Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Trockenebenen

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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Fr Jan 04, 2013 10:15 pm

Falkenschwinge schaute zu Kristallschrei und lächelte sie an. Ihr tag wurde schon zum Blück etwas besser da sie endlich auf andere Gedanken kam. Die Kriegerin schaute das Kaninchen an das ihre Freundin zwar zuerst gesichtet hat sie es ihr aber erlaubte es zu fangen. Leise schlich die Kätzin sich an und erwischte das Kaninchen noch gerade so beim Weglaufen. Falkenschwinge spürte das ein kleiner Schmerz von ihrer pfote aus wiederkam und versuchte ihn zu ignorieren. Da es abernicht ging musste sie sich wohl ausruhen. ' Kristallschrei, es ist besser das wir ins Lager zurückkehren! Kann ich die Maus haben??' Miaute sie und nahm sich die Maus einfach ohne eine Antwort abzuwarten. Dan zeigte sie mit dem Schweif in Richtung Lager und lief auch dorthin!

--> Lager
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Do Jun 06, 2013 9:07 pm

cf: Schattenclanlager

An den Trockenebenen angekommen sah sich Erzkralle kurz um und nickte dann zufrieden. Die Gegend war flach und eignete sich gut für das Training, vor allem wegen dem sandigen Boden. Für den Anfang war das in Ordnung, später würde er ihn auch an anderen Orten kämpfen lassen. In den Tunneln zwischen den Dornenranken, oder auf den Rotfelsenklippen. Es war wichtig, sich seiner Umgebung bewusst zu sein, auch wenn diese Orte einige Gefahren bargen. Ohne Risiko würden all seine Versuche ihm etwas wirklich nützliches beizubringen letztlich oberflächlich bleiben. Und auch wenn er nicht glücklich war mit seinem Schüler, ihn verkommen zu lassen ging gegen seinen Stolz.
"Mal sehen was du bereits kannst.", er grinste leicht spöttisch.
"Greif mich an. Danach Honigpfote."
Keine einleitenden Worte oder Erklärungen für den Schüler. Er war jetzt sechs Monde alt und musste sofort einsteigen, Eingewöhnungsphasen gab es nicht.
Der Kater senkte den Kopf bis er eine Linie mit seinem Rücken bildete und brachte sich in einen flexiblen Stand der die Beine nicht ganz durchgestreckt ließ und den Abstand zum Boden verringerte. Die Haltung machte Bauch und Flanken schwer erreichbar und schützte seine Kehle sehr effektiv, denn wer an sie herankommen wollte musste unter sein Kinn langen und dann erwartete ihn ein Maul voller scharfer Zähne. Für ihn war das die vorteilhafteste Haltung, für kleinere Katzen sah das anders aus: Ihre geringe Körpergröße und Breite machte ihre Kehle zu einem weniger ausgeprägten ziel, aber bewirkte auch das man an ihren Nacken leichter herankam, speziell in dieser Kampfstellung.
Unter anderem deshalb war es wichtig, dass Erzkralles Schüler ihm körperlich ähnelten, ansonsten konnte sein Stil, der die Gegebenheiten seines Körpers optimal nutzte, ungeahnte Nachteile bergen.
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Do Jun 06, 2013 9:49 pm

cf: SchattenClan Lager

Keuchend kam Scherbenpfote hinter dem Krieger angerannt. Die Fläche hier war weit. Zwischendurch ein Baum und etwas Gestrüpp aber hauptsächlich Wiese Fels und Sand. Der rotbraune Schüler setzte sich auf den Sand hin und wartete auf eine Einleitung. Anstatt einer Einleitung bekam Scherbenpfote den Auftrag seinen Mentor anzugreifen. Er erhob sich auf die Pfoten und musterte genau die Stellung von Erzkralle. Er war leicht geduckt, die Kehle und der Bauch waren so recht gut geschützt. Ein frontaler Angriff war also vermutlich nicht so gut da er kleiner war. Mit schief gelegtem Kopf überlegte Scherbenpfote. Ging Techniken durch die er mit den anderen Jungen versucht hatte nachzuahmen doch viel ihm nichts passendes ein. Einfach drauf los. Das pack ich schon. Auf jeden fall will ich nicht wie ein feigling dastehen. Scherbenpfote Atmete tief durch und preschte dann seitlich an seinem Mentor vorbei. Sein vorteil war, dass er noch wendiger war also musste er das auch Nutzen. Kurz vor dem Krieger schlug er einen Haken und lief auf die andere Seite. Seine Pfiten kamen auf dem Sand leicht ins rutschen also grub er die Krallen hinein. Scherbenpfote heilt an, wirbelte etwas ungeschickt herum und stieß sich so Kräftig wie möglich ab. Mit ausgestreckten Pfoten sprang er seitlich hinten auf Erzkralle zu. Sei Ziel war es ihn hinten schräg am Rücken zu treffen. Wenn ihm dies gelang konnte er versuchen sich fest zu halten aber ob es funktionieren würde war fraglich. Er war das erste mal auserhalb des Lagers und dann sollte er diesen Berg aus... aus Knochen und Muskeln angreifen?! Na wenn das nicht schief ging.

[Kommt an, setzt sich, überlegt sich wie er am besten Angreifen kann, greift Erzkralle an]
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Sa Jun 08, 2013 1:44 pm

Etwas überrascht registrierte Erzkralle, dass Scherbenpfote inne hielt um - tatsächlich - nachzudenken, bevor er angriff. Das war eine seltene Eigenschaft bei Schülern. Seine Attacke war auch vom Ansatz her nicht schlecht, auch wenn sie zum sicheren Erfolg die Bewegungslosigkeit des Ziels voraussetzte. So drehte sich Erzkralle leicht mit, damit er ihn nicht aus den Augen verlor während er ihn umrundete, und duckte sich in dem Moment etwas tiefer, in dem der Schüler absprang. Er ließ ihn über seinen Rücken hinweg springen und schlug ihn in dem Moment als er auf dem Boden aufkam, mit einem kräftigen aber krallenlosen Hieb zu Boden. Staub wirbelte, der Schattenclankrieger setzte sich und wartete mit spöttischem aber nicht gänzlich unzufriedenen Ausdruck ab, dass sich der Schüler wieder aufsetzte.
"Du überlegst zu lange, aber immerhin überlegst du überhaupt und traust dich anzugreifen. Du warst keines der Jungtiere, dass sich an den Spielen der anderen nicht beteiligt, habe ich recht? Es mögen nur Spiele sein, aber sie trainieren Grundlegende Fertigkeiten. Das erspart uns Arbeit."
Der Kater zuckte mit den narbigen Ohren und bleckte leicht die Zähne, dann erhob er sich und schritt auf Scherbenpfote zu, bis er dicht vor ihm aufragte.
"Zähl mir die Eigenschaften auf, von denen du glaubst das es deine Stärken sind.", forderte er ihn auf.
Mal sehen wie hoch das Selbstbewusstsein des Kleinen stand, und wie präzise er sich selbst einschätzen konnte. Der Krieger hatte nicht vor ihm den Einheitsbrei beizubringen, den man den meisten Schülern lehrte, aufgespalten in unveränderliche Techniken und Abläufe die seit Generationen verwendet wurden. Er hatte vor einen starken Kämpfer aus ihm zu machen, und nicht das Abziehbild eines durchschnittlichen Kriegers. Das bedeutete, dass er, abgesehen von den Grundlagen und einigen boshaften Kniffen die er ihm beibringen konnte, seinen Stil selbst finden musste, durch Praxis. was wiederum bedeutete, dass Erzkralle ihn in den kommenden Monden bei jedem Kampftraining zwar einiges Lehren, aber größtenteils solange verprügeln würde, bis er ihm etwas ernsthaftes entgegenzusetzen hatte.
Er grinste erfreut.
So schlecht war seine Rolle als Mentor bei näherer Betrachtung doch nicht.
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Sa Jun 08, 2013 2:02 pm

Scherbenpfote sperrte die Augen weit auf als sich Erzkralle duckte und er so über seinen Rücken hinweg sprang. Kaum berührten seine Pfoten den harten Untergrund, so traf eine harte Pfote auf ihn und er ging zu Boden. Staub füllte seine Nase und Lungen dun hustend setzte er sich auf. Ein letztes mal blies er den Staub aus seiner Nase und schüttelte sich dann kurz den Staub aus dem Fell. Die Augen des Jungkaters strahlten bei den Worten seines Mentors und er nickte. Tatsächlich hatte er sich immer an den Kämpfen und spielen der anderen beteiligt und nachdenken hatte er schon früh gelernt. Als Erzkralle näher kam und nah vor Scherebnpfote stehen blieb, legte der Kater den Kopf in den Nacken um zu ihm empor zu sehen. Der heiße Atem traf in sein Gesicht als der große Kater ihn ansprach. Was meine stärken sind? Hmm... Der rotbraune Kater überlegte bevor er sprach. "Nun... Ich bin größer als die meisten Jungen und Schüler was mir einen Vorteil gegen gleich altrige Verschaffen könnte. Allerdings bin ich noch wendiger als du mit deiner Größe wobei ich gegen Krieger effektiv wirke." Unter den Langen Wimpern blickte er ihn an. Furcht verspürte er dem riesen gegenüber keine, wieso denn auch? Gut, er war groß und um einiges stärker als er und der Schlag unter dem er zu Boden gegangen war war nicht gerade Sanft gewesen, aber ernsthaft verletzen würde er ihn doch nicht. Oder? Nun blickte Scherbenpfote fragend zu dem Kater. "Und welche Stärken habe ich deiner Meinung nach?" Miaute er ohne zu zögern. Er war schon immer einer gewesen der viel Redete und seine Meinung gerade heraus sagte.

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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Sa Jun 08, 2013 3:08 pm

"Ja, noch bist du schnell, und das ist im Moment noch dein größter Vorteil gegenüber großen Kriegern. Du wirst ihn weiter trainieren müssen, denn vorerst ist es auch dein einziger. Auf dem Schlachtfeld wirst du getötet, wenn du ihn nicht nutzt. Aber auch an deiner Stärke wirst du arbeiten, denn solltest du einer kleinen aber erfahrenen Katze begegnen, bist du relativ wehrlos ohne sie."
Der Krieger sah sich kurz nach Honigpfote um, konnte sie aber noch nicht entdecken, wand sich wieder dem Schüler zu und betrachtete ihn aus undurchsichtigen bernsteinfarbenden Augen, als er seine Frage stellte.
"Du bist nicht so dumm wie der Großteil deiner Altersgenossen.", stellte er schlicht fest. "Auch dein Körper birgt potenzial. Im Moment würde man dich in einem Kampf anstandslos zu kleinen Fetzen verarbeiten, aber dass kann man ändern."
Der Krieger entfernte sich ein paar Schritte und drehte sich wieder zu ihm um.
"Zuerst die Grundstellung. Du brauchst eine Position aus der du sofort in den Sprung gehen kannst, angreifen und lossprinten kannst."
Er demonstrierte sie, indem er wie schon zuvor in eine ganz leicht geduckte Position ging, die die Beine nicht durchstreckte und Freiraum ließ um in den Gelenken zu federn. Damit schuf er eine gute Basis für Sprünge und Ausweichmanöver.
"Ich senke den Kopf auf eine Linie mit meinem Rücken um die Kehle zu schützen, dass wirst du vorerst nicht tun. Angriffe auf dich kommen, solange du noch so eine mickrige Körpergröße hast, von Oben. Dementsprechend würde man dir bei erster Gelegenheit den Nacken zerbeißen."
Er Hob einen Vorderlauf, fuhr die Krallen aus und führte einen blitzschnellen Schlag aus, der knapp an Scherbenpfotes Kopf vorbeizielte und ließ die Pfote dort in der Luft verharren.
"Du siehst, ich könnte dich treffen und du kannst keinen Gegenschlag setzen, weil du kürzere Beine hast und deshalb eine geringere Reichweite. Wenn du gegen mich kämpfst darfst du nicht auf Abstand gehen. Du musst an deinem Gegner hängen wie eine Klette, sonst ist der Kampf schnell vorbei."
Es waren viele Informationen auf einmal, aber wenn er wirklich so klug war, wie er bisher wirkte, würde er damit klarkommen. Und wenn nicht ... Würde er halt gleich seine ersten Prügel einstecken müssen. Er kam etwas näher
"Ich werde gleich versuchen den Abstand zu vergrößern und du wirst es nicht zulassen, indem du meinen Bewegungen folgst. Dabei musst du immer in der Grundstellung bleiben oder in sie zurückkehren, wenn du sie verlassen musst.", schärfte er ihm ein.
Dann setzte er sich in Bewegung und bewegte sich zwei Schritte rückwärts, während er die Reaktion des Schülers genau beobachtete. Schnell fing er an, die Geschwindigkeit zu steigern únd auch den ein oder anderen Sprung nach Hinten oder zur Seite anzubringen.
Scherbenpfote würde sehr schnell merken, wie sehr die Stellung ungeübte Muskeln strapazierte, was zu Schmerzen führen konnte.
Mal sehen wie er damit klarkommen würde.
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   So Jun 09, 2013 1:59 pm

Scherbenpfote nickte. Das war dann wohl vorerst wirklich sein Vorteil. Hoffentlich werde ich noch größer dann kann ich das auch nutzen. Leicht zuckten seine Schnurrhaare bei diesem Gedanken. Er schluckte bei den Worten seines Mentors. Er hatte immer gedacht es geht gegen das Gesetz der Krieger jemanden zu töten? Nun, schien der Meinung Erzkralles wohl nicht so. Die bernsteinfarbenen Augen des Schülers glänzten bei dem Lob. Im kam es zumindest so vor als wäre es eines, nicht so Dumm wie seine Altersgenossen. Das freute den Kater zu hören. Faszinierend betrachtete Scherbenpfote den bulligen Kater wie er die Grundstellung vorführte und begierig machte er es ihm nach. Leicht duckte er sich. Den Kopf auf einer Linie mit dem Rücken bis Erzkralle erklärte, dass dies noch nicht viel brachte, also hob er den Kopf etwas an und nickte erneut. Erschrocken zuckte sein Kopf etwas nach hinten als die riesige Pfote des Katers mit den scharfen Krallen durch die Luft sauste und neben ihm verharrte. "Dann muss ich also wirklich auf meinen Nacken aufpassen." Murmelte er und nickte etwas langsamer. An deinem Gegner hängen wie eine Klette, den Nacken Schützen, Grundposition behalten, Abstand nicht verringern Lassen. Der kleine Kater versuchte sich alles mehr oder weniger ein zu prägen und nickte dann. Bei den nächsten Worten des Katers nickte er und verfiel wieder in die leicht geduckte Position. Kaum hatte er das geschaffte wurde der Abstand zwischen den beiden auch schon größer. Scherbenpfote folgte seinem Mentor zwei Schritte zurück. Je mehr sich die Geschwindigkeit seines Mentors vergrößerte je mehr begannen seine Beine zu Schmerzen. Diese Position war er nicht gewöhnt. Als Erzkralle hin und wieder einen Sprung zur Seite ausführte kamen die Pfoten des Schülers ins Rutschen und er Rutschte aus der Grundposition. Keuchend sprang er in die Position zurück. Spürte wie sehr seine Muskeln strapaziert wurden und verstand nun umso mehr was der Kater mit dem harten Training gemeint hatte. Scherbenpfote presste die Zähne aufeinander, bemüht den Schmerz zu unterdrücken. Wenn ich das Geschafft habe kann ich mich in meinem Nest ausruhen. Mit diesem Gedanken strengte sich Scherbenpfote mehr an, immer mit dem Gedanken an etwas Frischbeute und sein Nest. Ein etwas weiterer Sprung und er gelangte vor Erzkralle. "Wenn ich vor dir bin... und du nicht mehr versuchst den Abstand zu vergrößern... könnte ich versuchen dich Anzugreifen in dem ich in die Luft springe und dir so einen Angriff auf meinen Nacken verwehre... oder?" Fragte er und blickte zu dem Kater empor, immer in der gleichen Stellung verharrend. Ich hoffe nur, dass dieses Ziehen mit der Zeit besser wird. Der Schüler war etwas weiter Richtung Boden gesunken. So war es zumindest etwas erträglicher.
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   So Jun 09, 2013 2:29 pm

Erzkralle beobachtete Scherbenpfote, und auch den Ausdruck auf seinem Gesicht, als die Schmerzen einsetzten. Er hielt sich, stellte er zufrieden fest, und ließ keine Klage hören. Gut, sehr gut. Langsam schien es wieder bergauf zu gehen, mit der einst so verweichlichten Jugend des Schattenclans. Von den anderen Jungen hatte er nicht übermäßig viel mitgekriegt, aber es war keines dabei gewesen, dass immerzu quengelte oder die Regeln des Clans missachteten, die zu ihrem Lebenserhalt aufgestellt worden waren.
Der Schüler entstammte seiner Blutlinie und neben Honigpfote war er der einzige Nachkomme des großen Schattenclankriegers, der ihr gerecht zu werden schien, zumindest bisher. Das musste er honorieren, auch wenn der Kleine eine noch nicht näher definierte Gefahr für ihn darstellen könnte, je größer und ihm ähnlicher er wurde.
„Könntest du, aber es ist riskant. Du gibst deinen Bauch frei, und an meine Kehle kannst du nicht gelangen. Unerfahrene Krieger allerdings, und die meisten aus den anderen Clans, halten ihren Kopf erhoben. Das ist dumm, aber sie wissen es nicht besser und du kannst es zu deinem Vorteil nutzen. In so einem Fall könnte es funktionieren.“, antwortete Erzkralle, machte einen überraschenden Sprung zur Seite und gab seinem Sohn einen warnenden Klaps gegen die Rippen.
„Deine Haltung sinkt ab.“
Er setzte die Übung für kurze Zeit fort und baute erstmals ein paar simple Angriffe ein, denen Scherbenpfote durch Sprünge oder Ducken entgehen sollte, ohne aber zurückzuweichen, was der Reflex der meisten untrainierten Katzen war.
Dann blieb er stehen und gab ihm das Zeichen, dass er aufhören und sich setzen konnte, ehe er sich ebenfalls niederließ.
„Es ist elementar das du lernst die Schwachstellen deiner Gegner einzuschätzen. Es gibt verschiedenen Körpertypen, auf die du unterschiedlich reagieren musst. Wie und vor allem wo kannst du einen Krieger meiner Statur mit den Mitteln die deinem momentanen Körper zur Verfügung stehen, am effektivsten verletzen?“
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   So Jun 09, 2013 2:57 pm

Scherbenpfote nickte seitlich als er verstand. Bei dem klaps gegen die Rippen straffte er die Beine wieder und ging in die richtige Ausgangsposition zurück. "Tschuldige." Murmelte er und folgte seinem Mentor weiter. Bei seinem ersten Angriff zuckte er leicht zurück wich dann aber doch zu Seite aus bevor er Erzkralle weiter folgte. Wenn ein Schlag von oben kam tauchte er zur Seite weg und duckte sich wenn ein Schlag von der Seite folgte. Dankbar setzte sich der Schüler auf als ihm Erzkralle dies anwies. Die bernteinfarbenen Augen ruhten auf dem breiten, etwas unförmigen Gesicht des Kriegers und er lauschte seinen Worten. Angestrengt dachte Scherebnpfote nach. "Ich könnte versuchen unter seinen Bauch zu gelangen, allerdings droht da die Gefahr, dass er mich zerquetscht. Wenn er so eine Position mit gesenktem Kopf annimmt wie du, fällte in Angriff auf die Kehle aus. Ich könnte höchstens versuchen irgendwie hinter dich zu gelangen und mich dann auf deinem Rücken festkrallen." Fragend blickte er ihn an. Sein Kopf schmerzte leicht und trotzdem versuchte er sich nichts anmerken zu lassen. Seine Muskeln erholten sich zwar langsam wieder von der Strapazierung doch würden sie sicher noch lange Schmerzen. Eine Weile machte er sich noch Gedanken über seine Worte doch dachte er dann doch lieber an die Worte von seinem Mentor. Er wollte umbedingt alles Richtig machen. Wollte seinen Mentor stolz machen und ihm beweißen, dass er ein guter Krieger werden würde.
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Mo Jun 10, 2013 10:53 pm

Sprung

Aus Eisblauen Auen betrachtete ich meinen Vater und diesen Schülerkater, mit dem er sich Maß. Auch wenn in mir Verächtlichkeit andrängte, so ließ ich den Hohn nicht nach außen verklingen, sondern bedachte mich daruf die Kühle meiner Miene zu wahren. Mit jeder Selunde, die ich ihnen zuschaute, sehnte sich mein Körper mehr nach der Gier des Kampfes. Wie lange hatte ich darauf gewartet, mich mit meinem Vater duellieren zu können. Warum wir unbedingt Schwrbenpfote hatten mitschleppen müssen blieb mir ein Rätsel, aber er machte sich ganz in Ordnung, für sein Alter jedenfalls. Meine riesenhaften Schultern bebten und. Ich presste die Kiefer voller Ungeduld zusammen. Ich merkte, wie der rote Rausch langsam wieder Besitz von mir ergriff.
Nicht jetzt. Noch nicht.
Ich zwang meinen Puls herunter, das Flimmern in meinem Sichtfeld verschwand. Ich müsste meine Kräfte aufsparen. Das rote Rauschen er unkontrollierbar, ich konnte es nicht hervorrufen. Verspürte Erzkralle ebenfalls etwas derartiges? Konnte er mir helfen es zu kontrollieren? Ich grub meine Krallen tiefer in den Boden. Hoffentlich würde der kleine Kater sich beeilen, ich wollte rundlich einen Pelz, den ich zerfetzten konnte. Doch auch ich musste mich gedulden. Mir blieb nichts anderes als zu warten, jede weitere Sekunde still zu sitzen. Ich beobachtete das Zusammenspiel der Körper, um die Fehler meiner Gegner zu erkennen. Erzkralle ging mit bloßer Muskelkraft vorran, Scherbenpfote zeigte Intelligenz. Im Kampf war ich durchaus klug, doch wenn mich das Rauschen überkam, hatte ich keine Kontrollsgewalt mehr über meinen Körper. Dann halfen auch die ausgefeiltesten Kampftechnicken nichts mehr.
Ich atmete tief durch um mich zu beruhigen. Bald würde ich meine Chance bekommen. Endlich.
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Di Jun 11, 2013 3:49 pm

"Dass, und die hinteren Flanken sowie der seitliche Bauch sind für dich geeignete Angriffsziele. Sie sind gegen kleine Gegner schwer zu parieren."
Die vernarbten Ohren des Kriegers zuckten, sein Blick flackerte von Scherbenpfote weg zum Rand der Grube, wo eine große Katze mit nebelgrauem Fell aufgetaucht war.
"Jetzt zu etwas anderem. Dort hinten, am Rand der Ebene steht ein großer Baum mit verzweigten Wurzeln. Zwischen diesen Wurzeln befinden sich Wühlmausbauten. Sie erwachen grade aus ihrem Winterschlaf und sind langsam. Alternativ kannst du dir einen beliebigen Platz hier im Territorium suchen, du hast dabei alle Freiheit."
Der riesige Kater erhob sich in einer kraftvollen Bewegung.
"Auf die Jagdausbildung wird viel zu viel zeit verschwendet. Nichts liegt den Katzen mehr im Blut, deshalb wirst du zusehen, dass du dir allein eine fängst. Das wird dir mehr bringen als irgendwelche Theorie-stunden. Ich werde dir später die ausgefalleneren Tricks zeigen, den Rest bringst du dir selbst bei. Vertrau deinen Instinkten und ... "
Er sah den Schüler direkt an, seine Gesichtszüge waren hart.
" ... kehre nicht zurück bis du deine erste Beute gemacht hast, weder zu mir noch ins Lager."
Das war eine außergewöhnliche Herausforderung für einen so jungen Kater, aber Erzkralle hegte keine Zweifel an seinen Methoden. Er würde daran wachsen und in ihm drin lag längst alles verborgen was er brauchte, um ein guter Jäger zu werden. Denn das Raubtier war das verleugnete Grundwesen aller Katze, die Essenz ihrer tiefsten Bedürfnisse und Instinkte. Sich davon zu entfernen bedeutete für Erzkralle Schwäche und der Tod der eigenen Überlebensfähigkeit.
Dann drehte er sich zu seiner Tochter Honigpfote um.
"Nun zu dir ..."
Er bleckte seine Zähne zu einem provozierenden Grinsen.
"Womit willst du anfangen?", fragte er in sonorem Tonfall und fuhr seine dunklen Krallen aus.
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Mi Jun 12, 2013 2:01 pm

Die Sekunden verstrichen kriechend, und die Ungeduld bäumte sich in mir immer weiter auf. Es kam sogar so weit, dass ich mich noch nicht einmal auf den Kampf konzentrieren konnte, weil ich zu sehr damit beschäftigt war, in den Himmel zu starten und mich unter Kontrolle zu halten. Es war nurnoch eine Frage der Zeit, dann würde ich nicht nicht mehr beherrschen können. Aber noch hielt ich dem innerlichen Druck stand.
Endlich, nach schier endlosen Momenten ertönte Ezkralles dunkle Stimme in meine Richtung. Sofort hatten sich meine kalten blauen Augen auf ihn gerichtet, nicht ohne ein erfreutes Funkeln aufzuweisen. Nun war der Moment gekommen, da ich meinem Vater beweisen konnte, dass ich anders war als die weichlichen Kätzchrn unseres Clans. Egal, wer mich alles verachtete, die Anerkennung meines Vaters würde ich mir verdienen. Und wenn es das letzte war, was ich Tat. Egal wie lange es dauern würde, eines Tages eürde Erzkralle stolz auf mich sein.
Seine Worte waren provozierend, so dass mir ein heißer Schauer durch das Blut schoss. Womit ich anfangen wollte? Was war das für eine Frage?
Ich überlegte, ob ich schon zu Beginn ihm von dem ,, roten Rauschen" erzählen sollte, was mich im Kampf oft überfiel. Allerdings würde ich so einen wichtigen Trumph aufspielen, und so eürde ich ihn lieber Dannach fragen. Denn kontrollierbar war es nicht, und möglicherweise tauchte es im Kampf garnicht auf. Dann würde mein Vater mich für eine Lügnerin halten.
Ich atmete tief durch und trat hinab zu der dunklen Gestalt. Meine langen Krallen führen sich automatisch bei dem Gedanken an Krieg aus. Ich spürte mein Herz voller Erwartung klopfen, meine Miene war undurchdringlich, nur ein Lächeln voller Süffisanz blieb darauf erhalten. Langsam setzte ich meine mächtigen Tatzen auf den Boden. Wie viel ich doch von meinem Vater geerbt hatte... Ich ließ ihn nicht aus den Auen als ich um ihn herum kreiste, bereit auf jede noch so kleine Bewegung agieren zu können. Seine gelben Augen funkelten vor Kampfeslust. Ich wusste, dass ich es noch am ehesten mit der gewaltigen Kraft meines Vaters aufnehmen konnte, doch besiegen würde ich ihn nicht. Ich schaute genau auf sein rechtes Hinterbein, und schnellte dann mit ungeheurer Geschwindigkeit nach links. Ich rammte meine Schulter gegen seinen empfindlichen Bauch, schlug einen Haken und sprang auf seinen Rücken. Mit der einen Pfote krallte ich mich tief in seinen Pelz, mit der anderen zerfetzte ich sein Ohr.
,, Womit ich anfangen möchte? Dein Fell zu zerreißen!" knurrte ich provozierend und dachte nicht daran, meinen Griff zu lockern.
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Mi Jun 12, 2013 10:03 pm

Mit einem Nicken prägte sich der junge Kater die weiteren, ideal Angriffsziele für sich einzuprägen oder versuchte es zumindest. Mit geneigtem Kopf lauschte Scherbenpfote seinem Mentoe der mit dem Narbigen Ohren zuckte. Sein blick glitt hinüber zu dem Baum und dann wieder zu Erzkralle. Seine Augen weiteten sich bei den Worten des Kriegers. Er würde nicht ohne Beute zurück kehren dürfen und das Jagen sollte er sich selbst beibringen.  Na super. Ausgerechnet jetzt wo ich vom Kämpfen eh schon kaputt bin. Mit einem seufzenden Nicken erhob sich Scherbenpfote und tappte hart Schluckend in die Richtung des Baumes. Einen Blick warf er noch auf Honigpfote und ihren Vater zurück. Sue war wirklich unglaublich groß für eine Kätzin. Erschrocken machte der rotbraune einen Satz als sie ihren Vater angriff und er die langen, scharfen Krallen im Licht funkeln sah. Ich dachte beim Training kämpft man ohne Krallen. Eine Weile verharrte Scherbenpfote am Rand der Lichtung und beobachtete Gebannt das Zusammenspiel von Muskeln und Krallen. Du denkst zu viel. Sieh besser zu eone Wühlmaus zu fangen wenn du heute noch in dein Nest zurück kehren willst. Schallt er sich und tappte weiter. Bei den Wurzeln angekommen prüfte er die Luft. Viele Düfte drangen auf ihm ein. Einige kannte er und viele waren ihm unbekannt. Den Geruch der Beute kannte er. Manchmal gab es Wühler auf dem Beutehaufen. Andere Gerüche wie ein stark duftender Busch konnte er nicht bennenen. Im Moment war ihm das jedoch egal. Der Schüler versuchte sich auf seine Aufgabe zu konzentrieren und sprang etwas ungeschickt auf eine knorrige Wurzel. Gebannt hockte er dort oben und starrte auf die kleinen Löcher am Fuße des Baumes. Dort. Es bewegte sich etwas. Ohne zu denken, ausnahmsweise,  sprang er nach unten. Zielte direkt auf die Maus. Doch als Scherbenpfote auf dem Boden aufkam war die Maus verschwunden. Nur schlammihe Blätter lagen verklebt unter seinen Pfoten. Frustriert sprang er auf seinen Ausgangspunkt zurück.  Seine Glieder schmerzten von Minute zu minute mehr. Er war es nicht gewöhnt sie so zu strapazieren. Er versuchte weiterhin so positiv zu denken und wartete ab. Er wollte eine Maus erwischen, für Sturmblüte dann könnte er sie auch nach seinen wahren Eltern fragen. Fragen ob es stimmte was Scheckenstern gesagt hatte. Vielleicht konnte er ja auch eine Maus für Kometenpfote und Gewitterpfote fangen?  Aber erster müsste er mal mit einer anfangen. Da. Erneut zappelte etwas am fuße seiner Wurzel. Diesmal wartete er noch etwas. Die Maus kam näher. Ungeduldig zuckte sein Schweif. Ein tief hängender Zweig raschelte und die Maus verschwand. Noch frustreierter als vorher fuhr er mit seine  Krallen über die Wurzel. Ganz ruhig. Die nächste gehört mir. Nicht zappeln. Kein Geräusch machen. Geduld haben und... nicht zu lange zögern. Irgendwie werde ich das schon auf die Reihe bekommen.  Die Zeit verstrich.  Ein leichter Wind hatte eingesetzt und streichelte über das zerzauste Fell des Schülers. Seine Ohren waren gespitz. Sein Schweif zuckte diesmal nicht. Reglos hockte er da und wartete auf seine Beute. Diesmal hatte es wirklich länger als vorher gedauert aber schließlich erschien eine träge Maus. Erst streckte sie nur den Kopf aus dem Loch dann kam sie schließlich ganz heraus. Schnupperte misstrauisch und begann dann nach Körnern und Samen zu suchen. Genau darauf bedacht keinen Zucker zu machen hielt Scherbenpfote den Atem an. Spannte die strapazierten Muskeln und stieß sich dann kräftig ab. Schon geschickter stürzte er auf das Pelzige Tier. Seine langen Krallen bohrten sich in das Fleisch. Die Maus zuckte und Scherbenpfote warf sie in die Luft. Etwas entfernt blieb sie benommen liegen. Der rote Schüler setzte hinter der Maus her. Diese Maus würde nicht entwischen. Taumelnd versuchte das Tier zu fliehen. Scherbenpfote sprang. Landete auf dem Boden und angelte mit der einen Pfote die Maus. Mit den Krallen i  ihrem Pelz verhackt zog er sie zu sich. Mut einem schnellen Bissen in die Seite machte er ihr den gar aus. Keuchend erhob sich der Schüler. Blickte stolz auf seinen ersten Fang und nahm ihn dann am schwanz auf. Halb stolpernd, halb gehend trabte er mit erhobenem Haupt in die Richtung der älteren. Etwas entfernt um nicht in die Quere ihrer Krallen zu kommen ließ er sich erschöpft nieder. Die Maus neben sich liegen habend begann er sich den staubigen Pelz zu waschen. Seine Augen waren ständig auf das Kampfgeschehen verichtet.

[Versucht zu jagen, erwischt nach einer weile eine Maus, kehrt zu den anderen zurück und wäscht sich]
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Do Jun 13, 2013 9:00 pm

Als Erzkralle den Rammangriff der grauen Katze auf sich zukommen sah, drehte er sich unmerklich und geschickt ein wenig, ließ aber zu das sie ihn erreichte. Anstatt ihrer Attacke seine gewaltige Kraft entgegenzusetzen, ging er ein wenig mit und versetzte ihr, in dem Moment in dem Honigpfote sich von ihm löste, einen starken Hieb gegen die zuckenden Muskelstränge auf ihrem Hinterlauf. Seine gebogenen Krallen drangen durch ihr Fell, nicht tief, aber sie würde bald merken wie hinderlich es war, wenn sich die Muskeln durch den Bluterguss verhärteten.
In seiner typischen Grundstellung erwartete er ihren nächsten Angriff, der, wie erwartet, auf seinen Rücken zielte. Als sie auf seinen Schultern landete, federte er die Wucht in seinen Gelenken ab und entlud sie, gemeinsam mit seiner eigenen Muskelkraft, in einem Sprung.
In der Luft drehte sich der muskulöse Körper des Katers und landete dann mit seiner ganzen Masse auf der Schülerin, als sie gemeinsam auf dem Boden aufschlugen.
Er hörte das Zischen, mit dem die Luft aus ihren Lungen gepresst wurde und grub seine Krallen in das dünne weiche Fell an der Stelle, wo die Innenseite ihrer Vorderläufe in ihren Brustkorb überging. Dadurch war die Nutzen ihrer vorderen Pfoten eingeschränkt, schließlich hatte er den Schlüsselpunkt ihrer Beweglichkeit mit scharfen Klauen fixiert.
Natürlich konnte sie es trotzdem versuchen, aber es würde schmerzhaft sein.
Sie befand sich auf dem Rücken, unnachgiebig in den Staub gepresst von dem Schattenclankrieger, und ihr Bauch lag offen. Dort würde das Fell und er wusste, keine schützenden Knochen umgaben die Organe, die sich dort befanden . In weichen Nuancen zogen sich die Farbübergänge ihres Fells von grau über hellgrau, bis zu einem zarten fahlweiß über diese so empfindliche und verletzliche Partie des Katzenkörpers. Wäre dies hier ein echter Kampf, Erzkralle hätte schon längst zugebissen. Aber es war Training, oder zumindest etwas ähnliches, deshalb wartete er gespannt, fast freudig, auf ihre Reaktion.
Noch war er innerlich vollkommen ruhig, auch wenn er ein leises Rauschen in seinen Ohren vernahm, wie eine Vorahnung. Er kämpfte höchst taktisch und präzise, was er nur in seinen klaren Phasen in derartiger Perfektion vermochte. Sie aber, wirkte verändert. Ihr Herz unter seinen Pfoten raste, ihr Blick flackerte.
Ein Kribbeln lief das Rückgrat des Katers hinunter und seine bernsteingoldenen Augen weiteten sich. Eine Verdacht hatte ihn beschlichen.


[out: ich weiß nicht woher die Farbe kommt o.O Muss an office liegen. sry ]
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Do Jun 13, 2013 9:36 pm

Der Schmerz war stark, aber ertragbar. Das knirschen meiner Zähne war deutlich zu hören, als sich scharfe Krallen in meinen Hinterlaufmuskel bohrten. Der größte Fehler war es, Erzkralle aufgrund seiner Körpermaße taktisch zu unterschätzen. Er war genauso klug wie er riesig war. Und genau diese Kombination machte ihn so verdammt gefährlich. Doch ich würde nicht aufgeben, niemals eine Niederlage in Kauf nehmen.
So rollte er sich auch nicht zur Seite ab, wie erwartet, sondern sprang ab, um mit seinem gesamten Gewicht auf meinem Körper zu landen.Wäre ich eines der anderen Schülerkätzchen gewesen, so wären sämtliche Knochen meines Körpers zu Staub zermahlen worden. Doch ich er eine Tochter von Erzkralle und Sturmblüte, ich war anders gebaut als die anderen Katzen. Stärker, stabiler, kräftiger. Kurz vernebelte sich mein Sichtfeld, roter Sand stieg beißend in meine Augen und Nase. Die Luft entwich aus meinen Lungen und entlockte mir einen Moment des Innehaltens, weil Schwarze Lichter vor meinen Augen auftanzten. Ich spuckte voller Grimm aus, mein Vater hatte mich in der Gewalt denn er hielt seine Kralle an einem schmerzhaften Punkt meines Vorderbeins. Wie schon mit Genuss betrachtete er das zarte Fell an meiner Bauchseiten, was mich innerlich nur noch wütender machte. Der Zorn kochte hoch, immer weiter, Adrenalien raste durch meinen Körper, und mein Puls beschleunigte. Und plötzlich begann es. Das rote Rauschen, was ich liebte und fürchtete zugleich.
Die Schmerzen entwichen vollkommen aus meinem Körper, er war wie betäubt. Mein Sichtfeld färbte sich tiefrot und posierte mit meinem Herzschlag zusammen. Mein Gehör wurde dumpf, nurnoch das Rauschen des Blutes war zu vernehmen. Ich bemerkte die Überradchung Erzkralles für einen kurzen Augenblick in seinen Augen, und das nutzte ich. Mein Körper handelte vorallendingen, unachtsam auf Schmerzen. Ich schlug mit ausgefahren Krallen in das Gesicht meines Vaters mit ungeahnter Wucht. So schaffte ich es, mich zu befreien, und stand mit bebender Flanke neben ihm. Doch das Rauschen begehrte nach mehr. Ich konnte mich nicht kontrollieren, nicht zurückhalten. Ich stürzzte auf Erzkralle los, ehe er sich erheben konnte, und schlug meine Zähne in seine Kehle. ein Fell war glücklicherweise ziemlich dick, sodass meine Zähne nicht sehr tief vordrangen, aber der Blutgedchmack auf meiner Zunge feuerte mch nur noch an, erhitzte mein Gemüt, wollte immer mehr...Meine Krallen bohrten sich in den empfindlichen Breich seines Bwuches ud...
Was zum Teufel Tat ich da? Erschrocken zog ich meine Krallen aus seinem Pel und taumelte zurück. Langsam verging das Rauschen, und ich erlangte die Kontrolle wieder. Natürlich hätte ich ihn nicht töten können aber mein Zustand war erschreckend gewesen. Ich war mindestens dreimal so stark gewesen, wie zuvor, und hatte mich nichtmehr halten können. Ich hatte Blut gewollt. Keuchend blieb ich stehen, schaute meinen Vater an.
,,Das....passiert mir öfter im Kampf. Ich kann es nicht kontrollieren. Es kommt und geht wann es will... Hast du auch etwas derartiges?" fragte ich mit fester aber rauer Stimme.
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Mo Jun 17, 2013 9:39 pm

Erzkralle gab ein wütendes Zischen von sich, als sie seine Kehle Angriff.
Die Kleine wollte ernst machen? Konnte sie haben!
Schon schnellten die Krallen aus seinen großen Pfoten und stießen seitlich in ihren Hals, dann aber ließ sie plötzlich los und wich zurück. Der Schattenclankrieger wollte nachsetzen, rief sich zu Beherrschung und fuhr die Krallen wieder ein.
Mit angelegten Ohren wartete er auf eine Erklärung. Als sie zu Ende gesprochen hatte, seufzte er schwer und setzte sich.
"Das hatte ich befürchtet... Du bist Blut von meinem Blut, Honigpfote. Das gibt dir meine Kraft, aber wie es scheint auch meinen Fluch."
Sein Blick wanderte in die Ferne, kurz hüllte er sich in nachdenkliches Schweigen.
"Die Saat des Zorns liegt seit ewigen Zeiten in den Ahnenreihen des Schattenclans, soweit meine Vermutung, aber nur in den wenigsten geht sie auf. Und die überleben meist nicht lange, weil sie ihnen jeglichen Selbstschutz nimmt.", sprach er schonunglos. Scherbenpfote hatte er fast vergessen.
"Du entwickelst große Kräfte aber verlierst dein Schmerzempfinden, ist es nicht so?" , ohne auf eine Antwort zu warten, er wusste sie bereits, fuhr er fort, "In einem Kampf wirst du irgendwann weiter machen, selbst wenn dein Pelz schon in Fetzen an dir herunterhängt. Das es zu viel ist, merkst du vielleicht erst, wenn du stirbst. 
Der riesige Kater erhob sich wieder und umkreiste die Schülerin mit unruhigen Schritten.
"Das alles musste ich bereits erfahren, und es gehörte viel Glück dazu, dass ich heute noch lebe. Wenn du Pech hast, ist dein momentaner Zustand nur der Anfang der Litanei. Vielleicht aber, hast du Glück und es wird sich in Grenzen halten."
Ruckartig hielt er an.
"Ich habe gelernt es zu kontrollieren, aber ich zahle einen hohen Preis. Es liegt bei dir, welchen Weg du wählst."
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Di Jun 18, 2013 10:33 pm

.Mit immernoch bebenden Flanken von dem Rausch aus Hass und Wur schaute ich meinen Vater nachdenklich an. Er wirkte fast niedergeschlagen, als er erfuhr, warum ich dermaßen reagiert hatte. Schon in seinem Gesicht war abzulesen, dass er wusste, mit was er es zu tun hatte. Dass ich seine Kraft geerbt hatte war offensichtlich- aber was meinte er mit Fluch?

Sollte das heißen, ich hatte ,,das Rauschen" aufgrund meiner Gene von ihm erhalten? Eigentlich sollte er doch stolz sein, dass jemand seine Fähigkeiten weitertrug! Doch die Nachdenklichkeit seiner selbst stürzzte mich in Besorgnis. Als er zu erzählen begann, setzte ich mich, getrieben von der Unruhe des Kampfes. Die Saat des Zornes? Erzkralle ermuntere also, dass alle SchattenClankrieger in gewisser weise eine Ader des Hasses hatten, die stärker ausgeprägt war als bei den anderen Clans. Das würde zumindest erklären, dass meine Geschwister nicht auch diese Zustände verspürt hatten. Hatte ich nur überlebt wegen des Zornes und des Hasses in mir? Auf seine nächste Frage hin schüttelte ich den Kopf. Nein, ich spürte keine Schmerzen in dieser Phase. Doch das war wie es schien das gefährlichste an der Sache. Denn mein Vater behielt recht: ohne Schmerzen würde ich kämpfen bis in den Tod hinein, ohne etwas zu verspüren. Nun konnte ich verstehen, woher seine Skepsis kam. Ich grub die Krallen in den Boden, meine blauen Augen funkelten voller Provokation. ,,Ich werde es kontrollieren, irgendwann werde ich es schaffen. Schließlich habe ich einen geeigneten Lehrer dafür." ich senkte den Kopf respektvoll, eine Geste die ich bisher noch niemandem gezeigt hatte. Mein Vater war mein Vorbild, und ich liebte ihn über alles, auch wenn ich zu stolz war e zu zeigen und es bei ihm sowieso nicht angebracht war. Mein einziges Lebensziel war es, seinen Respekt zu Erlangen. Und dieses Ziel würde ich auch eines Tages erreichen. Entschlossen sah ich zu dem riesenhaften Tigerkater.,,Ich danke die, für deine Zeit und dein Training. Aber sag mir eins: welchen Preis bezahlst du?"
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Sa Jun 22, 2013 12:41 pm

Sie wollte sich der Sache also stellen, und versuchen es zu kontrollieren. Erzkralle zuckte leicht mit den Ohren.
Das war die Entscheidung die er erwartet hatte, die selbe, die auch er damals getroffen hatte.
"Irgendwann, als ich schon länger gelernt hatte, es zu kontrollieren, fing es an mich zu verändern." erklärte er, und beließ es dabei.
Mit Unbehagen dachte er an die Lücken in seiner Erinnerung, an die Tage in denen er nicht eine einzige Minute zu schlafen vermochte und alles wie durch Nebel wahrnahm. Wenn seine Pfoten kribbelten und er das Gefühl hatte, jemand anderes versuchte sich ihnen zu bemächtigen.
Er wusste das ihn seine eindrücke narrten, weil es nichts war als ein weiterer Teil seiner Persönlichkeit, ob er ihn nun mochte oder nicht, und es niemand anderes war, der die Kontrolle zu erlangen versuchte. Doch er konnte es nicht ändern, er fühlte sich manchmal, als trüge er einen Parasiten in sich, oder eine Krankheit, die ihn von innen ausdorren ließ wie vom Baum getrenntes Holz.
Ein Funke nur und würde brennen, jeden mit sich reißend, der unvorsichtig genug war, um ihm nahe zu  kommen.
Allerdings dachte er nicht oft daran, und nicht gerne.
Er hatte die Kontrolle und er war stolz darauf. Selbst wenn dieses unterdrückte Gefühl von innen an ihm fraß, er war überzeugt, stark genug zu sein.
"Du hast nicht lange gebraucht Scherbenpfote, und du hast Beute gemacht.", er wandte sich dem Schüler zu, der am Rand der Grube saß.
"Erzähl mir, welche Strategie du angewandt hast.", forderte er ihn auf.

[tut mir leid, dass ich euch in letzter Zeit etwas warten lasse =|  Ich bin noch bis nächste Woche in der letzten Klausurenphase, spätesten danach werde ich wieder sehr viel schneller posten ]
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Sa Jun 22, 2013 3:06 pm

Schweigend beobachtet der Schüler den Kampf der beiden. Es schien brutal, Blut sickerte aus Wunden durch das Fell der Katzen bis sie schließlich keuchend von einander ab ließen. Gerne hätte er gehört was die beiden miteinander besprachen doch war er zu weit entfernt um die leisen Worte zu verstehen, und außerdem war er zu Müde um darüber nach zu denken. Erst als seine Mentor in wieder ansprach hob er den Kopf. Schwerfällig erhob er sich auf die Pfoten, nahm die Maus auf und trat zu den beiden älteren Katzen. Die Beute legte er hin und blickte dann zu Erzkralle empor. Bei der Aufforderung des Kater überlegte Scherbenpfote wie er sein Vorgehen am besten in Worte fassen konnte. "Ich war dort drüben-" mit dem Schweif deutete der rotbraune zu den Bäumen wo er seine erste Maus erlegt hatte. "-wie du gesagt hast waren die Mäuse dort drüben noch Träge vom Winterschlaf. Also bin ich auf eine der großen Wurzeln gesprungen wo man einen guten Überblick hatte. Nach einigem Warten kam eine Maus die ich mit einem Sprung fangen konnte." Langsam fing Scherbenpfote an zu Erklären wie er die Maus erwischt hatte. Der Jagdgeist kam wieder in ihm hoch, er spürte das Warme Blut das an seinen Zähnen gehangen hatte und spürte den Warmen pelz unter der Pfoten. "Ich habe die Maus in die Luft geworfen und tötete sie als sie benommen auf dem Boden aufgekommen ist... War das so richtig?" Nun blickte er seinen Mentor wieder fragend an.
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Mi Jun 26, 2013 2:24 pm

Erzkralles Antwort war nicht zufrieden stellend. Im Gegenteil rief sie in mir noch mehr Fragen und Zweifel auf. Doch ich wusste, dass ich mich damit zufrieden geben musste, was ich hatte. Mein Vager wirkte nicht so, als würde er mir weitere Informationen preisgeben. Doch seine abrupte Nachdenklichkeit beunruhigte mich etwas.
Trotzdem ließ ich mir die Überzeugung nicht nehmen, dass ich diese konischen Zustände nutzen konnte. Ich besaß genug Kraft, genug Stärke um es niederzuzwingen. Vielleicht mit der Hilfe von Erzkralle.
Scherbenpfote brachte seine erste erbeutete Maus und ich nickte ihm kurz anerkennend zu. Es waren nicht viele Katze in der Lage, nur aufgrund der Instinkte selbständig Beute zu machen. Mein Vater hatte ihn wohl bewusst auf die Probe gestellt.
Nach der Bewegung war ich zwar nicht müde, sehnte mich aber Dannach mich kurz in die Sonne zu legen und etwas zu essen. Das letzte Magl schien mir Ewigkeiten her. ,,Lass und zurück gehen!" meinte ich deshalb.,,Oder willst du mit Scherbenpfote noch trainieren? Ich denke er hat sich eine Pause verdient."
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Do Jul 04, 2013 6:27 pm

"Ja, genug für heute. Lasst uns zurückgehen.", stimmte Erzkralle den Beiden zu. Es wurde spät und er sollte es am ersten Tag nicht übertreiben.
Der Kater erhob sich, streckte sich und machte sich auf den Rückweg, erst gemächlich dann an Geschwindigkeit aufnehmend.
Alles in Allem waren das nicht die Besten Neuigkeiten für Honigpfote, aber sie schien entschlossen, es damit aufnehmen zu wollen. Er würde seinen Teil dazu beitragen müssen, aber er war sich nicht sicher, ob sich die Sache als so unkompliziert herausstellen würde ...

tbc: Schattenclanlager

[out: ich entschuldige mich nochmal ... RL killt grade x_x]
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Do Jul 04, 2013 6:41 pm

Als Erzkralle zustimmte und zurück in die Richtung des Lagers trabte nickte Scherbenpfote seiner Baugefährtin dankbar zu bevor er seine Maus aufhob und dann stolz hinter seinem Mentor her trabte. Seine Muskeln schmerzten und seine Pfoten waren aufgeschürft doch der süße Duft der Maus und der Gedanke an ein warmes Nest ermunterte ihn auch jetzt noch seine Geschwindigkeit zu beschleunigen. Einmal stolperte der rotbraune über eine Wurzel und kam leicht ins straucheln, fing sich dann aber im letzten Moment noch bevor er mit der schnauze im Dreck landete.

Tbc: SchattenClan Lager
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Di Aug 27, 2013 5:04 pm

cf: Schrottplatz

Tiger teilte das hohe Getreide mit den Schultern und blickte über eine weite Ebene. Vereinzeltes Gestrüpp, hie und da ein kleiner Baum aber mehr nicht. Ohne einen Ton von sich zu geben prüfte der Kater die Luft, Gerüche waren hier Schal aber eindeutig von mehreren verschiedenen Katzen. Er Atmete durch, tapte dann geräuschlos weiter und ließ sich neben einem Strauch nieder, hier würde er warten, warten bis jemand kam.
Währenddessen begann der Kater sich den Pelz zu waschen, entfernte Kletten und kleine Grasstücke, sein Magen knurrte zwischendurch. In der Nacht, als er auch den Hasen gefangen hatte, hatte er eine kleine Maus verspeist, jetzt war dies aber schon stunden her. Mit einem seufzen Gähnte der Kater und rollte sich dann auf den Rücken. Seine Gedanken drifteten ab, in eine Zeit die er nicht einordnen konnte. Seine eigene kleine Fantasiewelt, Blumen, wohin man Blickte, Beute die einem ins Maul sprang und Katzen, Katzen die er zu kennen glaubte aber doch nicht einordnen konnte. Frustriert setzte sich Tiger wieder auf, starrte in den Himmel und schloss die Augen. Genoss die Sonne die ihm ins Gesicht schien und die wärme die von ihr aus ging.
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Sa Sep 21, 2013 7:23 pm

Die Zeit verstrich. Die Sonne wanderte über den Himmel und die Schatten änderten ihre Richtung. Mit einem seufzen erhob sich der Getigerte wieder. es war doch nicht möglich, dass er hier, wo es doch so nach fremden roch, keine einzige Katze gesehen hatte. Nicht mal ein Ohr, die Spitze eines Schweifes und gar ein par Augen. Nein gar nichts. Der Kater rollte mit den Augen, drückte dann seine Pfoten tief in die Erde und stemmte sich auf. Streckte die Glieder von sich, gähnte einmal ausgiebig und schüttelte dann seinen dichten, gestreiften Pelz. Noch kurz streckte er seinen Rücken durch ehe er langsam davon trabte. 
Seine Pfoten führten ihn in die Richtung des Schrottplatzes. Dort wo er heute Morgen gestartet war und Schattenauge zurück gelassen hatte. Wieso seine Pfoten jedoch ausgerechnet diesen Weg einschlugen, blieb dem großen ein Rätsel. 

Tbc: Schrottplatz
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BeitragThema: Re: Trockenebenen   Mi Jan 08, 2014 9:30 pm

<--- Außengrenze SchattenClan

Mit zügigen Schritten kam ich auf den Ebenen an und versicherte mich anhand des Sonnenstands noch einmal, das ich noch Zeit hatte. Gut. Es gab noch einiges zu Erklären, bevor der zweite Teil beginnen konnte.
Ich drehte mich nach den drei Schülern um und setzte mich, den Schweif säuberlich um die Pfoten gelegt. Als alle drei angekommen waren begann ich mit der Auswertung des ersten Teils "Den ersten Teil eurer Prüfung hab ihr hinter euch und bevor ich zum zweiten kommen, möchte ich Teil eins mit euch auswerten. Alles in allem war das eine solide Grenzpatrouille, auch wenn es so einige Dinge gab, an denen ihr noch arbeiten solltet." erklärte ich und ging dann zu den Einzelleistungen über „Flüsterpfote für dein erstes Mal als Anführerin hast du dich wacker geschlagen und die Leitung ohne großes Zögern übernommen und ausgeführt. Du hast Initiative gezeigt, auch wenn dein Vorgehen nicht optimal war. Merk dir in Zukunft, das es als Anführerin deine Aufgabe ist, die Gruppe anzuweisen und unter Kontrolle zu halten. Wenn ein Mitglied nicht folgt gibt es für alle Probleme. Versuch auch an deinem Auftreten zu arbeiten, Tiger mag nicht feindlich gesinnt gewesen sein, aber ein sicheres Auftreten ist in jedem Fall von Vorteil. Wenn du nicht weißt, was du tust oder willst, kann dein Gegenüber dich lenken.“ warnte ich „Du hast dich nach dem Anfang etwas gefangen und versucht herauszufinden, warum der Streuner dort war.“ bemerkte ich wohlwollend und ging davon aus, das Flüsterpfote mit mehr Erfahrung auch mehr Sicherheit erlangen würde „Wenn du dort etwas mehr Selbstsicherheit an den Tag legst, denke ich wird das schon. Gut kommen wir zur Nächsten, Amaranthpfote. Auch wenn ich verstehen kann, das dir Flüsterpfotes erster Plan und ihr Auftreten nicht unbedingt zugesagt hat, habe ich denke ich dir beigebracht, das ein Clan als Gemeinschaft funktioniert. Sprich mit der Anführerin, wenn du etwas auszusetzen hast, aber wenn es keinen wirklich guten Grund gibt, folgst du den Anweisungen.“ mahnte ich deutlich „Deine Patrouillenkameraden müssen sich darauf verlassen können, dass du an ihrer Seite stehst, wenn es hart auf hart kommt. Zudem ist die Stärke einer Gruppe zu einem großen Teil ihre Einigkeit und wirkt so bedrohlicher auf Feinde. Eine Patrouille die allein aufgrund ihres Auftretens einen Grenzkonflikt beilegen kann ohne Kämpfen zu müssen, ist immer am besten. Verletzte kosten den Clan Kraft. Auch wenn ich dein Entschlosseneres Auftreten schätze und auch das du nicht einfach auf Forderungen eines Streuners eingehen wolltest, solltest du nicht vergessen, das du Teil eines Teams bist.“ beendete ich die Einschätzung meiner eigenen Schülerin. Amaranthpfote war eine stolze tatkräftige Kätzin im guten, wie auch im schlechten. Sie würde sicher eine gute Kriegerin, wenn sie einige Dinge beachtete. Blieb noch Scherbenpfote.
Scherbenpfote du orientierst dich in deinem verhalten am Team und neigst scheinbar nicht zu extremen Reaktionen, allerdings auch wenn Amaranthpfotes Verhalten alles andere als ideal war, wäre ein wenig mehr aktive Unterstützung gut, wenn du siehst, das deine Patrouille nicht ganz mit dem Streuner klar kommt.“ miaute ich im Vergleich zu den anderen eine eher kurze Einschätzung. Erzkralles Schüler hatte einfach nicht fundamental falsch gemacht...sich allerdings auch nicht großartig durch eine gute Leistung hervorgetan.
Insgesamt konnte man wohl die Patrouille als solide mit einigem Potential zur Verbesserung sehen, aber Erfahrung und Verantwortung kamen ja zu einem großen Teil erst als Krieger und in Zukunft würden sie auch vermutlich wenigstens einen erfahrenen Krieger in ihrer Gruppe haben. Die Prüfung war halt darauf angelegt zu sehen, wie die Schüler handelten, wenn keiner da war, an dem sie sich orientieren konnten und dafür war es gar nicht so schlecht gewesen.
Ich komme dann zur 2. Prüfung, wenn ihr noch Fragen habt oder etwas zur ersten Prüfung sagen wollte behaltet das bitte im Hinterkopf und stellt sie am Ende.“ miaute ich und ging ohne Pause zur Erklärung über „Eure zweite Prüfung wird ein Überfall sein. Wir befinden uns hier nahe des Finsterfelsplateaus, wo gerade Prüfungsgruppe zwei ihre Jagdprüfung ablegt. Die anderen Schüler wissen nichts, für sie wird es also die Aufgabe sein, auf einen überraschenden Angriff zu reagieren. Da dies ein Test ist und kein echter Überfall, gibt es einige Regeln, die ihr beachten müsst. Eure Kontrahenten kennen diese natürlich nicht, sollten sich aber einiges davon denken können, wenn sie sich von der Überraschung erholt haben. Regel 1. keine Krallen, ihr müsst natürlich bedenken, dass eure Gegner, wenn ihr sie erfolgreich überrascht, vermutlich erst mal ihre Krallen benutzen, sie müssen ja davon ausgehen, das ein echter Feind sie angreift. Sie sollten aber schnell begreifen, worauf es heraus läuft, vor allem wenn ihr eben keine Krallen benutzt.
Regel 2. legt fest, das ihr nur eins gegen eins kämpfen dürft. Neben der Ausführung eures Überraschungsangriffs und der Reaktion der anderen Schüler, wollen wir eure Kampffertigkeiten sehen, daher nur Einzelduelle. Bei einem echten Überfall wäre es natürlich weit klüger seine Überzahl auszuspielen.
Ihr werdet als Gruppe losziehen und selbst entscheide, wie ihr vorgehen wollt, solange die Regeln eingehalten werden. Wir werden 3 Krieger sein und jeder sollte ein Kämpferpaar beobachten, natürlich weiß ich nicht vorher zu welchem Paar ich muss, aber da die Mentoren nur im Notfall eingreifen sollen, sollte euch das nicht hindern euren Test abzulegen.
Für den Fall das ihr zu zweit einen Gegner findet, darf nur einer von euch diesen angreifen, der andere muss sich einen anderen freien suchen. Solltet ihr eine Überzahl treffen, dürft ihr nicht angreifen, sondern müsst eure eigenen Reihen soweit aufstocken, das ihr jeder einen der Gegner bekämpfen könnt. Ihr solltet als Gruppe trotz Einzelkämpfen versuchen einen Überblick behalten, wo in etwa eure Kameraden sein könnten, falls ihr sie braucht.
“ erklärte ich und holte kurz Luft, bevor ich fortfuhr „Solltet ihr einen einzelnen Gegner angreifen und ein zweiter dazu kommen ohne das einer eurer Kameraden den übernehmen könnte, zieht ihr euch zurück.“ miaute ich nachdrücklich „Regel 2 ist unbedingt einzuhalten, um die Prüfung für alle fair zu halten. Die jeweiligen beobachtenden Mentoren werden dazu kommen, wenn entweder einer der Kontrahenten gewonnen hat oder aber die Prüfungszeit vorbei ist ohne das es einen Sieger gibt. Habt ihr alles verstanden oder gibt es noch Fragen? Und wie vorhin schon gesagt, wäre jetzt auch der Zeitpunkt noch über die erste Prüfung zu reden. Sonst wird es Amaranthpfotes Aufgabe sein, die Überfallgruppe  anzuführen. Wie schon vorhin bin ich nur Beobachterin und ihr brecht auf, wenn ihr bereit seid.“ beendete ich endlich meine langen Ausführungen und leckte mir die Lippen. Mein Mund fühlte sich etwas trocken an, aber immerhin konnte ich jetzt erst mal ruhig sein. Vergessen hatte ich hoffentlich nichts. Ruhig saß ich da und wartete auf Fragen, Anmerkungen oder aber den Aufbruch der Gruppe.

[kommt an, wertet Teil 1 aus, erklärt Teil 2, wartet auf Fragen oder Aufbruch]
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