Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Uferfelsen

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Frostsplitter

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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Sa Nov 24, 2012 9:44 pm

Angespannt wartete ich. Wartete, dass sie erschrocken davon sprang, floh. Das sich vielleicht sogar Abscheu in ihren Augen spiegelte, diese strahlend sonnengelben Augen. Verdient hatte ich es wohl, aber ich konnte einfach nicht anders. Warum nur musste sie auch Heilerin sein? oder hätte ich auch sonst keine Chance gehabt...wir waren Freunde, enge Freunde, aber wäre mehr gewesen?
Aber meine ewig sich im kreisdrehenden trübsinnigen Gedanken wurden druchbrochen. Eine Verbindung, die meine Gefühle aufwallen ließ. Ich musste mich zusammenreißen damit mein Verstand sich nicht auf der Welle mitreißen ließ. Träumte ich nur? Unsere Nasen berührten sich, während ich mich in ihrem Augen spiegelte. Waren das ihre Gefühle für mich, die ich dort sah oder spiegelte sich nur mein Verlangen in ihrem klaren Blick?
Diese süßen Worte aus ihrem Mund raubten, mir das letzte bischen Verstand, das ich versucht hatte aufrecht zu erhalten. Sie liebte mich, sie empfand für mich, wie ich für sie. Konnte ich glücklicher sein? Meine Vernunft kam gegen den Gefühlssturm nicht mehr an, sie konnte mir nicht sagen, was ich in diesem Moment vergaß, einfach ausblendete, weil es mein Glück zerplatzen lassen würde, wie eine Seifenblase. Ein tiefes Schnurren, kroch aus meinem Innersten und ließ meinen ganze Körper vibrieren. Leidenschaftlich küsste ich sie auf den Mund, ein delikates Gefühl und ich konnte nicht stoppen, ich wollte mehr. Mein Schweif peitschte erregt, aber noch hin und her gerissen zwischen vVerlangen und Pflichtgefühl. Ich durfte nicht und doch konnte ich mich nicht aufhören. Hilflos meinen Gefühlen ausgeliefert oder doch mutwillig? Ich konnte es nicht sagen, als ich mich an Salbeifeder schmiegte und zärtlich an ihrem Ohr knabberte, war das Einzige, was ich wusste, das ich glücklich war. Mit ihr. Nur mit ihr.
Sie musste mich auf halten! Ich konnte es nicht...
War es falsch? Konnte es wirklich falsch sein? Ich gab mich meiner Leidenschaft, meinen Trieben hin, nur diese eine Mal...nur ein Mal?

tbc...
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Salbeifeder

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BeitragThema: Re: Uferfelsen   So Nov 25, 2012 10:22 am

Ich erwiederte das Schnurren des Katers. Das Schnurren von dem der mich liebte wie ich ihn liebte, der schon immer mein Herz zum Rasen gebracht hatte. Ich schloss die Augen als er mich auf den Mund küsste und sein Schnurren des Körper von Frostsplitter wibrieren ließ. Ich kuschelte mich an ihn, sein weiches, dichtes Fell war Warm und gab mir Geborgenheit. Jegliche Vernunft verschwand aus meinem Gedächtnis, es gab nur noch ihn und mich, alles andere war Egal, oder?
Durften wir zusammen sein? Würde der Clan uns trennen wenn er etwas erfahren würde? Dürfte er das? Dürfte er die Gefühle zweier Katzen einfach so zunichte machen?
Angestrengt verdrängte ich die unschönen Gedanken aus meinem Kopf, genoss seine wärme und Zärtlichkeit als er an meinem Ohr knaberte, es war ein so wunderschönes Gefühl wie ich es mir immer erträumt hatte...
Mein Schnurren wurde lauter als ich unsere Gemeinsame Zeit durchging und ihn als den Kater in den ich mich verliebt hatte nun so an mich geschmiegt sah, ihn spürte und das Herz unter dem dichten Pelz un den Muskeln spürte. Sanft fuhr ich Frostsplitter mit der Zunge über die Wange und drückte mich enger an ihn, gab meinem Verlangen nach ihm nach und legte sanft meine kleine Pfote auf seine wunderschöne große Pfote, ich blickte ihn aus meinen hellgelben Augen an, ein Blick voller Liebe und Zuneigung die nicht existieren durfte das wusste ich doch wollte ich es nicht wahrhaben, wollte einmal eine ganz normale Katze sein, die nicht gebunden war von den Pflichten einer Heilerin, wollte meinen Trieben nachgehen und Frostsplitter so innig lieben wie es nur möglich war. Denn er war die Katze, der schönste Kater den es in meinem Leben gab und für den es sich zu Leben lohnte..
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   So Nov 25, 2012 8:02 pm

OUT: Achja Frosti sollte beim vorherigen Post Salbei geschwängert haben, keine Ahnung, ob das klar wurde....bin nicht so gut bei solchen Posts -.-'

IN:
Heiß. Mir war heiß.Und es fühlte sich so gut an, aber je mehr die Hitze wich, desto klarer wurden meine Gedanken...und die Schuldgefühle kamen. Was hatten wir getan...was hatte ICH getan?! Erschrocken machte ich ein paar Schritte von dem warmen Pelz meiner Geliebten zurück. Wie hatte ich ihr das antun können? Ich wusste doch das sie mit Leib und Seele Heilerin war!
Ich kauerte mich hin und schaute ihr voller Schmerz in die Augen "Es tut mir leid...so leid." murmelte ich den Tränen nah. was hatte ich mir dabei gedacht? Du hast dir gar nicht gedacht! spie ich mir in gedanken selbst entgegen.
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Salbeifeder

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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Fr Nov 30, 2012 9:19 am

Tag 4~ Trächtig von Frostsplitter ~ Geheim

Betreten blickte ich auf meine Pfoten. Langsam dämmerte mir was gerade geschehen war...
Traurig betrachtete ich den Kater, den ich liebte und der sich jetzt wegen mir Vorwürfe machte. Am liebsten hätte ich mich an ihn geschmiegt und versucht ihm bei zustehen doch konnte ich mich nicht rühren, meine Beine wollten nicht gehorchen und so kauerte ich mich hin, blickte in seine trüben, Eisblauen Augen. Seine Stimme war brüchig und ich sah, dass er den Tränen nah war.
Langsam robbte ich auf ihn zu, wie ein hilfloses Junges das wusste, dass es etwas getan hatte was es nicht hätte tun sollen. Langsam gehorchten meine Glieder wieder und ich schaffte es mich tröstend an die Seite des Katers zu drücken. "Es ist nicht deine Schuld..... wenn jemand schuld hat dann bin ich es." Ich schluckte und verbarg mein Gesicht im dichten, silbernen Pelz meines Geliebten.

OUT: Sorry, dass ich in letzter Zeit nicht On war, hab jetzt aber 3 Tage frei und werde da Aktiever sein können
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Sa Dez 01, 2012 12:13 am

Hilflos. Ich fühlte mich hilflos und ich fühlte mich so getröstet, als Salbeifeders süß durftender schwarzer Pelz sich an meinen schmiegte. Hilflos...das durfte ich nicht sein. Was war ich für ein Kater? Ich sollte es sein, der Salbeifeder tröstete, sie beschützte...auch vor mir. Besonders vor mir.
Stattdessen gab ich mich wieder der Wärme ihrer Nähe hin, während ich in ihren sonnegelben Augen Schuldgefühle sah.
Das war so einfach nicht richtig! Ich löste mich von meiner Geliebten um ihr gegenüberzustehen, mein Gesicht nahe an ihrem, so dass ich ihren Warmen Atem auf meinen Wangen spüren konnte.
"Du hast nichts falsch gemacht, nichts hörst du." miaute ich immernoch mit brüchiger Stimme, aber mit Überzeugung. Sie war nicht Schuld! "Ich bin ein Krieger und ich weiß doch, dass du eine Heilerin bist, ich hätte es besser wissen müssen." maunzte ich matt. Ich fühlte mich schwach, wie viel davon der Müdigkeit nach der Nachtwache geschuldet war wusste ich nicht, die geistige Schlappheit kam aber sich nicht vom Schlafmangel...
"Ich freue mich, das du so für mich empfindest..." fing ich mit rauer Stimme an. Meine Augen glühten vor Liebe, für die wunderschöne Katze vor mir, aber Schmerz gesellte sich dazu, als ich fortfuhr "Aber wir dürfen nicht zusammensein. Du bist Heilerin..." ich brach ab, es tat weh darüber zu reden, aber ich wusste, das es richtig war...oder zumindest nötig...wie konnte es richtig sein, das wir uns nicht lieben durften?
"Ich liebe dich, mich werde dich immer lieben." miaute ich inbrünstig und versuchte meine Leidenschaft, die die grazile schwarze Kätzin in mir auslöste, zu bändigen. "Aber wir dürfen nicht..."
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Sa Dez 01, 2012 1:38 pm

Tag 5~ TRächtig von Frostsplitter~ Geheim
Traurig blickte ich in die Augen des silbernen Katers, ich wusste, dass er recht hatte doch wollte ich es nicht wahr haben, es war traurig. Ich atmete seinen Duft ein, seinen wunderbaren sanften Duft nach Stein und Wald. Ich schloss die Augen, einen Moment dann öfnete ich sie wieder und blickte Frostsplitter mit sanften Gelben Augen in seine Blauen. "Ich weiß... es ist verboten... aber ich liebe dich... und daran wird sich nie etwas ändern.." Miaute ich sanft und versuchte meine Stimme nicht brechen zu lassen. Am liebsten hätte ich mich wieder an in gekuschelt, seine Wärme genossen und alles vergessen.
In diesem Moment stellte ich mir eine Frage, 'Warum dürfen wir nicht so ein Glück geniesen wie die anderen?' Traurig schloss ich die Augen nur um seinen warmen Duft zu riechen der mich umhüllte...

Zeitsprung

Ich wusste nicht wie lange wir so gestanden waren, ich wusste nur, dass es lange gewesen war.
Plötzlich durchfuhr mich eine welle von Schmerzen, mein Unterleib zuckte zusammen und ich sackte in mich zusammen. Zuckend blieb ich auf dem harten Boden liegen, die Düfte strömten noch immer auf mich ein doch ein neuer Duft war dazu gekommen und überlagerte fast alles. Blut... Überall roch es nach Blut und mein Blick verschwamm, überall nur Rot und der Gestank nach Blut. Ich spürte wie meine Pfoten scharrten, die Krallen versuchten sich zu verankern doch immer wieder ausrutschten. "Salbeifeder.." Eine leise Stimme in meiner Gedankenwelt, sanft und ruhig, sie versuchte mich zu beruhigen. Meine Gedanken spielten verrückt und nur langsam verstand ich zu wem diese Stimme gehörte. Lilienherz, die so kurz von uns gegangen war. Alles verschwamm, wie ein Nebelschleier der sich über mich gelegt hatte. Eine kleine, elegante Gestalt kam die Böschung herauf und wurde schärfer, bis ich in der Katze meine alte Mentorin erkennen konnte. Sternenstaub glitzerte in ihrem Fell und sie sah jünger und kräftiger aus. "Salbeifeder, es war ein Fehler doch dein Clan braucht dich noch.." Ihre Stimme war nun hauch zart und nur leise schwang ihre härte mit. Sie leckte mir übers Ohr, rau spürte ich ihre Zunge. "Wa-was passiert mit mir?" Brachte ich ängstlich heraus, meine Zuckungen waren ruhiger geworden und nicht mehr Streng, mehr wie eine Königin blickte Lilienherz auf mich herab. Sie sagte nichts, blickte nur in mein Gesicht bis ich verstand. Junge... ich würde Junge bekommen von.. Frostsplitter. Und ich musste es schaffen auch wenn es verboten war, ich musste für den Clan überleben um ihm zu dienen wie ich es geschworen hatte.
Eine weitere Welle des schmerzes durchfuhr meinen Körper und mein Bauchfell war mit Blut durchnässt. Instinktiev wusste ich was zu tun war. Ich musste Pressen, und die kleinen Körper aus meinem Leib bekommen, nur dann konnte ich und die Jungen überleben. Ich spürte einen kleinen Körper der aus meinem Leib kam, feucht und mit Blut bedeckt. Aus dem Augenwinkel sah ich einen schwarzen Pelz unter dem Blut hervorscheinen[Orchideenjunges]. Doch spürte ich, dass es noch nicht vorbei war. Ich rammte die Krallen tief in die Erde und versuchte nicht vor Schmerz aufzuschreien, nur ein leises Wimmern entrang meiner Kehle. Diesmal ging es schwerer doch kamen zwei Junge fast hintereinander heraus [Aquamarinjunges & Totgeburt]. Erschöpft ließ ich den Kopf zur Seite sinken, atmete tief durch und versuchte das beben das meinen Körper eingenommen hatte zu kontrolieren bis es erstarb. Meine gelben Augen glänzten schwach, zwei der Junge regten sich bereits doch wusste ich, dass es so nicht bleiben würde, würde man sie nicht trocknen. Erschöpft rappelte ich mich auf, mein Blick wurde klarer und ich blickte auf drei Blutige Jungen hinab. Eines schwarz wie ich selbst, die zwei anderen hatten den selben Silbernen Pelz wie ihr Vater. Schnell begann ich die zitternden Leiber zu lecken, das letzte Regte sich nicht, mit panischer Angst versuchte ich es gegen den Strich zu lecken in der Hoffnung es würde sich regen, doch da lag ich falsch. Die beiden anderen Jungen regten sich und traurig schloss ich die Augen, Lilienherz war aus meinen Gedanken verschwunden und hatte mich zurück gelassen, ein Junge war mit ihr Gegenagen, es war wohl zu Danken, dass der StrenenClan zwei meiner Jungen das Leben gewährte...

OUT: Die Jungen sind geboren, ich hoffe es passt so
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Sa Dez 01, 2012 3:12 pm

First Post

Er war vollauf zufrieden. Es war warm und neben sich spürte er die Anwesenheit von zwei anderen Körpern. Hin und wieder bewegte er sich, stieß mit den beiden anderen Körpern zusammen, aber die meiste Zeit über - hing? lag? schwebte? - er jedenfalls hier. Wo auch immer dieses 'hier' sein mochte. Wegen ihm brauchte es sich gar nicht zu ändern. Doch wie alles Schöne ging auch dies schnell wieder vorbei.
Zuerst bewegte sich die ganze Umgebung; engte ihn ein. Dann wurde es eng, so eng, dass der kleine Kater Angst bekam. Als die Enge wieder vorbei war, war es kalt. Lauthals protestierte der kleine Schwarze, doch nur ein Fiepen kam aus seiner Kehle. Dann kam etwas; etwas Großes, das ihm über den Körper fuhr. Dem kleinen Kater wurde wärmer. Dann meldete sich der Hunger. Wieder fiepste er, in der Hoffnung, etwas zu bekommen.
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Sa Dez 01, 2012 5:00 pm

Noch war alles in bester Ordnung. Es war schön warm und ich war nicht allein, ich hatte platz, auch wenn ich ab und an von etwas berührt wurde. ich wusste nicht was es war, oder wo ich überhaubt war. Oder WAS ich eigentlich war, aber es war mir auch egal. Aber dann änderte es sich, ich wurde in eine seltsame Enge gedrückt, immer mehr immer weiter, bis ich panik bekam.Pltzöich war es vorbei, aber es wurde nicht schöner. Es war grausam kalt, und laut. Gerüche ströhmten auf mich ein, und ich wollte wieder in die Wärme. Urplötzlich stellte ich fest, dass ich etwas tun musste um nicht zu ersticken. Also tat ich meinen ersten Ahtemzug, begleitet von einem schreien aus meiner Kehle, denn gefallen wollte mir das alles gar nicht. Es war so schrecklich kalt hier, warum war es denn so kalt? Was sollte das alles? Dann spührte ich etwas auf meinem Kopf, und es wurde wärmer. Immer näher kroch ich an den größeren Körper, bis ich schließlich unter Fell verschwand und nach Nahrung suchte. Ich hatte solchen Hunger!
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Sa Dez 01, 2012 6:37 pm

Ich stand bei Salbeifeder unfähig mich von ihr zu lösen, aber ich wusste auch, das ich ihr nicht zu nahe kommen durfte...dieses eine Mal war ein Fehler gewesen, den ich nicht wiederholen durfte. Ein schöner Fehler...ich versank in gedanken, stellte mir Fragen, die ich nicht beantworten konnte, träumte von einer schönen Zukunft mit ihr.
Ich zuckte erschrocken zusammen, als ich sah, wie Salbeifeder auf den Boden sank. Sie hatte wohl Schmerzen, aber ich kontte nicht erkennen, warum? Leicht panisch umkreiste ich meine Geliebte, während der Geruch von Blutmir den verstand zu rauben drohte "Salbeifeder!" miaute ich ängstlich und leckte der schwarzen über den Kopf. Alle Vrosätz ihr fernzubleiben waren vergessen, zitternd leckte ich der bewusstlosen schwarzen Kätzin über den Kopf und betete zum Sternenclan, das er sie mir nicht nehmen möge. Bitte!
"Verlass mich nicht. Bitte. Salbeifeder!" maunzte ich hilflos. Wollte der Sternenclan uns strafen? Warum dann sie und nicht ich?
Endlich schien Salbeifeder wieder bei Sinnen, Erleichterung erfasste meinen ganzen Körper, auch wenn immernoch Blut floß. Ihr wimmer war unerträglich für mich, sie hatte Schmerzen und ich konnt überhaupt nichts tun. Ich wusste nichteinmal was los war...
Erst das Quiecken machte mir bewusst, das wir nicht mehr alleine waren. Entgeistert sah ich ein vollkommen schwarzes kleines Junges...Salbeifeder bekam Junge? Von mir? Angst kroch in mein Herz, als ich daran dachte, was das für Folgen haben würde, wenn der Clan das erfuhr...und was würde der Sternenclan davon halten?
Ich erinnerte mich daran, dass Scheckenstern eine Leben hatte geben müssen...aber Salbeifeder hatte doch nur ihr eines! Voller Angste sah ich, wie zwei weitere Jungen geboren wurden, sie sahen mir schmerzhaft ähnlich, aber das eine von ihnen...es rührte sich nicht?
Salbeifeder leckte es gegen den Strich, aber es war wohl zu spät, falls es überhaupt jemals eine Chance gehabt hatte...
Die anderen beiden dagegen schienen voller Leben und forderten ihren Anteil. Ich konnte nicht anders als zu lächeln. "Sie sind wunderschön." schnurrte ich, konnte die Sorge über ihre Zukunft aber einfach nicht ablegen. Wie sollten wir die Jungen dem Clan erklären? Und wie würde der Clan reagieren, wenn er erfuhr...ich wollte nicht, das man Salbeifeder Vorwürfe machte! Ich war doch Schuld...
Ich legte mich neben Salbeifeder, so das die beiden jungen zwischen uns waren, ich wusste, das ich Abstand wahrenmusste, aber ichwollte ihr beistehen, für sie dasein!
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BeitragThema: Wirdverschoben   Sa Dez 01, 2012 6:54 pm

Liebevoll betrachtet ich die beiden Jungen die sich zwischen unseren Leibern regten. Sanft blickte ich beide an dann in die Augen meines Geliebten, den Vater der Jungen. Auch er blickte liebevoll doch auch voller Sorgen. Zum ersten mal seit der Geburt machten sich auch in mir Sorgen breit als ich überlegte was nun passieren würde. Die Jungen würden niemals im Clan Leben können würde sich herausstellen wer die Eltern waren, ein Krieger und die Heilerin, der Clan würde es nicht verstehen. Der SternenClan hatte uns ein Jungen genommen, hoffentlich würde er die beiden Überleben lassen. Mein Blick verharrte im Gesicht von Frostsplitter. "Wir müssen uns überlegen was wir dem Clan sagen, ich will nicht, dass diese hier sterben.." Schützend schob ich die beiden Würmchen dichter an mein Bauchfell, die Nacht brach bereits herein und der Neumond stand am Himmel. 'Wir müssen uns etwas einfallen lassen, und zwar schnell, wie es aussieht muss ich noch heute Nacht zum Vulkan aufbrechen.' Ich seufzte erschöpft wenn ich an den anstrengenden Weg dachte.
Noch einige Zeit betrachtete ich die beiden Jungen, eines schwarz wie die Nacht, das andere in einem Silbernen Ton wie der Mond, sie waren beide Wunderschön, aber wahrscheinlich dachten das alle Eltern bei ihren Jungen, dass ihre die schönsten seien. Traurig strich ich mit dem Schweif über das reglose Junge, es war erkaltet und lag auf der kalten Erde, reglos. "Wir müssen sie begraben, jeder hat das Verdient egal ob Junge oder Alt, egal ob sein Blut rein ist oder nicht." Miaute ich sanft und wandte den Blick nicht von meinem Toten Jungen ab, von unseren Jungen.
Ich atmete die tiefe Luft ein, kalt und klar wie die Nacht. Ich drehte den Kopf, der Geruch nach Blut lag noch schwer in der Luft und ohne lange zu überlegen begann ich mein Pelz vom Blut zu reinigen.
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Sa Dez 01, 2012 7:27 pm

Er fühlte einen warmen Körper neben sich und robbte unbeholfen darauf zu. Seine Beinchen waren noch zu schwach, um ihn zu tragen. Ein ganz bestimmter Geruch zog ihn an. Warm. Lecker. Instinktiv begann der kleine schwarze Kater zu suchen und fand schließlich die Stelle, wo er etwas trinken konnte. Gierig begann er zu trinken; trat mit seinen kleinen Pfoten gegen die große Wand, damit mehr kam. An seiner Seite lag ein zweiter warmer Körper; nicht so groß, wie der, wo er trank. Dann legte sich noch ein großer Körper zu ihnen, wärmte zusätzlich. Satt und zufrieden hörte er schließlich auf zu trinken. Zwischen den drei Körpern war es angenehm warm. Neugierig robbte der junge Kater auf den zweiten Großen zu und kuschelte sich probehalber in das Fell. Warm und gemütlich. Zufrieden gähnte er und schlief dann ein, dicht an den großen Körper (Frostsplitter) gekuschelt.
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Sa Dez 01, 2012 7:40 pm

"Sie müssen in die Kinderstueb!" miaute ich bestimmt.Ich würde alles tun, damit es Salbeifeder und unseren Jungen gut gehen würde! "Kein Krieger darf hilflose Junge ignorieren." murmelte ich und überlegte. Wir konnten dem Clan sagen, das wir die beiden gefunden hatten...aber würde sich der Clan damit zufrieden geben? Sie rochen zwar nach uns, aber wir hatten sie ja 'gefunden'...trotzdem es war wohl zu unglaubwürdig, das wir neugebohrene Jungen ohne ihre Mutter irgendwo finden?
Und würden sie überhaupt bleiben dürfen? Ich würde es nicht ertragen können, wenn Scheckenstern sie wegschicken würde, sobald sie alt genug waren...würde sie das tun? Was wären die Konsequenzen, wenn der Clan wüsste...
Angst um meine kleine Familie, die ich eigentlich nicht haben durfte trieb meine Gedanken im Kreis herum. Der kleine schwarze Kater kuschelte sich an mich und ich leckte meinem Sohn glücklich schnurrend über seinen kleinen Kopf. Ich wollte sie nicht verlieren!
"Ich weiß nicht, was wir dem Clan sagen sollen...würden sie uns glauben, das wir die zwei gefunden haben? Vielleicht können wir eine der Königinnen im Lager überreden uns zuhelfen? Die Jungen brauchen Milch, aber wenn du sie säugst..." ich brach ab. Es war grausam, Salbeifeder, die Nähe ihrer eigenen Kinder zu nehmen...ich wechselte schnell, unsicher das Thema "Natürlich werden wir unser 3. Junges begraben...sollte es vorher nicht noch einen Namen bekommen? damit man im Sternenclan weiß, wer zu ihnen kommt..." miaute ich traurig und sah zu dem silbernen Körper, der es nicht lebend in diese Welt geschafft hatte.

OUT: Ist die Totgeburt männlich oder weiblich?
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Sa Dez 01, 2012 7:49 pm

Out: Weiblich

Ich lauschte den Worten meines Gefährten. "Ja, sie müssen in die Kinderstube..." Stimmte ich zu und begann selbst zu überlegen... 'Wir könnten Sagen, dass ein Streuner sie uns gegeben hat... Nein...' Ich seufzte und nickte traurig. "Ja sie soll einen Namen bekommen... Wie währe es mit Lilienjunges? An gedenken an unsere gute Heilerin die uns vor so kurzer Zeit verlassen hat?" Fragte ich, auf keinen Fall wollte ich dem jungen einen Namen geben wenn Frostsplitter mit meinem Vorschlag nicht zufrieden war. Sanft blickte ich auf unseren einzigsten Sohn der sich an seinen Vater kuschelte und einschlief. Plötzlich kam mir eine Idee, zögernd miaute ich: "Wie währe es wenn wir sagen, dass ihre Mutter bei der Geburt gestorben ist, wir kamen zu spät und konnten nur die Jungen retten. Ein Grab für die kleine müssen wir ja sowieso machen, wir könnten es größer machen und sagen wir haben sie begraben." Fragend blickte ich den Kater an. Meine Trauer um Lilienherz hatte für einige Zeit meine Gedanken betäubt doch diese Jungen gaben mir neue Hoffnung.
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Sa Dez 01, 2012 7:54 pm

Endlich fand ich etwas zu trinken. Ich brauchte Nahrung, das wusste ich ganz genau. Ich wusste nicht warum ich es wusste, aber ich wusste es. Also begann ich zu trinken, trat ab und an, wenn weniger kam als ich wollte. Irgendwan war mein Margen gefüllt und ich war wieder einigermaßen zufrieden, also kuschelte ich mich wieder in das Fell, des anderen Körpers. Ich fragte mich gar nicht erst was das eigentlich war, haubtsache es war warm und weich.
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Sa Dez 01, 2012 8:22 pm

"Ja Lilienjunges, möge sie im Sternenclan auf uns warten, wenn unsere Zeit kommt." stimmte ich meiner Geliebten leise zu. Am liebsten wollte ich den anderen beiden auch Namen geben...aber wenn wir sie zum Clan brachten und behaupteten, dass sie nicht unsere waren...
Salbeifeder schlug vor so zu tun, als ob die Mutter eine Streunerin gewesen war und bei der Geburt gestorben war.
Es gefiel mir nicht, dass der Clan unsere kleinen als Streunerjungen kennenlernen sollte...aber immerhin waren Salbeifeder und ich auch einmal welche gewesen. Und es er schien wenigstens glaubwürdig.
"Ja ich denke, das könnten wir ihnen erzählen...vielleicht reicht es, wenn wir es einer der Königinnen erzählen?" überlegte ich, je weniger Katzen es wussten, desto lieber wäre es mir, aber anderseits ließ es sich wirklich geheim halten, wenn plötzlich zwei Jungen mehr da waren, selbst wenn wir uns an den anderen Katzen vorbei zur Kinderstube schleichen konnten.
Wem konnten wir unsere Jungen anvertrauen? Winterblicks Jungen bekamen sicher keine Milch mehr und ich musst gestehen, dass es mir wenig egfallen würde, wenn meine Liebling als Geschwister von Leopardenjunges aufwachsen sollten...nicht das ich mir solche Gedanken überhaupt leisten konnte. Die beiden brauchten ein sicheres zu Hause und Milch, auch wenn ich nicht ihr Vater sein durfte.
Unwillig erhob ich mich und hob meinen Sohn hoch, um ihn an Salbeifeders Flanke abzulegen.
"Ich werde das Loch graben, ruh dich aus, du bist sicher erschöpft von der Geburt." miaute ichliebevoll und und lief ein paar Schritte um nahe einer Weide am Fluss damit zu beginnen, das Grab für Lilienjunges zu graben. Ein Grab, das groß genug sein sollte, um nicht nur ihr Rihe zu geben, sondern auch unsere Sünde zu verdecken.
Der Boden war kalt und feucht, aber er ließ sich leicht umgraben und so hob ich ein Loch aus, indem Eine erwachsene Katze platz hatte, auch wenn nur meine silberne Tochter darin liegen würde. Traurig schaute ich in das dunkle Loch und drehte mich dann um, um zu dem kleinen Körper zurück zu traben. ich lecktemeine Tochter sauber und trug sie dann zu ihrem Grab. Sanft legte ich sie ab und erinnerte mich an Donnerjunges Beerdigung...wie viele geliebte Katzen würde ich noch begraben müssen?
Ich schaute zu Salbeifeder zurück und wartete mit dem begraben, bis auch sie sich verabschiedet hatte.
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Sa Dez 01, 2012 8:35 pm

Ich nickte dem Krieger zu. Lielienjunges.. unsere Tochter. Sanft blickte ich ihm noch nach und schob dann den schwarzen zu seiner Schwester ehe ich mich erhob mit einem letzte kurzen Blick trabte ich leicht zu dem Ausgehobene Grab und dem kleinen Leichnahm, viel zu klein war der zu begrabende Körper. Sanft drückte ich meine Nase in das Fell unserer Tochter, Tränen liefen meine Wangen hinunter doch hob ich den Kopf mit einem sanften Lächeln im Gesicht. Nun konnte sie im SternenClan leben, gemeinsam mit ihren Ahnen, unseren Ahnen.
Sanft hob ich die kleine am Nacken Fell auf und legte sie in das Grab ein kurzer Liebevoller Blick dann begann ich vorsichtig Erde in das Grab zu geben. Es tat mir in der Seele weh einen so Jungen Leib unter der Erde zurück zu lassen. "Ruhe in Frieden Junge Lilienjunges.." Flüsterte ich und erhob mich langsam. "Wir sollten Zurück, es ist schon Dunkel und die kleinen sollen nicht frieren..." Am liebsten währe ich noch die ganze Nacht am Grab geblieben und hätte getrauert, doch meine Pflichten als Heilerin ließen das nicht zu, wir mussten zurück und dann musste ich mich auf machen um das Treffen nicht zu versäumen. Für einen Moment berührte ich die Flanke von Frostsplitter und kehrte dann zu den beiden anderen Jungen zurück.
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Sa Dez 01, 2012 9:06 pm

Ich schaufelte mit kräftigen Pfotenschlägen erde auf das flaumige silberne Fell. Traurig beobachtete ich, wie der kleine Körper mit Mal mehr in der Erde verschwand. Als es das Grab fertig schaute ich flehentlich zu den aufziehenden sternen hinauf Bitte seid gut zu ihr. bat ich in Gedanken und musste die Tränen unterdrücken.
Ich musste ruhig werden, so aufwühlend das alles auch war...wir mussten vor dem Clan glaubwürdig sein. "Ja lass sie uns ins Lager bringen." miaute ich matt und genoss die kurze Berührung meiner Liebsten "Wir werden das zusammen durchstehen." miaute ich und trat an die Neugeborenen heran "Soll ich beide nehmen?" bot ich an.
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Sa Dez 01, 2012 9:25 pm

Ich schüttelte den Kopf. "Nein, ich nehm schon eines." Mit diesen Worten hob ich die kleine silberne auf. Ihr Duft stieg mir in die Nase und noch etwas erschöpft von dr Geburt machte ich mich auf den Weg. Die Kräuter, der eigentliche Grund des Ausfluges. Langsam setzte ich mich nun in Bewegung, die Kälte war mir inzwischenvunters Fell gekrochen doch wollte ich jetzt nicht daran denken.

Tbc: SchattenClan Lager
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Sa Dez 01, 2012 9:39 pm

Salbeifeder nahm unsere Tochter, also trabte ich zu meinem Sohn, der sein Fell offensichtlich von seiner Mutter geerbt hatte. Vorsichtig nahm ich ihn im Nacken und eilte Salbeifeder hinterher. Wir mussten die kleinen unbedingt in die warme Kinderstube bringen, ma spürte doch deutlich, das die Blattleere näher kam.
Auf dem Weg überlegte ich, wie die beiden wohl heißen würden...Schattenjunges und Silberjunges? Oder vielleicht Lavendeljunges? Es gefiel mir, unseren kindern wenigstens ihre Namen zu geben, wenn wir sie schon abgeben mussten. Aber wie sollten wir das erklären? Vielleicht hatte die Mutter vor ihrem Tod noch Namen vergeben? Aber das konnten wohl kaum Clannamen sein...vielleicht, wenn wir behauptete sie würden Nacht und Mond heißen? Würde der Clan dann Nachtjunges und Mondjunges daraus machen?
Oder wir setzten den Clan vor vollendete Tatsachen, machten einfach selbst Clannamen aus den Namen der 'Mutter'?Sie waren doch unsere Kinder!
"Salbeifeder, wollen wir ihnen nicht Namen geben?" miaute ich zaghaft zwischen dem Nackfell meines Sohnes hervor, während wir zurück zum Lager liefen. "Sie sollten wenigstens ihre Namen von uns bekommen...wir können dem Clan ja sagen, das wir aus den Namen, die die tote Mutter ihnen gab, Clannamen gemacht haben?" miaute ich hoffnungsvoll. Das Lager war nicht mehr fern, genau wie der Moment, an dem wir nicht mehr Eltern sein würden...der Moment, wo wir wieder getrennte Wege gehen mussten.

---> Schattenclanlager
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Sa Dez 01, 2012 10:03 pm

Er protestierte heftig fiepend, als die beiden großen warmen Körper einfach verschwanden und er von der Kälte geweckt wurde. Der kleine Körper war noch da, aber der reichte nicht aus, um ihn halbwegs zu wärmen. Als er dann am Nackenfell hochgehoben und durch die Kälte getragen wurde, protestierte der kleine Kater noch lauter; schriller. Er wollte die Wärme zurück, sofort! Außerdem...wo war der kleine Körper, der neben ihm gelegen hatte? Wenn wenigstens der noch da gewesen wäre, dann hätte es eine kümmerliche Kleinigkeit an Wärme gegeben. Ob dieser Andere auch durch die Kälte getragen wurde?

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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Mi Jun 05, 2013 9:42 pm

cf: SchattenClan Lager

Otterkralle verlangsamte seine Schritte erst als die kühlen Felsen unter seinen Pfoten kleiner und kantiher wurden. Einige Schwanzlängen vor dem Wasser stoppte er dann ganz und legte sich auf die bereits etwas warmen Steine nieder. Schweigend blickte er über das Wasser, realisierte kaum was um ihn geschah. Es war wie heute morgen bei der Versammlung. Er hörte nichts, spürte und roch nichts. Einfach nur betäubende Schwärze und der Lärm von Kampf und leid. Energisch schüttelte der getigerte den Kopf und befreite sich so aus seiner Gedankenwelt. "Das hier sind die Uferfelsen. Manchmal gibt es hier ein par Echsen und die eine oder andere Maus. Wenn du Glück hast erwischst du auch einen Vogel." Begann Otterkralle zu sprechen und wand sich dann an seine getigerte Schülerin. "Prüfe die Luft und sag mir was du riechen kannst. Danach zeige ich dir wie man sich am besten an eine Maus anschleicht." Tief klang seine Stimme und vermischte sich mit den feinen Wellen. Der Mut der kleinen Kätzin gefiel ihm. Sie ließ sich nicht schnell einschüchtern und ihr Mundwerk war auch nicht gerade leise.

[kommt an, erklärt Südpfote etwas]
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Mi Jun 05, 2013 10:38 pm

<--- SchattenClanlager

Für einen Moment glaubte die junge, getigerte Kätzin, Otterkralle zwischen den roten Felsen des Terretoriums verlorenzu haben. Das Gefühl war seltsam.
Einerseits war niemand da, an den sie sich hätte wenden können, aber andererseits lockte die Gefahr der Unabhängigkeit.
Sie war dominant genug, um keine Angst zu empfinden, zumindest keine, die ihr unangenehm war.
Aber als sie um eine Felskuppe bog, entdeckte sie den braungetigerten Pelz des großen, rauen Katers, wie er in der Ferne hockte und auf sie wartete.
Doch der Anblick der sich ihr eröffnenden Landschaft war es, der ihren Schritt zügelte und ihre grünfunkelnden, abenteuersuchenden Augen groß machte.
Die Felsen brachen in ebener Fläche plötzlich auf und gaben einer fast glatten, sich in weite Ferne ausbreitende Wasserfläche Platz. Nur wenige, knochige Bäume umschmiegten die große Fläche und rauschten in der sanften Brise des Windes, der ab und an kleine Wellen auf dem Wasser aufstreichelten.
Südpfotes Pfoten tappten langsam über die Steine und gebannt von dem Anblick rutschte sie bis ganz an den Rand des Sees und schaute hinunter.
Das erstaunte, cremefarbende Gesicht einer selbstbewussten jungen Kätzin starrte zu ihr herauf.
Erst als Otterkralle sie aufforderte, ihm zu sagen, was sie alles riechen konnte, wandte sie sich ab und blickte zu ihrem Mentor auf.
Sie setzte sich hin und begann sich auf ihre Umgebung zu konzentrieren.
"Ich rieche Wasser. Alle Gerüche sind damit versetzt.", bemerkte sie begeistert, versuchte aber ernst zu bleiben.
Kokett drehte sie ihr kleines Köpfchen.
"Nagetiere rieche ich. Solche, wie die, die ich gerne gefressen habe. Und Vögel, aber der Geruch ist schwach. Wie von weiter her."
Ihre Augen schauten zu den vereinzelten Bäumen hinauf und versuchten, Federn zwischen den Ästen auszumachen.
Vielleicht konnte sie ja hinaufklettern und einen mit den Krallen erwischen?
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Do Jun 06, 2013 9:29 pm

Otterkralle blinzelte kurz bei den Worten seiner Schülerin. Seine Schnurrhare zuckten zufrieden und wurden vom leichten Südwind der über das wasser strich an seine Wangen gedrückt. "Gut, deine Nase scheint ja mal zu funktionieren." Gurrte der Kater und schnippte Südpfote mit dem Schweif leicht ans Ohr. "Dann schau mal gut zu wie man sich an eine Maus anschleicht." Zugleich mit seinen Worten sank der Kater auf die Steine hinab. Kauerte sich geschickt hin und schob sich dann leise nach vorne. Sein schweif war gesenkt und die Schnurrhare fuhren leicht über den Boden. Starr war sein Blick in die Ferne gerichtet ohne Ziel vor Augen. Nach wenigen Fuchslängen kehrte er ebenso leise um, kehrte zu der getigerten Kätzin zurück und setzte sich auf. Nun ragte er wieder weit über die cremefarben getigerte auf. "Du hast gesehen wie ich mich hingekauert habe. Deine Pfoten müssen leicht auf den Boden aufkommen ansonsten spürt die Maus dich schon von fernen. Mit den Schnurrhareen kannst du den Boden abtasten während dein Blick auf die Maus fixiert ist. Das ist besonders in unserem Territorium wichtig, du musst aufpassen keine losen Steine anzustoßen die dich verraten." Kurz überlegte der Kater, hatte er noch etwas vergessen? "Versuch du es nun und versuche mit dem Schweif etwas das Gleichgewicht zu halten." Streng ruhte sein Blick auf der Schülerin. Sie hatte viel Potential doch wusste man nie was in einer Katze wirklich lauerte. Ob sie eine verschmuste Hauskatze oder ein wildes Raubtier war. Niemand konnte es wissen solange man es selbst nicht wusste.

[trainiert mit Südpfote]
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Fr Jun 07, 2013 1:03 pm

Südpfote bemühte sich, jede Bewegung ihres Mentors zu verfolgen, jede Kleinigkeit sich einzuprägen. Obwohl der kräftige Kater einen doch recht massigen Körper hatte, wirkten seine Kauer- und Schleichbewegungen erstaunlich geschmeidig und elegant.
"Okay, Pfoten nur leicht auftreten lassen, Schnurrhaare zum Tasten, Schweif für's Gleichgewicht.", zählte die temperamentvolle, getigerte Kätzin auf, bevor sie sich hinkauerte. So ganz ohne Ziel vor Augen wählte sie sich wenigstens einen der roten Felsen am Ufer als "Maus", ehe sie sachte eine Pfote vor die andere setzte und ihr Schweif waagerecht durch die Luft glitt. Ihre kleinen Schultern zeichneten sich unter dem Tigermuster ihres Pelzes ab, während sie zügig voran schritt und einen Kiesel zwischen die Zehen bekam.
Von dem stechenden Schmerz gepiesackt schüttelte sie ihre Pfote - erst leicht, dann energischer, bis der dumme Stein endlich aus der Pfote hoppste und laut die Steine hinabsprang - Klock, klock, klock - und im Wasser verschwand.
Sie blickte zum strengen Otterkralle hinauf, grinste dann entschuldigend und versuchte es nochmal.
Leise eine weiße Pfote vor die nächste, die "Maus" oder besser den ihr gewählten Fels fest im Blick. Diesmal dachte sie auch daran, die Schnurrhaare über den Boden gleiten zu lassen, sodass der harte Untergrund lustig an deren Enden kitzelte. Als sie direkt vor dem Felsen stand, kauerte sich sich ganz dicht an den Boden und stieß sich heftig mit den Beinen ab.
Mit einem Fauchen landete sie, alle vier Pfoten zu krallenbewehrten Klauen gestreckt auf dem Felsen und miaute spielerisch:"Ge-fang-en!"
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BeitragThema: Re: Uferfelsen   Sa Jun 08, 2013 1:54 pm

Otterkralle nickte bei ihrer Wiederholung und beobachtete sie dann. Anfangs schien es schon recht gut doch begann sie dann energisch ihre Pfote zu schütteln. Mit einem leichten Seufzter schüttelte er den Kopf als sie ihn unschuldig anblickte. Ein leichter Klaps mit dem Schweif gegen den Hinterkopf dann versuchte es die Ehrgeizige Schülerin erneut. Diesmal strichen ihre Schnurrhaare über den Boden und sie schaffte es auf den Stein, der anscheinend ihre Maus war, du springen. "Schon besser." Otterkralle trabte zu der schlanken Kätzin und nickte schon etwas zufriedener. "Nun wollen wir mal sehen wie gut du bereits Kämpfen kannst, greif mich an." Der Krieger entfernte sich ein wenig und stellte sich locker hin, ihr Gegenüber. Seine Schultern waren kaum gespannt und seine Krallen sorgfältig eingezogen, noch würde es nichts helfen mit ausgefahrenen Krallen zu Kämpfen. Ein Grinsen breitete sich kurz auf seinen Lippen aus ehe er wieder ernst wurde und wartete.

[lobt, fordert Südpfote auf ihn anzugreifen, stellt sich locker hin]
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