzin hatte aufgehört zu atmen, ein Schrei erstickt in ihre Kehle. Leblos. Tot.
Ein eiskalter Windstoß drückte ihm das dicke Fell an den Körper, trotz dessen er erneut erschauderte und sich haltsuchend enger an Schallherz presste. Furcht und Trauer glitzerten in seinen blassgelben Augen, als er den blick der grauen Kätzin suchte. Er suchte Mut, wollte in ihr etwas finden, an das er sich klammern konnte, wenn ihn wieder diese schrecklichen Bilder quälten. Es mochte seltsam erscheinen, doch der muskulöse, breitschultrige Kater fürchtete sich vor dieser Erinnerung. Trotz der vergangenen Zeit war sie noch allzu gegenwärtig, suchte ihn in seinen Träumen auf und auch tagsüber, vor allem begleitet durch eine bestimmte Angst. Wenn Echostern damals nicht gewesen wäre, hätte der Bär Schallherz getötet. Damit hätte er alles verloren - seinen Clan, sein Leben und seine Liebe. Wofür hätte es sich da noch gelohnt weiterzumachen? Für nichts.
Und es stimmte tatsächlich. Ohne Schallherz würde Laubschweif nicht weiterleben wollen, er brauchte sie, um sich an der Sonnenseite des Lebens zu erfreuen - mit ihr. Und niemals würde er erneut zulassen, dass sie in Gefahr geriet oder auch nur die Möglichkeit bestand, dass man sie ihm nahm. Dafür würde der Kater sein Leben geben.
Schließlich erhob seine Gefährtin wieder die Stimme und holte ihn damit aus seiner Gedankenwelt. Achja, er hatte ja noch etwas gesagt … Seine Aufmerksamkeit auf ihre Worte lenkend zuckte er mit den Ohren, ließ den Blick jedoch über das weite, mit Schnee bedeckte Moorland gleiten. Noch erschien es ihm leicht fremd, doch mit der Zeit würde er sich sicher daran gewöhnen. Sie beide würden sich daran gewöhnen, und ebenso an die Gepflogenheiten der WindClan Katzen.
„Das bezweifle ich nicht.“, schnurrte er, als sie ich an ihr kuschelte und ein warmes Kribbeln seinen gesamten Körper erfasste. Langsam wandte er den Kopf und schaute ihr nun doch noch in die grünen Augen. „Aber ich bin sicher, mit dir hätte ich es auch dort überstanden - oder auch sonst überall …“ Er ließ den Satz in der Luft hängen, dann lächelte er schief und fügte mit amüsiertem Ton hinzu: „Gut, außer vielleicht bei Zweibeinern. Ich glaube, ich hätte es niemals ertragen, sie mit dir kuscheln zu sehen, also da hätten die meine Krallen zu spüren bekommen.“
Er lachte leise, hielt an und drückte seine Nase in ihr duftendes Fell, um den Geruch in sich aufzusaugen. Ein so wunderbarer Duft, der ihn in Geborgenheit und Glück schwelgen ließ. Sein Herz schlug heftig in seiner Brust und nicht zum ersten Mal spürte er dieses Verlangen nach ihr, die Sehnsucht nach ihrem schlanken Körper. Natürlich wusste der Krieger, dass das etwas ganz normales war, das Verlangen eines Katers eben, aber dennoch beunruhigte es ihn auf gewisse Weise. Er wollte sich nicht dieser Erregung hingeben, wollte nicht, dass sie die Kontrolle über seinen Geist übernahm … Und so hielt er immer an dieser Schwelle inne und genoss einfach den Augenblick bei vollem Verstand.
Doch dann verstrich der Augenblick als Schallherz den Kopf hob, sodass er sich von ihr löste, um ihre Bewegungsfreiraum zu gewähren. Als sie die Luft prüfte, hob der junge Kater ebenfalls die Nase, öffnete leicht den Mund und sog die kalte Luft tief ein. Da waren einige Gerüche, jedoch gedämpft durch den Schnee.
„Nicht besonders viel schätze ich.“, maunzte er also. „Aber ich glaube … Ja, das ist Kaninchen, wenn ich richtig liege, wenn auch vermutlich kein besonders fettes.“ Zwar rebellierte sein Magen schon regelrecht, aber in der Blattleere war das normal. Hauptsache, sie bekamen überhaupt etwas zwischen die Zähne.

[bei Schallherz]
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BeitragThema: Re: Moorland   So Mai 04, 2014 6:38 pm

Aufmerksam hatte Schallherz ihren Blick auf Laubscheif gerichtet, der nun selber in seinen eigenen Gedanken versunken war. Dachte er auch, wie sie, wieder an den WolkenClan? Hatte er auch, wie sie, immer wieder die Bilder vor Augen, wie das Unglück geschehen war?
Schallherz konnte sie, wie wohl auch Laubschweif, nicht loswerden. Immer wieder verfolgten sie die schrecklichen Szenen, vom Tod ihrer Schwester, vom großen Monster - der Bär. Schallherz träumtre immer wieder davon. Sie ranntem rannte jedes Mal davon. Vor Fangzähnen, riesigen Pranken, schnappenden Kiefern. Es war wie eine Horde von Dachsen oder Ratten - nur noch schlimmer.
Immer wieder sah die graue Kriegerin die riesige, zottige Pranke auf ihre Schwester zuschießen. Sie spürte wie Echostern sie beiseite schubste, um selbst unter ihr begraben zu werden.
Echostern hatte sich für ihre Schwester geopfert, und damit hatte der WolkenClan seine Anführerin verloren. Auch Fliüstersee und Graufuchs waren verschwunden. Waren sie dem Bären zum Opfer gefallen, genauso wie der Schüler Distelpfote? Man hatte den Körper des Schülers gefunden, in der Höhle des Bären. Entstellt, zerfleischt, tot.
Tränen stiegen in die hübschen Augen der Kätzin. Schallherz senkte den Blick auf den Boden, Laubschweif sollte nicht sehen, wie sehr ihr der Verlust ihres Clans zusetzte. Ihrem Gefährten ging es vermutlich genauso und Schallherz wollte für sie beide stark sein. So, dass sie irgendwann das Geschehene vergessen konnten.
Die Kriegerin wusste nicht genau, ob Laubschweif genauso wie sie ständig an die Vergangenheit denken musste. Gerne hätte sie gefragt, doch sie respektierte seine Privatsphäre. Außerdem .... Sollte sie nicht langsam aufhören darüber zu grübeln? Sie hätte vieles anders machen können, natürlich. Doch wie jede Katze wusste, konnte man dies Zeit nicht zurückstellen. Sollte sie das nicht eigentlich langsam einsehen?
,,Ich und mit einem Zweibeiner kuscheln?", fragte Schallherz lachend, als Laubnschweif wieder zu sprechen begonnen hatte.
,,Ich bin doch kein Hauskätzchen! Nie im Leben würde ich mir das gefallen lassen.", miaute sie und stupste Laubschweif in die Flanke. ,,Du weißt du doch."
Auf Laubschweifs Worte hin ließ die Kätzin ihren Blick schweifen und entdeckte einen braunen Fleck im weißen Schnee, der auf der Suche nach Futter umherhoppelte.
Das musste ein Kaninchen sein, oder?
,,Wahrscheinlich hast du dieses Tier gerochen, oder?", fragte sie und deutete mit dem Schweif auf die braune Gestalt. ,,Was meinst du, kriegen wir das?"

[bei Laubschweif]
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BeitragThema: Re: Moorland   So Mai 04, 2014 8:34 pm

OUT: Öhm ... ich möchte niemanden übergehen, hoffe, es ist okay, wenn ich jetzt poste :3

Milanpfote sah den erstaunten Ausdruck auf dem Gesicht ihrer Halbschwester und legte nachdenklich die Stirn in Falten. Ihr weiches Tigerfell wellte sich leicht rund um ihre hübschen, grünen Augen, in denen goldgelbe Punkte zu tanzten schienen.
„Du bist eine Streunerin und Clankatzen haben im Allgemeinen nicht am Hut mit clanlosen Katzen.“, erwiderte sie leise und zuckte entschuldigend mit den Schnurrhaaren, um Elster zu bitten, dies nicht als Beleidigung aufzufassen. „Froststern ist da keine Ausnahme.“
Tatsächlich hörte man es selten, dass Clans Streunerkatzen aufnahmen, vor allem nicht in der Blattleere, wo jede Katze ein weiteres Maul darstellte, das es zu stopfen galt. Wäre Elster älter gewesen, so wären ihre Chancen vielleicht sogar besser gewesen, aber so war nicht einmal sicher, ob die Kleine überhaupt durch die Blattleere kommen oder nach deren Überstehen den Clan nicht wieder verlassen würde. Milanpfote fühlte sich nicht wohl bei diesem Gedanken, da er nahelegte, Elster würde sein wie ihr beider Vater und den Clan verraten, sollte er sie aufnehmen. So durfte sie doch nicht über ihre Halbschwester urteilen, die sie kaum einen Tag kannte. Umso wichtiger, dass ich sie kennenlerne und wiedersehe.
Als die Schwarze dann zu hüpfen begann und Schnee unter ihren zierliche Pfoten aufstob, konnte sich die WindClan Schülerin ein Lächeln nicht verkneifen. In gewisser Hinsicht erinnerte die Jüngere sie sich an sie selbst - aufgeregt und immer auf den Pfoten. „Klar, wenn ich bald mit meinem neuen Mentor trainieren gehe, kann ich dir sicher schon einiges zeigen - dann wird aus dir eine richtig gute Katze.“, maunzte sie, noch immer gedämpft und zwinkerte Elster zu. Irgendwie war es zwar seltsam, darüber zu reden, als wäre es schon beschlossene Sache, aber eigentlich … Eigentlich hatte sich Milanpfote auch schon entschieden.
„Sei auf jeden Fall froh, dass du über dich selbst bestimmen kannst - ich habe genug Geschichten von Katzen gehört, die erst Hauskätzchen wurden und diese Entscheidung später bereuten.“, erwiderte sie, vollkommen von der Wahrheit ihrer Aussage überzeugt. Ein Leben bei Zweibeinern … Nein, das wünschte sie keiner Katze. Wie es wohl ihrem Halbbruder dabei ging …? Vielleicht würde sie es irgendwann herausfinden, wenn sie die Zweibeinernester aufsuchte, die sie bei ihrer ersten Patrouille am Horizont gesehen hatte. Irgendwann wollte sie dort einmal hinlaufen und wer wusste schon, welche Katzen sie dann treffen würde.
Erstmal wollte die Schülerin sich aber mit ihrer Halbschwester treffen. In den Clan wird Froststern sie sicher nicht aufnehmen, nicht jetzt, wo Blattleere ist … Obwohl es natürlich auch ein Risiko ist, wenn ich mich davon schleiche. Ob ich das überhaupt schaffen werde? Sie sann darüber nach, wie sie unbemerkt das Lager würde verlassen können, aber als Schülerin standen ihre Chancen das denkbar schlecht. Vielleicht würde die Drachenglut irgendwann mal alleine hinauslassen, doch dann würde er ihr sicher folgen, um ihre Fortschritte zu beobachten. Doch wenn sie sich klug anstellte, konnte sie sich vielleicht vor ihm verstecken und dann unbemerkt zu Grenze gelangen … Aber es ist Drachenglut. Ihr Mentor war sicher kein Kater, der unaufmerksam war und dennoch … jede Katze machte Fehler.
„Es wird sicher schwierig als Schüler unbemerkt zu verschwinden, aber ich denke schon, dass ich das irgendwie hinbekomme.“, miaute sie endlich gedämpft und warf einen misstrauischen Blick zu Nebelwind und Windkralle. Besonders der graue Kater war ihr unsympathisch und sicher würde er sie bei der erstbesten Gelegenheit wieder anfeinden. Nicht auszudenken, was er tun würde, wenn er von ihren Plänen erfuhr ... „Wie wäre es, wenn wir uns in einem Mond einen Tag nach Halbmond treffen? Bis dahin sollte ich eine Möglichkeit gefunden haben, mich wegzuschleichen.“ Und sie würde genug Zeit haben, um sich genau zurecht zu legen, was sie den anderen Katzen bei Fragen erklären und wie sie ihren Geruch verbergen würde.

[denkt nach, spricht mit Elster]
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BeitragThema: Re: Moorland   Mo Mai 05, 2014 11:14 pm

Nebelwind drehte seine Ohren nach hinten und schnappte ein paar Gesrpächsstücke der beiden jungen Kätzinnen auf.Er hätte vielleicht gerne noch etwas weiter zugehört,doch da wehte ihm auch schon ein vertrauter Geruch um die Nase.Vor ihm tauchte die Außengrenze des WindClans auf,er hielt schneller darauf zu und wand dann seinen Kopf nach hinten.
"Wir erreichen die Grenze,bereitet euch schon mal auf den Abschied vor!",rief er ihnen durch den Wind zu und drosselte schließlich sein Tempo,die Grenze fast war erreicht.Er sollte dies schnell zuende bringen und seine neue Patroullie anführen,doch es fiel ihm irgendwie etwas schwer Elster wegzuschicken,wo sie doch seinem Jungen so ähnlich sah.
Nebelwind schüttelte energisch den Kopf,er hatte seine Plichten als Krieger zu erfüllen,er durfte einen Streuner nun mal ohne Eissterns Erlaubnis nicht dulden.Er blickte auf seine Patroullie."Seid ihr bereit?"

-->Außengrenze des WindClans

[hört zu/erreicht bald die Grenze/redet die Patroullie an]

(kurzer Post...gerade etwas ideenmangel sorry...)


Zuletzt von Nebelwind am Di Mai 06, 2014 5:04 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Schattenauge
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BeitragThema: Re: Moorland   Di Mai 06, 2014 11:51 am

OUT: @ Nebelwind
Um die Außengrenze zu erreichen, musst du auch in dem dafür vorgesehenen Thread posten. Folglich wirst du deinen Post, so wie er jetzt da steht, ändern müssen. Schicke erst die Patrouille zur "Außengrenze des WindClans" und poste dann dort.
Ich warte mit meinem Windkralle-Post jetzt erstmal, bis der Post korrigiert wurde, sonst kommen wir durcheinander.
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BeitragThema: Re: Moorland   Fr Mai 09, 2014 10:04 am

"Du hast ja recht", gab Laubschweif amüsiert schnurrend zu, nachdem er Schallherz' Antwort vernommen hatte und stupste sie mit der Nase liebevoll an. Langsam schritten sie nebeneinander weiter, Fell an Fell und wärmten sich gegenseitig in der kalten Luft der Blattleere. Wind strich durch Laubschweifs dickes Schildpatfell und er blinzelte, um die Schneeflocken loszuwerden, welche sich in seinen Wimpern verfangen hatten als der Wind sie ihnen entgegengewirbelt hatte. Wieder entlockte schallherz ihm ein leises Lachen, als sie ihm in die Flanke stupste und darauf beharrte, sie wäre kein Hauskätzchen.
"Natürlich bist du das nicht - in deinen Adern fließt Kriegerblut, ich glaube, du würdest nicht einmal einen Augenblick in einem Zweibeinernest geschweige denn auf dem schoß eines Zweibeiners verbringen können", maunzte er, zwinkerte ihr zu und lächelte. "Aber ich hoffe doch ... du lässt dir das gefallen." Ganz unerwartet wandte er sich ihr zu, drückte sie sanft, aber bestimmt hinunter in den Schnee - darauf bedacht, nicht ihr gut verheilende Verletzung zu berühren - und positionierte seine breiten Vorderpfoten rechts und links von ihrem schmalen Körper. Seine Nase schwebte weniger als eine Mäuselänge vor ihrem Gesicht, atmete ihren Duft ein und schnurrte aus tiefster Kehle, sodass sein Brustkorb leicht vibrierte. "Ich liebe dich.", hauchte er mit rauer Stimme, rieb seine Nase an ihrer Wange, leckte ihr liebevoll über's Ohr und spürte eine heiße Woge der Liebe in sich aufwallen. Die goldgelben, blassen Augen versuchten, jede Wölbung ihres Körpers zu erfassen, jede sanfte Linie ihrer Gesichtszüge abzufahren und ihren Anblick ganz in sich aufzunehmen. Er meinte, sein Herz müsse man sogar im WindClan Lager hören, so laut pochte es in seiner Brust, während seine Pfoten und Ohren angenehm kribbelten.
Dann jedoch riss der junge Krieger sich zusammen, bezwang seinen Drang und trat zurück, um Schallherz aufstehen zu lassen. Seine Augen glänzten, während er sie erneut beobachtet - und wieder einmal konnte er es kaum fassen. Ihm wurde so viel Glück zu teil, Schallherz, diese wunderbare Kätzin, war seine Gefährtin.
Schließlich wanderte sein Blick in die Richtung, in welche die Graue mit ihrer Schanzspitze deutete - und tatsächlich erhob sich dort ein brauner, sich bewegender Huckel aus dem weißen Schnee. Das Kaninchen.
"Mh ... das sollte zu schaffen sein.", meinte er, legte nachdenklich den Kopf schräg und sann über eine Jagdmethode nach, die ihnen hier helfen konnte. Sicher würde er dem Tier hinterherrennen können, bis es einen Fehler machte, seine Ausdauer war wirklich recht gut. Aber Laubschweif wollte seine Gefährtin miteinbeziehen ...
"Vielleicht ... Mh ... vielleicht könnte ich mich in einem weiten Bogen darum herum schleichen und es auf dich zu jagen, damit zu ihm dem Rest gibst.", schlug er mit zuckender Schwanzspitze vor und sah Schallherz abwartend an. "Aber dann sollte ich mir vielleicht ein bisschen Schnee in den Pelz reiben, damit er in dieser weißen Landschaft nicht so auffällt ..."

[spricht mit Schallherz, drückt sie in den Schnee, liebkost sie, lässt sie aufstehen, spricht mit ihr zwecks Jagd]
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BeitragThema: Re: Moorland   Sa Mai 10, 2014 5:36 pm

,,Ich, auf dem Schoß eines Zweibeiners? Widerlich und nicht in neun Leben!“, miaute Schallherz bestimmt und erschauderte. Allein die Vorstellung machte der grauen Kätzin schon zu schaffen.
Plumpe, rosige Pranken die sich in ihrem Fell vergriffen, waren eine grausige Vorstellung. Nichts, im Gegensatz zu einer warmen, rauen Zunge die über ihr Fell strich. Die Sanftheit eines Clan-Kameraden.
Die Zweibeiner mit ihrer felllosen Haut dagegen, stellte sie sich grob und ungelenk vor. Nie wollte sie von einem Zweibeiner angefasst werde und falls es doch mal so weit kam; er würde ihre Krallen zu spüren bekommen.
Nicht darauf vorbereitet und Laubschweifs Worte noch im Gedächtnis, fand sich die Kriegerin plötzlich im kühlen Schnee wieder, direkt unter Laubschweif, der seine Pfoten links und rechts von ihr postiert hatte und sich nun zu ihr herunter beugte. ,,Ich liebe dich.“
Drei kleine Worte, die Schallherz sanftes Herz jedes Mal in Aufregung versetzten. Ihr Herz flatterte, während sie erschauderte, als würden Ameisen durch ihren Pelz preschen und Schmetterlinge in ihrem Bauch tanzen. Alles auf einmal, vernebelte der grünäugigen Kätzin die Sinne, aber nichts in der Welt war ihr lieber, als dieses wunderbare Gefühl, dass sie im Moment verspürte.
Bevor sie etwas erwidern konnte, gab Laubschweif sie schon wieder frei und Schallherz rappelte sich auf, während sie den Schnee aus ihrem Fell schüttelte.
Mit untypisch verführerischem Blick ging sie nun auf ihren Gefährten zu und hob mit ihrer Schwanzspitze sein Kinn an. „Obwohl das echt nicht nett war-“
Schallherz Blick wurde ernst und ihre grünen Augen funkelten, während sie in die gelben Iriden ihres Gefährten blickte und seine Reaktion erwartete.
,,- liebe ich dich trotzdem.“ Schallherz grinste breit und leckte Laubschweifs übers Ohr. ,,Und jetzt lass uns diesem Kaninchen den Garaus machen.
Stillschweigend lauschte sie der Idee ihres Gefährten und nickte dann. ,,Das klingt gut… Und was deinen Pelz betrifft…“
Ohne ihren Satz beenden, breitete sich wieder ein breites Grinsen auf dem Gesicht der Kätzin aus und sie begann mit einer Pfote im Schnee zu wühlen. Diesen schmiss sie dann mit lautem Jauchzen auf ihren Laubschweif und ließ dann prüfend ihren Blick über ihn gleiten. ,,Schon viel unauffälliger.“

[bei Laubschweifs]
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