Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Getreidewiesen

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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   So Jan 20, 2013 5:34 pm

cf: SchattenClan-Lager

Prüfend hielt Wüstenpfote ihre Nase hoch, doch wirklich riechen konnte sie keine Beute. Allerdings fing sie einen leichten Geruch auf, nachdem sie ihren Mund leicht geöffnet hatte. Sehr gut!, dachte sie und grinste breit. "Vogel, irgendwo dort", mit der Schweifspitze zuckte sie in die entsprechende Richtung und schaute ihren Mentor abwartend an. "Richtig?"
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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   Mo Jan 21, 2013 3:08 pm

Otterkralle nickte knapp als seine Schülerin meinte hier währe ein Vogel in der Nähe. Auch wenn er sich ein Lob immer verkniff glänzte doch der Stolz in seinen Augen. "Ja stimmt. Erinnerst du dich an unsere letzte Jagdstunde? Versuche den Vogel zu fangen und nutze die Tipps die ich dir gesagt hatte." Knurrte der getigerte und kauerte sich selbst tiefer in den kalten Schnee. Wüstenpfote konnte nun zeigen ob sie aufgepasst hatte, er würde ihr heute keine Hilfe sein.
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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   Mo Jan 21, 2013 3:38 pm

Wüstenpfote lächelte schmal. Wenn er glaubte, sie würde es falsch machen, hatte er sich geschnitten. Sie ließ sich prompt in Kauerstellung fallen und stellte missgelaunt fest, dass ihre Pfotenschritte auf dem Schnee wohl oder übel Geräusche machen würden. Trotzdem bemühte sie sich um eine gewisse Leise, während sie sich an den kahlen Baum heranschob. Der Vogel saß direkt darunter auf dem Boden und pickte sicher nach ein paar alten Körnern. Sein Henkersmahl, wenn es nach Wüstenpfote ging. Auf den letzten Schwanzlängen bemühte sie sich, sogar noch etwas flacher zu atmen, um möglichst kein unnötigen Laut von sich zu geben. Als sie dicht genug an dem Tier war und glaubte, sogar seinen Herzschlag durch den Schnee pulsieren zu hören, peilte sie das Tier an und stieß sich, die Kraft auf ihre Hinterläufe verlagernd, schwungvoll ab. Zielgenau konnte sie das Beutetier auf den Boden drücken und mit einem Biss von seinem kümmerlichen Leben befreien. Im Herzen dankte Wüstenpfote dafür, dass alles glatt verlaufen war, aber äußerlich hob sie bloß selbstsicher und stolz den Kopf.
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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   Di Jan 22, 2013 8:24 am

Otterkralle betrachtete seine Schülerin wie sie sich leise an den Vogel anschlich. Vorsichtig setzte sie ihre Pfoten auf den Schnee und sprang dann zielgenaus ab. Er nickte ihr Stolz entgegen und stapfte durch den Schnee auf sie zu. "Sieht so aus als hättest du das letzte mal tatsächlich zugehört." Schnurrte der Kater und gab Wüstenpfote einen zufriedenen Klaps auf die Schulter. "Da du mir schon mehr als einmal bewiesen hast, dass du eine flinke Jägerin bist, wollen wir nun ein par Kampftechniken üben. Also wir versuchen als erstes ein par Abwehrübungen. Wenn ich auf dich zu springen würde, was würdest du tun? Bedenke, ich bin fiel gröser und stärker als du also musst du..." Otterkralle beendete seinen Satz nicht sondern blickte Erwartungsvoll zu der rotbraunen Kätzin.
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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   Fr Jan 25, 2013 10:05 pm

Mit einem Schlag schon um Einziges weniger motiviert schnippte Wüstenpfote unwirsch den Schweif. "...also muss ich deine Stärke mit meiner Schnelle und meinem Köpfchen ausgleichen...", murmelte sie halblaut und schaute Otterkralle fast schon böse funkelnd an. Konnten sie nicht lieber weiterjagen? Denn wenn Wüstenpfote ganz ehrlich war, dann mochte sie das Kämpfen nicht so sehr, wie sie es sich gewünscht hätte.
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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   Sa Jan 26, 2013 11:51 am

Otterkralle nickte und kniff die Augen zusammen. "Stimmt, ich werde dir jetzt eine einfache Übung zeigen und erklären, du kannst sie anschließend selbst probieren dann gehen wir zurück." Er entfernte sich ein Stück von Wüstenpfote, machte eine geschickte Rolle nach vorne und fuhr dabei mit seinen Krallen durch die Luft. Blitzschnell rollte er sich zur Seite, spannte während der Rolle die Muskeln an und sprang erneut auf die Pfoten. Der getigerte kauerte sich hin sprang ab als würde er in die Seite eines Gegners springen. "Das was ich dir gerade gezeigt habe ist ein Ausweichmanöver wobei du deinen Feind auch noch verletzt. Wenn eine andere Katze auf dich zuspringt wartest du bis sie nur noch eine Hasenlänge von die entfernt ist dann rollst du dich nach vorne ab und fährst mit deinen Krallen über den Bauch und die Brust der Katze." Fing der Krieger seine Erklärung an. Er ließ sich auf seine Hinterläufe sinken und betrachtete seine Schülerin. "Bevor dein Gegner die Gelegenheit bekommt dich unter sich zu begraben machst du eine Rolle zur Seite, noch während der Rolle sammelst du deine Kraft in den Beinen und springst auf. Du musst dich Hinkauern wie wenn du dich an deine Beute anschlichst, - damit der Sprung mehr Kraft aufbringt-, und dann kannst du deinen Gegner noch in die Seite springen und ihn so zum Fall bringen... Alles klar Wüstenpfote? Du siehst so aus als hättest du etwas gegen das Kämpfen." Otterkralle betrachtete die Rotbraune mit einem Durchdringenden Braungrünen Blick.
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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   Sa Jan 26, 2013 1:30 pm

"Passt schon", murmelte die Braune und bemühte sich um ihren gewoht grimmigen Blick. Sie hatte keinen Bock auf eine Belehrung von Otterkralle, vor allem im Anbetracht dessen, dass er nicht mal verstehen würde, weshalb sie sich beim Kämpfen schlecht fühlte. Lieber weiter das böse Gesicht bewahren.
Verbissen bemühte sich die Kätzin, die geschickten Bewegungen des Katers nachzuahmen. Allerdings wirkte die Vorwärtsrolle eher plump als graziös und unsanft bohrte sich ein Stein in ihre Schulter. Die Seitwärtsrolle war ganz okay, aber beim Aufspringen hatte sie etwas zu viel Schwung, weshalb sie ihren Gegner vermutlich nicht nur allein umgerissen hätte, sondern sich dazu.
"Okay, okay, ich habs verstanden... Können wir jetzt gehen?", knurrte Wüstenpfote und drehte sich ungefragt um. Ihre Schulter schmerzte leicht, aber eigentlich wollte sie nur der Enttäuschung ihres Mentors entgehen. Sie hatte nun mal kein Talent zum Kämpfen!

tbc: SchattenClan-Lager
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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   Sa Jan 26, 2013 1:36 pm

Otterkralle beobachtete seine Schülerin genau, mit etwas Übung würde sie es schon noch besser schaffen. Als sie dann Grimmig in Richtung Lager lief zog der getigerte eine Augenbraue Hoch und schüttelte den Kopf, jedoch weniger wütend mehr jedoch amüsiert wegen der Reaktion von Wüstenpfote. Otterkralle hob den Vogel auf und preschte hinter der kleineren Kätzin her. Sie wird es schon noch lernen und außerdem muss nicht jede Katze gerne Kämpfen, Blumendorn wollte das ja auch nie. Redete er sich in Gedanken zu und stob durch den Schnee.

Tbc: SchattenClan Lager
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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   Do Feb 14, 2013 1:29 pm

---->SchattenClan Lager
Seelenwolke hatte die anderen über den -weg überholt und wartete nun auf sie. Sie sah sich um und witterte eine Maus, sie sah diese Maus doch diese war sehr mager. Sie duckte sich und trat so leise sie konnte auf ihre Pfoten und schliech sich an die Maus hatte sie noch nicht entdeckt weshalb sie sprang und brach das kleine und schwache Genick der Maus und vergrub es an einer sicheren Stelle. Sie wartete auf Bachfeder und ihre Schwester dann sah sie sich um und suchte nach weiterer Beute.
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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   Fr Feb 22, 2013 4:03 pm

cf : SchattenClan-Lager

Ich bremste schweigend ab und setzte meien Pfoten ganz leicht auf, um keine Beute zu verscheuchen. In der Näher entdeckte ich Seelenwolke wie sie eine Maus fing. Ich verharrte still an der selben Stelle und lauschte. Mit geöffnetem Maul, verscuhte ich Beute ausfindig zu machen. Meine Ohren waren gespitzt, u auch wirklich jedes Geräusch aufzufangen. Ein leichter Vogelgeruch strömte aus Süden auf mich zu. Vogel ? um diese Jahreszeit ? Naja, was solls. Ist doch ein gutes Beutestück. Mit samtenen Pfot schlich ich mich an das Tier an. Es war nur noch eine Schwanzlänge entfernt. Ich setzte zum Sprung an ... und ... landete direkt auf ihm. Ein Biss ins genick und er rührte sich nich mehr. Zufrieden hob ich ihn auf und vergrub ihn an einer anderen Stelle. Dann setzte ich mich hin und lauschte. Meine Schwester war noch nicht gekommen. Ich würde warten und ihr auch ein paar Stück Frischbeute überlassen.
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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   So Mai 19, 2013 9:50 pm

<--- Schattenclanlager

Die kalte Nässe schmelzenden Schnee erfüllte die Luft und die Stoppeln auf der gemähten Wiese glitzerten feucht in der Morgensonne. Der matschige Schnee dämpfte viele Geräusche, aber vereinzeltes Knacken von Halmen und die Windböen trugen deutliche Zeichen von Beute.
Ich war zuversichtlich, dass wir auch zu zweit einiges fangen würden...vielleicht konnte ich Sturmblüte zu einem Wettkampf herrausfrodern? Vielleicht würde es sie ablenken, mal wieder ihre Stärken auszuspielen, ichg auf jedenfall würde mich freuen, mich mit der schönen Kriegerin zu messen.
Erwartungsvoll schaute ich mich nach der silbern-getiegerten um.
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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   Mo Mai 20, 2013 10:47 am

cf: SchattenClan-Lager

Kaum hatten wir das Lager verlassen, kehrte die alte Energie in meine Knochen zurück und bald schon stürmte ich hinter Dornenfrost hinterher. Ich genoss den Wind, der endlich wieder durch mein Fell wehte. Es war mir herzlich egal, dass meine Pfoten und mein Bauchfell durch das aufspritzende Wasser nass wurden, ich genoss es sogar. Endlich fühlte ich mich wieder lebendig, wieder wie eine Kriegerin. Wie ich es vermisst hatte.
Als wir bei den Getreidewiesen ankamen, drosselte ich mein Tempo und blieb schlussendlich neben Dornenfrost stehen. Tief sog ich den Duft nach schmelzendem Wasser und keimenden Knospen ein und gab einen wohligen Laut von mir. "Ich hatte fast schon vergessen, wie schön es außerhalb des Lagers ist", murmelte ich gedankenverloren und lächelte Dornenfrost zu.
Ehe ich aber weiter etwas sagen konnte, hörte ich ein Knacken vor mir und erstarrte. Ruckartig wandte ich den Kopf wieder herum und suchte die Ursache für dieses Geräusch. Der Geruch, der in der Luft lag, verriet mir, dass es sich wohl um eine Feldmaus handelte, die sich da herumtrieb. Und schon war der Jagdinstinkt wieder geweckt.
Wie gewohnt ließ ich mich in eine Kauerstellung fallen und spitzte die Ohren. Langsam schlich ich vorwärts, bis besagte Feldmaus in mein Blickfeld trat. Sie kauerte zwischen einigen Stoppeln und knabberte an einem Korn. Ich hielt kurz inne und verharrte an Ort und Stelle, während ich meine Muskeln anspannte und auf den richtigen Moment wartete. Und dann sprang ich.
Gezielt landete ich auf dem kleinen Nager und tötete die Maus mit einem gezielten Krallenhieb. Zufrieden hob ich meine Beute hoch und sah auffordernd zu Dornenfrost, während ich zu ihm zurückging.

[folgt Dornenfrost, entdeckt eine Feldmaus, fängt sie]
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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   Mo Mai 20, 2013 7:37 pm

Sturmblüte schien sich sichtlich wohl zu fühlen, ich konnte nur erahnen, wie es war für Monde an die Kinderstube gebunden zu sein. Ich beneidete die Königinnen nicht gerade darum und vorallem Sturmblüte. "Man sollte einen Tiger nicht in eine Höhle sperren." stimmte ich der Kriegerin amüsiert zu.
Die Aufmerksamkeit der entfesselten Königin schien aber schon auf etwas anderem zu liegen, ich spitzte die Ohren. Ein leises Rascheln wehte über die Ebene und Sturmblüte schlich geschmeidig auf die Quelle der Geräusche zu. So viele Monde sie auch in der Kinderstube verbracht haben mochten, verlernt hatte sie nichts. Mit selbstsichere Schritten und der erlegten Maus im Maul kam Sturmblüte zurück.
"Als hättest du die letzten Monde im Kriegerbau geschlafen..." miaute ich anerkennend, wollte aber keinesfalls hinter der stürmischen Kätzin zuück stehen. Mit zuckender Schweifspitze trabte ich über den weichen Boden und hielt Ausschau. Abrupt blieb ich stehen. Im Schatten eines der Büsche, die die verschiedenen Wiesen trennten, hatte ich sich etwas bewegen sehen. Mein Schweif war jetzt vollkommen ruhig als ich langsam zu den Büschen schlich. Vereinzelt zuckte etwas im Schatten, den bewegujngen nach vermutet ich einen Vogel, aber der Wind stand ungünstig seitlich. Ich konnte die Beute nicht riechen, sie mich aber auch nicht. Ich hatte die Buschreihe gut 10 Schweiflängen von meinem Ziel entfernt erreicht und verschmolz nun selbst mit dem Schatten, den die Pflanzen warfen. Näher und näher, fast schon zu einfach, aber dann hielt der in den Boden pickende Vogel plötzlich inne. Ich erstarrte, eine Vorderpfote halb ausgestreckt und der Atem ruhig. Der Vogel schaute sich um, schien aber zu dem Schluss zu kommen, dass da nicht war.
Langsam ließ ich meine Pfote auf den matschigen Boden gleiten und schlich wieder vorwärts, ich konnte die Amsel jetzt gut erkennen und machte mich zum Sprung bereit.Der Vogel schien wieder unruhig, aber ich sprang und landete auf dem zarten schwarzen Körper und beendet sein Leben mit einem gezielten Biss. Mit nassen Pfoten und der Amsel im Maul kehrte ich zu Sturmblüte zurück. "Die Beute scheint ganz gut zu laufen." miaute ich zufrieden mit dem Vogel zwischen den Zähnen. "Tschie." ich wackelte mit den Schnurrhaaren, eine der schwarzen langen Federn schien umgenickt...natürlich genauso, das ich an meiner Nase das Vergnügen ihrer Anwesenheit hatte.

[antwortet sturmblüte, fängt eine Amsel]
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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   Mo Mai 20, 2013 8:22 pm

Ich legte die Feldmaus neben Dornenfrost nieder und lächelte den getigerten Kater an. Ja, er hatte Recht. Es war, als wären die letzten Monate in der Kinderstube niemals gewesen. Meine Instinkte funktionierten noch immer, auch das Jagen lag mir noch immer im Blut. Ich hatte für diese Beute nicht einmal nachdenken müssen. Es ging mir noch immer so leicht von der Pfote wie immer.
Schließlich machte sich auch Dornenfrost auf die Jagd und ich blieb an Ort und Stelle zurück. Mit funkelnden Augen sah ich ihm zu, wie er zuerst nach einer Beute suchte und sich dann schließlich auf etwas konzentrierte. Von hier aus konnte ich nicht sagen, was er entdeckt hatte, weshalb ich mich lieber überraschen ließ. Auf jeden Fall würde es etwas zu Essen sein, und das war doch das Wichtigste.
Irgendwann verschwand der Getigerte im Schatten der Büsche, sodass ich nur noch erahnen konnte, wohin er sich bewegte. Leicht schmollend wartete ich darauf, dass er endlich seine Beute schnappen würde und wieder auftauchen würde.
Gerade als ich das dachte, tauchte Dornenfrost auch schon wieder auf, zwischen seinen Kiefern hing eine schwarze Amsel. "Guter Fang", miaute ich ihm zu und nickte dann lächelnd. "Die Blattfrische bringt immer frische Beute", erwiderte ich. Als er dann plötzlich nieste, zuckte ich erschrocken zusammen und wich kurz zurück, ehe ich mich wieder fing und lachte. Die Feder der Amsel hing so schief, dass sie direkt über seiner Nase lag, was einfach nur niedlich aussah. "Also entweder legst du Amsel nieder oder du lässt dich weiterhin von dieser Feder kitzeln. Auch wenn du damit ziemlich niedlich aussiehst, fast wie ein kleines Junges", schnurrte ich amüsiert und blinzelte ihm schelmisch zu.

[beobachtet Dornenfrost, beglückwünscht ihn zu der Beute, spricht mit ihm]
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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   Mo Mai 20, 2013 9:47 pm

Ich schnaubte und versuchte die Feder von meiner Nase wegzuwehen, aber sie war enervierend hartnäckig. Sturmblüte fand es anscheinend auch noch unheimlich komisch, anstatt mir zu helfen. Nun selbst ist der Kater. Ich versuchte ein nicht allzu nassen Flecken zu finde, wo ich die Amsel ablegen konnte, niemand mocht nasse Beute, mit Matsch beschmierte schon gar nicht.
Endlich die Feder los, atmete ich erleichtert durch und drehte mich zu der Getiegerten um. Schmollend funkelte ich die Kätzin an "Wie ein Junges ja?" schnaubte ich gespielt beleidigt und drehte den Kopf zur Seite "Nun wahrscheinlich ist ein kleines Junges dir ja lieber als ein gestandener Krieger." miaute ich, drehte mich wieder zu Sturmblüte und schnellte nach vorne. Eine Halbe Schweiflänge von ihr entfernt funkelte ich sie herrausfordernd an, unsicher, was ich überhaupt bewirken wollte.

[legt die Amsel ab, antwortet, steht herrausfrodernd halbe Schweiflänge frontal vor Sturmblüte]
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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   Mo Mai 20, 2013 10:33 pm

Als Dornenfrost erfolglos versuchte, die Feder allein durch sein Schnauben von seiner Nase zu entfernen, musste ich einfach loslassen. Es sah nicht nur albern aus, sondern einfach nur niedlich, wie er so verzweifelt mit einer Feder kämpfte. Da kam das kleine Kitten in ihm wohl wieder hoch. Und da kam in mir eben auch das Mädchen hervor, das ich immer zurückgeschoben hatte.
Doch mein Lachen erstarb, als er sich zu mir umdrehte und einen Schmollmund zog. Seine Worte dazu waren sogar noch erheiternder, doch ehe ich anfangen konnte zu lachen, war er mit einem Satz fast direkt vor mir und sah mich herausfordernd an. Ein schelmisches Grinsen schlich sich auf meine Züge, während mein Schwanz hin und her peitschte. "So, du willst dich also mit mir anlegen?", fragte ich ihn gespielt provokant.
Ohne weitere Vorwarnung überwand ich die Distanz zwischen uns und warf ihm mit dem Schwung von den Pfoten, sodass er schön im nassen Schneematsch landete und ich ihn festnageln konnte. Aus funkelnden Augen sah ich ihn an und grinste. "Ein Kitten ist auch leichter zu bewältigen als ein anständiger Krieger", gurrte ich und lachte leise.

[amüsiert sich über Dornenfrost, greift ihn an]
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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   Di Mai 21, 2013 5:13 pm

Anscheinend machte schmollen es nur noch schlimmer, als ich nahe vor ihr stand, konnte ich sehen, dass sie kurz vor neuem Gelächter stand. Stattdessen bekam ich jetzt den Schelm in ihr zu sehen, einen angriffslustigen Schelm wie es schien. Mein Schwanzspitzte zuckte erwartungsvoll, wir waren jetzt von dem niedlichen Jungen hoffentlich weg. Hoffte ich...
Plötzlich stand Sturmblüte nicht mehr still, sondern ging zum Angriff über bzw. ich bemerkte den Angriff eigentlich erst, als es mich von den Pfoten hob. Verflucht seien ihre fesselnd blauen Augen! Und jetzt verspottete mich die Getigerte auch noch. Sie wollte spielen? Das konnte sie haben, mit Vorfreude zuckte meine Schweifspitze hin und her, mehr ließ ich mir nicht anmerken, während ich Kraft in den Hinterläufen sammelte. Dann nutzteich eben jene um Sturmblütes Hinterpfote wegzureißen, ich spürte, wie auch ihre Vorderpfoten nachgaben und Augenblicke später lag ihr Kopf auf meiner Brust. Eigentlich recht angenehm, eine wunderschöne wärmende Kätzin auf dem bauch liegen zu haben, wenn der Rücken nur nicht im Schneematch liegen würde. "Ich hoffe du weisst, dass du dich hier mit einem Kater angelegt hast." schnurrte ich mit einem spielerischen drohen im Unterton. Es war nicht ganz leicht, aber ich konzentrierte die Kraft meiner Pfoten auf Sturmblütes rechte Seite und rollte mich unter ihr hervor. Mit Fell schütteln vergeudete ich keine Zeit, feucht klebte, es an meinen Rücken, als ich mich selbstzufrieden zu der immernoch am Boden liegenden Tigerin umdrehte.
Ich fühlte mich lebendig, ob es nun an der Blattfrische lag, dem leichten Erdgeruch, der sich in meiner nase festgesetzt hatte und sich herb mit dem von Sturmblüte vermischte...oder an der Rangelei? ich wollte mehr. Übermütig sprang ich und landete genau über der Silbern-getigerten. Ich beugte mich zu ihr runter und flüsterte lasziv in ihr Ohr "Und was machst du jetzt mit dem Krieger?" Ein tiefes Schnurren rollte in meiner Brust, während ich mich fast ohne mein zutun bewegte und der Kätzin sanft über ihr rechtes Ohr leckte, in das ich kurz zuvor geflüstert hatte. Meine Augen zeigten nur unschuldige Erwartung, aber mein mutwilliges Grinsen, verriet, wie sehr mir das hier gefiel.

[bringt Sturmblüte zu Fall, befreit sich, steht über Sturmblüte, redet mit Sturmblüte]
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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   Di Mai 21, 2013 5:48 pm

Noch immer amüsierte mich der Anblick, wie Dornenfrost so unter mir lag. Er hatte sich immer als starker Krieger aufgespielt, und doch hatte ich ihn so leicht überwältigen können. Gut, dass sonst niemand da war, sonst hätte er sich ziemlich blamiert.
Doch es war ein Fehler, dass ich mich weiterhin amüsierte und nicht auf meine Deckung achtete. Denn schon wurden mir meine Hinterpfoten weggezogen und auch meine Vorderpfoten gaben nach, sodass ich mit ausgestreckten Gliedmaßen auf Dornenfrosts Bauch landete. Meine Nase war natürlich in seinem weichen Brustfell gelandet und ich roch nichts anderes mehr als seinen herben, männlichen Duft. Wie konnte ein Kater nur so gut riechen?!
Leicht benebelt blinzelte ich und wollte gerade damit beginnen, mich wieder aufzurappeln, doch ich kam gar nicht so weit. Schon schubste Dornenfrost mich von sich herunter, sodass ich ihm Schneematsch landete. Kurz rappelte er sich auf und verharrte einen Moment, ehe er fast schon übermütig auf mich sprang und mich am Boden festnagelte. Durch sein Gewicht wurde mir kurzzeitig die Luft aus den Lungen gepresst, weshalb ich japsend nach Luft schnappte.
Dann konnte ich mich endlich wieder auf ihn konzentrieren. Aus großen Augen sah ich ihn an, wie er so über mir aufragte und mich in der Pfote hatte. Er war ziemlich schwer und auch stark, so einfach würde ich ihn nicht mehr von mir herunterbekommen. Aber irgendwie...wollte ich auch nicht. Auch er schien das hier ziemlich zu genießen.
Als er mich mit seiner tiefen Stimme fragte, was ich nun mit dem Krieger machen würde, erschauderte ich. Doch es kam noch besser. Fast schon lasziv leckte er mir übers Ohr und jagte mir einen Schauer nach dem nächsten über den Rücken. "Dornenfrost...", gurrte ich mit rauer Stimme. Vielleicht war es ein Fehler. Vielleicht würde es so enden wie mit Erzkralle. Aber irgendwie glaubte ich das nicht. Dornenfrost war anders. Er war ehrlich. Er war treu. Und er würde mich hoffentlich nicht verletzen wie Erzkralle. Ihm vertraute ich, also gab ich mich hin.

tbc....

[lässt sich von Dornenfrost überwältigen, gibt sich ihm hin]
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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   Mi Mai 22, 2013 5:43 pm

Ich war mir nicht sicher, was ich erwartete hatte...vielleicht das Sturmblüte mir die Ohren abriss? Oder wenigstens ein paar hübsche Kratzer auf meiner Nase hinterließ...stattdesse gurrte die Tigerkätzin meinen Namen verführerisch. Welcher Kater sollte da denn bitteschön widerstehen können.
Der weibliche Körper unter mir roch verführerisch und ich steckte meine Nase in ihr Nackenfell "Sturmblüte..." schnurrte ich rau. War es falsch? Konnte es falsch sein? Es fühlte sich richtig an...es konnte nicht falsch sein, meine Instinkte waren da eindeutig. Es war wie ein Rausch, der stärker wurde. Sturmblütes Wärme kroch durch mein Bauchfell. Warm, schön warm, die Sonne, das Blut, dass schneller durch meinen Körper rauschte, Sturmblüte...
Ich nahme die Nase aus ihrem Nackenfell und knabberte zärtlich an ihrem Ohr, während ich mich meinen Trieben hingab.

(tbc)

[macht Babys]
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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   Mi Mai 22, 2013 10:36 pm

Danach - 1. Tag schwanger von Dornenfrost

Ich hatte es schon wieder getan. Schon wieder hatte ich mich von meinen Instinkten treiben lassen und mich willenlos einem Kater hingegeben. Ohne Hintergrundgedanken. Ohne daran zu denken, was danach passieren würde. Und es würde etwas passieren. Es schien mir fast jetzt schon so, als könnte ich das Leben in mir spüren.
Trocken schluckte ich und erhob mich langsam. Dornenfrost lag neben mir, nachdem er wieder von mir abgestiegen war. In diesem Moment hatte er mich einfach mit seinem Charme und seiner Männlichkeit verführt und hatte mich ihm hingegeben. Obwohl wir beide schon eine eigene Familie hatten. Natürlich war seine Gefährtin Ebenholz schon tot, dennoch würde er sie noch immer lieben. Konnte ich da so naiv sein und glauben, er würde sich wirklich ernsthaft für mich interessieren?
"Ich nehme an, das war etwas Einmaliges, so wie ich es mit Erzkralle hatte? Und keine Sorge, ich komme damit klar. Ich hab schon einmal Junge alleine groß gezogen...", miaute ich gedankenverloren und wandte den Blick ab. Nein, ich gab mein Herz nicht mehr her. Ich musste es wegsperren, es würde nur wieder gebrochen werden. Nicht noch einmal wollte ich diese Qualen.

[denkt nach, betrachtet Dornenfrost, redet mit ihm]
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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   Do Mai 23, 2013 7:41 pm

Der Wind zerrte leicht an meinem Fell und ließ mein Gemüt ein wenig abkühlen. Langsam ein wenig widerwillig ließ ich von Sturmblüte ab, während mit der Kühle auch die Vernunft wieder kam. Ich legte mich neben Sturmblüte unsicher, ob ich ein schlechtes Gewissen haben sollte oder einfach glücklich sein...es lief wohl auf eine seltsame Mischung aus beidem herraus.
Ich wusste das Sturmblüte mir gefiel, ihr Blick hatte mich schon vor Monden gefesselt...bevor Ebenholz mein Herz erobert hatte und sie die Einzige gewesen war, die mich interessierte. Und Sturmblüte selbst hatte andere Kater...gehabt. Was genau also bedeutete das hier?
Sturmblüte schien sich ähnliche Gedanken zu machen, ihre Erwartungshaltung war wenig positiv, vielleicht den vergangenen Beziehungen geschuldet? Etwas einmaliges...war es das? Ein Teil von mir wolte ganz klar nicht, dass es einmalig war...nur was dieser Teil genau wollte...und was wollte Sturmblüte? Sie hörte sich hart und desilusioniert an, sie war eindeutig verletzt worden. Was sollte ich machen...auf Distanz ngehen, um sie nicht mehr zu verletzen? Ihr eine Beziehung aus heiterem Himmel zu verprechen erschien mir wie Heuchelei und mein Nackenfell stellte sich auf, als ich nur daran dachte. Das war sicher nicht was sie wollte...oder was ich wollte. Ich wusste, wie ich mir eine Beziehung vorstellte...ich hatte eine gehabt mit Ebenholz. Das war auch eine Frage, konnte ich eine andere gefährtin haben, selbst wenn Sturmblüte wollte? Ich liebte Ebenholz, das würde sich niemals ändern...trotzdem war mir Sturmblüte alles andere als egal. Ich sog den Duft der Kätzin neben mir ein. Nein ganz und gar nicht egal.
Aber war das fair? Ebenholz gegenüber? Sturmblüte gegenüber? Ich fühlte mich zu der silbern Getigerten hingezogen, das hatte ich auch schon vor Ebenholz...aber war es mehr? Es war kompliziert...ich seufzte laut auf.
"Ich weiß nicht ob es einmalig war..." fasste ich meinen Gefühlszustand zusammen und schaute Sturmblüte entschuldigend an. "Ich mag und respektiere dich, aber ich kann in diesem Moment nicht sagen, ob da mehr ist." versuchte ich ehrlich zu sein und versuchte mir die Frage nach dem 'Und du?' zu verkneifen. ich war nicht besonders gut darin meine Gefühle auszudrücken, auch wenn die Nähe der Kätzin immernoch so verführerisch war. Einfach liegen bleiben, Pelz an Pelz und die Zunge geben...
Eines aber konnte ich defintiv sicher sagen "Ich weiß nicht, ob du Junge erwartest, aber ich werde von meinen Jungen ganz sicher etwas abhaben wollen." stellte ich schnaubend klar. In diesem Punkt konnte ich Erzkralle wenig verstehen, was gab es schöneres als seine eigenen Jungen aufwachsen zu sehen? ich leckte der Tiegerin über die Schulter "Ich mag dir nicht defintiv sagen können, ob aus uns mehr wird, auch wenn ich es nicht ausschließen möchte, aber ich werde dich nicht im Stich lassen." miaute ich fest, auch wenn einige Worte sich unbeabsichtigt über meine Lippen geschlcihen hatten...aber eigentlich wollte ich wirklich nichts ausschließen...wahrscheinlich machte ich mir sogar ein wenig Hoffnungen?

[liegt neben Sturmblüte, antwortet ihr]
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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   Do Mai 23, 2013 8:05 pm

2. Tag schwanger von Dornenfrost

Dornenfrost ließ sich Zeit mit seiner Antwort. Zeit, in der auch ich mir weiterhin ungestört meine Gedanken machen konnte. Es mochte sein, dass dieser Moment eben ohne weitere Folgen blieb, doch es war gut möglich, dass ich Junge von ihm bekommen würde. Erneut. Aber irgendwie gebar ich lieber die Jungen von Dornenfrost als noch einen Wurf von Erzkralle zu bekommen. In diesem Sinne war Dornenfrost eindeutig die bessere Wahl.
Doch war das alles? War Dornenfrost einfach nur besser als Erzkralle? Hatte ich mich ihm deswegen hingegeben? Nur weil ich etwas Besseres bekommen wollte? Wenn ja, dann war ich ziemlich egoistisch und kaltherzig. Welchen Hintergedanken ich aber bei dieser Aktion gehabt hatte, wusste ich selbst nicht. Also konnte ich auch nicht sagen, ob ich so egoistisch war.
Neben dieser Ungewissheit kam ich mir einfach nur...benutzt vor. Dornenfrost hatte eine Gefährtin gehabt, Ebenholz, die er liebte und hatte mit ihr Junge. Auch wenn die Kätzin tot war, wenn Dornenfrost Liebe zu ihr ehrlich war, würde er sie noch immer lieben. Und doch hatte er sich regelrecht auf mich gestürzt. War ich nur ein Trostpflaster?
Weiter kam ich mit meinen Gedanken nicht, denn nun antwortete der getigerter Kater. Stumm hörte ich ihm zu, während mein Herz schmerzvoll gegen meine Brust schlug. Er schien genauso mit sich selbst zu kämpfen, wusste auch nicht, was er von dem Ereignis eben halten sollte. Doch er schien sich wenigstens im Gegensatz zu Erzkralle wenigstens für die Jungen zu interessieren - sollte es welche geben.
Leicht traurig lächelte ich und sah Dornenfrost an. "Ich weiß, dass du noch immer Ebenholz liebst. Ich verwähre es dir auch nicht. Aber du musst dich nicht dazu verpflichtet fühlen, Zeit mit mir zu verbringen, nur wegen...dem hier. Oder wegen den Jungen. Tu nur das, was du auch wirklich willst. Ich zwinge dich zu nichts", erklärte ich und grub dann leicht meine Krallen in den Untergrund. "Und frag mich nicht, was dies für mich bedeutet. Ich weiß es nicht. Ich respektiere dich auch, mag dich auch, aber ob es mehr werden kann...ich weiß nicht. Ich wurde zu oft verletzt. Du siehst ja, was sie aus mir gemacht haben." Schief lächelte ich, ehe ich den Blick wieder abwandte.

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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   Sa Mai 25, 2013 6:04 pm

Wenn man es mal versuchte einfach zu betrachten, waren Sturmblüte und ich zwei erwachsene Katzen, die sich entschieden hatten ihrem Verlangen nachzugeben. Kurzfristig und überraschend vielleicht, aber wir waren beide vernünftig, es sollte eigentlich kein Problem sein. Sollte...es fühlte sich allerdings ziemlich kompliziert an.
Sturmblüte erhob jetzt wieder ihre Stimme, ein trauriges Lächeln auf den Lippen. Ich ließ kurz die Krallen ausfahren und zog sie wieder ein, der Schmerz der Kätzin war so offensichtlich...womit hatte sie diese Verletzungen verdient? Sie hatte recht, das ich ebenholz hatte, sie war tot, aber ihr Platz in meinem Herzen würde da sein, solange ich lebte. Aber schloss das automatisch aus...
Ich war mir nicht sicher, was ich antworten sollte, es schien mir nichts einzufallen, was nicht das Potential besaß, Sturmblüte nur mehr weh zu tun. Lügen kam sowieso nicht in Frage, aber auch meine Unsicherheit in der Frage schien wenig hilfreich...
Ich schnaubte "Als ob ich mich zwingen würde." leichte Empörung schwang in meiner Stimme, auch wenn ich versuchte sie zu unterdrücken. Ich tat seit jeher, dass was ich für richtig hielt, das würde sich nicht ändern. Ich seufzte kurz, meine Meinung half Sturmblüte nur vielleicht wenig " Ich sehe eine Verletzte, aber trotzdem noch noch wunderschöne und stolze Kriegerin, die trotz der Widrigkeiten versucht aufrecht zu stehen." stellte ich klar "Ich denke uns wird nichts anderes übrig bleiben, als es auf uns zu kommen zu lassen?" fragte ich vorsichtig, vielleicht war es selbst süchtig von mir, immerhin hatte Sturmblüte recht deutlich gemacht, wie verletztlich sie sich fühlte. Vielleicht war ihr ein sauberer Schnitt lieber. Wir lebten im gleichen Clan, eine gewisse Nähe war nicht zu vermeiden, aber ich hatte durchaus einen gewissen Einfluss darauf und wenn es Sturmblüte besser ging...
"Wenn es dir damit besser geht, kann ich auch versuchen Abstand zu halten, ich möchte deine Wunden nicht vermehren." bot ich an, konnte mir aber eine persönliche Anmerkung nicht verkneifen "Ich würde aber ungerne auf deine Anwesenheit verzichten und wenn es einen Dachs braucht, damit wir wieder Seite an Seite stehen." miaute ich mit ein klein wenig erwartungsvollem Seitenblick. Vielleicht wusste ich nicht, in welcher Rolle in die getiegerte Kriegrin in meinem Leben sehen wollte oder welche Rolle ich in ihrem leben spielen wollte, aber eine Rolle sollte es schon sein.

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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   Sa Mai 25, 2013 6:39 pm

Tag 3 trächtig von Dornenfrost

Leicht überrascht blinzelte ich und sah Dornenfrost an, als er meinte, dass er sich nicht zwingen würde. Eigentlich hatet er da auch Recht, er war kein Kater, der eine Kätzin mit den Jungen allein stehen lassen würde. Er war ein Kater, der noch etwas Ehre im Leib hatte und wusste, was sich gehörte und was eben nicht. Ihm würde ich wenigstens vertrauen können, bei ihm konnte ich mich...sicher fühlen.
Als er mir erklärte, was er in mir sah, schluckte ich harte und senkte den Blick. Verletzt traf es gut, bei dem wunderschön und stolz war ich mir nicht mehr ganz so sicher. Ich wurde allmählich alt, die Schönheit verging und meinen Stolz hatte ich durch Erzkralle schon längst verloren. Zumindest zum großen Teil, nach außen hin musste ich einfach die Starke geben, sonst würde ich endgültig zusammenbrechen.
Ja, wahrscheinlich wäre es besser, wenn wir es einfach auf uns zukommen lassen würden. Erzwingen konnten wir nichts, wir konnten nur abwarten, wie sich die Beziehung zwischen uns entwickeln würde. Vielleicht würde sich mit der Zeit alles zwischen uns erklären.
Dornenfrost nächster Vorschlag ließ mich aber sofort zusammenzucken. Mit überraschten Augen sah ich den getigerten Kater an und fragte mich, ob er das wirklich ernst meinte. Er setzte zwar hinzu, dass er ungern auf Abstand gehen würde, dennoch schien er seinen Vorschlag ernst zu meinen. Aber ich war ebenso seiner Meinung. Vielleicht war es keine Liebe zwischen uns, doch bei ihm fühlte ich mich sicher, fast schon geborgen. Ich wollte nicht von ihm getrennt sein. "Nein, Dornenfrost. Du bist mein einziger, wirklicher Freund, wenn du mich auch noch verlässt..." Ich vollendete den Satz nicht, sah ihn nur stumm bittend an. Er würde mich nicht verlassen, oder? Nein, würde er nicht. Hoffte ich.
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BeitragThema: Re: Getreidewiesen   So Mai 26, 2013 11:46 pm

Ich lächelte leicht, auch wenn das was Stumrblüte sagte furchtbar traurig und einsam klang. Ein Grund mehr derdoch eigentlich so bewunderns werten und liebenswerten Kätzin meine Schulter anzubieten und ihren Worten nach durfte ich das als Freund doch auf jedenfall?
"Ich werde an deiner Seite stehen, wann immer du mich brauchst." versprach ich und setzte mich auf. Wir hatten bisher nicht viel geschafft, zumindest von dem weswegen wir eigentlich gekommen waren....Eigentlich hatte ich gehofft Sturmblüte ein wenig aufzumuntern udn natürlich den Clan zu versorgen...aber es war ein wenig anders gelaufen, als ich es mir vorgestellt hatte. Vielleicht hatte ich es für Sturmblüte schlimmer gemacht? Ich war mir nicht sicher, ich hoffte nicht. Keines falls wollte ich die mir doch irgendwie vertraute Kätzin enttäuschen.
Jagen war wohl nicht mehr, aber da konnte ich zur Not auch nach Sonnenhoch wieder ein zwei Gruppen losschicken. Fragend blickte ich zu der silbern Getigerten "Wollen wir zurück oder noch ein wenig spazieren...oder willst du noch jagen." fragte ich die niedergeschlagene Kriegerin. Sie hatte sich so auf die Jagd gefreut...ich zuckte betroffen mit den Ohren. Das hatte ich ja fantastisch hinbekommen.
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