Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Moorland

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BeitragThema: Re: Moorland   So März 17, 2013 9:36 pm

cf: WindClan-Lager

Nicht allzu lange hatte der Weg zum Moorland gedauert, denn Rosendorn kannte den Weg inzwischen so gut wie kaum etwas anderes. Wenn sie nämlich jagen ging, dann war sie immer hier zu finden, da sich hier Spiel und Jagd verbanden und zumindest etwas Spaß erzeugten. Und das könnte wohl auch für einen (zumindest Rosendorns Sicht nach) verzogenen Kater wie Drachenpfote etwas sein.
»Hier werden wir trainieren, Kleintiere in niedriger Höhe effektiv zu jagen. Effizienz und dem folgend Geschwindigkeit sind die wichtigsten Kriterien für eine effektive Jagd. Hast du bereits einmal zugesehen, wenn jemand jagen war? Eigentlich ist das ja nicht üblich, aber eigentlich ist man ja auch nicht der Sohn einer ehemaligen zweiten Anführerin. Also will ich da nichts machen, was du vielleicht schon kennst. Da es uns von weitaus wichtigeren Dingen abhalten würde«, sprach sie Drachenpfote mit fester, scharfer Stimme an und verharrte an einer Stelle, um der Antwort des farblosen Schülers auch richtig zuhören zu können. Denn etwas Aufmerksamkeit musste sie ja auch ihrem Schüler entgegen bringen. Und Rosendorn war ja schließlich nicht nur die beste Kriegerin, sondern auch die großartigste Mentorin, die der WindClan je sehen würde.
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BeitragThema: Re: Moorland   Mo März 18, 2013 12:15 pm

<--- WindClanlager

Sie trabten in einem angenehm zügigen Tempo durch die moorige Landschaft. In Drachenpfote stieg ein unheimlich zufriedenes, ehrgeiziges Gefühl seine Beine hinauf, endlich seine Kräfte benutzen zu dürfen. Seine Pfoten, die nach mehr schrien und seine Schultermuskeln, die er arbeiten fühlte, gebrauchen zu dürfen.
In der Kinderstube hatte er niemals genügend Platz gehabt, um so ausdauernd rennen zu können.
Aber jetzt war er kein Junges mehr.
Er war ein Schüler.
Und er würde ein Krieger werden.
Schließlich drosselte Rosendorn ihren Trab und blieb schlussendlich stehen, worauf der Farblose ebenfalls mit leichter Enttäuschung im Magen anhielt und zu der rotmelierten Kriegerin aufschloss.
Während sie sprach und er aufmerksam lauschte, ließ ihre harte Stimme nur allzu deutlich erkennen, wie herablassend sie über seine Abstammung dachte.
Drachenpfotes Nackenfell kribbelte, aber es stellte sich nicht auf. Vollkommen ruhig und mit eisig goldenen Augen schaute er seiner Mentorin ins Gesicht und zunächst sah es so aus, als würde er ihr überhaupt nicht antworten, ehe er wohlüberlegt und beinahe bescheiden miaute:"Ich bin der Sohn von Phönixfeder und Sturmpelz. Aber das habe ich mir nicht ausgesucht. "
Still wartete er, dass sie entweder etwas darauf erwiderte, oder mit dem Training begann.
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BeitragThema: Re: Moorland   Mo März 18, 2013 2:34 pm

Belustigt von der Reaktion Drachenpfotes entfuhr Rosendorn ein gehauchter Laut und sie drehte den Kopf ein wenig schief, während ihr Blick auf ihrem Schüler verblieb. Anscheinend hatte dieser ihre Aussage als scharfe Kritik an seiner Herkunft aufgefasst und nicht viel mehr als ernst gemeinte Frage. Denn jetzt wusste sie noch immer nicht, ob ihr Schüler bereits einmal Erfahrungen gemacht hatte oder nicht. Auch egal. Dann fangen wir bei 0 an und arbeiten uns auf 150% hoch. Das dürfte ja nicht so viel länger dauern als hunderte Blattwechsel. Jedenfalls hoffe ich das.
»Niemand sagt etwas gegen deine Herkunft. Als Schüler könntest du auch der Sohn zweier Streuner sein. Für deine Ausbildung ändert sich nichts. Im WindClan wird schließlich jeder Schüler heranwachsen und stark werden. Und du wirst der stärkste Krieger von ihnen. Natürlich nach mir. Das ist mein Ziel. Dafür werden wir beide auch eifrig trainieren. Aber jetzt fangen wir dann erst einmal am Anfang an. Die Grundlagen des Jagens«, erörterte sie und wartete einen kurzen Moment, um dann fortfahren zu können: »Folge mir ohne ein Geräusch zu machen. Ich werde dir erst einmal zeigen, wie du Kleintiere und Nagetiere, die bodennah leben, fangen kannst, ohne dabei die anderen Tiere aufzuschrecken. Schließlich wollen wir später keine verängstigten Mäuse fressen. Die werden so schnell zäh, wenn sie herumgetrieben werden. Und das ist kaum genießbar.«
Mit eleganten Schritten eilte sie vor und machte dabei weder ein Geräusch der Bewegung noch eines des Atmens wegen. Nun konnte die erste Stunde beginnen.
Im Schutz des Schilfes peilte Rosendorn zwei Kaninchen an, die in einem Abstand von etwa fünf bis sechs Metern beieinander standen. Langsam und mit gezogenen Schritten näherte sich Rosendorn dem größeren Kaninchen, das das schmutzige Wasser des Moors probierte und nur wenig aufmerkam war. Sie kam währenddessen immer näher.
Zwei Meter.
Sie roch den Körper des Kaninchens immer stärker.
Ein Meter.
Noch immer trank das Kaninchen die grau-braune Flüssigkeit und schien sich weniger deswegen zu ekeln als Rosendorn beim Anblick dessen.
Ein halber Meter.
Während das Kaninchen die Flüssigkeit am Maul mit den Unterschenkeln der Vorderläufe wegrieb, zog Rosendorn ihr Hinterteil zurück, spannte die Muskeln und Sehnen ihrer Hinterläufe und ließ all den Druck auf das Gewebe mit einem Mal los.
Das Kaninchen hatte keine Sekunde mehr zu reagieren, Rosendorn biss tief in den Hals des Kaninchens und zerriss dabei die Halsschlagader, als wäre nichts dabei.
Geschmack von Eisen tränkte die Zunge der Kätzin, die keinen Mikrotropfen des Blutes rausließ, damit das andere Kaninchen nicht doch noch bemerkte, was los war. Das ging nur, weil das Kaninchen relativ weit entfernt stand, aber selbst ein schneller Jäger würde auf sich aufmerksam machen, wenn er nicht leise wäre.
Behände zog Rosendorn ihre Beute mit sich und ließ den leblosen Körper des Kaninchens vor Drachenpfote fallen.
»Hast du genau gesehen, was ich gemacht habe? Hast du es auch verstanden? Irgendwelche Fragen?«, fragte sie ihren Schüler und meinte dann: »Jetzt bist du dran. Aber vielleicht solltest du dich erst an einer Maus versuchen. Die sind zwar kleiner, aber sie sind auch schneller und leichter zu töten.«
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BeitragThema: Re: Moorland   Mo März 18, 2013 3:44 pm

Ihre Belustigung verursachte weder Erwiderung noch sonst eine Reaktion von dem jungen Farblosen, aber als sie mit vollkommen überzeugender Selbstverständlichkeit davon sprach, dass er der stärkste Krieger des WindClans werden würde, blieb ihm gar keine Zeit, um auch nur den Hauch eines Zweifels auszubilden.
Er würde der Stärkste werden.
Daran gab es keinen Zweifel.
Er musste dafür nur von Rosendorn lernen.
Dass sie sich selbst allerdings als sein Vorbild proklamatierte, ließ ihn kurz inne halten und sie genauer mustern.
In den dunklen, undurchschaubaren Gedankengängen seines abschätzenden, stillen Geistes formten sich seine ganz eigenen Gedanken dazu, ohne sich zu fomulieren. Ohne an die Oberfläche zu dringen. In seinem Gesicht sah man nicht, was er dachte.
Das tat man nie.
Rosendorn erhob wieder das Wort, um ihm seine ersten Lektionen zu geben.
Drachenpfote folgte der großen Kätzin mit zwei Katzenlängen Abstand und durchbohrte mit aufmerksamen Blicken jede Regung ihrer straffen Muskeln, während sich ihr Körper nah über den Boden bewegte.
Ihre Schultern hoben und senkten sich unter der Geschmeidigkeit ihrer lautlosen Schritte.
Der graue Schüler hatte zutun, mit seinen großen Pfoten keine Geräusche zu machen und als er merkte, wie er versehentlich schon zum zweiten Mal auf einen Zweig getreten war, blieb er stehen und beobachtete Rosendorn nur noch von weitem, damit er die Jagd nicht störte, noch bevor er ihren Todesbiss gesehen und ihn sich eingeprägt hatte.
Endlich stürzte sie sich auf ein Kaninchen, das sie nicht einmal annähernd erahnt hatte und tötete es so rasch und leise, dass das zweite, welches weiter entfernt im Schilf vor sich hin hoppelte, seelenruhig weiter nach Nahrung suchte.
Drachenpfote sog den Geruch des frisch erlegten Tieres ein, als seine Mentorin zu ihm zurückkehrte und das Kaninchen vor seinen Tatzen ablegte. Es roch nach Frischbeuteblut.
Sofort suchte sein Blick das zweite Kaninchen und beobachtete es sehr aufmerksam.
"Ich möchte es an dem zweiten Kaninchen versuchen.", miaute er auf ihre Aufforderung hin und ging nicht weiter auf den Vorschlag ein, sich eine Maus zu suchen.
Behutsam näherte er sich dem langohrigen Tier und ließ sich dann auf den Boden sinken, wie er es bei der roten Kriegerin gesehen hatte.
Seine Ohren zuckten, während sie versuchten, jedes Geräusch des Nagers aufzufangen. Ganz langsam setzte sich Pfote vor Pfote.
Immer wieder musste Drachenpfote den starren Blick von der Beute abwenden, um auf den Boden zu achten und mit seinen großen Pfoten nicht auf Stöcker oder gegen Steine zu treten und so kam er nur sehr langsam voran.
Aber er gab sich Mühe und achtete beinahe verbissen darauf, lautlos zu sein.
Schließlich war er nah genug an das Kaninchen heran gekrochen, dass er den warmen Duft des quirligen, kleinen Pelzes in der Nase vernehmen konnte und der Geruch ließ seine Krallen aufgeregt zucken.
Er verlor die Geduld.
Sprang. Schlug mit einer Pranke zu. Verfehlte das Nagetier.
Dieses hoppelte aufgeschreckt davon und ließ einen enttäuschten, leise knurrenden Drachenpfote zurück.
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BeitragThema: Re: Moorland   Mi März 20, 2013 6:03 pm

Aufmerksamen Blickes folgten die Augen Rosendorns ihrem Schüler bei dem Versuch, das zweite Kaninchen zu erlegen, was sich jedoch schon nach kurzer Zeit als noch nicht zu schaffendes Ziel für Drachenpfote erwies.
Aber Rosendorn hatte nichts anderes erwartet und sprach zu ihrem Schüler, als dieser wieder in der Nähe war: »Hochmut lässt den stärksten Krieger fallen. Noch bist du nicht bereit, ein großes Tier zu jagen, denn deswegen bist du ja auch ein Schüler. Bei mir sollst du lernen, wie du effizient bist. Und deswegen wird unser Ziel lauten, dass du das erschrockene Kaninchen aus deinem Geist lässt und dich erst hocharbeitest. Fang also erst einmal mit einer Spitzmaus an. Denn diese kann sich nicht gegen deine Klauen wehren. Danach gehen wir weiter und du wirst größere Tiere zu jagen haben.«
Besonders beim ersten Satz hatte Rosendorn eine belustigte Miene unterdrücken müssen, denn sie war wohl selbst nicht das beste Beispiel für große Bescheidenheit. Jedenfalls nicht auf dem ersten Blick.
Rosendorn nämlich motivierte sich damit zwar, aber sie war keineswegs naiv. Denn selbst wenn sie sich selbst als beste Kriegerin aller Katzen ansprach, so wusste sie auch, dass es gut möglich war, dass ein Großteil der Krieger stärker sein konnte. Nicht unbedingt musste, aber ausschließen konnte auch Rosendorn das nicht.
Nach kurzer Zeit wandte sich Rosendorn wieder Drachenpfote zu und fragte: »Bist du dann also bereit, Drachenpfote?«
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BeitragThema: Re: Moorland   Do März 21, 2013 7:03 pm

Eher passiv in die Gegend starrend lauschte der Farblose der Kriegerin, ehe er einmal kurz nickte, um zu zeigen, dass er verstanden hatte, auch wenn es ihn immernoch ärgerte, sich bei der Jagd auf das Kaninchen nicht hatte beweisen können.
Geduldig wartete er darauf, das Rosendorn weitersprach und erst als er den Kopf zu ihr drehte und sie ihn auffordernd fragte, ob er bereit wäre, verstand er, dass er keine weiteren Instruktionen oder Hinweise bekommen würde.
Einen Moment überlegte er, wie man Beute am sinnvollsten aufspüren könnte, ohne sie zu verscheuchen und blieb einfach stehen.
Schweigsam, mit aufgestellten Ohren, die sich nach jedem kleinen Geräusch wandten und witternder Nase, die in der Kälte des umliegenden Schnees hier im Sumpf nach dem Duft von Nagern suchte, verharrte er so eine Weile.
Erst nach längerer, vollkommener Stille glaubte er einen Hauch von Beute zu riechen, so schwach, dass er instinktiv das Maul leicht öffnete, in welchem verborgen weiße Reißzähne blitzten. Sofort schien der Geruch klarer zu orten sein und Drachenpfote setzte sich langsam in Bewegung. Ruhig und geduldig folgte er der Spur, bis Geraschel ihn erstarren ließ.
Tatsächlich hockte eine kleine, magere Maus im nackten Gestrüpp kaum ein paar Schwanzlängen von ihm entfernt. Der winzige Pelz lugte zwischen den blattlosen Zweigen hindurch.
Bedächtig ließ sich der junge Kater erneut ins Kauern fallen und setzte leise einen Schritt vor den nächsten, wobei er manchmal augenblickelang innehielt.
Seine goldenen Augen musterten die Umgebung, huschten immer wieder zum kleinen Tier zurück, suchten nach günstigen Pfaden, die seinen Körper ein wenig verbergen konnten.
Abermals fegte ihm der Duft der Beute aufregend in die Nase, als er dem Gesprüpp auf eine halbe Schwanzlänge näher gekommen war und er jetzt jede winzige Bewegung des zuckelnden Tierchens ausmachen konnte.
Doch er konzentrierte sich und zwang sich zur Ruhe.
Seine großen Pfoten wurden ihm zum Verhängnis, als er auf einen Zweig trat, der im Schnee dumpf zerbrach und die Maus ihm huschend entkam - aber diesmal nicht!
Wütend spannte Drachenpfote die Muskeln an und sprang dem Tier hinterher, sprintete jedem Hacken nach, den die Maus in Verzweiflung tat, schlug zornig und etwas unelegant nach dem piepsenden Wesen.
Seine scharfen, schwarzen Krallen schleuderten die Maus etwas entfernt zu Boden, sodass jeder weitere Versuch ihrerseits, sich aufzurichten, in traurigen Schmerzenslauten endeten.
Drachenpfote trabte zu seiner Beute und schaute ihr eine Weile bei ihren blutigen Mühen zu. Vielleicht war ihr Rückgrat gebrochen.
Dann senkte er seinen Kopf und biss zum ersten Mal in seinem Leben eine Maus zu Tode.
Warmes Blut floß spürbar über seine Zunge.
Mit kaum sichtbarer, aber in seinen Adern brodelnder Zufriedenheit hob er den Kopf und trug seine erste Beute zu Rosendorn.
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BeitragThema: Re: Moorland   Sa März 23, 2013 11:10 am

Die Kriegerin betrachtete das Geschehen und Treiben ihres Schülers ruhigen Blickes und erwartete Drachenpfote in einer sitzenden Position und sprach, als dieser die von ihm erlegte Beute präsentierte: »Siehst du? Bei einem kleineren Tier funktioniert es etwas einfacher. Und bald wirst du dann auch größere Beutetiere jagen können. Das ist ja nur eine Frage der Übung.«
Rosendorn wartete einen Moment, schaute sich kurz in der Umgebung um, blickte in Richtung der großen Moore und ekelte sich noch immer zu wissen, dass da einige Momente zuvor ihre Beute noch getrunken hatte. Verstehen konnte sie nicht, wie man solch eine Brühe zu sich nehmen konnte. Aber das war ja auch jedem selbst überlassen.
Darauffolgend wandte sich Rosendorn auch wieder Drachenpfote zu und fragte ihn: »Es würde mich wirklich interessieren, was du
gefühlt hast, als du merktest, dass du gerade das erste Tier in deiner
Jagdlaufbahn erlegt hattest. Wie war es?
«
Schließlich fügte sie noch hinzu: »Wollen wir dann auch weitermachen? Zur Auswahl stünden: weiter jagen, was vielleicht nicht effizient ist, wenn du gerade schon gefressen hast, oder von hier zu den Außengrenzen, um dir das Clangebiet zu zeigen. Ich lasse dir da die Auswahlmöglichkeit.«
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BeitragThema: Re: Moorland   Sa März 23, 2013 12:20 pm

Einen Moment fragte sich der junge Kater genau dasselbe, was Rosendorn ihn gefragt hatte.
Was er gespürt hatte.
Was das für ein zufriedenes Beben in seinen Schultern gewesen war, als er die Maus mit seinen Pranken getroffen hatte.
Was für ein glückliches Zucken durch seine Krallen gegangen war, als der Geschmack des Blutes seine Zunge geflutet hatte.
Wie stark er sich gefühlt hatte, über Leben und Tod entscheiden zu können.
Schweigend schaute er zu seiner Mentorin auf und überlegte, wie er antworten sollte, da erhob sie erneut das Wort und nahm ihm so die Möglichkeit, zu antworten.
Vielleicht war ihm das sogar recht.
Aber eines wusste er; dieses Gefühl wollte erneut spüren.
Immer wieder.
"Ich würde gerne noch jagen, denn ich bin mir sicher, dass ich an meinen Jagdkünsten noch arbeiten muss. ", miaute er ruhig, aber aufrichtig, fügte jedoch hinzu, um seine Weitsicht zu beweisen:"Wenn es aber nicht ... effizient ist, dann sollte ich die Grenzen unseres Clans kennenlernen."
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BeitragThema: Re: Moorland   Sa März 23, 2013 1:56 pm

»Damit sind wir nicht gerade viel weiter, als wir es gerade waren. Du musst dich schon entscheiden. Denn wenn du bei einer solch leichten Frage schon beide Seiten akzeptieren würdest, dann wirst du bei schweren Fragen des Lebens einen Zwischenweg wählen, der dich nicht weiterbringen wird. In Zukunft musst du also bei einer Antwort verbleiben, denn ich mag es nicht, mich länger mit einem solchen Thema auseinander zu setzen«, erwiderte die braune Kätzin auf die Aussagen des farblosen Schülers. Das sollte so nicht sein. Es ist schließlich nur eine einfache, kaum schwer zu beantwortende Frage gewesen.
Mit einem kurzen Moment des Überlegens entschied sich Rosendorn für eine Möglichkeit und wandte sich wieder Drachenpfote zu: »Du wirst dann jetzt weiter jagen. Je mehr du jagst, desto schneller und stärker wirst du auch, denn größere Tiere sind schneller und fordern dich mehr. Also wirst du jetzt das Kaninchen finden und es so lange verfolgen, bis einer von euch entweder nicht mehr kann oder tot ist. Und ich hoffe für dich, dass nicht du es bist. Aber das wird schon nicht passieren.«
Ob das wohl zu schwer für ihren Schüler war? Und wenn schon. Nur so konnte er zwei Dinge lernen: "sei schneller als deine Beute" und "triff richtige Entscheidungen, denn sonst musst du leiden".
Und so war es schließlich auch eine Möglichkeit, zu trainieren. Jagen ersetzte das beste Trainingsprogramm.
»Bist du bereit, Drachenpfote?«, fragte sie, ohne auf eine Antwort zu warten, denn er würde es machen. Sie hatten schließlich Zeit.
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BeitragThema: Re: Moorland   Sa März 23, 2013 3:43 pm

Drachenpfote verstand augenblicklich, dass Rosendorns Aufgabe eine Strafe für seine Unentschlosseneit war.
Unentschlossenheit durfte nicht sein.
Man musste geradlinig bleiben, Entscheidungen treffen und diese dann entschlossen verfolgen.
Seine goldenen Augen glühten kühl, als er sich dies einprägte und schwor, es in Zukunft zu berücksichtigen.
Für einen Moment zögerte er und musterte seine drahtige Mentorin mit dem roten Fell. Still überlegte er, ob sie wirklich bereit wäre, ihren Schüler so lange zu schinden, bis er zusammenbrechen würde.
Aber ihre harte, absolute Stimme ließ keine Widerworte zu und deshalb gehorchte Drachenpfote.
Die Maus hatte er bereits aufgefressen.
Ohne etwas zu sagen, setzte er sich endlich in Bewegung und lief durch die schneebedeckte Moorlandschaft. Er trat an die Stelle, an der er das Kaninchen aufgescheut hatte. Die Abdrücke seiner länglichen Pfoten waren deutlich im kalten Weiß zu erkennen und der Geruch stieg ihm in die Nase.
Er öffnete das Maul ein wenig, um die Spur des flüchtenden Tieres besser verfolgen zu können.
Zunächst machte es ihm nichts aus, der Spur zu folgen. Seine Beine und Muskeln wollten Bewegung und es machte ihn zufrieden, durch die Landschaft zu traben. Er spürte die Ausdauer in seinen Muskeln, doch schon bald schmerzten ebenjene. Die Jagd nach dem verlorenen Kaninchen nahm kein Ende, aber Drachenpfote genehmigte sich keine Pause.
Tief sanken seine großen Pfoten in Schnee, Matsch und seichtem Wasser ein, während er durch das Moor striff und die Spur ihn durch stachelige, trockene Böschungen scheuchte.
Manchmal glaubte er das Kaninchen eingeholt zu haben, glaubte das Knirschen oder Planschen von arglosen Pfoten zu hören, doch es waren nie die Schritte des Kaninchens.
Erst als er nur noch in stark gedrosseltem Tempo dem Geruch nachtrottete, ließ ihn ein weiteres Knirschen im Schnee aufschauen. Sehen konnte er das Kaninchen nicht, aber der Geruch war sehr viel stärker geworden, wie ihm nun auffiel.
Der junge Kater lief vorsichtig und zielstrebig weiter, vorbei an zwei Hügeln.
Dann blieb er stehen und spannte die Muskeln an.
Da war das Nagetier.
Vor seinen starren Augen hoppelte es im Schutze der Schneeberge umher und suchte in dem gefrorenen Boden nach Nahrung. Seine Krallen fuhren aus seinen Pfoten, während er sich hinkauerte und leise eine Pfote vor die andere setzte.
Das Kaninchen bemerkte ihn, lange bevor er auch nur in Sprungreichweite gekommen war. Es stellte erschrocken die Ohren auf und hüpfte über die Berge davon.
Ein erschöpftes Knurren drang aus der Kehle des Farblosen, der sich zunächst nicht erklären konnte, warum das Tier ihn bemerkt hatte, bis er auf die Idee kam, im Wind gestanden zu haben. Da er nicht darauf geachtet hatte, hatte das Kaninchen ihn wittern können.
Verstimmt nahm er die Spur wieder auf. Diesmal dauerte es nicht allzu lange, bis er es wiederfand. Es war anscheinend immernoch hungrig und offensichtlich auch viel nervöser, da seine kleine Nase unentwegt zuckte. Drachenpfote verstand, dass er nun noch vorsichtiger vorgehen musste und prüfte den Wind, ehe er in wildem Gesträuch einen Bogen um das buddelnde Tier machte und sich niederkauerte.
Seine Beine waren müde, aber das war jetzt nicht von Bedeutung. Er würde nicht aufgeben. Die Option gab es nicht einmal. Rosendorn war deutlich gewesen - er musste erfolgreich sein.
Sich zur Ruhe zwingend, schlich er leise auf das Kaninchen zu, suchte, wie bei der Maus, sich den günstigsten Weg.
Erst zwei Schwanzlängen vor seiner Beute machte er Halt. Er durfte nicht versagen.
Deshalb atmete er ruhig einmal tief ein und aus, ehe er seine Muskeln spannte und seine ganze Kraft in den Sprung legte. Seine krallenbewehrten Tatzen landeten auf dem weichen Fell des Kaninchens und ließen rote Striemen darin entstehen. Erschrocken drehte sich das Tier um und stampfte mit seinen Hinterpfoten gegen Drachenpfotes Brust, der unvorbereitet keuchte, als die Luft stoßweise aus seiner Lunge wich, aber er ließ das Kaninchen nicht los. Vor gereizter Wut und Erschöpfung fauchte er und zerfetzte das zarte Kaninchenfell, wann immer dieses ihm den tödlichen Biss verwehrte.
Das Kaninchen starb an Blutverlust. Irgendwann merkte Drachenpfote, dass es tot war, ließ von ihm ab und setzte sich. Seine Vorderbeine waren zerkratzt und er fühlte sich erschöpft. Kalt und schwer atmend musterte er das blutbefleckte Fellbündel.
Wahrscheinlich hatte er sich nicht sehr geschickt angestellt, aber er war erfolgreich gewesen und das zählte. Trotz der Müdigkeit in seinen Gliedern kribbelte die Zufriedenheit leicht unter seinem Pelz.
Er hatte die Aufgabe entschlossen und zielstrebig erfüllt, auch wenn es viel Zeit und Kraft gekostet hatte.
Mit einem missbilligendem Schnauben schüttelte er sein eigenes Blut von den Pfoten.
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BeitragThema: Re: Moorland   Sa März 23, 2013 4:08 pm

Ohne zu warten machte sich Rosendorn bemerkbar und kam aus dem Moosrasen hervor. Elegant schritt sie in Richtung ihres Schülers, der sichtlich mitgenommen war, stellte sich hinter ihm auf und begann zu reden: »Du hast es erfolgreich geschafft. Und du hast wohl auch erkannt, wieso ich dich dies machen ließ. Aber ebenso sicher bin ich mir, dass du nun stärker bist, als du es vorher warst. Auch wenn ich in dir eine Ausdauer erkannt habe, die ich einem Schüler wie dir zu Beginn gar nicht zugetraut habe. Aber das lässt mich nur weiter an mein Ziel festhalten. Du wirst irgendwann stärker als jeder Krieger vorher. Dafür werden wir aber umso härter trainieren. Wir bringen dich nicht an meine Grenzen. Wir bringen dich an meine. Und du wirst sie überschreiten. Das ist mein Ziel. Dafür jedoch müssen wir noch eine ganze Menge tun. Denn jetzt hast du zwar ein Kaninchen erlegen können, aber das ist noch keine Fertigkeit, aus der große Krieger gemacht sind. Es fehlt noch einiges. Und viel Zeit haben wir nicht. Also komm nun mit.«
Kaum zu Ende gesprochen war die Kriegerin auch schon wieder umgekehrt und lief aus dem Moorland heraus.
"Lektion 1: Entschlossenheit" ist damit begonnen. Und nun können wir noch weiter gehen. Erfreulich, dachte sie und wartete dann doch auf Drachenpfote.
Zwar hatte es einige Zeit gekostet, aber Rosendorn sah nun doch großes Potenzial. Und jene Ambition, die vorher nur als solche zu denken war, konnte nun Realität werden.
Welch großartige Fügung.

»Nun können wir ja zu den Grenzen. Zwar sollten wir nicht das ganze Gebiet abklappern, aber ein Teil unserer Heimat werden wir schon noch sehen können. Danach müssen wir aber auch ins Lager. Wir wollen ja nicht, dass du noch zusammenbrichst, weil ich dir keine Pause gönne. Man würde es mir noch als Anführer-Hass anhängen. Und ja, deine Mutter ist ehemalige zweite Anführerin und du bist auch nur ein Schüler wie jeder andere, ich weiß. Aber andere wissen zumindest Letzteres nicht. Und das brauchen sie auch gar nicht«, überlegte Rosendorn laut und ging dann weiter.
Ohne Eile wandte sich die Kriegerin dem Kaninchen zu, das sie vor einiger Zeit erlegt hatte, riss ein wenig vom inzwischen kühlen Fleisch ab und schlang es runter. Doch jetzt gerade hatte die braune Kätzin keinen großen Hunger und entschied sich, den Körper des Kaninchens im kalten Boden zu konservieren.
Mühelos grub Rosendorn ein tiefes Loch, legte das Kaninchen hinein und schüttete das Loch zu.
Nun merkte sie sich noch die die Stelle und nahm das nächste Kapitel der Schülerzeit von Drachenpfote in Angriff.
Die Grenzen zu besuchen würde sicherlich Spaß machen.
Oder etwas in der Richtung.
Das nächste Ziel: die Grenzfelder zu den Zweibeinern!

tbc:Grenzfelder zu den Zweibeinern
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BeitragThema: Re: Moorland   Sa März 23, 2013 4:46 pm

Die Erschöpfung des jungen Katers wich allmählich und öffnete sich den Worten der Kriegerin, die hinter ihm auftauchte. In ihrer Härte lauerte Motivation, die er bereit war, entgegen zu nehmen.
Jedes dieser Worte versank in seinen unergründlichen Gedanken. Er war nicht schwach, er war stark. Und er würde stärker und stärker werden.
Frostschweif vermochte dies nicht.
Aber Rosendorn würde ihn zum stärksten Krieger machen.
Als sie anordnete, zu den Grenzen zu gehen, drehte sich Drachenpfote zu ihr um und wippte zustimmend mit den Ohren, sagte jedoch erneut nichts, sondern dachte über ihre letzte Aussage nach, von der er nicht mit Sicherheit wusste, ob sie wirklich an ihn gerichtet war.
Doch auch dies prägte er sich ein und würde es später noch weiter ergründen.
Jetzt jedoch galt es, Rosendorn zu den Grenzen zu folgen.
Er tat es seiner Mentorin nach und vergrub das tote Kaninchen, welches er erlegt hatte, im Boden.
Dann folgte er ihr.
Die Müdigkeit in seinen Gliedern war noch da, aber er nahm sie hin.

--> Grenzfelder zu den Zweibeinern
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BeitragThema: Re: Moorland   Mo Mai 06, 2013 11:49 am

<-- Schrottplatz

An der Grenze und nahe dieser hatte Schattenauge sehr aufmerksam die Luft geprüft und sich immer wieder umgesehen, aber von WindClanpatroullien war keine Spur gewesen und hier im Inneren des moorigen Hügellandes mussten sie zwar immernoch Acht geben, aber keine kampfbereiten Grenztruppen mehr fürchten.
Sie hielt kurz und schaute nach den Anderen. Bewusst hatte sie auf die Reaktionen der anderen nicht geachtet, sondern führte sie einfach über die Felder; es wäre ihr fiel zu unangenehm gewesen.
Schattenauge erschien es überflüssig, zu erwähnen, dass sie nun auf WindClangebiet wandelten. Die Duftnoten an den Grenzen waren stark gewesen und auch hier war der schale Geruch von Katzen allgegenwärtig.
Die gestrige Vollmondnacht war sicher anstrengend für die Clans gewesen und wenn sie Glück hatten, war der halbe Clan noch müde und würde viel später auf die Beine kommen, sodass sie möglichst freie Bahn hatten. Trotzdem empfand sie es als wichtig, ihre Kameraden zu warnen.
"Hier werden wir keine Grenzpatroullien antreffen, die täglich an den Rändern der Terretorien eines jeden Clans entlanggehen und es gibt hier viel Beute, aber wir sollten trotzdem wachsam bleiben. Wir könnten auf Jagdrotten treffen oder Mentoren stören, die mit ihren Schülern das Jagen oder Kämpfen üben."
Sie selbst hatte in ihrer kurzen Zeit als Kriegerin keine Gelegenheit gehabt, einen Schüler auszubilden und unwillkürlich fragte sie sich, wie es für Leopardenherz wohl gewesen war, ihre erste Schülerin an die Pflichten eines Heilers zu verlieren. Und ob Rosenpfote wirklich kein Wort über sie verlieren würde? Aber in ihren Augen hatte Schattenauge Aufrichtigkeit gesehen.
Sie trottete ein paar Schritte, vermutete aber, dass sie hier jagen wollen würden. Besonders Rosiella sah hungrig aus.
Die schwarze Einzelläuferin selbst hatte bereits vor dem Sonnenaufgang gegessen, deshalb setzte sie sich und schaute mit achtsamen, violetten Augen in die Ferne, ohne Anstalten zu machen, nach Beute zu suchen. Einsam spürte sie den erstaunlich milden Wind im Pelz.
Für die kleine Streunerkatze, die sie Buntauge getauft hatte, konnte sie auch später noch etwas auftreiben.
In Gebieten, in denen sie wesentlich besser jagen konnte...
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BeitragThema: Re: Moorland   Mo Mai 06, 2013 2:34 pm

<-- Schrottplatz

Immer weiter war hagelpelz der tiefschwarzen Kätzin gefolgt, bis sie stoppte und die Luft prüfte. Eine leichte Erinnerung an die Kindheit ging ihm durch den Kopf. Genau das gleiche hatte er auch immer mit seinem Mentoren gemacht. Und auch seinem Schüler, der kurz nach der Ernennung starb. Alleine an diesen Vorfall fing alles an, aber der schwarz - weiße Kater versuchte die Sehnsucht nach seiner Schwester wegzudrücken, schließlich war er dem Ziel ja schon so nahe.
Ganz in Gedanken versunken hatte der Einzelläufer gar nicht auf die schwarze Kätzin geachtet, die jetzt irgendwas über den WindClan faselte. Zu mindest bedeutete das ja schon einmal, dass sie sich mit den Clans auskannte. Möglicherweise auch mit dem SchattenClan?
Vorsichtig trat Hagelpelz dichter an die groß gebaute Kätzin ran. Sie sah ein wenig unheimlich aus und kam ihm bekannt vor. "Sorry. Ich have mich noch gar nicht vorgestellt. I'm Hagelpelz. In England nannten die mich Shadow." Versuchte der Schwarz - weiße Einzelläufer der Kätzin zu erklären, mit der Angst gleich von ihr zu zerfleischt zu werden. Immer hin konnte er es verstehen, dass man es nicht mochte, wenn irgendjemand einfach kam und sich vorstellte.
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BeitragThema: Re: Moorland   Mo Mai 06, 2013 6:18 pm

<-- Schrottplatz

Ich erreichte das Moorland schon bald, doch gefallen tat es mir nicht.
Es war viel zu kalt und zu windig.
Schattenauge war auch schon da, und erklärte, das wir hier keine Angst vor Patrouillen haben müssten.
Dann kam eine mir völlig unbekannte Katze namens Hagelpelz, wie er sich gleich darauf vorstellte.
Doch ich verstand nur seinen Namen, den Rest nicht.
Der Kater redete in einer mir völlig fremden Sprache.
Verwirrt blickte ich zu Schattenauge.
Wusste sie, was es damit auf sich hatte?
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Rosiella

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BeitragThema: Re: Moorland   Mo Mai 06, 2013 8:09 pm

<- cf Schrottplatz

Wir hatten in einer ziemlich zugigen Gegend angehalten. Der Wind pfiff beißend durch ihr Fell und trug einen unangenehmen Geruch mit sich. Ich verzog das Gesicht und wandte es ab. Kaum eine Nasenspitze trennte mich nun vom feuerroten Fell von Cassiel.
Meinem Gefährten?
Allein bei diesem Gedanken kribbelte mein gesamter Körper von der Nasenspitze bis zur Schwanzwurzel.
Die schwarzgemusterte Kätzin Schattenauge philosophierte bereits über den nächsten Clan, der sich wohl unverständlicherweise in dieser Gegend aufhielt und hier sogar lebte und jagte, doch das alles bekam ich nur am Rande mit, denn ich starrte einfach gedankenverloren auf Cassiels Pelz. Schon auf dem Weg hierher hatten seltsam verführerische Gedanken mein Gehirn vernebelt. Ein neuerlicher Windstoß fegte über das Moor und trug den spezifischen Geruch meines Zottelkaters an meine empfindliche Nase und ich begann unbemerkt zu schnurren. Ebenso unbemerkt glitten meine Gedanken ins Elysium dieser Welt ab.

Die Sonne tanzt am Himmel. Bricht sich im feuerroten Fell des Katers. Seine rauchige und unheimlich verführerische Stimme jagt der Kätzin wohlige Schauer über den Pelz. Sein Blick ist direkt auf sie gerichtet und sie bekommt ein seltsames Kribbeln in der Magengegend. Nur in der Magengegend? Nein. Ein anderes Gefühl macht sich in ihrem Körper breit. Ein geradezu animalisches Bedürfnis sorgt dafür, dass sie sich nun elegant und raubtierhaft an ihn anschleicht. Noch immer liegt sein Blick auf ihr. Er scheint zu wissen was die Kätzin will.
Sie umkreisen sich in einem Wilden Tanz aus Schnurren und Gurren. Lassen ihre Schweife und Blicke miteinander tanzen. Da springt die Kätzin ihn an. Gibt sich ihren Trieben hin. Umgarnt ihn leidenschaftlich. Er drückt seine Schnauze in ihr Fell und fährt mit seiner rauen Zunge über ihre Wange. Sein Blick ist ein einziges Inferno. Ihr ganzer Körper vergeht in diesen Flammen der Leidenschaft. Sie sehnt den Augenblick herbei, indem sich der Kater in ihr vergräbt und....


Ich schüttelte den Kopf und vertrieb diesen Nebel aus meinem Kopf.
Was im Namen meiner Mutter ist nur mit mir los? Man könnte meinen ich würde gleich über ihn herfallen.
Sie sah ihn an, wusste, dass sie genau das tun würde, wenn er sie jetzt ansehen würde.
Oh bitte bitte sieh einfach weiter die Schwarze an...bitte...
Ich versuchte mich ebenfalls zu konzentrieren, ziemlich erfolglos allerdings und ich hoffte, dass die Gruppe bald wieder aufbrechen würde. Auf dass der kühle Wind meinen Kopf abkühle.
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BeitragThema: Re: Moorland   Di Mai 07, 2013 12:16 am

cf: Gebirgsumgebung, Schrottplatz

Cassiel folgte Schattenauge in einem gemächlichen Tempo. An der Grenze wurde auch er aufmerksamer. Zwar kannte er denn Geruch noch nicht, doch nach Schattenauges Aussage musste es sich um den Windclan handeln. Er prägte sich den Geruch ein, doch kaum hatten sie das Grenzgebiet passiert, da wurde der Geruch auch wieder schwächer. Doch lag ein ständiger Geruch in der Luft, der von der vergangenen Anwesenheit andere Katzen stammen musste. Schattenauge führte sie weiter in ein hügeliges Moorgebiet. Selbst der Winter hatte es nicht geschafft das dichte Schilf auszudünnen. In der Wolkenverhangenen Morgendämmerung, boten die teilweise hartgefrorenen Blätter einen beinahe schon gespenstischen Anblick. Wie Klauen die aus dem Boden hinaus ragten. Cassiel schüttelte das mulmige Gefühl ab, und wandte sich an Schattenauge, die nochmals vor Clankatzen warnte. Überrascht stellte er fest dass der Fremde Kater ihnen gefolgt war. Sollte er nur, jetzt war er zumindest ein der Clans näher. Flamme schien es ein wenig kalt zu sein, doch die Neugierde über den Fremden und seine Mischsprache schien sie Abzulenken. Rosiella schüttelte sich neben ihm. Er wollte sich gerade umwenden, als er die Unterfärbung in ihrer Witterung wahrnahm. Zuerst dachte er, er müsse sich damit irren, doch jetzt wo er ihre Witterung hatte, konnte er ihre Erregung quasi auf seinem Fell spüren. Schnurrend wandte er sich ein Stück weit um. Gerade so dass er in ihr Ohr Flüstern konnte. „Warte bis nach der Jagd, es wäre eine Schande wenn dein Schnurren von deinem Bauch übertönt würde. Wenn wir gegessen haben machen wir beide uns aus dem Staub, suchen uns ein gemütliches Plätzchen und…“, er führte den Satz nicht zu Ende, sondern knabberte sanft an ihrem Ohr. Auch in ihm breitete sich bereits eine warme Vorfreude aus. Er genoss das Gefühl und schnurrte ihr ins Ohr. Dann leckte er ihr noch einmal sanft über den Kopf und wandte sich wieder den anderen zu. Sein Schweif strich sanft über Rosiellas Flanke. „Wir sollten uns für die Jagd am besten aufteilen.“, meinte er an Schattenauge gewandt. Kurz zeichnete sich ein gemeines Grinsen auf seinem Gesicht ab. „Du kennst das Gebiet hier ja anscheinend schon ein bisschen, geh du doch mit Rosiella los, ich kümmere mich um Flamme und auch um unseren Fremdsprachler hier.“. Ja es war gemein Rosiella so auf die Folter zu spannen. Auch wenn seine Gedanken momentan mit anderen Themen beschäftigt waren, so war er immer noch Flamme‘s „Mentor“. Also würde er ihr ein wenig über die Jagd beibringen. Dann wandte er sich an den Kater, der sich als Hagelpelz oder Shadow vorgestellt hatte. „We are going out for a hunt. Interessted in joining the ranks?“. (Wir gehen jetzt auf die Jagd. Interesse dich uns anzuschließen?)

Verletzungen:
Tiefe Löcher in der rechten Schulter, Blutung gestillt, mit Kräutern behandelt
Kratzer an der rechten Flanke, Blutung gestillt, mit Kräutern behandelt
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Schattenauge
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BeitragThema: Re: Moorland   Di Mai 07, 2013 10:17 am

Überrascht musterte sie einen weißschwarzen Einzelläufer, der ihnen anscheinend schon eine Weile folgte. Er sprach sie an, aber es war umständlich, seinen Worten zu folgen, da sie stark versetzt war mit einer fremden Sprache, die die Schwarzgemusterte noch nie vernommen hatte.
Mit listig funkelnden Augen beobachtete sie den seltsamen Kater und neigte ihr Haupt. Zumindest war klar, dass er sich soeben vorgestellt hatte.
"Eine gute Jagd, Hagelpelz. Ich bin Schattenauge.", miaute sie höflich, obwohl sie nicht genau wusste, ob er sie verstehen würde.
Trotz allem lenkten der Fremde und die verwirrt frierende Flamme sie nicht vollkommen davon ab, das Geturtel zwischen Cassiel und Rosiella mitzubekommen, schenkte dem aber beabsichtigt keinen Blick. Als der heilkundige Kater schließlich verschlug, sich zum Jagen in Gruppen aufzuteilen, musste sie sich eisern das Lächeln verkneifen und nickte nur. Sollten sie ruhig verduften, alleine fänden sie sicher auch wieder zum Schrottplatz zurück.
Aber dann weiteten sich verwundert ihre Augen. Sie sollte mit Rosiella gehen und nicht er?
Mit ihren tiefvioletten, vielsagenden Augen bedachte Schattenauge den roten Zottelkater mit einem fragenden Blick, aber wenn er es so wollte, würde sie sich fügen.
Außerdem schien er weitaus besser mit Hagelpelz klarzukommen.
"Meinetwegen.", meinte sie mit neutraler Stimme und trottete auf die braungetigerte Kätzin zu, die sie immernoch nicht wirklich kannte.
Wahrscheinlich weil sie sich sehr an Cassiel hielt und deshalb mit den anderen Schrottplatzkatzen kaum etwas zutun gehabt hatte.
"Wenn es dir zu windig ist, mit deinem langen Fell, können wir ins Schilf gehen. Ich kenne eine gute Stelle zum Jagen, die weiter im Westen liegt. Dort ist es windgeschützt. Zumindest mehr als hier.", miaute sie betont sachlich, aber nicht unfreundlich und setzte sich, bis die langhaarige, ältere Kätzin bereit sein würde, um aufzubrechen, während sie dem Trupp um Cassiel nachsah.
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BeitragThema: Re: Moorland   Di Mai 07, 2013 11:32 am

Zu hagelpelz Erleichterung schien die Fremde Katzengruppe nichts gegen ihn zu haben, immerhin begrüßte die Schwarze Kätzin ihn. Ihr Name war Schattenauge. Ein schöner Name, jedoch auch kühler. Den Rest verstannt er nicht, aber das eine reichte ihm auch eindeutig aus. Danach wandte sich Schattenauge wieder an die anderen und meinte irgendetwas mit der Jagd. Unsicher sah sich der Schwarzgemusterte Kater um. Die anderen Katzen und kater schienen sich entweder nicht für ihn interessieren oder wollten ihn nicht hier haben. Ohne sie zu beachten setzte er sich hin und starrte in die Gegend.
Eine bekanntere Stimme erschien neben ihm. Es war eine Englische Stimme, was Hagelpelz beruhigte. Als er sich umdrehte entdeckte er erneut den netten Orangen kater, der ihn erneut freundlich ansprach. Er fragte den Schwarz - weißen kater ob er gerne mit auf die Jagd wollte. Kurz zögerte er aber antwortete dann doch: "Yes, hunting is a great idea. When should it start? (Ja, jagen ist eine tolle Idee. Wann soll es denn los gehen?)" Er war ziemlich erleichtert nicht die ganze Zeit in der fremden Sprache sprechen zu müssen, sondern sich mit einem Kater zu unterhalten, der dieselbe Sprach sprach. Kam der Orange kater möglicherweise auch aus England? Oder war er schon einmal dort gewesen?


Zuletzt von Scheckenstern am Di Mai 07, 2013 12:19 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Englischen Satz verbessert)
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BeitragThema: Re: Moorland   Di Mai 07, 2013 5:33 pm

Cassiel meinte, wir sollten uns für das Jagen in Gruppen aufteilen.
Ein strahlendes Lächeln huschte über mein Gesicht, als er sagte, er würde mich mitnehmen.
Doch das Lächeln war wieder weg, als ich erfuhr, das statt Schattenauge dieser komische Engländer mitkommen sollte.
Mit fiel auf, dass ich mich noch nicht vorgestellt hatte, deshalb tat ich es nun.
"Hallo, ich heiße Flamme, aber deine Sprache spreche ich nicht" , stellte ich klar.
Ob er mich verstanden hatte, oder nicht, war mir egal.
Bedauernd blickte ich ein letztes Mal zu meiner Freundin.
Sie hatte Pech, sie musste mit Rosiella losziehen.
Man sah ihr an, wie ungern sie es tat.
Dann wandte ich meine Augen wieder meinem Mentor zu, bereit, ihm überall hin zu folgen.
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Rosiella

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BeitragThema: Re: Moorland   Di Mai 07, 2013 7:25 pm

Mein Herz setzte aus, als ich Cassiels sanfte verführerische Stimme an meinem Ohr hörte. Und seine Worte...
Hätte ich nicht bereits auf meinem pelzigen Allerwertesten gesessen, hätte ich mich spätestens jetzt setzen müssen. Cassiels Worte waren ein Versprechen gewesen, ich hatte ganz genau das Funkeln in seinen Augen gesehen. Offenbar spürte er dieses Kribbeln auch.
BeiallenHimmelsgeisterndieserundjederanderenweltdiemichgeradehörenkönnen...
Meine Gedanken holperten nur wild vor sich hin, denn ich hatte jeglichen Faden verloren. Eigentlich wollte ich meinen Kopf abkühlen, aber als Cassiel dann auch noch an meinem Ohr knabberte, war es völlig um meine Selbstbeherrschung geschehen. Einzig der letzte Rest Verstand sorgte dafür, dass ich das Schnurren einstellte und mich zwang zuzuhören. Was Schattenauge und der neue weiße Kater gesagt hatten, hatte ich nicht gehört. Ich hatte nur gehört wie Cassiel meinte, ich solle mit Schattenauge losziehen, aber wirklich verstehen tat ich seine Worte nicht. Es war schon ein Wunder, dass ich nicht dasaß mit einem Blick als hätte ich zu viel Katzenminze gegessen und mein Maul auf und zu klappte.
Mein kuscheliger roter Zottelkater würde mit seiner Schülerin losziehen und dem Neuankämmling.
Gut so, dann hat die Kleine etwas von ihm...und ich habe ihn dann ganz für mich alleine.
Jetzt wedelte mein Schweif doch voller Vorfreude über den Boden.
Ich hoffte nur, dass ich wirklich nicht aussah wie eine triebgesteuerte....was auch immer.
Ihr Himmelsgeister, helft mir endlich klar denken zu können!
Ich zwang mich tief durchzuatmen, dann ging ich zu Schattenauge. Mit ihr würde ich jetzt jagen gehen. Und wenn man mal...meine Triebe außer Acht ließ, dann freute ich mich sogar auf diese Jagd. Ich hoffte, sie würde mich der schwarzen Kätzin näher bringen. Wenn ich an meine Zukunft dachte, konnte ich wahrscheinlich eine Freundin gut gebrauchen.
Sie sprach von weniger zugigen Gegenden und ich nickte.
"Es hat weniger mit dem Wind zu tun, als eher mit diesem fürchterlichen Gestank. Ich habe zwar schon schlimmeres gerochen, aber angenehm ist es trotzdem nicht."
Nach einer kurzen Weile und einem letzten Blick den anderen Jägern nach fügte ich hinzu:
"Ich werde dir folgen, Schattenauge. Geh doch bitte voraus, du weißt am besten wie hier die Beute läuft."
Ich schenkte ihr einen freundlichen Blick und hoffte, die Schatten der Begierde aus meinen Augen vertrieben zu haben.
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BeitragThema: Re: Moorland   Mi Mai 08, 2013 12:02 pm

Geduldig wartend saß Schattenauge herum und schaute in den Sumpf, während Rosiella einen Moment nur dasaß und Cassiel nachschaute.
Einen Moment fragte sich die Einzelläuferin, wer hier eigentlich die Jüngere von ihnen beiden war, lenkte dann aber ein, dass sie sich ja nicht auskannte und erwiderte das freundliche Nicken der Braungetigerten, bevor sie mit dem Schweif Richtung Westen schnippte.
Sie trottete einen Hügelkamm hinauf und sah sich noch einmal vorsichtshalber nach Patroullien um, dann führte sie Rosiella zu ebenjenem Gebiet, welches sie erwähnt hatte.
Es war beinahe unmöglich, sich nicht die Pfoten in vorübergehenden Tümpeln nass zu machen, aber Schattenauge bemühte sich trotzdem die trockensten Pfade zu suchen. Bei dem Gedanken daran, dass ihre Schwester sich tatsächlich daran gewöhnt hatte, sich das Fell einzufetten und im See zu schwimmen, wurde ihr ganz anders.
Sie machte einen kleinen Bogen um das große Schilfgebiet herum, wohl wissend, dass hier das Moorland wesentlich trockeneren Boden aufwies und folgte dem Schatten einer windgeschützten Böschung.
Die Sonne ergoss ihr leicht wärmendes Licht auf ein paar Schneeflächen hier und dort, trotzdem roch es irgendwie nach Blattfrische. Vielleicht bildete sich Schattenauge es sich aber auch nur ein.
Sie schreckte jäh zusammen, als etwas in die Büsche krachte und Schattenauge sich bereits irgendwelchen, feindlich gesinnten Clankatzen gegenüber sah, aber bei näherem Hinsehen, war es nur ein Kaninchen gewesen. Sie fluchte leise, weil sie zu langsam gewesen war, um dem Tier hinterherzusprinten und drehte sich dann zu Rosiella um.
Sie lächelte und miaute, jetzt ein wenig überflüssigerweise: "Nun, ähm, die Böschungen sind hier oft voller Kaninchen. Die WindClankatzen sind schnell und jagen sie sehr gerne. Ich schaue mal, ob ich das von eben noch erwische."
Sie machte sich keine großen Hoffnungen, als sie die Fährte des Langohres aufnahm, welches zwischen den kargen Zweigen des Gestrüpps verschwunden war, aber vielleicht war ihr das Glück ja doch noch gut. Mit leisen Pfotentritten schritt sie durch die Äste.

[führt Rosiella nach Westen]
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BeitragThema: Re: Moorland   Mi Mai 08, 2013 3:40 pm

--> Schrottplatz

Immernoch rannte ich hinter den anderen her. Ich verstand wieder nichts. Doch es lag nicht daran das ich zu weitwegwar, das war ich gar nicht, ich war nur total erschöpft. Ich war zu klein. Ich durfte nicht so lange rennen. Ich schluckte. Da brach ich zusammen: Meine Pfoten rutschten weg und ich lag auf der Schnauze. Aber ich wischte den Dreck nicht weg. Müde schloss ich die Augen. Eigentlich hatte ich Angst das mich jemand finden würde aber das würde schon nicht passieren. Ich konnte nicht mehr den Kopf heben. Mein Bauch knurrte denn ich hatte riesigen Hunger. Todmüde lockerte ich meinen Körper und viel in tiefen Schlaf.

OUT: Ihr dürft sie finden
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BeitragThema: Re: Moorland   Mi Mai 08, 2013 4:36 pm

Die orange jüngere Kätzin trat vor und stellte sich als Flamme vor. Vorsichtig begutachtete Hagelpelz Flamme und nickte dann Dankbar für die Vorstellung. "Ich Hagelpelz." versuchte er so verständlich wie möglich zu sprechen. Währenddessen unterhielten sich Schattenauge und die anderen kätzin, die dauernd bei dem Orangen Kater war. Möglicherweise sein gefährte. Schmunzelnd betrachtete der Schwarz - Weiße kater die beiden Kätzinnen, die sich anscheinend nicht s0nderlich mochten. Plötzlich hörte er ein geräusch von erneuten Pfotenschritten. Als er sich umdrehte erkannte er ein noch kleinere Kätzin, die nur ein Junges sein konnte. Sie brach zusammen und ließ den Kopf am Boden hängen. Erschrocken peitschte Hagelpelz Schwanz hin und her, während er zu der kleinen lieg. "Everything ok? (alles ok?)" fragte er vorsichtig. Aber die Graue Kätzin rührte sich nicht. Sie war anscheinend zu schwach. Der Schwarz - Gemusterte Kater betrachtete sie. Sie musste Hunger haben.
Etwas knisterte im Gebüsch und hagelpelz entdeckte eine kleine Maus und tötete sie mit einem Schlag. Anschließend brachte er die maus zu der Fremden und hielt sie ihr unter die Nase. "Please..." murmelte er vor sich hin, in der Hoffnung die Kleine würde die maus essen und wieder aufwachen.
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BeitragThema: Re: Moorland   Mi Mai 08, 2013 6:02 pm

Ich hörte plötzlich Geräusche. Ein Duft schwebte mir vor der Schnauze und ich blinzelte. Erschrocken fuhr ich hoch und duckte mich. Ängstich sah ich den Kater vor mir an. Er sprach englisch. "ÄÄ" stotterte ich und deutete auf die Maus. "Maus... me" ich sah ihn fragend an und zeigte auf mich. Unsicher näherte ich mich. "Ää... Please?" fragte ich. Ich konnte nur wenig englisch woher wusste ich nicht.
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