Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Finsterfelsplateau

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AutorNachricht
Südwind

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BeitragThema: Re: Finsterfelsplateau   Fr Feb 14, 2014 1:26 pm

Geräusche wurden in der Ferne laut, so dass Südpfotes Ohren reflexartig in die entsprechende Richtung zuckten, ehe der betupfte zweite Anführer auftauchte. Hinter ihm trotteten Schattenpfote und Flüsterpfote sowie Scherbenpfote und Orchideenpfote her und hielten auf der Steinlichtung, ehe Mondsänger sich mit der Tochter Dornensterns unterhielt. Aber das nahm sie nur am Rande auf.
Der massige, rot bepelzte Scherbenpfote und der schwarze Orchideenpfote neben ihm sahen mitgenommen aus. Rötliche, nasse Striemen zogen sich durch ihr Fell obwohl ihre Verletzungen wohl nicht mehr bluteten, was Südpfote nur in ihrem Protest bestärkte. Wie konnten diese sogenannten Krieger und Mentoren es wagen, solche Kämpfe zu organisieren? Waren sie blind für Blut und Wunden geworden und für den Risiken, die damit einher gingen? Salbeifeder würde sich jeden einzelnen von ihnen ansehen und eventuell sogar behandeln müssen, um sicher zu gehen, dass sich kein Kratzer entzündete. Welch Verschwendung von Heilkräutern und das in der Blattleere!
Otterkralle begann wieder zu sprechen und wieder waren seine Worte nur ein Flüstern, so als wollte er nicht, dass Mondsänger oder Wolfslied ihn hören würden. Aber als er sagte, es sei besser, manchmal seine Meinung für sich zu behalten und zu schweigen, glaubte Südpfote sich endgültig verhört zu haben.
Natürlich - man hatte die Schnauze zu halten, wenn alte, vertrocknete Schwachköpfe einen Fehler machten. Wenn die ältere Generation wirklich dachte, ihr stünde der widerstandslose Gehorsam der Jüngeren zu, dann hatten sie sich aber gewaltig in den Schwanz gebissen.
Die getigerte Schülerin schaute grimmig und vorwurfsvoll zu dem massigen Krieger auf, als sie jetzt doch noch einen letzten Versuch unternahm. Die Tatsache, dass er flüsterte, gab ihr eine kleine Hoffnung, dass er doch nicht so mäusehirnig war, dass man seinen Blick vielleicht doch noch öffnen konnte.
Ein Versuch war es wert.
"Du bist ein Krieger des SchattenClans und mein Mentor, Otterkralle. Du bist jemand, zu dem ich hätte aufsehen wollen. Aber ist dir echt nicht klar, dass dieses Theater niemanden auf einen Überfall vorbereiten kann? Dass eure eigenen Schüler sich höchstens gefährliche Verletzungen einfangen? Bei diesem widerwertigen Spektakel hätte keine Katze dieser Welt etwas gelernt! Hättet ihr uns wirklich vorbereiten wollen, so hättet ihr Übungseinheiten zu Verhaltensweisen bei einem Überfall abhalten können. Ihr aber wolltet lieber sehen, wie sich eure Schüler unvorbereitet und blindlinks an die Kehle gehen? Und von dieser Miserie auch noch auf unsere Tauglichkeit als Kriegerinnen und Krieger schließen? Merkst du nicht, wie absurd das ist?!"
Als sie aufbrachen, hörte Südpfote von irgendwo, dass sie ihre Beute holen sollten, aber das tat sie nicht.
Ihre grünen Augen schweiften für einen Moment zu Amaranthpfote ab, als sich ihr Herz danach sehnte, zu ihr zu gehen, sich an sie zu schmiegen, sie zu trösten und einfach nur ein wenig mit ihr zu reden, während sie gemeinsam den Anderen ins Lager folgen würden.
Die ganze Zeit über hatte Amaranthpfote geschwiegen. Sie wollte sie spüren und fühlen, dass alles wieder gut werden würde zwischen ihnen.
Aber bevor Südpfote ihre Gedanken in die Tat umsetzen konnte, bewegten sich ihre Pfoten von der roten Kätzin weg und folgten Otterkralle über die Felsen.

---> SchattenClanlager
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Wolfslied

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BeitragThema: Re: Finsterfelsplateau   So Feb 16, 2014 6:44 pm

Südpfotes Fell stellte sich bei meinem Anblick auf und ihre Augen verengten sich feindselig...sie trug deutliche Verachtung zur Schau und ich betrachtete die sonst so resolute Schülerin, die des öfteren zu sinnlosen Risiken neigte aufmerksam. War dies eine Kriegerin? Sie schien sich nicht mehr nur über die Prüfung aufzuregen, wie ein verwöhntes Hauskätzchen, nein neben Verachtung schien sie Hass zu entwickeln...
Wie als hätte sie meine Worte nicht gehört, wiederholte sie, das Amaranthpfote trotz ihrer Ausbildung und Vorbereitung ein quasi wehrloses Opfer wäre, das es ehrlos war, seine Schüler zu fordern. Es wirkte fast als hätte Otterkralle die kleine Kätzin verwöhnt...was ich mir nur schwer vorstellen konnte. Sicher war es nicht ohne Risiken, aber die Mentoren hatten offensichtlich mehr Vertrauen in die Fähigkeiten und den Charakter ihrer Schüler...
Otterkralle kam zu uns und ich verkniff mir jede Erwiderung, um dem Mentor der Getigerten die Sache zu überlassen. Vermutlich besser so, denn große Kater schien etwas kühler an die Sache heranzugehen...wenn auch gleichzeitig aufgebracht.
Vielleicht war ich zu emotional, weil es um meine Schülerin ging...? Aber es stand Südpfote einfach nicht zu Amaranthpfotes Fähigkeiten und Entschlossenheit zu beleidigen! Oder die ihrer Baugenossen.
Vielleicht glaubte Südpfote ja tatsächlich mehr ihren eigenen Vorgehen nach dem Gesetz der Krieger, statt den Fähigkeiten ihrer Kameraden...und auch Otterkralle schien sich zu fragen, ob Südpfote tatsächlich schon bereit war, Kriegerin zu werden. Ihre Fähigkeiten waren gut, das hatte sie bewiesen...aber das war nicht alles, was ein Krieger brauchte. Die Frage war, ob wir ihr vertrauen konnten...ob sie uns vertraute, es schien da einen riss gegebene zu haben, ob nun zu recht oder zu unrecht. Auch wenn ich ihr Gejammer wegen der Prüfung alles andere als gutheißen konnte und schon gar nicht ihre respektlos und vor allem feindselige Reaktion, zumindest ihre Beteuerung ihrem Clan treu zu sein, glaubte ich ihr ohne Zweifel. Stellte sich die Frage, wie sie die Treue und die Feindseligkeit unter einen Pelz bekommen wollte...
Mondsänger kam mit den anderen Schülern zu uns, anscheinend waren alle Prüfungen beendet. Seiner Frage nach, waren die anderen Schüler deutlich souveräner mit der plötzlichen Herausforderung umgegangen. Auch er erwähnte Zweifel an Südpfotes Reife, wenn auch nicht offen und ich schaute den Kater ein wenig pikiert an, als er fragte, ob Amaranthpfote auch so einen Terz machte. Natürlich war die Frage sinnvoll und ich wohl immer noch etwas empfindlich, weil Südpfote meine sonst so enthusiastische Schülerin so nieder gemacht hatte.
Er meinte auch, das er ähnliche Zweifel bei seinem eigenen Schüler hatte, auch wenn aus andere Gründen. Orchideenpfotes mickrige Jagderfolge waren Clanbekannt, wenn auch nicht ganz warum, denn sein Kampfgeschick bewies, das er eigentlich körperlich keine Probleme haben sollte. Mondsänger als sein Mentor konnte das natürlich besser einschätzen, einen Schüler auszubilden schien ihn deutlich ernster werden lassen. Wenn ich an sein oberflächliches Gewäsch bei unserem ersten Treffen dachte...man lernte halt auch als Krieger nicht aus. Ich verkniff mir ein Schmunzeln als ich dem Gefleckten nachschaute, es passte einfach nicht in die Situation, weder in die mit Südpfote, noch in die mit Orchideenpfote.
Als er zurückkam, fragte er nach einem Gespräche und ich nickte und hörte ihm aufmerksam zu. Er erklärte mir, dass der Schwarze anscheinend ein Problem mit seiner Nase hatte. Der Geruchssinn war für die Jagd einer der wichtigsten, neben den Hören und nicht nur für die Jagd...aber da half auch Training nichts. Selbst wenn er Schüler blieb, es würde sich nichts ändern...und es wäre eine Verschwendung seiner anderen Talente. Ich biss kurz auf meiner Unterlippe, dann schaute ich dem Silbernen in die blauen Augen, die eine Mischung aus Sorge und Entschlossenheit zu zeigen schienen "Wenn Training nichts bringt, ist das Schülerdasein sinnlos...immerhin kann er kämpfen, auch wenn er wohl Schwierigkeiten haben wird, Gegner zu bemerken, wenn sie sich verstecken. Und ganz ohne Beute hat er seine Prüfung ja auch nicht beendet...hm. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum er nie vorher etwas gesagt hat, immerhin hättet ihr dann zusammen daran arbeiten können und das Training auf Möglichkeiten seine Schwäche zu umgehen konzentrieren können." meinte ich nachdenklich. Es störte mich tatsächlich sehr, das der Schüler anscheinend niemandem etwas gesagt hatte. "Das solltest du wirklich mit ihm klären, er gefährdet unnötig den Clan, wenn er seinen Clankameraden so etwas wichtiges nicht mitteilt. Ganz zu schweigen davon, dass es für ihn doch nicht angenehm sein kann, im Clan als schlechter Jäger zu gelten...wenn er eigentlich nichts dafür kann." es war mir ein Rätsel, wenn schon nicht für den Clan, dem er anscheinend nicht vertraute...dann doch wenigstens für sich selbst? Sein Misstrauen oder was auch immer es war, das ihn davon abhielt nicht einmal seinen Mentor einzuweihen, war nicht unproblematisch...vielleicht sogar problematischer, als das mit dem Geruchsinn selbst...Mondsänger kümmerte sich wirklich besser darum. "Es wäre vielleicht sinnvoll, zu testen, wie gut Orchideenpfote Geruchssinn ist? Er scheint ja zumindest teilweise riechen zu können, wenn ich es richtig verstanden habe. Vielleicht lässt du ihn auf dem Rückweg eine Spur verfolgen?" schlug ich vor.
mit seinen Alterskameraden ernannt wurde...der Silberne bedankte sich und im licht der fast im Zenit stehnden Sonne kehrte er zu seinem Schüler zurück. Natürlich half ich, dafür war ich doch da.
Besonders für Mondsänger...? erkundigte sich Tatze ein wenig gelangweilt. Eine eher unnötige Frage...vermutlich. Mir gefiel durchaus, wie sich Mondsänger entwickelt hatte, darüber musste mein Schatten wirklich keine seiner Bemerkungen machen. Ich hatte anderes im Kopf und durfte als auch wieder mit anhören, wie Südpfote meinte, niemand würde durch eine Übung auf einen Überfall vorbereitet...vielleicht hatte sie ja tatsächlich nichts gelernt, bedauerlich, aber nicht die Schuld dieser Prüfung. Die Kätzin schien das ganze sehr zu unterschätzen...aber sie machte auch recht deutlich, das sie etwas anderes als ihre Meinung für Fuchsdung hielt.
Und dann ließ sie ihre beute liegen...sie benahm sie zunehmend wie ein bockiges Junges. konnte man so etwas wirklich ernennen. Ich hatte durchaus verstehen können, wo sie meinte, es wäre riskant, so eine Prüfung durchzuführen, es gefährdete unsere Clankameraden, auch wenn sie auf lange Sicht besser vorbereitet waren. Aber zu ihrer Verachtung kamen jetzt noch die Absprache des Sinns von Übungen und als sie ihre Beute liegen ließ, schien ihr der Clan erstaunlich egal...
Ich ging los, Südpfote Beute einzusammeln, immerhin hatte der Clan mit der Beute der Schüler gerechnet! Ein verwöhntes kleines Balg ist keine Kriegerin! miaute Tatze mürrisch, was mir wenig dabei half, mir eine Meinung zu bilden, ob Südpfote bereit war, Krtiegerin zu werden oder nicht. Wie Otterkralle darüber wohl dachte? Er war immerhin ihr Mentor, er kannte sie besser, abseits von diesem eher beschämenden Ausbruch. Ich ging zu meine rSchülerin, während Mondsänger wohl Orchideenpfote erklärte, was er zu tun hatte. Ich beeilte mich besser. Ich stubste der Roten aufmunternd in die Schulter, aber ob das wirklich half... "Komm Amaranthpfote, folge bitte Otterkralle ins Lager zurück, ich muss noch etwas erledigen." miaute ich bedrückt zwischen der Eidechse in meinem Maul hindurch und strich ihr mit dem Schweif über den Rücken.
Dann beeilte ich mich zu Otterkralle aufzuholen und lief ein wenig mit ihnen, bevor ich zur Seite abschwenkte. In einem Bogen machte ich mich auf den Rückweg zu dem Baumstumpf, den Mondsänger mir gezeigt hatte. Um einen etwas größeren Felsen lief ich im Kreis, nichts allzu ausgefallenes und kurz vor Ende kroch ich, die Eidechse immernoch im Maul, unter einem Haselbusch durch um nach wenigen Schritten mehr auf dem Baumstumpf anzukommen. Ich setzte mich daneben und ringelte den Schweif ordentlich um meine Pfoten, während ich wartete.

[denkt nach, spricht mit Mondsänger, spricht mit Amaranthpfote, holt Südpfotes Eidechse, geht zum verabredeten Baumstumpf]
(OUT: sorry für den späten Post -.-')
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BeitragThema: Re: Finsterfelsplateau   Di Feb 18, 2014 1:29 pm

Schattenpfote war ein guter Kämpfer und merkte schnell was los war. Bei seinen ersten Schlägen hatte er seine Krallen noch ausgefahren, aber als er Flüsterpfote erkannte, zog er seine Krallen ein und kämpfte so weiter. Zur Erleichterung der Schülerin, denn sie hatte keine Lust, mit schmerzenden Kratzern zurück ins Lager zu kehren. Mal war Flüsterpfote oben, mal Schattenpfote. Es war nicht so, dass einer der beiden eindeutig stärker war. Die Schülerin hatte damit gerechnet, dass er gut war, dennoch war sie beeindruckt von seinen Kampfkünsten. Sie hatte seine Techniken ein wenig unüberlegter eingeschätzt. Ihre Augen waren ausschließlich auf den Kater gerichtet und bemerkten jede seiner Bewegungen.
Das Blut rauschte in ihren Ohren und sie war voll und ganz auf den Kampf konzentriert, schloss die Außenwelt aus. Erneut hieb Flüsterpfote mit Samtpfoten auf den schwarzen Kater ein und versuchte ihn zum Fallen zu bringen, als eine Stimme erklang und damit den Kampf beendete. Augenblicklich ließ sie ihre Pfote sinken und löste sich hastig von Schattenpfote. Ihr Kopf fuhr herum, sie war noch in Kampfstellung.
Doch es war nur Mondsänger und ihr Puls beruhigte sich langsam, auch wenn sie immer noch ihr Herz rasen fühlte. Sie hatte nicht mitbekommen, wie er sich ihnen genähert hatte. Noch außer Puste setzte sie sich und versuchte ihr Fell von dem klebrigen Schlamm zu entfernen, der ihr die Farbe von Dreck verlieh. Schon nach kurzer Zeit gab sie es auf und sie richtete ihren blauen Blick auf Mondsänger. Der zweite Anführer nickte Schattenpfote und ihr zu. Respektvoll erwiderte Flüsterpfote diese Geste. Wie lange hatte er sie beobachtet? Doch noch bevor ihr weitere Gedanken durch den Kopf schießen konnten, erhob der Deputy zum zweiten Mal seine Stimme. Er fing mit Schattenpfote an. Ihre Augen senkten sich in Richtung Boden, da sie nicht wusste, wo sie sonst hinschauen sollte. Nervös begutachtete sie ihre schlammigen Pfoten, während Mondsänger den Kater beurteilte.
Endlich nannte er ihren Namen. Erwartungsvoll hob sie den kopf und musterte nun den Deputy. Ihr Herz wurde leicht und drohte aus ihrer Brust herauszuhüpfen, bei den Worten des Kriegers.
Hauptsächlich schien er zufrieden zu sein, aber leider hatte er mitgesehen, wie Flüsterpfote auf Schattenpfote gelandet war und bemängelte dies. Doch auch das konnte ihre gute Laune nicht stoppen. Grinsend folgte sie den beiden Katern. Mondsänger befahl sie, zu warten, während er mit Scherbenpfote und Orchideenpfote sprach. Nach ein paar Minuten kam er zurück – die anderen beiden Schüler im Schlepptau – und führte sie zu den restlichen Katzen. Dort herrschte keine freudige Stimmung. Otterkralle hatte sich vor seiner Schülerin aufgebaut und seine Stimme klang wütend, ganz zu schweigen von seinem Gesichtsausdruck. Interessiert betrachtete Flüsterpfote die Situation.
Aramanthpfote wirkte bedrückt. Was war geschehen? Die Katze war verwirrt. Sie würde es wohl nicht rausfinden. Otterkralle kam auf die Schüler zu. Sein Gesicht war immer noch verkniffen. Er erklärte, dass sie nun aufbrechen würden. Ihr Blick schweifte wieder zu Südpfote. Wie hatte sie ihren Mentor so verärgern können. Ihre gute Laune war verflogen. Nachdenklich folgte sie den anderen. Zurück ins Lager. Vielleicht würde sie da erfahren, was geschehen war?

Tbc: Lager
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Orchideenmond

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BeitragThema: Re: Finsterfelsplateau   So Feb 23, 2014 12:12 pm

Vor Anspannung schlug Orchideenpfote das Herz bis zum Hals. Zunächst hatte er eine Weile gebraucht, um die Spur von Wolfslied zu finden, doch sobald sich ihr Geruch von dem der Anderen getrennt hatte, war es einfacher. Aufgeregt folgte der Schüler dem Geruch von Dornensterns Tochter. Bedächtig zwar, aber nicht so langsam, als würde er sich an Frischbeute anpirschen.
An einem größeren Felsen verwirrte die Spur den Schwarzen, sodass er zunächst ein paar Mal um den Felsen lief, bevor ihm der Wind sehr schwach den Geruch der Kriegerin entgegen trug. Sorge legte sich wie eine Dornenranke um das Herz des Schülers. Er hatte sowohl am Anfang als auch durch diesen Felsen vergleichsweise viel Zeit verloren. Zeit, die Wolfslieds Geruch allmählich schal werden ließ - noch schwerer für ihn zu verfolgen.
Zwei oder drei Mal verlor Orchideenpfote die Spur und vergeudete weitere Zeit damit, sie wiederzufinden. Aber anscheinend war ihm das Glück hold, denn nie war der junge Kater gezwungen, diese Prüfung aufzugeben. Womöglich hatte der SternenClan ihn doch nicht völlig verlassen, so wie befürchtet. Energisch vertrieb Orchideenpfote diese philosophischen Überlegungen. Damit konnte er sich auch später noch befassen - sobald er wieder bei Mondsänger und Wolfslied war.
Als die Spur schließlich zu schwach wurde, als dass Orchideenpfote ihr noch folgen konnte, sah der Schüler sich aufmerksam um. Ein Busch stand in seiner Nähe; darin schien etwas zu hängen - etwas, das eindeutig nicht zu diesem Busch gehörte. Aufgeregt trat der Schwarze mit den eisblauen Augen näher. Tatsächlich hing dort eine Fellsträne, die eindeutig Wolfslied gehörte. Nach einigen Momenten konnte Orchideenpfote auch einen Hauch ihres Geruchs ausmachen. Entschlossen zwängte der großgewachsene Schüler sich in den Busch. Auf der anderen Seite, neben einem Baumstamm saß die Kriegerin. Schwer atmend stand Orchideenpfote vor ihr und wartete.
Wartete darauf, dass Mondsänger auftauchte.
Wartete darauf, dass entweder sie oder sein Mentor das Ergebnis dieser Prüfung verkündete.
Ein Schüler mit seiner Erfahrung und ohne diese Einschränkung hätte höchstens die Hälfte der Zeit gebraucht. Mit vor Anspannung zuckender Schweifspitze stand Orchideenpfote dort und wartete, dass einer der Krieger das Wort ergriff.
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Mondsänger

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BeitragThema: Re: Finsterfelsplateau   Sa März 01, 2014 11:31 pm

Der silberne Kater saß an seinem Platz und beobachtete die Umgebung. Er sah zum Himmel hinauf und stellte fest, dass erste weiße Flocken herunter fielen. In rauen Mengen.
Der Schnee würde Orchideenpfote seine Prüfung erschweren, aber eine leise Stimme in Mondsängers Herz sagte ihm, dass er den schwarzen Schüler nicht aufgeben sollte. Im Training- sofern es nicht Jagdtraining gewesen war, hatte sich der Kater gut geschlagen…und ehrgeizig war er auch…
Seine Gedanken wurden jäh unterbrochen, als er aus der Ferne einen Zweig knacken hörte.
Sofort ging sein Blick in die Richtung aus der er das Geräusch vernommen hatte.
Sein Fell stellte sich in seinem Nacken auf und seine Krallen fuhren aus. Ganz der Krieger, der in ihm steckte war er auf Habacht. Immerhin konnte es trotz allem noch sein, dass ein fremder Clan sie angriff…aber…es war nur Wolfslied.
Nur Wolfslied…?
Wenn es wirklich nur eine Kriegerin war, so wie er die Weiße eigentlich sehen sollte…warum schlug dann sein Herz so laut?
Er räusperte sich und konzentrierte sich wieder auf seine Aufgabe.
Beobachten. Zeit zählen. Warten…
Allerdings musste er gar nicht so lange warten wie erwartet… Sein Schüler überraschte ihn, als er nur wenig nach Wolfslied die Lichtung betrat. Ob er geahnt hatte, dass er an den Ort des Geschehens zurückkehren musste?
Er verbot sich jeglichen Gedanken in diese Richtung und begann einfach mal an seinen Schüler zu glauben.
Vielleicht hätte er mir früher davon erzählt, wenn ich ihm ein besserer Mentor gewesen wäre…
Mondsänger schüttelte seinen silbernen Kopf und trat langsam auf die beiden zu.
“Orchideenpfote deine Prüfung ist beendet.“
Mehr vermochte er nicht zu sagen. Wie sollte er seinem Schüler den Trost entgegen bringen, die Worte der Aufmunterung schenken…Ihm endlich der Mentor sein, den der Jungkater verdiente?
Er konnte es nicht. Stattdessen war es nur das Pflichtgefühl Dornenstern und dem Clan gegenüber, das ihn diese Frage stellen ließ.
“Warum hast du uns nichtvorher von deinen Schwierigkeiten berichtet?“
Der Silberne grub die Pfoten in den Boden und lauschte den Worten seines Schülers. Später...versprach er seiner inneren Stimme, die ihn dazu drängte irgendetwas aufbauendes und positives zu sagen. Später.
Als Orchideenpfote geendet hatte, nickte der Stellvertreter erst ihm und dann Wolfslied zu und winkte mit dem Schweif zum Aufbrauch. Dornenstern wartete sicher schon.

[erwartet Orchideenpfote, spricht mit ihm, kehrt zurück zum lager]
[tbc: Lager]

Out: Entschuldigt, dass der Post so lang gedauert hat, und dass es nun so ein „schlechter“ post geworden ist.
@Orchidee – Mondsänger wird es wieder gut machen, dass er jetzt so kühl wirkt >_> ich würde mir wünschen, dass die beiden sich später einigermaßen gut verstehen. AlsoOrchideenpfote muss ihn ja nicht gerade lieben…aber hassen soll er ihn auch nicht ~_~
ich hoffe das lässt sich arrangieren Very Happy
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Orchideenmond

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BeitragThema: Re: Finsterfelsplateau   So März 02, 2014 7:44 pm

OUT: Orchidee wird natürlich erstmal enttäuscht sein, aber die 'Aussprache' hat ihm schon ein wenig mehr Vertrauen zu Mondsänger eingebracht. Der Schlüssel heißt einfach Ehrlichkeit ;-)

IN: Eine Schneeflocke landete auf Orchideenpfotes Nase. Der Schwarze hatte gar nicht bemerkt, dass es mittlerweile angefangen hatte zu schneien und der Schnee sogar schon anfing, auf den roten Felsen seiner Heimat liegen zu bleiben. Zu konzentriert war er auf seine Prüfung gewesen.
Auf seine letzte Chance, doch noch am selben Tag wie seine gleichaltrigen Mitschüler zum Krieger ernannt zu werden. Immerhin wäre es doch mehr als nur peinlich, wenn seine Wes und die Anderen alle ihre Kriegernamen erhielten und er selbst als Schüler am Rand sitzen bleiben musste. Zudem würde es ein schlechtes Licht auf Mondsänger und dessen Fähigkeiten als Mentor werfen - und das war der Getupfte definitiv nicht! Ansonsten hätte er nicht so viel Geduld mit seinem Schüler gezeigt.
Der einzige Vorteil, nicht am heutigen Tage ernannt zu werden, währe wohl, dass er im warmen Schülerbau würde schlafen dürfen, während die frisch ernannten Krieger auf der Lichtung zu Eisklötzen in Katzenform erfrieren würden...
Mondsänger unterbrach die Gedanken des jungen Katers, indem er verkündete, die Prüfung sei beendet. Angespannt wartete Orchideenpfote auf die Auswertung, doch nichts. Der silberne Krieger schwieg. Frustriert verengte der Schwarze seine eisblauen Augen zu Schlitzen. Hatte er sich zu viel Zeit gelassen? Etwas übersehen? War der Moment, als er sich an der Fellsträhne von Wolfslied orientiert hatte, sein Verhängnis geworden? Oder machte er sich wieder einmal zu viele Gedanken und sein Mentor war zufrieden mit dieser Leistung?
So viele Fragen kreisten dem jungen Kater durch den Kopf. Verbitterung machte sich wie ein alter Freund in seiner Brust breit. Spätestens, seit Frostsplitter damit herausgerückt war, dass er sein Vater war, hatte Orchideenpfote das Schweigen zu hassen gelernt; vor allem in wichtigen Bereichen. Nicht, dass er selbst dadurch redseliger geworden wäre. Auch sein eigenes Schweigen im Bezug auf sein kaum vorhandenes Riechvermögen verurteilte der Schwarze, aber er konnte einfach nicht aus seinem Pelz. Es fiel ihm schwer zu anderen Katzen offen zu sein. Mit ihnen über wichtige Themen zu sprechen. Am ehesten vertraute er in dieser Beziehung Sturmblüte und seiner Schwester. Selbst Abendpfote, die er kaum kannte, war auf seiner Liste vertrauenswürdiger Katzen über den meisten Mitgliedern seines Clans angesiedelt.
Mondsänger sprach seinen Schüler auf eben dieses Schweigen an. "Ich wollte nicht als verweichlichtes Hauskätzchen dastehen. Jemand mit Streunereltern wird schneller verurteilt als eine clangeborene Katze - obwohl ich mich an kein anderes Leben als das beim SchattenClan erinnern kann. Vielleicht war auch mein Ehrgeiz...oder Stolz nicht ganz unbeteiligt. Ich wollte mich als fähige Clan-Katze beweisen. Will es immer noch.", antwortete Orchideenpfote nach einem Moment des Überlegens und einem Seitenblick auf Wolfslied.
Mit hängenden Ohren folgte der Schwarze mit den eisblauen Augen seinem Mentor ins SchattenClan-Lager.

-------------> SchattenClan-Lager

[wartet auf sein Ergebnis; denkt nach; spricht mit Mondsänger; folgt ihm ins Lager]
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Wolfslied

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BeitragThema: Re: Finsterfelsplateau   Di März 04, 2014 8:16 pm

Ich wartete einige Zeit, bis tatsächlich der schwarze Schüler ankam. Das Reden überließ ich Mondsänger und erhob mich, während der Gefleckte mit seinem Schüler redete. Viel sagte Mondsänger nicht, aber es war vielleicht auch besser erstmal mit Dornenstern zu reden, bevor sich Orchideenpfote zu viele Hoffnungen machte.
An sich konnte man den Schwarzen wohl ernennen, er würde wohl nie der besten Jäger werden, aber war Teil eines Clans, solange seine Clankameraden wussten, womit sie es zu tun hatten. Ein Mangel den der Schwarze hoffentlich beseitigte...anders als seine einegschrenktes Riechen, konnte er sehr wohl etwas dafür, wenn er seine Clankameraden in gefahr brahcte, weil er niemandem wirklich zu vertrauen schien. Orchideenpfote schien Komplexe wegen seiner Streunerherkunft zu haben. Er schien sich geradezu selbst als einer zu sehen, so wie er sich von der Clangemeinschaft abkapselte...das war etwas, das tatsächlich nicht annehmbar für einen Krieger war.
Wir machten uns auf den Weg zurück ins Lager und immernoch die Eidechse im Maul lief ich kurz neben Orchideenpfote "Gegen Stolz und Ehrgeiz ist nichts einzuwenden, der Schattenclan rühmt sich sogar dafür. Aber ein Krieger trägt Verantwortung für die Leben seiner Clankameraden, dass sollte in jedem Fall den Vorrang haben." miaute ich ernst. "Ob Grenzpatrouille oder Jagdrotte, deine Clan Kameraden müssen wissen, was sie von dir erwarten können und was nicht. Und sie können dir helfen...wenn du sie lässt." ich machte eine kurze pause um die Eidechse wieder ordentlich zu fassen bekommen "Ich weiß nicht warum, du dich deine Streunerherkunft so sehr belastet, aber es schadet sicher nicht, wenn du dich mehr darauf konzentrierst, das du davon abgesehen auch Schüler des Schattenclans bist und vielleicht bald Krieger."
So negativ, wie Orchideenpfote klangt fragte ich mich, ob er vieleicht von anderen Schülern oder Kriegern damit aufgzogen wurde...nicht das die Herkunft allein nicht ausreichend belastend war...selbst wenn einem Clanjungen die Eltern früh verstarben, so kannten seine Clankameraden immerhin diese. Der schwarze Schüler hatte vermutlich nichts von seinen Eltern nicht einmal Erinnerungen...obwohl ich den Eindruck gehabt hatte, das er Sturmblüte immer als Mutter akzeptiert hatte. Aber aus der Ferne sollte ich vermutlich nicht erwarten, das wirklich einschätzen zu können.
Ich war auch nicht gerade ein Beispiel von Extrovertiertheit, ich zog Ruhe Katzenmassen vor, aber gewisse Dinge konnte man sich als Krieger nicht mehr erlauben, es wurde einiges von einem erwartet.
Ich beschleunigte meine Schritte um neben Mondsänger zu gehen und überlegt, wie der Kater wohl dachte...wenn wir im Lager ankamen, würden wir Dornenstern berichten müssen. Bei Amaranthpfote hatte ich keinerlei Zweifel, das sie zur Kriegerin geeignet war...hoffentlich hatte sie Südpfotes Theater gut überstanden.

---> Schattenclan-Lager

[beobachtet Mondsänger und Orchideenpfote, redet mit Orchideenpfote auf dem Rückweg, geht neben Mondsänger]
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BeitragThema: Re: Finsterfelsplateau   Do Jul 10, 2014 10:27 pm

<--- Schattenclan-Lager

Allzu weit war der Weg nicht gewesen und ich wartete erstmal am Fuße des Plateaus. Ich schaute mich nach den anderend rei um, eigentlich zwei, denn Mondsängers Anblick mied ich möglichst, zu aufgebracht war ich noch unter meinem dichten langen Pelz.
Ich war mir immernoch nicht ganz sicher, wie ich gerade mit der frischernannten Schülerin umgehen wollte, aber vielelicht erst ein paar Grundlagen und dann ran an die Beute? Hier am Plateau konnten wir uns vielleicht auf Jagdtechniken für Schuppentiere konzentrieren. Ja mit ein wenig Glück, konnte das funktionieren, gerade jetzt in der Morgensonne. Als mein Schüler ankam, erkundigte ich mich erstmal nach seinem Wissenstand "Ist Lavamond mit dir schon Jagdtechniken durchgegangen? Vorallem Schleichen und die Jagd nach Reptilien?" wollte ich als erstes Wissen, um mein vorgehen planen zu können.

[kommt an, denkt nach, fragt Erlenpfote]
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BeitragThema: Re: Finsterfelsplateau   Sa Jul 12, 2014 9:26 pm

<---- SchattenClan Lager

Langsam trottete ich hinter meiner Mentorin her. Als wir endlich ankamen sah Wolfslied sich nach uns um. Die junge Katze schien sich mit Mondsänger gestritten zu haben oder so. Denn sie mied es ihn anzusehen, doch es interessierte mich auch nicht wirklich weshalb ich nicht weiter darüber nachdachte. Dann wandte sie sich an mich. "Ist Lavamond mit dir schon Jagdtechniken durchgegangen? Vorallem Schleichen und die Jagd nach Reptilien?" fragte sie.
Ich schüttelte den Kopf: "Nein hat er nicht, wir haben kaum trainiert. Vermutlich wusste er schon das er abhauen würde!"
Ich schüttelte abfällig den Kopf. Sowas konnten auch nur SchattenClan Katzen tun. Er verstand nicht warum die anderen Katzen noch hier waren. Wahrscheinlich wegen ihren Familien oder ihren Jungen. Er war schließlich auch nur deshalb hier und natürlich weil er einfach eine Clankatze war. Als Streuner würde er innerhalb kürzester Zeit verhungern oder verdursten.

[kommt an, hört Wolfslied zu, denkt nach]

Out: Tut mir leid aber ich kann erst Sonntag wieder posten (nächste Woche), also müsst ihr entweder warten oder ihr lasst ihn stehen. Wenn es ganz schlimm kommt könnt ihr ihn auch vertreten, aber wirklich nur ungerne /: Tut mir echt Leid
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Frostsplitter

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BeitragThema: Re: Finsterfelsplateau   So Feb 21, 2016 5:21 pm

<--- kleines Waldstück abseits

Der Boden zu meinen Pfoten wurde schnell deutlich härter und das graue Wetter unterstrich den Namen des Finsterfelsplateaus. Noch befand ich mich auf ebenen Boden, aber es war nicht mehr weit bis zu den ersten Erhebungen, die das von Rissen und Spalten zerfurchte Felsgebilde ankündigten. Hier würde meine Aufgabe nicht das verschleiern oder unterbrechen der Spur sein, sondern nur einen kletterintensiven Weg zu nehmen. Nichts allzu gefährliches, die Abgründe würden nicht tief sein, aber der Weg hoch trotzdem nicht ganz leicht. Dabei meine Fährte zu verfolgen würde schwer genug werden, besonders, wenn ich von Fels zu Fels springen musste. Ich lief zügig weiter Richtung Westen hinein in eine der Risse im Plateau. Er war nicht allzu hoch, herunterfallen wollte man trotzdem nicht. Als geübter Kletterer erklomm ich die recht steile fast 15 Schweiflängen hohe Felswand. Es gab einige gute Stelle zum Festhalten, die das ganze erleichterten, wenn man sie fand. Oben angekommen lief ich weiter gen Westen und schlüpfte in einen kaum drei Schweiflängen tiefen Riss mitten im Plateau und lief diesen etwas schlängeligen Pfad entlang und bog an einer Gabelung rechts ab. Irgendwann entschied ich wieder nach oben zu klettern, was in dieser kleinen zerklüfteten Schlucht ziemlich leicht fiel. Wieder oben musste ich mich kurz orientieren, ich korrigierte meinen Weg nach Westen etwas in südliche Richtung, wo das Plateau langsam absank und sprang auf dem Weg über einen sehr flachen, dafür aber mehr als drei Schweiflängen breiten Spalt. Viel weiter musste ich nicht, ich folgte weiter dem abflachenden Plateauverlauf und fand die Höhle die ich suchte. In der Mitte des recht geräumigen Tunnels lief Wasser und davon mehr als sonst, aber davon ließ ich mich nicht weiter stören. Ich wusste das der Wasserlauf noch weit in das Plateau hineinführte, aber ich ging nur gut 10 Schweiflängen hinein und setzte mich dort auf einen flachen Stein um auf die Schüler zu warten. Der Vorteil dieses Ortes war zweier Gestalt, einerseits konnte ich hier gut vor Regen und windgeschützt warten, zum anderen konnten die Schüler mich hier weder sehen noch riechen, sondern nur durch meine Fährte zum Höhleneingang finden. Lange sollten die Schüler nicht brauchen, ich entspannte mich für die Wartezeit und begann mein Fell vom Wasser zu befreien.

[beendet Prüfung, wartet auf Schüler]


(OUT: Ich gehe bei einer Schweiflänge von ca. 30 cm aus, falls es jemanden interessiert)
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Finsterfelsplateau
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