Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Uferfelsen

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Südwind

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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Sa Jun 08, 2013 5:20 pm

Südpfotes Brust schwoll vor Stolz als ihr Mentor sie das erste Mal lobte. Natürlich war er mit seinem Lob nicht allzu überschwänglich und seine Art war etwas rau, aber der jungen Kätzin gefiel das. Zumindest hatte sie kein Problem damit und sie merkte, dass sie Otterkralle zu mögen begann.
Als er sie jedoch ausforderte, ihn anzugreifen, legte sie skeptisch den Kopf schief.
Sie sollte diesen Berg aus massigen Muskeln, getigertem, dichten Fell und purer Kraft angreifen? Geil!
Sie kauerte sich hin, zog die Pfoten über den Boden, peitschte mit dem Schweif und fauchte fröhlich, wie sie es bei Eichenjunges oder Amaranthjunges immer getan hatte. Dann preschte sie einfach los. Ihr aufgestelltes Fell kribbelte.
Mit ganzer Kraft stieß sie sich vom felsigen Boden ab und sprang auf den Krieger frontal zu.

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BeitragThema: Re: Uferfelsen   So Jun 09, 2013 1:44 pm

Otterkralle bleckte ebenfalls die Zähne und wartete. Jede Bewegung von Südpfote inspizierte er genau. Wie sie sich hinkauerte und spielerisch Fauchte. Frontal preschte sie auf ihn zu, sprang mit aller Kraft ab und flog so direkt auf ihn zu. "Fehler." Grollte er und bäumte sich auf. Mit seiner massigen Pfote schlug er auf sie zu als sie gerade vor ihm war. Hart traf seine Pfote gegen ihre Rippen und schmetterte sie so zu Boden. Otterkralle sank wieder auf alle vier Pfoten und blickte auf die kleine Kätzin hinab. "Denk mal logisch Südpfote. Ich bin viel größer als du also ist ein frontaler Angriff das bescheuerste was du tun kannst, es währe gegen einen feindlichen Krieger dein Todesurteil. Er könnte dich so wie ich gerade mit ausgefahrenen Krallen nieder strecken und mit einem gezielten Schlag erledigen." Mit zusammengekniffenen Augen hielt er ihr eine Predigt und schubste sie dann etwas sanfter auf die Pfoten. "Im Kampf musst du deine Ganzen Stärken nutzen. Wir sind SchattenClan Katzen wir sind listig das wissen alle also nutze deinen Kopf." Grollte der getigerte und setzte sich dann hin. Der Krieger hob eine Pfote und begann sich den Ballen zu waschen, nebenbei überlegte er. "Du bist Flink, das musst du nutzen. Versuchen wir mal einen anderen Kampfzug." Otterkralle erhob sich auf die Pfoten und entfernte sich etwas von der Kätzin. Am Ufer blieb er stehen, hier war der Boden weicher und wenn es so weiter ging würde sich Südpfote auf dem harten Boden wohl noch einen Bruch holen. "Wenn du frontal auf einen Krieger zuläufst hast du schon mal mehr Chanzen als zu Springen wie du gesehen hast. Versuche einfach mal auf mich zuzulaufen, ziemlich geduckt und bevor du mich dann erreichst machst du eine Rolle, so kannst du deinem Gegner die Hinterläufe übers Gesicht ziehen und bist dann unter ihm. Dann musst du schnell sein, du ziehst deine Krallen über seinen Bauch und rollst dich dann zur Seite. Verstanden?" Um es ihr vor zu machen lief er geduckt am Wasser entlang, nach wenigen Fuchslängen machte er eine Rolle nach vorne. Es zischte leicht als seine Läufe durch die Luft fuhren und er dann auf dem Rücken liegen blieb. Schnell zog er seine Pfoten erneut durch die Luft als würde er einer Katze den Bauch zerkratzen. Ohne zu zögern rollte er sich zur Seite und sprang auf. "So jetzt du." Befahl er und stellte sich wieder locker hin.

[trainiert Südpfote das Kämpfen]
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Südwind

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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Di Jun 25, 2013 8:17 pm

Eine breite Pfote stieß in ihre Seite und mit einem Mal änderte sich die Richtung in der sie flog.
Der Boden stürzte auf sie ein und ihr entkam ein rauer Seufzer, als sie auf dem harten Fels lag.
Hibbelig und unfreiwillig unsicher richtete sich die kleinwüchsige Katze wieder auf und schüttelte sich den dröhnenden Kopf ein bisschen. Sie musste mit ihren grün leuchtenden Augen blinzeln, so schwindlig war ihr die ersten Herzschläge lang.
Otterkralles raue Worte hörte sie zwar, aber es betrübte sie nicht, seine Rüge über sich ergehen zu lassen. Dem würde sie schon zeigen, dass sie eine großartige Kämpferin werden würde!
Eifrig nickte sie – und ignorierte die Tatsache, dass sie von dieser Kopfbewegung Schmerzen bekam – ehe der Kater sie aufforderte, seine Bewegungen nachzuahmen.
Sein großer Körper rollte massig über den leicht staubigen Boden. Seine riesigen Pfoten flogen wie Blitze durch die Luft. Trotz seiner Masse und seiner bulligen Statue, die jede andere Schülerin eingeschüchtert hätte, war er ziemlich schnell wieder auf den Beinen.
„Okay!“
Grinsend kauerte sich Südpfote hin und knetete den Boden mit ihren Vorderpfoten.
Spielerisch zog sie ihre kompakten Schultern nach oben und preschte dann erneut auf den Kater zu.
Mit einem heißblütigen Fauchen rollte sie über den Boden, bevor sie direkt in seine breite Brust gerannt wäre und zog die Hinterpfoten durch die Luft. Die Welt kippte einmal komplett an ihr vorbei und es gefiel ihr, auch wenn ihr wieder schwindelig wurde. Adrenalin schoss durch ihre Adern, in ihre Ohren, in ihre Schweifspitze und kitzelte unter ihrem Pelz.
Ihre Pfoten trafen das dichte Fell ihres Mentors und als die Welt aufgehört hatte, sich zu drehen, verdeckte der weiße Bauch des Kriegers den Himmel über ihr. Mit einem Jauchzen streckte sie ihre Pfötchen hinauf und zog ihre Krallen hemmungslos durch Otterkralles Pelz, ehe sie sich über ihre rechte Schulter zur Seite rollte, blitzschnell unter dem Körper des SchattenClankriegers hervortauchte und mit koketter Eleganz aufstand.
Schnurrend blinzelte sie über ihre Schulter zu ihrem Mentor hinauf und wartete auf seine Meinung.
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Mi Jun 26, 2013 1:51 pm

Schweigend wartete der Kater auf den Zug. Geschickt rollte sie sich unter ihm, fuhr mit den Krallen über seinen Bauch und rollte sich dann geschwind heraus wo sie dann auf sprang. Zufrieden trat er zu ihr hin. Blickte von oben auf sie hinab. "Im Kämpfen scheinst du anscheinend schnell zu begreifen, das war ein perfekter zug." Ein leichtes Lächeln zierte die sonst so harten Züge des Katers. Das war wohl das erste Lob das er in seinem Leben ausgesprochen hatte. Wüstenpfote hätte diesen Zug auch gelern gehabt, doch war es fast so als hätte sie am Kämpfen wenig Spaß gehabt. "Jetzt üben wir noch ein wenig deine Verteidigung, dann können wir weiter und ich zeige dir noch den Rest unseres Gebietes." Mit einem Nicken entfernte sich der Krieger ein wenig. Überlegte sich einen angriff und preschte dann herade auf die kleine Kätzin zu. Vor ihr bäumte er sich auf ließ eine Pranke von der Seite heran sausen mit der er ihre Rippen anwisierte. Mit der anderen Pranke zielte er auf den kleinen Kopf der Kätzin. Die Krallen ließ er sorgsam eingefahren, nicht dass sie am erstwn Tag schon in den Heilerbau musste. Seine Zähne waren gebleckt und Südpfote hatte nur wenig guteAuswege. Wenn sie sich ducken wollte um der seitlichen Pfote aus zu weichen würde sie einen harten Schlag auf den Kopf bekommen, auch in die Luft springen konnte sie schlecht. Wenn sie nach hinten sprang konnte seine Pranke immer noch ihren Hals erwischen. Auch wenn sie zur Seite springen würde, würde seine Pfote sie noch erwischen, zwar nicht so fest aber wenn die Krallen ausgefahren waren immer noch schmerzhaft. Allerdings könnte sie auch nach forne Springen und ihm so den kopf und die Vorderbeine in den Bauch rammen. Da gab es dann aber auch wieder die Gefahr, dass er sie leicht umklammern und so durch seiner Größe leicht zerquetschen könnte. Auch wenn es schnell gehen müsste war Otterkralle interessiert was seine Schülerin wagen würde.
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Do Jun 27, 2013 6:40 pm

Mit ihren stolzen, leidenschaftlichen Augen nahm sie das Lob ihres Mentors strahlend entgegen.
Ihre Pfoten und Krallen bestätigten Otterkralles Vermutung mit unmissverständlichem Kribbeln. Ja, ihr gefiel das Kämpfen wirklich viel mehr, als das Jagen.
Anschleichen, pirschen, leise sein - wie langweilig!
Ihre Pfoten trommelten freudig über den herrlich harten Steinboden, als der massige Kater über ihr davon sprach, ihr den Rest des Terretoriums zu zeigen, weshalb sie es einfach nicht hinbekam, sich auf das zu konzentrieren, was der Tigerkater tat und ehe sie sich versah, rasten zwei große, braune Pranken auf sie zu. Südpfote dachte nicht nach, als sie reagierte, die Zeit dafür hätte sie nicht mehr gehabt.
Wie aus einem Reflex heraus, erkannte ihr kräftiger, energiegeladener Körper, dass sie kaum einen Ausweg hatte und sprang.
Sprang dem hoch aufgerichteten Gegner direkt ins Gesicht, alle Pfoten nach vorne gestreckt, alle Kraft auf das Ziel gerichtet.
Südpfote konnte fühlen, wie Otterkralle wankte, als sie mit ganzer Wucht ihres kleinen Leibes seinen Kopf rammte.
[...]
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Di Jul 02, 2013 11:16 am

Erschrocken taumelte der Kater zurück als ihre ganze Kraft seinen Kopf rammte. Nun blieb ihm nicht viel zum denken weshalb er seinen schweren Kopf auf den Boden zu schnellen ließ. Vorsichtig aber dennoch kraftvoll drückte Otterkralle seine Schülerin zu Boden und hielt sie dann noch mit den Pfoten fest. Der Kater hob den Kopf und setzte seine Pfoten wieder auf den harten Boden. "Gute Reaktion Südpfote. Komm, gehen wir weiter wenn wir heute noch einen Teil des Territoriums abgehen wollen." Mit einem nicken setzte sich der Kater in Bewegung, kurz warf er einen Blick zurück auf die kräftige aber doch schlanke Kätzin. Sie würde heute sicher Schlafen wie ein Stein.

Tbc: kleines Waldstück abseits
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Mi Jul 03, 2013 8:37 pm

Die kleine Tigerkätzin war in Höchststimmung, als sie von Otterkralle gelobt wurde und sprang mit rauchiger Stimme jauchzend um seine kräftigen Beine herum.
Ja, sie hatte es diesem großen, starken Kater gezeigt, dass sie eine Kämmpferin war! Jetzt brauchte sie vor nichts mehr Angst haben.
Als er aufbrach, trabte Südpfote eifrig hinterher, wenn auch viel mehr, um den Wind wieder in ihrem Pelz und ihren Schnurrhaaren zu fühlen, anstatt um die Gegen zu erkunden.
Geschwindigkeit war wie ein Rausch. Nicht selten rannte sie einfach vor, ohne zu wissen, wohin ihr Mentor sie überhaupt führen wollte.

--> kleines Waldstück abseits
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Mi Jul 03, 2013 10:23 pm

<- Uferfelsen
Als mir heute schon die 2 maus entwischte,richtete ich mich auf und ließ meinen blick über alle sträucher und bäume gleiten.Es war ein schönes gefühl,in freiheit zu leben.Als ich den geruch von Eichhörnchen bemerkte,lief mir das wasser im mund zusammen.Als ich mich anpirschte und es fast gepackt hatte,hörte ich ein Trampeln im Unterholz.Von dem geräusch aufgeschreckt,wollte das Eichhörnchen fliehen,aber ich war schneller und tötete es mit einem biss in den Nacken.
das ist das erste wwas ich heute erwische grumelte ich.
[/i]Irgendwann werden ssie mich mögen flüsterte ich mir zu[/i].
mit "sie" meinte ich natürlich meine clangefährten.
Nach dieser Überlegung nahm ich das Eichhörnchen auf und trottete ins Lager.
-> Schatten clan Lager
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Mi Jul 03, 2013 11:13 pm

Out: Erste Verwarnung für unmögliche, unnötige, vielzahlige Rechtschreibfehler. Benutz - verdammt noch mal - OpenOffice oder Word zum Vorschreiben.
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Wolfslied

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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Sa Jul 06, 2013 11:53 pm

<--- Getreidewiesen

Der Himmel war rot, aber noch war mehr als genug Licht da und das würde Amaranthpfote auch brauchen. Die Luft wurde langsam kühler und ein wenig hatte auch ich mich beruhigt, auch wenn ich immernoch sauer auf meine Schülerin war. Ich setzte mich nicht hin, um auf meine Schülerin zu warten, dass meine Wunden, so klein sie auch waren in den Dreck kamen, wollte ich sicher als letztes. Ich leckte das das Blut ab und säuberte das Fell an den Beinen ein wenig. Blut ein immernoch so vertrauter Geschmack und meinem Körper war der Kampf, das instinktive Reagieren auf jeden Schmerz immer noch so verinnerlicht....aber immerhin hatte mich das den Kampf in der Blattleere recht gut überstehen lassen...wenn ich tatsächlich von hinten angefallen würde, war diese instinktive Reaktion viel schneller als mein Kopf und jede Sekunde zählte.
Amaranthpfote kam und ich fixierte die Rotbraune "Warum hast du deine Krallen ausgefahren?" verlangte ich barsch zu erfahren. Ich konnte mir einfach nicht erklären, warum die Schülerin meinte einfach plötzlich die krallen auszufahren.

[putzt ihr Fell, fragt Amaranthpfote]
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Amaranthfeuer

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BeitragThema: Re: Uferfelsen   So Jul 07, 2013 1:00 am

Cf: Getreidewiesen:

Die rote Kätzin hatte es doch tatsächlich geschafft ihre Mentorin aus den Augen zu verlieren! Und das wo sie doch sowieso schon irgendetwas getan hatte. Zum Glück hatte Amaranthpfote eine Geruchsspur der weißen Kätzin verfolgen können, auch wenn diese Spur leicht blutig roch. Was hatte Wolfslied getan?
Als sie Kätzin ihrer Mentorin nun endlich angekommen plötzlich gegenüber stand wurde ihr flau im Magen.
Die Pfoten der Kriegerin waren nicht mehr weiß sondern leicht rötlich. Wobei leicht wohl ein wenig untertrieben war.
Die Stelle an der Amaranthpfote ihre Pfoten und vor allem ihre Krallen sitzen hatte.
Was hab ich nur getan?!
Und just in diesem Moment schimpfte auch Wolfslied los.
Beim Sternenclan. Dies sollte mein erstes Training sein. Ich dachte ich würde Spaß haben
Aber diesen Ärger hatte sich zu recht verdient und so straffte die junge Schülerin die Schultern, sah zu Wolfslied auf und sprach:
"Verzeih mir Wolfslied. Ich weiß es war falsch, vor allem auch deshalb weil ich dich verletzt habe. Ich habe die Situation zu ernst genommen. Ich wollte dir nicht wehtun, bitte verzeih mir."
Sicher am Anfang hatte die Stimem der Roten vor Selbstbewusstsein gestrotzt doch zum Ende ihrer flüchtigen Entschuldigung hin, war diese ein wenig sehr kleinlaut herüber gekommen.
In diesem Moment betete Amaranthpfote zu allen Ahnen im Sternenvlies, dass Wolfslied ihr vergeben würde.

[Spricht mit Wolfslied]
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Wolfslied

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BeitragThema: Re: Uferfelsen   So Jul 07, 2013 2:08 am

Ich hob eine 'Augenbraue' als die junge Schülerin ihre Schultern straffte, was hatte sie vor? Wollte sie ihren Kralleneinsatz verteidigen? Aber sie schien einsichtig, sie entschuldigte sich, auch wenn ich mir nicht ganz sicher war, inwiefern sie es ernst genommen haben wollte. Aber es tat ihr offensichtlich aufrichtig leid und dass sie zum Ende hin doch etwas kleinlaut wurde, besänftigte meine Wut einigermaßen.
Ich seufzte gepresst "Tu das nie wieder, wenn du mit Krallen trainiren möchtest können wir das gerne manchmal machen. Nicht allzu oft, da der Clan gesunde Krieger und Schüler braucht, auch wenn ein paar kratzer wie diese sicher nicht weiter tragisch sind, so sind sie wie jede Verletzung doch ein gewisses Risiko." erklärte ich immernoch angespannt, aber zumindest einigermaßen ruhig. "Merk dir greif keine verbündete Katze ohne Warnung mit Krallen an, das könnte dich umbringen." Vielleicht war der Tod übertrieben, es war nicht unbedingt wahrscheinlich, aber letztendlich eijn mögliches Ziel der reagierend Katze und schwere Verletzungen waren wohl kaum sehr viel besser. "Ein Krieger wird unerwarteten Schmerz, eine überraschende Attacke immer als die eines Feindes deuten und entsprechend reagieren. Ein Freund würde das schließlich nicht machen und auch wenn wir wachsam sind, kann man nie ausschließen, dass sich feindliche Katzen oder andere gefährliche Tiere anschleichen." ich fixierte meine Schülerin ernst und miaute jetzt leise "Ich hätte dich fast wie einen Feind angegriffen, einen den ich möglichst schwer verletzten wollen würde." mein Nackenfell stellte sich leicht auf bei der Erinnerung, es bereitete mir Gänsehaut, was ich fast getan hätte, vielleicht war das auch einer der Gründe, warum ich so wütend war...
Ich atmete einige Male ruhig durch und fuhr fort "Dein Angriff war davon abgesehen von der Idee gut, verletzte Beine sind in der Regel nicht tödlich, aber sie schwächen den Gegner stark, selbst wenn du nicht die Sehnen triffst. Die gesamte Kampfhaltung, die Angriffe, für alles brauchen wir unsere Pfoten, einen sicheren oder aber flexiblen Stand. Du solltest dich aber lieber von der Seite den Hinterbeinen nähern, da die Flanke schwerer zu schützen ist, als die direkte Rückseite. Es veringert die Standfestigkeit deines Gegners, wenn er ein Hinterbein zum Angreifen nutzt, aber er kann dich sehr gut und sehr hart aus nächster Nähe treffen. Seitlich kommte er mit keiner Pfote hin ohne sich erst zu drehen, außer dem angegriffenen Bein natürlich, auf das du natürlich auch achten musst. Vorne kannst die Pfoten auch angreifen, die Vorderbein sind meist nicht so muskulös und kraftvoll, dafür können die meisten Katzen mit ihnen besser umgehen, ihre Krallen besser in selbst kleine empfondliche Ziele wie Augen oder Nase lenken. Den Kopf gibt es da natürlich auch noch mit den Zähnen." endete ich und genoss kurz Ruhe und kühle Luft. Im Innern spürte ich immer noch eine gewissen Anspannung, ich war noch aufgewühlt, aber darum würde ich mich später kümmern.
"Gut wir sind hier an den Uferfelsen, neben Wasser zum Trinken ist dies ein ausgezeichneter Ort um Moos zu sammeln. Moos wächst an feuchten Orten, am liensten im Wald, aber bis in unser Waldstück werden wir heute nicht mehr gehen, also wirst du hier Moos für die Kinderstube und den Ältestenbau sammeln, je nachdem wieviel wir tragen können." ich nickte Amaranthpfote auffordernd zu udn trabte zu einigen felsen um es vorzumachen "In geschützen Felszwischenräumen fühlt moos sich am wohlsten, dort kommt die Sonne nicht so oft hin und Wasser sammelt sich dort. Kratz es mit deinen krallen ab und dann nimmst du es ins Maul und schüttelst die Feuchtigkeit raus. Feuchtes Moos ist sehr schlecht, es kann gerade die Jungen und Ältesten krank machen." erklärte ich und und zeigte ihr einmal wie man das Moos sammelte und trocken schüttelte.
Mit einem wink mit meinem Schweif bedeutete ich meiner Schülerin, dass sie jetzt dran war. Ich selbst machte mich auch ans Moos sammeln und wartete bis Amaranthpfote fertig war.
Mit meiner Ladung im Maul bließ ich zum Aufbruch und kehrte mit Amaranthpfote ins Lager zurück. Ein dunkler, die ganze Zeit über schon stummer Kater trabte neben mir und sagte kein Wort.

---> Schattenclan-Lager

[redet mit Amaranthpfote, sammelt Moos, geht mit Ama zurück ins Lager]
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Do Aug 29, 2013 5:56 pm

<-------- SC-Lager

Nach einiger Zeit kam ich bei den Uferfelsen an. Mein Fell war ganz zerzaust, so schnell war ich gerannt, fort von meiner Vergangenheit und Flammenherz und Scheckenstern, dass ich mich immer wieder an Buntpfote erinnern musste, die etwas langsamer als ich war. Ich ließ mich auf einem Stein nieder und blickte hinunter in die Richtung, aus der ich gekommen war und wartete auf meine Schülerin. Kurzerhand begann ich, mein Fell zu glätten. Morgenwäsche musste sein.
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Do Aug 29, 2013 9:13 pm

cf: SchattenClan-Lager

Als sie die Uferfelsen erblicken konnte, drosselte die gescheckte Kätzin das Tempo, bis sie nur wenige Schwanzlängen vor dem See zum stehen kam. Fasziniert betrachtete sie das Wasser, dessen Oberfläche im goldenen Licht der Sonne glitzerte und glänzte. Um das tiefblaue Nass herum, ragten eindrucksvoll, und in ihrer vollen, purpurfarbenen Pracht, Felsgebilde in die Höhe, welche sie mit Stolz zu ihrem Territorium zählen durfte. Tief holte Buntpfote Luft, schmeckte die frische Seeluft und war binnen Herzschlägen bester Laune. Die Uferfelsen waren einer ihrer Lieblingsorte. Wunderbar konnte man sich hier ausruhen und einfach nur die schöne Aussicht genießen.Doch dies ist im Moment nicht meine Aufgabe!, rief sie sich schnell ins Gedächtnis. Als die Schülerin schließlich die Augen vom Wasser abwandte, erblickte sie ihre Mentorin nicht fern, auf einer der großen, flachen Felsen sitzend, wie sie sich gerade ihr Fell zurechtleckte. Leicht verdrehte die Schülerin die Augen, Typisch Kätzin!, ehe sie sich mit flinken Pfoten und einem leichtfüßigen Sprung zu ihr gesellte."Was tun wir jetzt?", fragte sie ihre Mentorin mit schiefergelegtem Kopf und blickte in ihre Augen, "Hier können wir doch schlecht jagen, oder?" Das Waldstück abseits wäre der eigentlich der perfekte Jagdort für sie gewesen. Hier am Rande des Sees konnte man vielleicht auf gut Glück ein paar magere Mäuse zwischen Felsspalten finden. Ganz selten sah man ein Kaninchen vorbei flitzen. Sofern man keine FlussClan-Katze war, gab es hier, Buntpfotes Erachtens, nicht viel zu holen. Der gescheckten wurde unwohl bei dem Gedanken, ihre Pfoten nass machen zu müssen. Doch wie die Schülerin die warme Sonne auf ihrem Pelz spürte, den Blick ihrer Mentorin vernahm, dämmerte es ihr langsam. Oh.."Eidechsen, stimmt!" Bei diesem Wetter waren die Uferfelsen doch eigentlich der perfekte Ort, um einige der wärmeliebenden Reptilien zu erbeuten. Und als sie die Nase hob, konnte sie den Duft der kleinen Tiere bereits wahrnehmen. Das hatte Pilzschleier mit 'Jagdtraining' gemeint. Peinlich berührt trat Buntpfote zurück. Manchmal war ihr Kopf eben voller Bienen..
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Fr Aug 30, 2013 9:55 pm

In meinem Augenwinkel sah ich Buntpfotes schildpattfarbenes Fell aufblitzen, als sie euphorisch angestürmt kam. Schnell unterbrach ich meine Morgenwäsche, jetzt gab es weitaus Wichtigeres. Fern vom Lager, wo mich alles an meine ... deprimierende Lebenssituation erinnerte, fiel es mir leichter, alles zu vergessen, sodass die gute Laune meiner Schülerin mich schnell ansteckte. Ein leises, amüsiertes Schnurren drang aus meiner Kehle, als die Kätzin misstrauisch die felsige Umgebung getrachtete und fragte, was wir nun machen würden. "Ich schlage vor", begann ich mit ironischem Unterton, "dass wir uns auf den Felsen ausbreiten und unser Fell von der Sonne küssen lassen." Kurz wartete ich auf die Reaktion meiner Schülerin, die nicht besonders viel von den typisch weiblichen Ritualen hielt, wie zum Beispiel der Fellpflege (was sich deutlich an ihrem strubbeligen Fell zeigte). "Na, wir sind doch der SchattenClan! Wir sind nicht so langweilig wie die DonnerClan-Katzen, die nur Mäuse futtern. Wir haben uns unserem Lebensraum angepasst und essen neben Nagetieren auch ... Eidechsen, genau!", lobte ich meine Schülerin und sprang vom Felsen. "Ich werde dir nun einmal zeigen, wie man sich richtig anpirscht. Das ist etwas knifflig, aber du bist ja clever und deshalb trau' ich dir das zu." Von links her, etwas näher am Seeufer, strömte ein starker Eidechsen-Geruch zu mir hinüber. Wortlos ließ ich mich in die Kauerhaltung fallen und verlagerte das Gewicht auf die Oberschenkel, sodass möglichst wenig Gewicht auf den Pfoten lag und meine Schritte geradezu lautlos wurden. Mein Bauchfell streifte ganz leicht den Boden. Auf diesem Gebiet, ohne besonders viele Deckungsmöglichkeiten - von ein paar Felsen mal abgesehen - musste man so gut es ging mit der Natur verschmelzen. Die Eidechse genoss unwissend die Sonnenstrahlen, was mich nur mehr antrieb, sie zu fangen. Sie war so provokant und schrie förmlich: Los, hau deine Zähne in mein Fleisch!
Ich pirschte mich von hinten an, leise. Als ich bis auf eine Fuchslänge heran gekrochen war, stieß ich meine Pfoten vom Boden ab und landete auf der Eidechse, die wie vom Blitz getroffen einen hoffnungslosen Fluchtversuch startete. Meine Krallen hatten sie bereits erfast und schnell tötete ich sie mit einem Biss. Nun trug ich sie zu Buntpfote zurück und ließ sie ihr vor die Pfoten fallen. "Verdammt flink sind die Tierchen. Wenn du sie nicht sofort bekommst, hast du keine Chance", ermahnte ich meine Schülerin mit bedeutsamem Blick. "Aber was ich gerne wissen möchte von dir: Wie habe ich mich angeschlichen und warum? Danach kannst du es gerne selber versuchen."

[sieht Buntpfote | spricht | fängt Eidechse | spricht erneut]
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   So Sep 01, 2013 7:46 pm

Der Scham prickelte wie krabbelnde Ameisen in Buntpfotes Pelz. Das ihre Mentorin ihr die Beute ihres eigenen Clans erklären musste.. Sie konnte es gedanklich nur wiederholen: Manchmal habe ich nichts als Bienen im Hirn! Als Pilzschleier vom Felsen sprang, um ihrer Schülerin zu zeigen, wie man die kleinen Tierchen erbeutete, tat sie es der cremefarbenen gleich, blieb jedoch einige Schwanzlängen in Abstand. Aufmerksam blitzen ihre Bernsteinfarbenen Augen, als sich ihre Mentorin in Kauerhaltung fallen ließ und mit, den Boden leicht streifendem Bauch, vorankroch. Sie bewegte sich so sicher, so geschickt, das Buntpfote sie beinahe beneidete.
Gebannt sah die gescheckte zu, wie nahe sie ihrer anvisierten Echse bereits gekommen war. Es folgten ein kräftiger Sprung, eine schnelle Bewegung. Pilzschleier erhob sich, das tote Beutetier aus ihrem Maul baumelnd. Ihre blauen Augen glänzten zufrieden, als sie die Echse vor Buntpfotes Pfoten fallen ließ. Bewundernd blickte die Schülerin zu ihr auf. "Toll gemacht!" Zustimmend nicke Buntpfote, als Pilzschleier sagte, das man flink sein musste, um diese Tierchen zu erwischen. Aber war das nicht mit nahezu jeder Beute so? Als ihre Mentorin sie schließlich fragte, was man denn nun bei dem Fang einer Eidechse beachten musste, überlegte die junge Kätzin nicht lange. "Wir haben hier an den Uferfelsen nicht wirklich viel Deckung", begann sie. "Deshalb müssen wir versuchen, uns so lautlos, so bedacht wie möglich fortzubewegen, um nicht von unserer Beute bemerkt zu werden. Du hast dich ziemlich dicht an den Boden gekauert und dein Gewicht in die Oberschenkel verlagert, um die Pfoten lautlos setzen zu können. Deine Schritte waren bedacht, jedoch nicht zu langsam. Bis zur letzten Mauselänge Entfernung, bist du der Echse nahe gekommen, um ihr keine Chance zur Flucht zu ermöglichen. Mit einem leichtpfotigen Sprung hast du sie schließlich erwischt!" Ein begeisterter Ton schwang in der Stimme der Schülerin mit und sie brannte darauf, es selbst auszuprobieren. Als ihre Mentorin ihre Erlaubnis gab, ließ die Kätzin mit pochendem Herzen die Augen um ihre Umgebung schweifen. Mit Hilfe ihrer feinen Nase führten sie diese schnell zu einer der kleinen, flinken Kriechtiere, welche schutzlos auf einer der Felsen lag. Vorsichtig, keinen Muchs von sich gebend, versuchte Buntpfote, das vor wenigen Herzschlägen in Worte gefasste, praktisch umzusetzen. Sie ließ sich in Kauerhaltung fallen und verlagerte das Gewicht in ihren Oberschenkeln. Sie spürte, wie leicht ihre Pfotenschritte waren, als sie einen nach der anderen zu setzen begann. Völlig unwissend, lag die Echse in der Sonne, ließ sich entspannt von ihren Strahlen erwärmen. Buntpfote war ihr Nahe gekommen, gefährlich Nahe. Als sie schließlich nur noch wenige Pfotenschritte voneinander trennten, gab Buntpfote sich innerlichen ein 'Okay' und sprang ab. Du gehörst mir! Blitzartig zischten ihre ausgefahrenen Krallen auf die Echse zu, welche den plötzlichen Schatten über sich zwar bemerkte, aber doch zu langsam war, um zu entkommen. Mit einem hastigen Biss, setzte die Schülerin seinem Leben ein Ende. Es dauerte einen Herzschlag, bis Buntpfote realisierte, das sie es tatsächlich geschafft hatte. Schlaff hing das Tier in ihrem Maul. Die Schülerin schmeckte sein Blut. Ihre Bernsteinaugen leuchteten vor Stolz. "Ich habe es geschafft!", nuschelte sie aus vollem Mund, der Triumph war trotzdem deutlich herauszuhören. Strahlend sprang sie auf ihre Mentorin zu, ließ ihre Beute neben seinem Artgenossen, welchen das selbe Schicksal ereilt hatte, fallen. "Meine erste Eidechse.."
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Di Sep 10, 2013 11:40 am

Einen kurzen Augenblick hatte ich das Gefühl, meine Schülerin sei etwas peinlich berührt gewesen. Dieser verflog jedoch schnell. Ich sah auch so keinen Grund, warum die junge Kätzin Schamgefühl zeigte. Na ja, vielleicht hatte sie was das anging nur ein dünnes Fell. Jeder hatte eben seine Schwächen. Aber dann begann sie mit einem Atemberaubenden Vortrag darüber, wie ich mich angeschlichen hatte, und wieso. Kurz fehlten mir die Worte und Stolz quoll in meiner Brust auf. "Wow ... Buntpfote! Wenn's nach mir ginge, könnten sie dich jetzt gleich zur Kriegerin ernennen! Wozu brauchst du mich überhaupt?", scherzte ich und gab ihr einen lobenden Klaps mit dem Schwei, als sie ihre Beute brachte. Theoretisch perfekt, praktisch durchschnittlich. Auch, wenn es schon bemerkenswert ist, dass sie beim aller ersten Versuch eine Eidechse erwischt hat, dachte ich. "Nun gut, Buntpfote. Das sah wirklich gut aus für den ersten Versuch, aber Kleinigkeiten kann man noch verbessern", begann ich und entfernte mich ein paar Schritte, damit sie mich wieder genau beobachten konnte. "Zuerst: Wie du schon gesagt hast, gibt es hier kaum Deckung und das Gewicht muss auf den Oberschenkeln liegen. Dein Gewicht lag zwar auf den Oberschenkeln, jedoch hatte dein Bauch noch einen sehr großen Abstand zum Boden. Deshalb wurde es riskant, als du dem Reptil am nähesten warst." Abermals ließ ich mich gekonnt in die Kauerhaltung fallen. Mittlerweile beherrschte ich sie im Schlaf, doch aller Anfang war schwer. Als ich die Kauerhaltung lernen musste, wurde ich in Grund und Boden kritisiert, während Krähenpfote in den Himmel gepriesen wurde! Grrr....! "Siehst du?", fuhr ich fort, "Dein Bauch darf nicht über den Boden schleifen, aber auch nicht in der Luft schweben. Dann kannst du dich vielleicht der Eidechse noch mehr nähern. Probier's nochmal. "
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   So Sep 15, 2013 8:34 pm

Buntpfotes Bernsteinaugen glänzten ernst, während sie nickend die Kritik ihrer Mentorin zur Kenntnis nahm. "Am Ende wurde es wirklich etwas brenzlig", gab die Schülerin zu, ihr Blick schmälerte sich leicht, "das habe ich selber gemerkt. Ich hätte den Bauch wirklich etwas dichter am Boden halten sollen, es war Glück, fast hätte die Eidechse mich bemerkt." Doch schon zuckten ihre Mundwinkel wieder nach oben, so, wie man es eben von Buntpfote gewohnt war. Zu lange konnte sie diese ernste Miene, die gerunzelte Stirn nicht aufrecht erhalten. Es passte einfach nicht zu ihr. "War in der Praxis doch etwas schwieriger, als ich gedacht hatte..", schmunzelte die Schülerin, ehe ihre Augen, nur einen winzigen Herzschlag darauf, ihr ehrgeiziges Lodern annahmen - ebenfalls wohl bekannt. Jeder noch so kleine Fehler spornte die gescheckte an, es beim nächsten Anlauf besser zu machen. Sie war Feuer und Flamme. Einen zweiten Patzer konnte, nein, durfte sie sich nicht erlauben! Aufmerksam sah sie den Bewegungen der schlanken Kätzin zu, als diese die Kauerhaltung ein zweites Mal für sie vormachte. Es sah bei Pilzschleier so einfach, gar elegant aus.. Doch Übung machte ja bekanntlich den Meister, das wusste die junge Kätzin nur zu gut. Ihre ersten Jagdversuche damals, waren eine Katastrophe gewesen. Ihre Pfoten laut und schwer. Sie hatte aufgehört zu zählen, wie oft sie auf einen Ast getreten, oder die Pfoten zu schwer auf den Boden geschlagen, und sich somit jedes Beutetier über die Krallen gehen lassen hatte. Nun klappte das Ganze, zumindest im dichten Kiefernwald, schon deutlich besser, fast ohne Probleme. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie auch die Eidechsenjagd beherrschte. "Gut, ich versuch's nochmal!", miaute die gescheckte entschlossen und ließ sich vorsichtig in Kauerhaltung fallen. Sie erinnerte sich an Pilzschleiers Bewegungen, welche sie sich gut eingeprägt hatte, verteilte das Gewicht dieses Mal gezielter, so, das sie ohne Probleme etwas tiefer gehen konnte, als das letze Mal. Sie blickte an sich herab. Ob das so genug war? Buntpfote schätze den Abstand zwischen ihrem Bauch und dem Boden um eine halbe Mauseschwanzlänge ein, nur eine Winzigkeit höher, als Pilzschleier es vorgemacht hatte. Besser als beim ersten Mal, ist es allemal., dachte sie, und wisierte bereits eine kleinere Echse an, welche in nicht all zu weiter ferne lag und sich genüsslich in der Sonne streckte. Dich krieg' ich! Konzentriert, eine Pfote nach der anderen setzend, dieses Mal aber besonders darauf bedacht, ihre Tiefe auch wirklich zu halten, schlich die Kätzin auf das wechselwarme Kriechtier zu. Tatsächlich, hob diese Echse nicht einmal den Kopf, geschweige dem, rührte sie überhaupt einen ihrer Muskel, während Buntpfote ihr näher und näher kam. Es schien, als hätte sie nicht auch nur die geringste Ahnung, welches Schicksal sie binnen wenigen Herzschlägen ereilen würde. Zuversicht prickelte in ihren Pfoten. Dieses Mal würde es klappen! Nur nicht aus der Ruhe kommen! Näher, näher.. Jetzt! Buntpfote sprang, ihre Krallen zielten fast unfehlbar auf das kleine Beutetier zu, sodass sie dieses schließlich erwischte, in die Höhe schleuderte und mit einem kurzen Biss zum erschlaffen brachte. Die Anspannung wich Erleichterung. Wenn auch wahrscheinlich nicht so perfekt wie Pilzschleier, hatte sie es geschafft - und dieses Mal, war es ihr wirklich einfacher gefallen! Bereits das war für Buntpfote ein Erfolg. Über beide Ohren strahlend, kehrte sie zu ihrer Mentorin zurück und legte die Echse vor ihren Pfoten ab. "Wie war das?"
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   So Sep 22, 2013 9:36 am

Ich freute mich darüber, dass meine Schülerin Einsicht über meine Kritik zeigte und trotzdem so euphorisch blieb, wie ich es von ihr kannte - und das widerum machte mich glücklich. Mit wachsamen Augen verfolgte ich jeden ihrer Schritte. Sie waren noch nicht zu 100 Prozent sicher, aber ich erkannte keinen einzigen Fehler. Ihr Bauchfell streifte nun beinahe den Boden und ihr Gewicht lag wunderbar zu erkennen auf ihren Oberschenkeln. Als sie ihre zweite Beute an diesem Tag fing und mich erwartungsvoll anschaute, miaute ich: "Ich bin wirklich sehr enttäuscht...", ich machte eine ernste Miene, was mir nicht leicht fiel, "...denn ich schätze, unsere gemeinsame Zeit wird bald vorbei sein. Du bist gerüstet für das Kriegerleben." Ich schaute sie warm und voller Stolz an. Kaum zu glauben, dass aus der kleinen quirligen Buntpfote eine reife Kätzin geworden ist in der Zwischenzeit ... wie schnell die Zeit vergeht. Ich wollte das hier allerdings nicht ZU dramatisch gestalten. "Dann ist es wohl Zeit, ins Lager zurückzukehren, denkst du nicht?", fügte ich hinzu und hob achtsam meine Eidechse auf.
Dann begab ich mich mit großen Sätzen und Buntpfote im Schlepptau in Richtung Lager zurück.

------> SC-Lager
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Mo Sep 23, 2013 7:37 pm

Fast wäre Buntpfote das Herz stehen geblieben, als Pilzschleiers Miene sich wandte, ihre blauen Augen ernst zu leuchten begannen und sie meinte, sie wäre von ihrer Schülerin enttäuscht. Diese daraufhin, befürchtete bereits das Schlimmste. Doch als nur Herzschläge darauf ein warmes, gar herzliches Lächeln Pilzschleiers Züge zierte, die Ernste in ihrem Blick Stolz wich, wäre die gescheckte ihrer Mentorin am liebsten um den Hals gefallen. Oder auch an die Gurgel gesprungen. Ich hummelhirn.. "Das war fies!", lachte Buntpfote, ein Schnurren in ihrer Kehle gurgelnd, ehe sie der cremefarbenen ein ebenfalls warmes Lächeln schenkte.
"Nur, weil ich eine so tolle Mentorin habe.", gab sie zu, strahlend um das Kompliment, welches Pilzschleiers Lippen verlassen hatte, auch, wenn ihr selbst dabei ein wenig rötlich um die Nase wurde. Pilzschleier war die einzige Kätzin, mit welcher Buntpfote sich jemals so gut verstanden hatte. Wie sie nun so redete, das ihre gemeinsame Zeit bald vorbei sein würde, konnte Buntpfote nicht leugnen, das ein leichter Stich sich irgendwo da in ihrem Herzen bemerkbar machte. Sie würde die Zeit mit der cremefarbeneren Kätzin vermissen.. Aber bevor die Schülerin zu sentimental wurde - wer weis, wie lange sie wirklich noch gemeinsam trainieren würden -  sollten die beiden sich wohl lieber auf die Pfoten machen. Der Ansicht war Pilzschleier anscheinend auch, denn die Kriegern packte bereits ihre Echse, um aufzubrechen. Die gescheckte tat es ihr gleich, folgte ihr mit kräftigen, weiten Sätzen zurück ins Lager.

tbc: SchattenClan-Lager
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   So Apr 06, 2014 7:10 pm

cf: SchattenClan Lager

Sobald die Felsen näher kamen und das leise Plätschern des Baches ertönte, wurde Scherbenregen langsamer bis er schließlich ganz anhielt um auf seine Schülerin zu warten. Tief sog er die Luft ein. Die kälte füllte seine Lungen und gab ihm ein befreiendes Gefühl. Er freute sich auf die Monde mit Amethystpfote in denen er ihr all sein Wissen lehren konnte und nicht mehr um Erlaubnis fragen musste um das Lager zu verlassen. "Nun, hier sind die Uferfelsen. Der Fluss den du hören kannst fließt von der kleinen Oase ab zu der wir nachher gehen werden. Hier zwischen den Felsen findet man oft Beute besonders Mäuse und in der Blattfrische und der Blattgrüne Echsen. Komm gehen wir zum Fluss und suchen etwas Moos für dein Nest." Mit einem lächeln trabte der in der schwachen Sonne wie Feuer leuchtende Kater über die harten Steine hinunter zum Fluss wo er ein par Schlucke des kalten Nass nahm und dann den Blick über die feuchten Steine gleiten ließ in der Hoffnung etwas Moos zu finden.

[kommt an, spricht mit Amethystpfote, geht ans Wasser]
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Sa Apr 12, 2014 10:58 pm

cf: SchattenClan-Lager

Als die frischernannte Schülerin endlich bei den Uferfelsen ankam, war sie total außer Atem und ihre Flanken bebbten. Doch sobald das leise Plätschern eines Baches in ihren Ohren erklang spitzte das Kätzchen, wieder Feuer und Flamme, die Ohren. Scherbenregen erwartete sie schon am Ufer. Die Felsen, die Amethystpfote sich ausgemalt hatte, befanden sich einige Schwanzlänge entfernt vom Ufer und bildeten einen kleinen Kreis. Wie die Stein Zähne!, dachte sich die Schülerin.
Da hörte sie Scherbenregens Stimme vom Ufer und sie riss sich von den Felsen fort und trottete zu ihrem Mentor an den Bach. Dieser erzählte ihr, dass der Bach sich von der Oase abzweigte, wo sie später noch hingehen würden. Wie die wohl Oase wohl aussah? Nun das würde sie später sehen.
Stattdessen schlug ihr roter Mentor vor Moos für Amethystpfotes Nest zu sammeln. Die Kätzin nickte zustimmend und beugte sich ebenfalls über die feuchten Steine ihm Bach. ,,Da, das Grüne auf den Steinen!", misute sie. ,,Das ist doch Moos, nicht?"

[kommt an, sieht sich um, hört Scherbenregen zu, sieht Moos]
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   So Apr 13, 2014 2:09 pm

Scherbenregen strahlte und hatte wie immer sein herzliches Lächeln auf gesetzt. Die kleine, graue Kätzin gesellte sich zu dem jungen Krieger ans Wasser und beugte sich ebenfalls vor um nach Moos ausschau zu halten. Amethystpfote entdeckte es als erstes und zeigte aufgeregt in die Richtung. "Ja das ist Moos, komm ich zeige dir wie man es richtig macht." Scherbenregen ging zum Moos und kauerte sich hin. Langsam schob er sich auf dem Bauch nach vorne ans Moos. Es war feucht von den Wasser tropfen die immer wieder herauf spritzten. Mit dem buschigen Schweif deutete er seiner Schülerin neben sich zu krabbeln. "Pass auf, der Stein ist an manchen stellen rutschig." Warnte er und ließ Amethystpfote kein einziges mal aus den Augen. Er hatte sie schon gekannt da war sie noch ein winziges Fellknäuel am Bauche von Sturmblüte gewesen. "Wenn du Moos sammelst musst du dafür sorgen, dass es nicht Nass ist wenn doch, dann fängst du dir Ärger von unseren Ältesten ein." Grinsend zwinkerte der junge Kater und streckte dann seine Pfote über das Moos und ließ eine Kralle ausfahren. "Auch musst du darauf achten, dass du keine Wurzeln ausreißt, deshalb schneiden wir das Moos immer mit unseren Krallen ab... Siehst du? So und jetzt probier du es mal." Scherbenregen hatte mit der ausgefahrenen, langen un gebogenen Krallen etwas Moos abgeschnitten und legte es nun mit der Pfote auf den Stein etwas entfernt von ihnen. Aufmunternd blickte er nun wieder zu seinem kleinen Schützling.

[mit Amethystpfote am Ufer, sucht nach Moos, erklärt wie man das Moos abschneidet, lässt es Amethyst versuchen]
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Mi Apr 16, 2014 5:42 pm

Aufmerksam blickte Amethystpfote ihren Mentor an, der sich gerade daran machte, zum Moos zu gelangen, dass die Schülerin entdeckt hatte. Sie ließ ihren Mentor passieren und folgte ihm dann über die glitschigen Steine. Die Schülerin setzte ihre Pfoten exakt dahin, wo seine Pfoten zuvor gestanden hatten. Der Bach plätscherte in den Ohren der Kätzin und das Wasser schwappte über die Steine und somit über die Pfoten der Kätzin. Das was sie am meisten hasste! Nasse Pfoten und nasses Fell. Amethystpfote war schon seit einiger Zeit unklar, wie die FlussClan-Katzen mit nassen Pfoten leben konnten. Oder wieso sie sich das Terrain mit dem meisten Wasser zu eigen gemacht hatten. Und das sie sich nicht scheuten ihr Fell nass zu machen und schwimmen gingen konnte die graue Kätzin überhaupt nicht nachvollziehen. Wer lebte denn schon freiwillig so?!
Amethystpfote zog die roten Felsen des SchattenClans deutlich vor. Sie liebte das Gestein unter ihren Pfoten. Sie spürte liebend gern die Spalten und Furchen, wenn sie über das Gestein preschte. Der Schülerin kam es so vor, als wäre sie schon unzählige Male außerhalb des Lagers gewesen und nicht zum ersten Mal.
Angewidert schüttelte die Kätzin die Pfoten und setzte zum nächsten Stein über, um gleich darauf neben Scherbenregen zu landen. Er zeigte ihr, wie man das Moos Abschnitt, ohne die Wurzel mit heraus zureißen. Vorsichtig fuhr die Kätzin die Krallen aus und trennte das Moos vom Stein. Allerdings riss sie die Wurzeln mit ab und fauchte frustriert auf.
Gewissenhafter hob Amethystpfote das Moos an und setzte die Krallen darunter, um es abzuschneiden. Nach einigen Versuchen klappte es immer besser, so dass die kleine Schülerin bald einen ausreichenden Haufen Moos zusammengetragen hatte. ,,Reicht so viel, Scherbenregen?", fragte sie.

[bei Scherbenregen]
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Mo Apr 21, 2014 3:19 pm

Zufrieden beobachtete der rotbraune Kater seine Schülerin wie sie sich abmühte das Moos abzuschneiden. Am Anfang wollte es ihr nicht so recht gelingen doch funktionierte es immer besser. Mit einem zufriedenen Grinsen begann auch Scherbenregen noch ein par Büschel ab zu schneiden damit sie auch noch für die Ältesten genug Moos hatten. Die beiden Haufen waren inzwischen groß genug als Amethystpfote fragte ob es reichen würde. "Ja komm dann zeig ich dir wie du sie am besten Tragen kannst." Erklärte der großgewachsene Kater und sprang leichtfüßig auf den harten Grund. Mit den Pfoten rollte er seinen Haufen zusammen und hob ihn hoch. "Du musst ihn schütteln um die Feuchtigkeit heraus zu bekommen, ich glaube nämlich Merkurnebel würde es nicht gut heißen auf durchweichtem Moos zu schlafen." Grinste der rote und schüttelte sein eigenes Moos aus. Sein Brustfell war inzwischen feucht als er sich einen Teil unters Kinn klemmte und seinen Rest zwischen die Kiefer nahm. "Machs wie ich dann kannst du mehr zugleich tragen und dann komm ich zeige dir noch einen Teil unseres Gebietes." Erklärte Scherbenregen mit zusammengebissenen Kiefern und machte sich dann in langsameren Schritten auf den Weg.

Tbc: kleines Waldstück abseits
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