Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Trockenebenen

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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Sa Jan 11, 2014 5:43 pm

cf: SC Außengrenze

Wolfslied hatte die kleine Gruppe zu den Trockenebenen Geführt. Schweigend ließ er sich vor ihr nieder und wartete darauf, dass sie ihnen sagte, was nun zu tun war, doch wollte die Kriegerin erst den ersten Teil bewerten. Ruhig nickte der Kater und hörte Wolfslied zu was sie zu sagen hatte. Als erstes sprach sie Flüsterpfote an dann Amaranthpfote. Erst als die Kätzin zu seiner Bewertung kam spitze er die Ohren und lauschte ihr gebannt. Verstehend nickte der rote Schüler und gab so seine Zustimmung, dass die Worte der Kriegerin wahr waren. Der zweite Teil. Klangen die Worte in seinem Kopf nach als sie zu Erklären begann. Ein Überfall also, das war wohl das letzte gewesen woran er hätte denken können. Sie würden also die Jagdgruppe überfallen welche am Finsterfelsenplateau geprüft wurde. Welche Gruppe war das noch gleich Orchideenpfote, und Südpfote weil ja ihre beiden Mentoren dabei waren und... wer noch mal? Genau Schattenpfote. Schnell hatte er sich die drei Schüler in Erinnerung gerufen. Orchideenpfote war sein Ziehbruder und inzwischen recht groß und stark geworden wie er fand. Schattenpfote hatte auch eine Ansehnliche Größe erreicht was mach von Südpfote nicht sagen konnte. Sie war er kleiner. Otterkralle ist aber kein schlechter Mentor wie ich weiß, vermutlich ist Südpfote dann recht Flink. Kombinierte er ihre kleinere Größe mit der ersten Lektion welche er von Erzkralle erhalten hatte. Damals waren sie mit Honigpfote Trainieren gegangen und sein Vater hatte ihm erklärt, dass er durch seine damals noch kleinere Größe immer in Bewegung bleiben musste und seine geschicklichkeit Trainieren musste. Viele Regeln. Überlegte er und betrachtete dann Amaranthpfote welche die Führung bekommen hatte. Ruhig wand er sich den beiden Kätzinnen zu. "Ich will dir nicht rein reden Amaranthpfote aber ich schlage vor, dass wir jetzt schon entscheiden wer welchen unsere Bau Kamerade angreift. Wenn ich mich recht erinnere, sind bei dieser Gruppe Orchideenpfote, Schattenpfote und Südpfote dabei." Wand er sich gleich schon an die rote Gruppenführerin.

[kommt an, hört Wolfslied zu, denkt nach, schlägt Amaranthpfote etwas vor]
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Dornenstern

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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Sa Jan 11, 2014 8:04 pm

(OUT: Solange ihr noch nicht Spuren der anderen gefunden habt, könnt ihr schlecht wissen, wo ihr hin müsst, um gegen den oder den zu kämpfen. Beim Finsterfelsplateau könnt ihr natürlich Gerüche finden und euch entsprechend aufteilen oder ihr teilt euch ohne Spur auf und der Anfi der Gruppe sagt (in einem Out-Post, ohne Spur können die Schüler das ja auch da nicht wissen), wer in der Richtung zu finden ist)
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Amaranthfeuer

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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Sa Jan 18, 2014 2:30 pm

Als ihre Mentorin hielt, machte auch die Schülerpatrouille halt. Jetzt würde es spannend werden. Das konnte Amaranthpfote spüren. Ihre Pfoten kribbelten vor Aufregung. Was die Mentoren wohl geplant hatten? Oder sollte das hier nur eine simple Jagdrotte werden? Frustriert wollte die Rote aufseufzen. Wolfslied wusste, dass Amaranthpfote gut jagend konnte. Trotz ihrer anfänglichen Schusseligkeit hatte sich die junge Kätzin zu einer eleganten Jägerin entwickelt. Ihre Pfoten machten keinerlei Geräausche auf dem staubigen Steinboden. Sie war eine Meisterin der Tarnung - was ihrem Fell zu verdanken war- und ihre etwas zu groß geratenen Ohren waren so sensibel, dass sie jedes noch so kleine Pfotengetrappel hörte. Auch wenn es langsam kühl und beuterar wurde, war sich Amaranthpfote sicher, dass sie mindestens drei Echsen fangen konnten. Bisher hatte sie noch auf jeder Jagd etwas Erfolg gehabt.
Ir eisblauer Blick war auf ihre Mentorin gerichtet die offensichtlich etwas wichtiges zu sagen hatte. Auswertung...
Stumm saßen die drei Jungkatzen da und sahen zu der hellpelzigen Kätzin auf. Jedes Wort vernahm die Kätzin, auch wenn ihre Ohren das ein oder andere Mal missbilligend zuckten. Mit Lob hielt sich die Kriegerin ja reichlich zurück. Aber Amaranthpfote hatte teilweise Verständnis für ihre Ausführungen. Im Nachhinein sollte sie wohl froh sein, dass dieser Flohpelz so ruhig geblieben war.
Die rote Kätzin reckte das Kinn und richtete ihren eisblauen Blick voller Stolz auf Wolfslied. Ihren Schweif hatte sie ordentlich über ihre Pfoten geringelt und so wartete sie ab.
Ein Überfall! Vor Freude begann ihr buschiger Schweif hin und her zu peitschen. Schon jetzt hatte Amaranthpfote ein Bild im Kopf wie sie mit ihrer besten Freundin über den Boden rollte, ihrer beider Felle gewälzt in rotem Sandstaub...
Die Kätzin drehte den Kopf zu Scherbenpfote als der vorschlug sie sollten schon jetzt aufteilen wer welchen Schüler übernähme. Amaranthpfote dachte kurz darüber nach. Über die Bilder in ihrem Kopf und schüttelte dann den Kopf. Vernuft hatte gesiegt.
"Das macht nur wenig Sinn. Wir müssten kreuz und quer laufen um den uns bestimmten Schüler zu finden. Sie sind jagen. Das heißt sie sind nicht auf einem Fleck alle zusammen. Das würde den Verlust unserer Deckung bedeuten.Wir werden uns vor Ort aufteilen und dann die Fährte der anderen aufnehmen. Wir besprechen uns dort. Kommt mit!" Mit diesen Worten brach Amaranthpfote auf zum Finsterfelsplateau, ein amüsiertes vorfreudiges Grinsen im Gesicht.

tbc: FFP
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Sa Jan 18, 2014 9:03 pm

Kurz musterte der rotbraune die Kätzin mit zusammengekniffenen Augen ehe er knapp nickte und sich schweigend erhob. Ihre Idee war einleuchtend auch wenn er es anders gemacht hätte. Immerhin wäre es ungeschickt gewesen, hätte ein Muskelprotz von Kater gegen eine schlanke, zierliche Kätzin gekämpft. Die rote Kätzin hatte sich in Bewegung gesetzt und so stolzierte auch Scherbenpfote hinter ihr her, hielt die Ohren gespitzt und das Maul leicht geöffnet um jeden noch so kleinen Geruch zu erschnüffeln.
Als Deckung rarer wurde senkte sich der Junge Kater leicht zu Boden, ließ seine Pfoten lautlos über den harten Boden gleiten und hielt Kopf mit Schultern auf gleicher Höhe wie den Schweif. Seine Muskeln spielten fliesend unter seinem dicken Pelz, das war das erste gewesen was er gelernt hatte und nun beherrschte er es ohne zu denken und mit nur sehr geringem Kraftaufwand. Seine Nase sog einen starken Duft ein. Es roch modrig und feucht. Lautlos glitt er nach Rechts davon, sie waren noch weit vom Finsterfelsenplateau entfernt weshalb er sich so einen kurzen Abstecher leisten konnte. Feuchter Torf tat sich vor ihm auf mit kurzem zögern ließ er sich auf die Schulter sinken und wälzte sich darin. Sein SchattenClan Geruch würde zwar nicht so auffallen aber seine Baugefährten kannten seinen Geruch so gut wie er den seinen und würden ihn wie jeder im SchattenClan unter tausenden erkennen. Um es seinen Kameraden schwerer zu machen wollte er nun einen richtigen Überfall auch mit fremden, überlagerten Geruch vortäuschen und kehrte nun so zu den beiden Kätzinnen zurück, führte seinen Weg weiter fort um den zweiten Teil der Prüfung zu Absolvieren und hoffentlich noch am selben Abend ernannt zu werden.

TBC: FFP
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Wolfslied

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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Sa Feb 01, 2014 3:14 pm

Ich wartete geduldig, bis die Schüler sich abgesprochen haben würden und loszogen. Meine Aufgabe war jetzt größtenteils wieder nur beobachten. Fragen schien es keine zu geben und die drei Schüler machten sich recht schnell daran, ihr Vorgehen zu besprechen.
Scherbenpfote ergriff als erster die Initiative und machte einen Vorschlag, den Amaranthpfote ablehnte, zumindest für diesen Ort. An sich war Scherbenpfotes Gedanke nicht falsch, für den Fall, dass sie überrascht wurden, statt zu überraschen. Da die Regel besagt, nur eins gegen einen zu kämpfen, würden sie im Überraschungsfall schnell entscheiden müssen, wer kämpfte. Eine vorherige Auswahl wäre da sicher nicht falsch, aber auch nicht zwingend nötig.
Und wie Amaranthpfote schon herausstellte, die eigentliche Aufteilung war erst dann wichtig, wenn sie Spuren fanden und bessser planen konnten. Anders als bei einem echten Überfall hatten sie immerhin recht genaue Informationen über ihre Gegner, den Ort und die Umstände in denen alles stattfinden würde, vorhersehbar würde es aber trotzdem nicht sein, daran dachten sie hoffentlich.
Die Zusammenarbeit der Drei schien aber ganz gut zu funktionieren und die Rotbraune übernahm ohne zu zögern die Führung der kleinen Gruppe, ihre beiden Kameraden folgten entschlossen. Mit gutem Gefühl folgte ich mit einigen Schweiflängen Abstand der Prüfungsgruppe zum Finterfelsplateau.

---> Finterfelsplateau (mit Flüsterpfote)

[beobachtete, folgt den Schülern]
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   So Jan 18, 2015 5:43 pm

<--- Schattenclan-Lager

Mit eiligen, aber sicheren Schritten rannte ich über die nassen roten Felsen, bis wir in das Gebiet vor der Rotfelskluft kamen, Ich hob den Schweif und bedeutete damit den Katzen, die hinter mir liefen zum Stehen zu kommen. Ich kam zum Stehen und drehte mich zu meinen Kriegern und Schülern um. Ich wartete kurz bis sich alle gesammelt hatten, auf dem Weg hierher hatte ich überlegt, wie ich den Kampf angehen wollte.
Laut Frostsplitter hatte sich lediglich Eisenherz gezeigt, nicht einmal Eisstern selbst war vorgetreten...die feige Kätzin wollte anscheinend die Schlucht, traute sich aber nicht vorzutreten. Mäusehirnig, aber das war vom Donnerclan nicht verwunderlich...Eisenherz dürfte allerdings zumindest Erfahrung haben, weshalb ich das Ganze trotz allem nicht unterschätzen wollte. Das Krieger im Hinterhalt lauerten war recht offensichtlich, allein würde Eisenherz wohl kaum angreifen und Frostsplitter meinte auch Bewegungen bemerkt zu haben. Zur Not war das Lager gut gesichert, sollte der Donnerclan mittlerweile sogar so ehrlos sein und Jungen und Älteste angreifen, weil sie die Krieger zu sehr fürchteten.
So offensichtlich der Hinterhalt auch war, er sorgte auf jeden Fall dafür das ich nicht wusste, wie viele Krieger wo lauerten...aber das konnten wir ja auch. Eisstern und Eisenherz würden sehen, dass sie auf unserem Gebiet kämpften.
Ich ließ meinen Blick einmal ausgiebig über die Trockenebenen schweifen, die ihrem Namen jetzt kaum noch Ehre machten. Die Rotfelskluft war noch nicht in Sicht, nicht verwunderlich, das man sie aber nicht einmal erahnen konnte hatten wir wohl dem Regen zu verdanken. Mir gefiel es nicht besonders in der Nässe zu kämpfen, zu gut kannte ich die Gefahren der nassen, glatten Steine, aber eben diese Erfahrung hatten wir auch dem Donnerclan voraus.
Hört gut zu, wie Frostsplitter berichtet hat, hat sich Eisenherz allein gezeigt und Anspruch auf die Rotfelskluft erhoben. Frostsplitter konnte einige Schatten ausmachen, aber die Sicht ist durch den Regen sehr schlecht. Dazu kommt, dass die Donnerclankatzen sich wohl mit Schlamm tarnen.“ erklärte ich kühl und geordnet. Ich legte wert darauf das meine Krieger wussten, was auf sie zu kam. Ich wusste nicht, was genau sich Eisenherz und Eisstern gedacht hatten und es war ziemlich sinnlos sich verstecken zu wollen. Wir wussten, das wir angegriffen und wir mussten uns verteidigen, dem Feind offen gegenüber treten. Und dann würden wir sehen, was der Donnerclan tat...aber natürlich hieß verteidigen nicht, das man alle seine Karten offen auf den Tisch legen musste. Ich wandte mich an einen meiner Krieger „Wintermond ich möchte das du eine Gruppe anführst, die sich erst einmal versteckt hält. Wir wissen nicht, was der Donnerclan vorhat und ich hätte gerne ein paar Krieger in der Hinterhand, die ihnen in die Flanke fallen können.“ erklärt ich dem Weißen und schaute nun auch andere Katzen an „Frostsplitter, Sturmblüte, Pumasturm
Amethystpfote, Drosselpfote, Orkanpfote und Beerenpfote, ihr werdet Wintermond begleiten und euch möglichst von der Seite anschleichen.
“ miaute ich. Von der Seite würden die Katzen einen guten Blick haben und überraschender kommen. Ich wollte allerdings nicht dass sie sich auf beide Seiten aufteilten, auch wenn da mehr Überraschung bringen würde. Ich hatte die Gruppe bewusst klein gewählt, damit sie nicht zu erwarten war. Der Donnerclan würde sich einem Großteil der Krieger gegenüber sehen und nicht unbedingt vermuten, dass sich noch ein paar versteckten. Immerhin ließ eigentlich kein Clan sein Lager ungeschützt. War die Frage, mit wie vielen Kriegern der Donnerclan angriff... “Haltet euch zurück und wartet bis wir die Donnerclankatzen ein wenig ermüdet haben und sie sich auf uns konzentrieren, es sei denn wir sind in der Unterzahl.“ wies ich den weißen Krieger an. Wir durften keinesfalls in der Unterzahl sein, zahlenmäßige Überlegenheit war einer der kampfentscheidensten Faktoren und Überraschung nichts wert, wenn die anderen Kämpfenden Krieger bereits besiegt waren, wenn der zweite Trupp angriff.
Mein blick ging kurz zum Himmel, der nirgendwo Anzeichen von bald folgenden Sonnenschein zeigte. „Der Regen dürfte euch gut tarnen, aber wälzt euch zur Sicherheit trotzdem in etwas Schlamm, nach dem Regen sollte es davon mehr als genug geben.“ miaute ich und wandte mich dann an den Rest meiner Clankameraden „Die restlichen Krieger und Schüler folgen mir, haltet euch in einer lockeren Formation und seit achtsam, der Donnerclan hat sich versteckt und wird uns wohl auflauern. Aber wir werden diese Fuchsherzen schon in ihren Wald zurück jagen.“ knurrte ich.
Schattenclan wir brechen auf!“ jaulte ich und machte mich in einem zügigen Trab auf zur Rotfelskluft. Ich hatte nicht vor kopflos auf das Schlachtfeld zu stürmen...schon gar nicht, wenn ich wusste, dass sich die Gegner versteckt hielten.

---> Rotfelskluft

[redet zum Clan, bricht zur Rotfelskluft auf]

OUT:
Angriffstrupp:
Dornenstern, Mondsänger, Südwind, Funkenregen, Orchideenmond, Amaranthfeuer, Falkenfrost, Schneeglanz, Abendbrise, Muschelpfote, Kohlenpfote

Hinterhalt-Trupp:
Wintermond, Frostsplitter, Sturmblüte, Pumasturm, Amethystpfote, Drosselpfote, Orkanpfote, Beerenpfote
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Südwind

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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Mo Jan 19, 2015 2:39 pm

<---- SchattenClanlager

Von wegen Trockenebenen!
Während die Patrouille über die sonst gerissenen, staubigen Felsen der weiten Ebene trabte, schlug der Regen beständig und unaufhaltsam auf sie ein, weichte den Boden auf und machte ihn rutschig, sodass Südwind immer wieder mit ihrem Schweif rudernd das Gleichgewicht wiederfinden musste. Dennoch kamen sie relativ schnell voran und obwohl das schlechte Wetter die Landschaft in einen undefinierbaren, rotschlammigen Einheitsbrei verwandelte, kannte sich die temperamentvolle Kriegerin gut genug aus, um zu wissen, dass die Rotfelskluft nicht mehr weit war.
Vor sich erkannte sie, wie der langpelzige Anführer seinen Schweif hob und sein Tempo drosselte und wie immer säuselte der Wind ernüchternd in Südwinds Ohrmuscheln, als sie es ihm nachtat. Geschwindigkeit war selbst jetzt noch etwas wundervolles für sie, was ihren Körper auf Hochtouren brachte. Dornenstern wandte sich zu den SchattenClankatzen um, so dass der Regen seinen Rücken peitschte, wartete mit aufgestellten Ohren, bis sie sich versammelt hatten und erhob dann klar vernehmbar seine Stimme. Er erklärte, dass Frostsplitter nur Eisenherz, den narbenübersäten Berserker von einem Kater und Eissterns patriotischen Stellvertreter, gesehen, allerdings auch hintergründig umherschleichende Schatten zu vernehmen geglaubt hatte, und dass es wahrscheinlich war, dass die DonnerClankatzen sich mit Schlamm tarnten. Aufmerksam hörte Südwind zu, auch wenn ihre smaragdgrünen Augen feurig blitzten. Wenn sie sich zuviel Zeit ließen, hieß das auch, dass der DonnerClan sich auf ihren Angriff besser vorbereiten konnte und es juckte ihr in den Pfoten, sich zu beeilen.
"Wintermond,", befahl Dornenstern mit entschlossener Ruhe, wo auch immer er die hernahm, "ich möchte das du eine Gruppe anführst, die sich erst einmal versteckt hält. Wir wissen nicht, was der DonnerClan vorhat und ich hätte gerne ein paar Krieger in der Hinterhand, die ihnen in die Flanke fallen können."
Frostsplitter und Drosselpfote wurden in Wintermonds Patrouille eingeteilt und sie schenkte sowohl ihrem Onkel als auch ihrem Schüler einen letzten, Glück wünschenden Blick, ehe sie sich abermals unwillkürlich nach Amaranthfeuer umsah, die genau wie sie mit Dornenstern gehen würde. Stand sie in den hinteren Reihen? Wollte sie überhaupt noch an der Seite Südwinds kämpfen? Und was war mit ihr selbst? Konnte sie Seite an Seite mit ihr gegen den DonnerClan antreten, so wie früher, als wäre nichts gewesen? Wenn Südwind ehrlich zu sich selbst war, musste sie sich zugeben, dass sie aus ihr nicht erklärbaren Gefühlen Abstand zu Amaranthfeuer wahren wollte - zumindest erst einmal. Vor allem weil sie unsicher war, was los war zwischen ihnen. Vielleicht war ihre Freundschaft ja sogar beendet, auch wenn Südwinds Herz sich krampfhaft zusammenzog, wenn sie auch nur daran dachte.
"Schattenclan, wir brechen auf!", donnerte Dornensterns Stimme, ehe der Sog des Trupps Südwind mit sich zog und sie schweifpeitschend hinter dem Anführer herlief.
Hier geht es nicht um Amaranthfeuer und mich, sondern um den Kampf. Ich muss mich für den SchattenClan zusammenreißen, dachte Südwind zornig. Sie spürte, wie sich ihr Gesicht unter den Rinnsalen des herabtropfenden Regens in eine entschlossene, kämpferische Miene verwandelte und mit einem Mal spürte sie die Berührung ihrer halb ausgefahrenen Krallen auf dem nassen Stein viel deutlicher als vorher.
Oh ja, sie würde kämpfen!

---> Rotfelskluft

[folgt Dornenstern, blickt zu Frostsplitter und Drosselpfote, sieht sich noch einmal kurz unsicher nach Amaranthfeuer um]
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Schneeglanz

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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Mo Jan 19, 2015 3:50 pm

cf: SchattenClan-Lager

Ich blieb stehen, als Dornenstern sich zu der Gruppe umdrehte. Ich wäre fast gegen Südwind gelaufen, da der Boden feucht war und ich das nicht bedacht hatte, als ich anhalten wollte. Ich war etwas weggerutscht, hatte aer das Gleichgewicht wieder finden können. Dann sah ich unseren Anführer an. Er berichtete uns, wie die Situation war und teilte die Truppe in zwei Gruppen auf. Ich waar in der Gruppe, die sofort angreifen würde. Wintermond und meine Schülerin Beerenpfote waren in der Gruppe, die versteckt bleiben würde. Ich war nicht mit ihnen in einer Gruppe. Ich hoffe, ihnen passiert nichts... Ich machte mir schon sorgen, auch wenn ich wohl in der Gruppe war, die mehr abkriegen würde. Was war, denn der Donnerclan vorbereitet war und sobald unsere zweite Gruppe angriff sie auch Verstärkung bekamen? Es gab so vieles, was es zu bedenken gab. Alleine der Regen, der mein Fell schon komplett durchweicht hatte, sodass es nah an meinem Körper lag.
Ich war froh, nicht in der Position von Dornenstern zu sein. Oder von sonst jemandem, der solch eine Entscheidung treffen musste. In dem Moment hörte ich Dornensterns Ruf, das wir jetzt aufbrechen würden. Meine Pfoten kribbeltenwieder vor Aufregung. Ich hatte noch keinen großen Kampf mitgekämpft, also war ich in der Hinsicht wieder aufgeregt, als sei ich eine Schülerin, die zum ersten mal Kampftraining hat.
Ich sah noch einmal zu Wintermond und nickte ihm zu. Ich wollte ihm damit sagen, das ich erwartete, das er soweit unverletzt blieb und versprach ihm auch, das ich das gleiche versuchen würde. Dann folgte ich wieder Dornenstern und den anderen der Gruppe, durch den Regen zum Ort des Kampfes.

tbc: Rotfelskluft

[hört Dornenstern zu, denkt über die Aufteilung nach, nickt Wintermond kurz bedeutungsvoll zu, folgt der Angriffsgruppe]
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Mo Jan 19, 2015 4:37 pm

<-- SchattenClan-Lager

Abendbrise folgte Dornenstern mit erhobenem Schwanz und Kopf und war dazu bereit, den Clan auch mit seinem Leben zu verteidigen, wenn es sein musste.
Mit gespitzten Ohren lauschte er, was ihr Anführer sagte und nickte darauf.
Hoffentlich laufen wir nicht direkt in eine Fallen, diesen Ratten von DonnerClankatzen traue ich das auf jeden Fall zu, überlegte er besorgt, schüttelte die Sorge dann aber ab und konzentrierte sich voll und ganz auf den Kampf.
Bevor er aufsprang, um Dornenstern zu folgen hüpfte er in eine schlammige Pfütze und wandte sich kurz darin.
Der Schlamm wurde fast sofort hart in seinem Fell und klebte schwer an ihm.
Mit angewiderten Gesichtsausdruck und steifen Bewegungen, um den Schlamm nicht gleich wieder abzuschütteln, folgte er dem Angriffstrupp schließlich.
Schon bald roch er ein wenig DonerClan und wusste, dass sie gleich da sein würden, worauf die Anspannung seinen Körper fast zum platzen brachte.

[Folgt Dornenstern und hört ihm zu, denkt nach, Suhlt sich im Schlamm, folgt dem Angriffstrupp]

--> Rotfelskluft


Zuletzt von Abendbrise am Mo Jan 19, 2015 9:39 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Mo Jan 19, 2015 7:20 pm

<-- SchattenClan Lager

Auf dem Weg hierher machte ich mir langsam Sorgen, was war wenn das alles nur eine dumme Falle war in die wir da jetzt gerieten? Schnell verbannte ich diesen Gedanken wieder aus meinem Kopf. Die Trockenebene machte ihren Namen gerade wirklich keine Ehre, alles war schlammig und die Regentropfen hatten einige große aber auch kleine Pfützen gebildet, jedes mal wenn ich während dem Rennen in eine größere Pfütze trat spritzte das Wasser ziemlich weit hoch. Schließlich wurde ich langsamer und blieb dicht hinter Abendbrise stehen. Dornenstern erklärte uns seinen Plan, tja und mehr als nicken konnte ich nicht, kurz schaute ich nochmal zu den Katzen die um mich herum standen. Irgendwie hatte ich immer noch ein mulmiges Gefühl, doch dieses wurde einfach von meinem Ärger überwiegt. Weshalb ich diesem unguten Gefühl einfach keine Beachtung schenkte. Kaum hatte Dornenstern seinen Plan erklärt, rannte er auch schon los zur Rotfelsenkluft. Ich würde also Frontal Angreifen, gut, so konnte ich einfach das machen was ich am besten konnte, den Gegner mit viel Schwung zu überraschen und wenn möglich könnte ich vielleicht auch noch meinen Gegner mit einem kräftigen Schlag treffen. Mittlerweile war mein gesamtes Fell wieder durchnässt, es klebte unangenehm an meinem Körper und ließ mich irgendwie kleiner wirken. Doch es würde unsere Gerüche etwas überdecken.

--> Rotfelsenkluft

[hört Dornenstern zu, denkt nach, folgt den Katzen zur Rotfelsenkluft]
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Sturmblüte

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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Mo Jan 19, 2015 8:49 pm

cf: SchattenClan-Lager

Sturmblüte machte sich keine Gedanken darum, ob ihre Schritte ein Geräusch verursachten, während sie Dornenstern folgte. Ihre Gedanken hingen noch immer bei ihrer Familie, die hier in den Kampf zu. Um Dornenstern machte sie sich kaum Sorgen, er war ein guter Krieger und hatte außerdem die neun Leben eines Anführers. Viel mehr sorgte sie sich um ihre jüngsten Kinder, aber auch um Orchideenmond, der für sie immer noch wie ein leiblicher Sohn war. Sie nahm sich vor, sofern es möglich war, ein Auge auf sie zu haben und in der Not eingreifen zu können.
Dornenstern hielt schließlich an und erklärte, wie sie vorgehen würden. Sturmblüte nickte kurz, als er sie in Wintermonds Patrouille einteilte. So würde sie anfangs nur Orchideenmond und Kohlenpfote beobachten müssen, ehe sie selbst in den Kampf eingreifen würden. Denn das würden sie müssen. Der DonnerClan hatte sicherlich einige Katzen dabei, wenn sie auf einen Sieg hofften. Und das durfte niemand unterschätzen.
Wie Dornenstern anordnete, wälzte sich Sturmblüte im Schlamm, bis sie komplett dreckig war, und rümpfte leicht die Nase. Schließlich aber zog sie weiter und heftete sich nun an Wintermonds Fersen.

tbc: Rotfelskluft

[folgt den anderen | denkt nach | hört Dornenstern zu | nickt | wälzt sich im Schlamm | läuft weiter]
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Fr Jan 23, 2015 6:31 pm

<--- Schattenclan-Lager

Eilig hatte ich die anderen eingeholt und lief in der Mitte der Meute mit, meine Gedanken immer noch auf den bevorstehenden Kampf gerichtet. Der Himmel zeigte sich grau und farblos, als wollte er sein Missfallen über das ausdrücken, was kommen würde. Ich konnte es ihm nur zu gut nachfühlen.
Dornenstern kam zum Stehen und erzählte, was ich ihm berichtet hatte, dann wandte sich der Tigerkater an Wintermond. Der weiße Krieger sollte eine Gruppe anführen, die sich erst einmal versteckt halten sollte. Meine Schweifspitze zuckte kurz, als ich meinen Namen hörte und ich war mir nicht sicher, ob es mir besser gefiel, nicht gleich in den Kampf verwickelt zu werden. Andererseits wusste ich jetzt schon, dass es mir nicht gefallen würde zuzuschauen, wie meine Clankameraden kämpften und ich sie nicht unterstützte. In jedem Fall würde ich meine Pflicht tun und den Schattenclan beschützen, so wie ich es vor Monden stolz geschworen hatte. Mir mochte die Aussicht auf ausgefahrene Krallen nicht gefallen, aber mich erfüllte immer etwas warmes Gefühl, wenn ich meinem Clan dienen konnte. Momente in denen ich am deutlichsten spürte, wie froh ich war, dass Scheckenstern uns damals aufgenommen hatte.
Ich spürte Augen auf mir und bemerkte kurz darauf Südwind. Ich erwiderte ihren Blick mit einem etwas sorgenvollen Lächeln. Die Tatsache, das ich meiner jungen Nichte zuschauen sollte, wie sie sich auf krallenbewehrte Gegner stürzte, ließ einfach nicht zu, dass ich die Sorgen wenigstens äußerlich vertreiben konnte. Ich wusste das Südwind eine engagierte und gut ausgebildete Kriegerin war und vielleicht nahm sie meine Sorge sogar beleidigend auf. Aber ich verlor so viel mir nahestehende Katzen und sah zu, wie sie verletzt wurden...ich konnte nicht anders. Und immer wenn ich meine Nichte sah, musste ich an Funkenflug denken...
Einer anderen Katze warf ich auch sorgenvolle Blicke zu, wenn auch nur kurze versteckte. Sein seidig schwarzer Pelz erinnerte mich geradezu schmerzhaft an seine Mutter. Salbeifeder war nicht mitgekommen, sie würde sich im Lager mit ihrer Schülerin wohl auf die Verletzten vorbereiten. Hoffentlich gab es nicht zu viele. Mein Blick huschte wieder zu Orchideenmond, der wie Südwind auch in der ersten Gruppe eingeteilt war. Hoffentlich war er keiner der Verletzen...aber es war ein mehr als naiver Wunsch. Ein Kampf ging nicht ohne Spuren an den Teilnehmern vorbei. Trotzdem wünschte ich mir, dass mein Sohn einigermaßen glimpflich davon kam.
Ich schickte ein Stoßgebet zum Sternenclan, der hinter einer dicken grauen Wolkenwand verborgen lag. Bitte beschützt Südwind und Orchideenmond. Ich hatte die Augen kurz geschlossen gehabt und öffnete sie jetzt entschlossen. Zeit sich um die Pflichten zu kümmern, ich suchte mir eine der jetzt so zahlreichen Matchpfützen und überdeckte das helle Silber meines Tigerpelzes mit dem rötlichen Schlamm der Trockenebene. Gefasst trabte ich zu Wintermond und folgte dem Weißen, bereit für das was vor mir lag. Hoffentlich.

---> Rotfelskluft

[hört Dornenstern zu, denkt nach, schaut zu Südwind und Orchideenmond, tarnt sich mit Schlamm, folgt Wintermond]
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Sa Jan 24, 2015 2:22 pm

Cf. SchattenClan-

Wintermonds hellrhelles Fell war mittlerweile nicht mehr all zu trocken, aber er war zu sehr damit beschäftigt sich seinen Gefühlen nicht hinzugeben. Er wusste nichtob er einfach wütend war auf Eisstern oder den DonnerClan. Dr Clan folgte ja eigentlich nur der Anführerin. Er wusste auch nicht ob er Angst um seine Schwester haben sollte, die nicht einmal in seiner Gruppe war. Der weiße Kater sollte die Truppe im Hinterhalt anführen. EEine Ehre, aber warum denn genau er? Einen Moment lang riss der cremeweiße Kater die Augen aauf. Es gab doch auch noch genügend andere Katzen, die viel mehr Erfahrung hatten, als der helle Kater,dessen blaue Augen, weiterhin aufgerissen vor sich hinstarrten. Er fing sich wiedr,tat es den anderen Katzen gleichund suchte sich eine Schlammpfütze. Der Schlamm würde sein weißes Fell verbergen. Er würde verschmelzen, würde nicht mehr heraus stechen, wie frisch gefallener Schnee. Er fing den Blick seiner Zwillingsschwester einwenig gegequält auf. Als ob die helle Kätzin etwas von ihm erwarten würde. Er verzog die feinen Züge zu etwas, dass ein Lächeln bedeuten könnte. Er könnte ihr sagen, sie sollte aufpassen, dass er eingreifen würde, wenn etwas passierte, aber für den MonMoment waren die Zwillinge von einander getrennt. Er schaute zu Frostsplitter, dessen silberner Pelz nun ebenfalls von einer matschigen Schicht bedeckt war. Er wirkte so gefasst, so wie Wintermond sich nicht fühlte,auch wenn er nach außenhin ruhig schien. Kohlenpfote würde sich schon gut schlagen. Dann trabte auch der weiße Kater los, mit Schlamm getarnt, die blauen Augen stur nach vorne gerichtet, mit seinen großen Pfoten die ihn unablässig weitrr vorwärts schleppten. Seine Gruppe würde sich im Hinterhat halten. Er würde nicht so viel abbekommen wie seine Schwester und das gefiel ihm gar nicht.


Tbc: Rotfelskluft

[Lauscht Dornenstern, denkt nach, schaut zu Schneeglanz, macht sich Sorgen, tappt los]
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   So Jan 25, 2015 6:14 pm

<--- Schattenclan-Lager

Nass, das fasst wohl alles recht gut zusammen. Es war nass von oben, es war nass von unten und mittlerweile war ich mir auch fast sicher, dass ich innen drin vollkommen durchnässt sein musste. Und die Sicht war auch einfach nur nass. In dem trüben Regenschleier konnte ich kaum weit gucken, aber ich orientierte mich halt an meinen Clankameraden. Das Signal zum halten sah ich gerade noch so und rammte meine Krallen in den festen Untergrund, um rechtzeitig zum Stehen zu kommen. Die Sicht war einfach verflucht schlecht. Ich überlegt, ob uns das zum Vorteil gereichen würde zum Nachteil, konnte mich aber nicht entscheiden. Und dann konzentrierte ich mich auch lieber auf das was Dornenstern erklärte. Meine Ohren waren bei ihm, meine Augen suchten allerdings Katzen. Südwind, Sturmblüte, Amethystpfote, Muschelpfote, Kohlenpfote und Beerenpfote konnte ich sehen. Irgendwo musste auch noch Orkanpfote sein, aber ich konnte meinen Bruder nicht sehen, vielleicht stand er einfach hinter einem Krieger? Meine blauvioletten Augen schnellten nach vorne, als ich hörte, dass Eisenherz anscheinend der einzige Kater gewesen war, der sich offen gezeigt hatte. Es war ein offenes Geheimnis, dass die eher junge Eisstern sich sehr auf ihren erfahrenen Stellvertreter verließ, aber dass sie eine Herausforderung nicht selbst aussprach. Ich verzog missbilligend den Mund, es wirkte nicht besonders souverän und Vorteile würde sie doch wohl auch nicht daraus ziehen sich zu verstecken? Sie war doch sicher wenigstens selbst zum Kampf gekommen? Es wäre mehr als blamabel, wenn sie nachdem sie schon nicht anführen wollte, nicht einmal kämpfte...
Ich überlegte trotzdem noch einmal, welchen Vorteil sich die Schwarze daraus erhoffen konnte nicht selbst vorzutreten, aber mir fiel nichts ein. War sie also tatsächlich so fuchsherzig oder vielleicht schwach? Immerhin musste sich Eisenherz doch darüber im Klaren sein, wie eine Anführerin wirkte, die sich versteckte und andere vor schickte? Aber vielleicht war es ja nötig...bis auf eine große Klappe hatte Eisstern bisher immerhin nichts bewiesen.
Ich hob den Kopf leicht als mein Name fiel, ich würde also in den Hinterhalt ziehen. Ein wenig ärgerte ich mich, dass ich erst abwarten sollte, aber die Aussicht das Geschehen analysieren zu können hatte auch etwas. Ich erwiderte Südwinds Glück wünschenden Blick und nahm mir vor einen Blick auf sie halten, genauso wie Kohlenpfote und Muschelpfote. Auch auf den beiden Schüler ruhte mein Blick einige Augenblicke, bevor ich mich losriss und mir eine Schlammpfütze suchte. Wenig begeistert betrachtete ich das dreckige nasse Loch in grau-rot und bemerkte eine Motte, die reglos in der Brühe trieb. Ein kurzes schaudern lief meinen rücken entlang, dann
warf mich hinein. Es war kalt und nass, als ob ich davon vorher noch nicht genug gehabt hatte... Ich betrachtete die Schlammschicht auf meinem Pelz und überlegte hoffnungsvoll, das die Schicht mich ja vielleicht sogar warm halten würde. Vermutlich eher nicht.
Mama und der Großteil meiner Geschwister war mit mir zusammen in der zweiten Gruppe und ich beeilte mich Wintermond, der die Gruppe anführte, zu folgen. Mein erster Kampf...ich war gespannt wie ein Drosselflügel.

---> Rotfelskluft

[kommt an, bremst abrupt, schaut sich um, hört Dornenstern zu, schaut zu Südwind und Muschelpfote und Kohlenpfote, sieht Motte, wälzt sich in Schlamm, folgt Wintermond]
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Sa Jan 31, 2015 10:55 am

Cf. Schattenclan Lager

Falkenfrost folgte den anderen Katzen ruhig aber voller angriffslust. Heute wird der Tag sein an dem entschieden wird wem die Rotfelskluft weiter hin gehört. Dem Schattenclan oder dem Donnerclan. Aber diese räudigen Katzen werden es nicht gegen die Krieger des Schatteclans schaffen.
Als Dornenstern stehen blieb und auch die anderen ihren Shritt verlangsamten blieb Falkenfrost auch langsam stehen. Nun standen wir alle still in den Trockenebenen und lauschten de Anführerin der die Gruppen einteilte. Wintermond sollte eine Amführen die sich ersteibmal versteckt hielt. Vielleicht werden die ja gar nicht erst gebraucht. Dann würden sie alles spannende verpassen. Der braun, weiße Kazer lächelte leicht und freute sich innerlich im ersten Angrifftrupp zu sein. Sein Blick glitt kurz zur Schwester von Wintermond in betrachtete sie dabei kurz. Die beiden hatten schon eine gewisse Ähnlichkeit. Kopfschüttelnd wandte er sich von der Weisen Kätzin ab und schaute sich nochmal die Katzen an die mit ihm in den Kampf ziehen würden. Alleloyale Kreiger des Schattenclans.
Al die anderen bereit waren aufzubrechen und Dornenstern los lief folgte Falkenfrost schnell. Er wollte nichts verpassen und einer der ersten sein.

Tbc. Rotfelskluft

[kommt an, hört Dornenstern zu, lächelt, folgt]
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Amethystseele

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BeitragThema: Re: Trockenebenen   So Feb 01, 2015 1:22 pm

cf: SchattenClan-Lager

Amethystpfote hing eher am Ende der Patrouille. Ihre kurzen Beine taten wie immer ihr übriges und sie war schon ein wenig aus der Puste. Keine guten Vorraussetzungen für einen Kampf.
Der Regen prasselte noch immer auf den Boden und die graue Schülerin gab sich alle Mühe nicht auszurutschen. Sie wollte sich auf den letzten Metern vor dem Kampf nicht verletzen. Dornenstern würde sie sonst sicher nach Hause schicken.
Die anderen Katzen kamen zum Stehen und so bremste sie ebenfalls ab.
Ihr Vater begann zu sprechen und Amethystpfote schlängelte sich weiter nach vorne, um etwas zu hören. Ihr Vater erklärte schnell die Situation und teilte Amethystpfote in die Gruppe von Wintermond ein, die später als die anderen angreifen würde, sobald der DonnerClan geschwächt sein würde. Das würde vermutlich von Vorteil für Amethystpfote sein, so konnte sie ihre Kräfte sparen und länger durchhalten.
Sie blickte sich um. Normalerweise konnte man von den Trockenebenen bis zur Rotfelskluft sehen, aber nun verschleierte der Regen alles.
Wie der DonnerClan wohl angreifen würde? Ob sie sich auch in zwei Gruppen teilten? Diese Mäusehirne würden bestimmt nicht auf eine solche Idee kommen.
Nach dem alle Katzen in ihre Gruppen eingeteilt worden, gab Dornenstern letzte Anweisungen.
Amethystpfote entdeckte eine Pfütze in ihrer Nähe, und ging darauf zu, um mit dem Schlamm ihren Geruch zu verdecken. Sie 'freute' sich schon darauf, ihr Fell wieder zu säubern, aber wenn sie Glück hatte würde der Regen bis zum Ende des Kampfes alles wegwaschen.
Als die große Patrouille sich schließlich aufteilte, gesellte sich die graue Schülerin zu Wintermonds Gruppe.
Letzendlich setzte sich diese ebenfalls in Bewegung. Amethystpfote hielt sich so gut wie möglich an der Spitze.
Kohlenpfote und Muschelpfote würden wohl das meiste von dem Kampf abbekommen und sie fühlte sich auf einmal ziemlich feige, aber Dornenstern hatte sie so eingeteilt und sie würde sich nicht widersetzen. Bitte SternenClan, mach, dass sie heil zurückkommen!
Amethystpfote betete inbrünstig, dass der SternenClan sie erhöre. Er konnte ihr keins ihrer Geschwister nehmen. Nicht jetzt, nicht morgen.
Am besten gar nicht.

tbc: Rotfelskluft

[kommt an, wird eingeteilt, wälzt sich im Schlamm, folgt Wintermond]
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Muschelfrost

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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Sa Feb 07, 2015 1:43 pm

cf: SchattenClan Lager

Schlamm verklebte das ehemals weiße Fell Muschelpfotes, als sie die Trockenebene - im Augenblick weniger trocken - erreichte. Unter anderem Umstände hätte sie diese Tatsache geärgert, doch wie sie schon bei ihrem ersten Training mit Dornenstern bemerkt hatte, erhöhte das ihre Chancen im Kampf, nicht sofort bemerkt zu werden. Es war zwar eine recht ekelige, kalte Angelegenheit, aber die braunrote Färbung des Schlammes überdeckte das weithin sichtbare, leuchtende Weiß ihres Pelzes. Das fast aufgrund der dunklen Regenwolken beinahe dämmrige Licht und die großen Regentropfen würden ihre helle Fellfarbe auch verschleiern - aber leider auch ihre eigene Sicht.
Muschelpfote blinzelte einige Tropfen aus ihren Augen, als sie Dornensterns Stimme vernahm und schob sich vorsichtig etwas weiter nach vorne im Pulk der Katzen. Als sie den muskulösen Kater sehen konnte, hielt sie inne und lauschte aufmerksam seinen Worten.
Frostsplitter hatte wohl schon gegenüber Dornenstern angedeutet, dass durch Regen und mögliche Tarnung durch Schlamm die DonnerClan Katzen schwer auszumachen waren. Trotzdem werden wir ihnen überlegen sein, ging es der Weißen durch den Kopf, als ihr Mentor alle Katzen auf dieses Problem hinwies. Der Kampf wird auf SchattenClan Land ausgetragen - da kennen wir uns besser aus.
Generell war die Rotfelskluft ein … schwieriges Gebiet für einen Kampf. Nasse Steine und eventuelle Steinschläge würden es den Katzen schwer machen, sich sicher zu bewegen - immerhin bestand die Gefahr, abzurutschen und ein Sturz in die Schlucht konnte schwere Folgen haben. Außerdem war kaum Deckung vorhanden, die Angriffe aus dem Hinterhalt erleichtern würde und vor allem für kleine Katzen wie Muschelpfote erhebliche Vorteile bot.
Dennoch war die Weiße sich sicher, dass ihr Clan siegen würde. Ihr Blick wanderte umher und die Krieger, die sie sah, schienen allesamt entschlossen, ihren Clan zu verteidigen. Der braunweiße Kater Falkenfrost lächelte sogar ein wenig. Muschelpfotes Mundwinkel zuckten. Es war tatsächlich eine verlockende Aussicht, Krallen und Zähne in das Fell der Eindringlinge zu graben.
Ganz der vorrausschauende, strategisch denkende Krieger befahl Dornenstern einem Teil der Kampfpatrouille von der Seite her anzugreifen, darunter Drosselpfote und Amethystpfote. Die grazile Schülerin bedachte ihre beiden Baukameraden mit einem kurzen Blick. Beide waren starke Katzen. Sie machte sich keine Sorgen, dass sie nicht heil zurückkommen würden. Noch heute Abend würden sie Kampfgeschichten im Schülerbau austauschen und die erfolgreiche Schlacht feiern.
Als die Gruppe unter Wintermonds Führung sich entfernte, rief schließlich auch Dornenstern seine Krieger zusammen. Sein Jaulen und die geknurrten, verächtlichen Worte des Katers stachelten Muschelpfotes Entschlossenheit nur noch an. Mit einem verächtlichen Funkeln in den goldbraunen Augen und entschlossener, kalter Miene folgte sie ihrem Mentor zur Rotfelskluft.

tbc: Rotfelskluft

[kommt an, denkt nach, hört Dornenstern zu, bemerkt Falkenfrosts Lächeln, schaut kurz zu Drosselpfote und Amethystpfote, folgt Dornenstern]
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Mo Feb 09, 2015 4:35 pm

<--- SchattenClan - Lager

Der Regen traf auf mein Fell und wurde sogleich von meinem dichten, rabenschwarzen Fell aufgesogen. Meine Muskeln waren angespannt, bereit für einen Kampf. Doch ich selbst machte mir mehr Sorgen. Zwar war ich ein recht guter Kämpfer, um Verletzungen sorgte ich mich auch nicht, doch war es der richtige Weg? Natürlich, wir kämpften um unser Territorium und um unsere Ehre, aber so ganz wohl war mir bei alldem nicht.
Mein Blick glitt über die anderen, anwesenden Katzen. Einige schienen sich auf den Kampf zu freuen, andere jedoch trugen eine unlesbare Maske zur Schau. So auch ich. Keiner sollte von meinen Zweifeln erfahren.
Ich lauschte den Worten meines Vaters und wie auch eben fiel mein Name als letzter. Aber er fiel. Ich kratzte meine Energie zusammen und ließ mich berauschen. Ich würde unter Beweis stellen, dass ich ein treuer Schüler des SchattenClans war und es wert war, baldiger Krieger zu sein.
In Gedanken trabte ich Muschelpfote hinterher und richtete dann all meine Aufmerksamkeit auf den bevorstehenden Kampf. Ich durfte nicht abgelenkt sein.

---> Rotfelskluft

[kommt an, in Gedanken, folgt Muschelpfote]
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   So März 15, 2015 6:53 pm

[Sprung zu den Trockenebenen]

cf: SchattenClan-Lager

Zügig lief der schwarze Kater hinter der Horde von Katzen hinterher, alle waren auf dem Weg zur Rotfelskluft. Der Regen hatte den Boden schon vollkommen durchnässt und es war deutlich Schlamm zu sehen. Dornenstern hielt die angriffslustige Gruppe an und deutete, ihm zuzuhören. Der getigerte Anführer erklärte noch einmal allen anwesenden, dass der zweite Anführer Eisenherz die Rotfelskluft für sich beanspruchte. Ein Knurren entrinn dem großen Kater. Wieso lernen diese Mäusehirne nicht, dass das unsere Felsen sind? Die werden wir zurück in ihren Wald schicken! Dornenstern teilte die gesamte Gruppe in eine Angriffsgruppe und eine Hinterhaltsgruppe. Der schwarze Kater hörte bei der Einteilung seinen Namen in der Hinterhaltsgruppe und knurrte leicht. Die werden schon sehen, was sie davon haben! Dornenstern forderte schließlich alle Katzen auf, sich im Schlamm zu wälzen. Das Fell des Kriegers war zwar schwarz, aber vorsichtshalber wühlte er seinen ganzen Körper im Schlamm, bis er voll damit war. Daraufhin folgte Pumasturm dem Anführer der Hinterhaltsgruppe, Wintermond, hinein in diese Schlacht.

Tbc: Rotfelskluft

[läuft mit seinen Kameraden/ wird in die Hinterhaltsgruppe gesteckt/ wälzt sich im Schlamm/ folgt den anderen]
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Di Okt 27, 2015 2:44 pm

-> cf: Lager des SC

Die Kater liefen nebeneinander her und Sturmpfote erkannte den Moment, indem sich Frostsplitter absichtlich zurückfallen ließ. Vermutlich um ihn zu beobachten, oder auch um ein eigenes Beutestück zu erlegen, wobei ersteres durchaus einleuchtender war. Er zuckte mit den Ohren und lief allein weiter, bleib kurz stehen und atmete tief ein und aus.
Dann spannte er die Schultern und sprintete los. Sie waren nicht weit hinaus auf die Trockenebene gelaufen, als er die erste Fährte bereits gewittert hatte.
Es handelte sich um einen Vogel. Genauer gesagt einen Eichelhäher. Er sah nicht weit von sich entfernt, gebettet auf eine schmale Moosschicht eine seiner Federn. Keine seiner seltenen blauen, aber dennoch eine an der deutlich sein Geruch hing. Und mochte ihm ein Fuchs in den Hintern beißen wenn er falsch lag, aber in der Luft lag ein unsagbar feiner Geruch nach Blut. Der gleiche Geruch hing auch an dieser Feder. Er richtete seinen Kopf auf und blickte sich um. Er entdeckte jetzt weitere Federn, die darauf hinwiesen, dass das Beutetier hektisch geflohen war, aber es musste offenbar verletzt sein.
Wo es wohl hingeflohen war? Er blickte sich um, witterte mit offenem Maul, ließ seine Ohren nach dem Geräusch schlagender Flügel lauschen, fand aber nichts.
Vielleicht hatte auch ein anderer Krieger oder Schüler das Tier bereits erlegt.
Er zuckte die Schultern, ließ sich nicht unterkriegen und schlich weiter, witternd, nach Beute. Er schlich umher wie ein Fuchs im Dunkeln und kam bald an einem einzelnen Baum mit trockenen Ästen vorbei.
Über ihm hörte er einen Vogel mit den Flügeln rascheln. Einen großen Vogel wie er jetzt erkannte. Es musste sich um einen Waldkauz handeln, so wie er das jetzt erkannte.
Sturmpfote versteckte sich und blickte sich um, auf der Suche nach seinem Mentor. Er entdeckte ihn gerade, als es wohl auch der Kauz tat, denn beinahe lautlos erhob sich das grau-braune Getier von seinem Standpunkt aus und schoss auf Frostsplitter zu.
Was dann geschah, passierte in nur wenigen Sekunden.
Sturmpfote rief seinem Mentor einen lauten Warnruf zu, da dieser sich genau in der Landebahn des Kauz' befand. Der Raubvogel flog auf den Grauen zu, von der Seite aus, an dem sein Auge im Kampf verletzt wurde. Sturmpfote schoss aus seinem Versteck und stürtzte sich von hinten in einem Moment der Unachtsamkeit seitens des Jägers auf diesen und warf sich auf dessen Rücken. Der Kauz schrie und pickte über seine Schulter nach den Krallen, die ihm im Gefieder hingen. Sturmpfote war nicht stark genug um den Vogel zu töten, hatte ihn aber genug verletzt, damit dieser, sobald Sturmpfote ihn losgelassen hatte, schlagartig die Flucht ergriff.
Heftig atmend mit einem Herzschlag, der vor Schock unregelmäßig war, sah Sturmpfote zu seinem Mentor auf und fragte:
"Alles in Ordnung Frostsplitter?" Er blickte in dessen Augen und hoffte, dass es Frostsplitter gut ging. Erwischt hatte der Kauz seinen Mentor glücklicherweise nicht, denn dann hätte Salbeifeder wohl nicht nur seinem Mentor sondern auch ihm die Ohren abgerissen.

[Kommt an, versucht Eichelhäher zu jagen, entdeckt Waldkauz der sich auf Frostsplitter stürzt, streckt ihn nieder]
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Fr Okt 30, 2015 10:46 pm

<--- Schattenclan-Lager

Einen teil des Weges legten wir zusammen zurück, dann ließ ich mich zurückfallen. Ich würde Sturmpfote unauffällig und mit etwas Abstand folgen. Ich hatte den eindeutig ruhigeren Part unseres Ausflugs, aber das war auch so beabsichtigt...wurde ich ja eigentlich erst morgen aus dem Heilerbau entlassen. Ich nutzte die zeit, die ich Sturmpfote folgte auch dazu, um zu sehen, wie meine Augen mit der Nacht klarkamen. Nicht schlecht, wie ich zu meiner Erleichterung feststellte, meine Fähigkeit in der Nacht zu sehen, war an sich nicht beeinträchtigt...nur wenn ich rechts sah, war alles verschwommen, als läge ein leichter Schleier auf allem. Vor mir war alles klar und ich war zuversichtlich, das ich so würde jagen können...trotzdem machte mir die Einschränkung im rechten Gesichtsfeld den Magen flau. Ich versuchte zu unterscheiden, wie ich mit dem Blick nach rechts oder links fühlte und war mir am Ende nicht sicher. Mein linkes Auge schien sehr gut einen Großteil meines Defektes am rechten Auge auszugleichen, nur wenn ich wirklich nach rechts schaute oder das linke schloss, bemerkte ich die Trübheit. Einerseits schien es damit durchaus gut bewältigbar...aber wenn mein linkes Augen Schaden nahm oder etwas von rechts kam...würde ich damit klar kommen? Ersteres war wohl ein unwahrscheinlicheres Problem, zumindest solange kein Gegner von dieser Schwäche wusste...sonst würden wohl eher beide Augen angegriffen. Blieb die Frage mit Angriffen oder allgemein Bewegungen von rechts...musste ich dafür scharf sehen?
Sturmpfote folgte seiner ersten Fährte und ich konzentrierte mich besser darauf meinen Schüler zu beobachten. Der Graue fand einige Federn, den zugehörigen Vogel konnte ich aber nirgendwo entdecken. Kein Glück mit dieser Fährte und Sturmpfote suchte weiter. Selbstsicher und ohne sich entmutigen zu lassen, der junge Kater war gewachsen. Mehr als wohl jeder andere. Zufrieden beobachtete ich die mittlerweile geschmeidigen, geübten Bewegungen meines Schülers und die bei jeder Bewegung deutlich sichtbaren Muskeln, die von viel Training sprachen. Und bald, nur allzu bald würde dieser kräftige junge Kater ein Krieger. Ich blinzelte. Hatte sich da etwas bewegt? Ich war mir nichts sicher, aber bevor ich meinen Kopf nach rechts drehen konnte, hörte ich Sturmpfotes Warnruf und schnellte nach links. Die Krallen ausgefahren, drehte ich mich und suchte mit meinen Augen nach Sturmpfote und dem...was auch immer da war. Ich hörte den Schrei eines Raubvogels und konnte augenblicklich den vermeintlichen Angreifer lokalisieren. Sturmpfote hatte sich auf den Rücken eines Kauzes geworfen und kämpfte verbissen mit ihm. Ich wollte meinem Schüler zur Hilfe eilen, aber der Greifvogel floh bereits und hinterließ einen heftig atmenden Jungkater. Besorgt trabte ich näher und ignorierte Sturmpfotes Frage „Die bessere Frage wäre wohl, wie es dir geht, du hast mit dem Kauz gekämpft!“ miaute ich entschlossen und versuchte mir ein Bild vom Zustand meines Schülers zu machen. Schwere Verletzungen konnte ich zum Glück keine erkennen, fehlte noch dass ich meinen Schüler kurz vor seiner Prüfung in den Heilerbau schicken musste...
Bist du irgendwo verletzt?“ wollte ich wissen, um sicher zu gehen.

[folgt Sturmpfote, weicht aus, redet mit Sturmpfote]

(OUT: Sorry hat doch länger gedauert als beabsichtigt -.-)
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Mo Nov 02, 2015 1:17 pm

Das alles war so schnell gegangen, dass Sturmpfote noch immer die Ereignisse zu reflektieren versuchte. Indes versuchte sein Mentor herauszufinden ob er irgendwelche Verletzungen von dem Kampf davon getragen hatte. Antworten konnte er nicht, denn er traute seiner Stimme noch nicht ganz, aber er schüttelte heftig den Kopf auf Frostsplitters Frage hin. Dabei lief ihm ein wenig Blut in die Augen, das der silberne Kater aber einfach wegblinzelte. Er wollte erst seine Aussage zurückziehen, doch dann witterte er den Geruch des Raubvogels in den roten Zellen.
Einen Moment lang brauchte Sturmpfote noch um seinen herzschlag zu beruhigen, dann blickte er sich mit angelegten Ohren um. In seinem Herzen war ein wenig Enttäuschung, hatte er seinem Mentor doch beweisen wollen, dass er zu einem guten Jäger geworden war. Aber alles was er verzeichnen konnte, war gerinnendes Kauzenblut in seinem Fell und eine abgebrochene Kralle, die in ein paar wenigen Tagen sicher nachgewachsen war.
Er hatte Frostsplitter auch nicht beweisen können, dass er mittlerweile ein recht passabler Kämpfer geworden war. Dornenstern hatte ihn nicht am Kampf teilnehmen lassen. Was angesichts seiner leichten Zurückgebliebenheit kein allzu großes Wunder war, aber dennoch...ein leichter Wehmutstropfen bleib zurück. Ein bitterer Beigeschmack angesichts der tatsache, dass sich Sturmpfote vorgenommen hatte Frostsplitter und Sturmblüte stolz zu machen.
Mangels einer besseren Reaktion erhob sich der graue Tigerkater und rieb schnurrend seinen Kopf an Frstsplitters Flanke und miaute mit leiser, noch immer leicht zitternder Stimme: "Ich habe zwar nichts erlegt...aber ich glaube ich habe im Umkreis von 100 Fuchslängen alle Beute verscheucht die nicht sowieso schon in ihren Bauten war. Können wir nach Hause gehen Frostsplitter?"
Noch immer lagen seine Ohren eng an seinem Hinterkopf und in seinen Augen stand der Schrecken dieser Nacht. Immerhin hätte dieser kampf auch anders ausgehen können.

[Spricht mit Frostsplitter]
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Di Nov 03, 2015 9:29 pm

Sturmpfote schüttelte heftig den Kopf und zur Erleichterung gesellte sich ein Stirnrunzeln. Hoffentlich tat er sich beim Kopfschütteln nicht weh...und wie als wollte der Sternenclan mich für diesen Gedanken foppen, zeigte sich ein wenig Rot, dass dem Schüler in Richtung Augen rann. Erst war ich alarmiert, ob vielleicht doch etwas passiert war, aber es schien nicht das Blut des Grauen zu sein. Sturmpfote erhob sich und schmiegte sich schnurrend an meine Flanke. Ich leckte ihm ermunternd über den Kopf und das Blut aus dem Fell. Seine Stimme war zittrig als er erklärte, dass hier nichts zu fangen sein würde und fragte, ob wir ins Lager zurück konnten. Es gefiel mir nicht egrade mit so einem frustrierenden Ergebnis zu gehen, zumal der Clan die Beute gut hätte gebrauchen können, aber es war nichts zu machen. „Ja lass uns gehen, vielleicht haben wir morgen mehr Glück. Und immerhin hast du dich im Mentor-Beschützen ganz gut geschlagen.“ miaute ich aufmunternd und hoffte das der junge Kater den Kauzkampf gut wegsteckte. „Ich hätte zwar gerne deine Jagdkünste gesehen, aber auf einen mutig kämpfenden Schüler kann ich genauso gut stolz sein.“ meint eich und begann mich auf den Rückweg zum Lager zu machen.
Einige Schritte lagen hinter uns „Wie geht es dir und deiner Familie, Sturmblüte scheint es deutlich besser zu gehen.“ erkundigte ich mich. Ich teilte den Bau mit der verletzten Kriegerin, aber ich wollte mich mit Sturmpfote gerne unterhalten, zumal ich mit der Grauen nicht unbedingt viele Worte wechselte. Wahrscheinlich war mein Schüler, ihr Sohn einer der häufigsten gründe warum ich mit der Kätzin redete...aber ich sprach ja allgemein eher wenig und mit Sturmblüte verband mich s Geheimnis um Orchideenmond. Ich wusste nie so recht, wie ich der Kriegerin begegnen sollte. Vielleicht weil sich jedes mal mein schlechtes Gewissen meldete?

---> Schattenclan-Lager

[redet mit Sturmpfote]
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Mo Nov 09, 2015 3:26 pm

Sturmpfote folgte missmutig seinem Mentor zurück ins Lager. Reden wollte er nicht, denn er war enttäuscht. Ziel dieses Ausflugs war es gewesen, dass er mit Beute nach Hause kam. Stattdessen...
Grummelnd starrte der grau getrigerte Schüler den Weg vor sich wörtlich in Grund und Boden. Er hatte gehofft, dass ihm vielleicht unterwegs noch das ein odere Stück Frischbeute in die Pfoten fallen würde, aber dem war nicht der Fall.
Stattdessen sprach sein Mentor ihn auf halbem Wege an und fragte ihn nach dem Befinden seiner Familie und spielte dabei speziell auf seine Mutter an, zu der Sturmpfote noch immer die engste Beziehung hatte.
Der Schüler zuckte erst verwirrt mit den Ohren. Versuchte Frostspitter etwa Smalltalk zu betreiben?
"Nun...also...ich denke meinem Vater geht es gut. Er hat die Schlacht eigentlich ganz gut weggesteckt. Genauso wie meine Geschwister...also...denke ich, genau weiß ich das natürlich nicht...sie reden ja kaum noch...mit ihrem...kleinen Bruder."
Enttäuscht schwieg Sturmpfote für einen Moment und erinnerte sich dann daran, dass sein Mentor ja auch nach Sturmblüte gefragt hatte und miaute, dieses Mal schon deutlich fröhlicher: "Mama geht es schon sehr viel besser. Ich war bis Sonnenhoch bei ihr und habe ihr von unserem Training erzählt. Ich glaube sie darf bald wieder in den Kriegerbau umziehen! Was meinst du wird sie zu unserem kleinen Abenteuer von heute Nacht sagen?" Fröhlich schnurrend kamen sie am Lagereingang an und als wäre dies ein Zeichen, gähnte Sturmpfote herzhaft. Es war immerhin mitten in der Nacht und so langsam ließ auch das Adrenalin nach. Erschöpft lehnte er sich gegen die kräftige Schulter seines Mentors.

[Geht mit Frostsplitter ins Lager zurück und redet mit ihm, müde]

tbc: SC-Lager
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Di Jan 05, 2016 11:44 pm

<--- Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan

Von der Windclangrenze war es nicht weit zu den Trockenebenen, die derzeit ihren Namen ganz und gar nicht verdienten. Über all schimmerte ein dünner nasser Film auf dem roten Gestein. Das Gebiet war schon unter normalen Umständen kein leichtes Jagdrevier, aber der Regen machte die Steine nicht nur rutschig, er vertrieb die hier ohnehin rare Beute. Und hier wollte ich das letzte Mal mit Erlenpfote trainieren oder besser Erlenpfote sollte sein können zeigen. Ich hielt an, um mit meinem Schüler zu reden, schaute mich aber erst einmal auf den Ebenen um. Ich konnte keine der Jagdpatrouillen erspähen und nahm keine frischen Gerüche wahr. Wir würden also niemanden stören. Ich wandte mich an Erlenpfote „Als Trainingsabschluss möchte ich sehen, wie du dich in diesem Jagdrevier schlägst.“ erklärte ich „Schon ohne Regen ist es hier schwer Beute zu finden und die magere Deckung macht die Jagd selbst nicht einfacher. Du wirst allein losziehen und ich folge dir, bis du ein Beutetier erwischt hast.“ erklärte ich den Plan. Unsere Zeit war begrenzt und falls uns der Sternenclan kein Beuteglück bescherte würde ich das Training ohne Beute abbrechen müssen, immerhin mussten wir zu Sonnenhoch zurück im Lager sein. „Hast du noch fragen oder etwas anderes?“ fragte ich zum Abschluss und überließ es meinem braun-gescheckten Schüler zu entscheiden, ob er loszuziehen wollte oder ob er noch etwas bereden wollte.

[kommt an, schaut sich um, redet mit Erlenpfote]
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