Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Hügellandschaft

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Bernsteinregen

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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Sa Jan 10, 2015 4:38 pm

Streifenpfote machte sich auf den Weg und ich folgte ihm mit einigem Abstand. Sein erstes Suchen nach Spuren schien nicht sonderlich erfolgreich und nach eigenem Prüfen der Luft erkannte ich auch, dass Holunderpfotes Geruch nicht so eindeutig auszumachen war. Er hat seinen Geruch getarnt. Stellte ich zufrieden fest.
Streifenpfote schien das auch für eine gute Idee zu halten, denn er sprang ins Gras und wälzte sich darin. Für den Angreifer schadete es definitv auch nicht, sich zu tarnen. Wenn Holunderpfote Streifenpfote als erstes entdeckte, würde der schwarz-weiße zum Angreifer mit Überraschungsvorteil werden. Letztendlich mussten beide hoffen der erste zu sein, den anderen zu entdecken. Überrascht zuckte ich mit den Schnurrhaaren, als Streifenpfote plötzlich vorpreschte, ich hatte Holunderpfote noch nicht entdeckt und kurz darauf realisiert eich, dass Streifenpfote eine Feder für seinen gehalten hatte... Er konnte vermutlich dem Sternenclan danken, wenn Holunderpfote das Getrappel nicht gehört hatte, wenn er denn in Hörweite war. Mir hatte sein ziemlich einfacher und direkter Angriff aber allgemein nicht wirklich gefallen, vor allem wo er offensichtlich zu wenig über die Situation gewusst hatte. Der Tigerkater schlich wieder und ich schlich mit Abstand hinterher. Es war nicht gerade einfach mir selbst ein Bild davon zu machen, wo Holunderpfote vielleicht war und welche Spuren Streifenpfote wahrnahm, aber ich wollte auch nicht näher heran, um den Gestreiften nicht möglicherweise zu verraten. Wir kamen auf jeden Fall dem Ufer immer näher, was mir durchaus gut gefiel, wollte ich doch den Kampf am Wasser haben. Streifenpfote blieb abrupt stehen und prüfte die Luft, diesmal ging er das Ganze etwas weniger überstürzt an. Ich brauchte auch diesmal etwas länger als der Schüler um von weiter weg auszumachen, worauf Streifenpfote aus war. Ich beeilte mich als ich ausmachte, was der Kater gefunden hatte. Ich folgte Streifenpfote diesmal nicht direkt, sondern suchte mir unauffällig eher parallel einen Weg zum Ufer, damit ich nichts vom Kampf verpasste, aber auch nicht Streifenpfotes Position verriet.
Knapp bekam ich noch mit, wie sich Streifenpfote jaulend auf seinen Bruder unter sich stürzte. Holunderpfote wirkte erschrocken, gewann seine Konzentration aber schnell zurück. Er konnte Streifenpfote nach dessen erfolgreichen Erstschlag abschütteln. Ins Wasser, Holunderpfote hatte seine Umgebung gut genutzt und jetzt musste sich sein getigerter Bruder fangen. Streifenpfote ließ sich Zeit und zeigte erfreulicherweise, dass er die Situation erst ordnen wollte. Immerhin war es im Wasser auch für Holunderpfote schwerer an seinen Bruder heran zukommen, falls er das denn überhaupt wollte. Wasser konnte genauso hinderlich wie nützlich sein.
Mit kräftigen Sprüngen erreichte der gestreifte Schüler das Ufer, aber er schien gar nicht darauf aus auf festem Boden weiter zu kämpfen. Er umrundete Holunderpfote und versuchte den schwarz-weißen Kater ins Wasser zu drängen. Ich wartete ruhig am Rand ab, immer wieder die Postion wechselnd und beobachtete gespannt, wie Holunderpfote dem Plan seines Gegners begegnen wollte.

[folgt Streifenpfote, beobachtet den Kampf]
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Holunderschweif

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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   So Jan 11, 2015 2:08 pm

Zufrieden richtete sich Holunderpfote wieder auf, nachdem er Streifenpfote von seinem Rücken geschleudert hatte. Sein Bruder landete im Wasser und musste sich erst einmal orientieren, was Holunderpfote nutzte, um sich seine weitere Strategie zu überlegen. Bernsteinregen hatte gesagt, sie sollten ihre Umgebung nutzen. Im Wasser zu kämpfen war sicherlich an sich keine schlechte Idee, doch darin hatte er kaum Erfahrung. Wie das bei Streifenpfote aussah, wusste er zudem auch nicht, weshalb er sich entschied, sich eher wieder an Land abzusetzen. Sofern sich das machen ließ.
Streifenpfote aber umrundete Holunderpfote, nachdem er zum Ufer gehüpft war, und drängte ihn schließlich tiefer in das Wasser, bis seine Pfoten den Halt verloren und er schwimmen musste, um die Schnauze nicht unter Wasser zu bekommen. Na toll, dachte er sich missmutig, ließ sich aber nicht entmutigen. So leicht würde er sich nicht geschlagen geben.
Einige von Streifenpfotes Schlägen trafen den hellen Kater an der Flanke, woraufhin er kurz das Gesicht verzog. Dann aber holte er noch einmal tief Luft, ehe er kopfüber ins Wasser tauchte und sich nach unten treiben ließ. Er mochte das Tauchen zwar nicht, aber so kam er am ehesten wieder an Streifenpfote vorbei, um zurück ans Ufer zu gelangen.
Mit kräftigen Zügen paddelte Holunderpfote durch das Wasser, auch wenn ihm die Augen bald zu brennen begannen und er zu gerne Luft geholt hätte. Stattdessen aber öffnete er sein Maul einen Spalt und schnappte sich Streifenpfotes Schwanz. Damit zog er seinen Bruder Richtung Ufer, bis er selbst wieder stehen konnte und nun seine gesamte Beinkraft nutzen konnte, um den Tigerkater mitzuziehen.
"Wasserratte!", spuckte er mit einem Schwall Wasser aus und sah seinen Bruder mit vor Schalk blitzenden Augen an. Sein Fell war komplett nass und lag flach auf seinem Körper, während sich seine Brust hastig hob und senkte. Rückwärts zog er sich weiter an Land zurück, bis er wieder trockenen Boden unter den Pfoten hatte. Der Wasserkampf lag ihm nicht, das hier war ihm viel lieber.

[kämpft mit Streifenpfote]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   So Jan 18, 2015 1:40 pm

Gespannt wartete Streifenpfote auf Holunderpfotes Gegenangriff, der aber gar nicht kam. Stattdessen war sein schwarz-weißer Bruder von einem Herzschlag auf den anderen verschwunden. Suchend drehte sich der Getigerte im Wasser um sich selber, konnte Holunderpfote aber nicht entdecken.
Spätestens als Streifenpfote ein Ziehen an seinem Schwanz spürte, realisierte der junge Schüler, dass Holunderpfote getaucht sein musste, um ihm zu entkommen. Nun zog sein Bruder ihn Richtung Land. Zunächst Wehrte er sich, doch nach wenigen Sekunden, schmerzte sein Schwanz und so ließ sich Streifenpfote von Holunderpfote über das Wasser ziehen und genoss die Rutschpratie.
Diese war allerdings ziemlich schnell vorbei, denn Holunderpfote erreichte das Ufer und ließ seinen Schwanz los, so dass Streifenpfote wieder stehen musste. Sein Bruder spuckte nun einen Schwall Wasser aus und bezeichnete ihn mit Schalk in den Augen, als Wasserratte. Streifenpfote antwortete nur belustigt und mit dem selben Schalk in den Augen: ,,Und sowas wie du nennt sich FlussClan-Katze."
Der Schwarz-Weiße zog sich nun weiter an Land zurück und schien keinen Anschein zu machen, angreifen zu wollen. Eigentlich hätte Streifenpfote den Kampf wieder ins Wasser verlegen können, da dort offensichtlich Holunderpfotes Schwäche lag, doch er wollte seinem Bruder auch eine Chance geben, schließlich war dies ein Übungskampf. Und noch einmal würde sich Holunderpfote bestimmt nicht ins Wasser drängen lassen.
So schlich Streifenpfote auf seinen Bruder zu, während es in seinem Kopf ratterte. Wie sollte er angreifen, damit er Holunderpfote nicht gleich seine Absichten verriet? Zu allem Überfluss begann es auch noch zu regnen, aber da die beiden Brüder sowieso nass waren, machte das keinen großen Unterschied.
Streifenpfote entschied sich dafür mit purer Kraft zu überzeugen. Mit einem Satz sprang er aus seiner Kauerhaltung auf und preschte mit weiten Sprüngen auf seinen Bruder zu.
Mit etwas Glück würde er ihn beim Anrempeln mit seinem Schwung von den Pfoten reißen.

[wird von Holunderpfote an Land gezogen, redet mit ihm, versucht ihn anzurempeln]
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Holunderschweif

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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   So Jan 25, 2015 9:39 am

Holunderpfote beobachtete seinen Bruder aus zusammengekniffenen Augen, nachdem es nun zu regnen begonnen hatte. Er war zwar sowieso so schon nass, aber der Regen schränkte seine Sicht etwas ein und machte den erdigen Untergrund rutschig und tückisch. Davon ließ sich der Kater aber nicht entmutigen, stattdessen fuhr er seine Krallen etwas aus, um einen festeren Stand zu haben.
Auf Streifenpfotes Worte hin stockte Holunderpfote aber kurz. Stimmt, er war eine FlussClan-Katze. Sollte ihm da der Kampf im Wasser nicht mehr Spaß machen oder ihm besser liegen? Wieso hatte er sich sofort an Land zurückgezogen, sobald er die Gelegenheit dazu gehabt hatte?
Dieser kurze Zweifel an sich selbst nutzte Streifenpfote aus und ging auf Holunderpfote los. Der Schüler registrierte dies zu spät und konnte nicht mehr ausweichen. Er geriet ins Taumeln, als der Tigerkater ihn anrempelte, versuchte sich aber schnell wieder zu fangen. Hör auf, lange nachzudenken! In einem echten Kampf hast du auch keine Zeit dazu und da kann so eine Denkerei über Sieg und Niederlage entscheiden!, belehrte er sich selbst und ging wieder in Angriffsstellung.
Er nutzte den geringen Abstand zwischen Streifenpfote und ihm und sprang sofort auf seinen Bruder los. Er versuchte, sich auf dessen Rückenfell festzukrallen, auch wenn das kurze Tigerfell eher wenig Halt bot.

[beobachtete Streifenpfote | denkt nach | stolpert zur Seite | belehrt sich selbst | greift Streifenpfote an]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Di Feb 03, 2015 7:28 pm

Enttäuscht ließ Streifenpfote von seinem Bruder ab. Sein Angriff hatte nicht viel gebracht, Holunderpfote hatte nur ein wenig getaumelt, aber sich schnell wieder gefangen.
Der Getigerte zog sich zurück ließ sich in die Kauerstellung sinken, während er seinen schwarz-weißen Gegenüber mit seinem grünen Blick fixierte. Ich muss mir eine bessere Tatik ausdenken!, schoss es ihm durch den Kopf. Es wirkt viel zu sehr wie ein Übungskampf. In einem echten Kampf hätten wir nie so viel Zeit nachzudenken.
Bevor der Grünäugige jedoch noch weiter über eine neue Taktik nachdachte, sah er Holunderpfote bereits auf sich springen.
Bevor Streifenpfote sich versah, hatte sich sein Bruder in seinem Tigerfell so gut wie möglich festgekrallt. Er trug nun noch das Körpergewicht Holunderpfotes zusätzlich zu seinem eigenen, was ihm ganz schön zu schaffen machte, da sein Bruder etwa so schwer war wie er selbst. Streifenpfotes Beine zitterten verdächtig, während er überlegte, was er nun tun sollte.
Er entschied sich ein zur Seite kippen zu lassen und Holunderpfote mit sich zu ziehen. Sobald er auf dem Boden landete, rollte er sich ab und sprang sofort wieder auf.
Seine grünen Augen blitzten. Dieser Kampf war das beste Training, das er seit langem gehabt hatte!

[kämpft mit Holunderpfote]

Out: Sorry, ein wenig unkreativ :/
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   So Feb 08, 2015 12:46 pm

Nur kurz konnte sich Holunderpfote über seinen Erfolg freuen. Zwar saß er nun auf Streifenpfotes Rücken und hätte ihn in einem echten Kampf die Flanken und das Genick zerfetzen können, aber in diesem Übungskampf brachte es nicht viel, da er seinen Bruder nicht ernsthaft verletzen konnte. Er konnte ihn lediglich mit seinem Gewicht zu Boden zwingen.
Stattdessen aber ließ sich Streifenpfote zur Seite fallen und riss Holunderpfote mit sich. Der helle Kater landete im Matsch, was aber bei seinem verdreckten Fell sowieso keinen Unterschied mehr machte. Dennoch bekam er einen Schwall Dreck in den Mund, welchen er aber schnell wieder angewidert ausspuckte. Sein Bruder hatte sich in der Zwischenzeit von ihm befreit, was aber auch nicht schwer gewesen war, denn durch den Aufprall auf den Boden hatte sich Holunderpfotes Griff gelockert.
Anstatt aber wieder anzugreifen, ging der Tigerkater wieder auf Abstand und beobachtete den hellen Kater. Holunderpfote rappelte sich erneut auf und spürte kurz ein leichtes Ziehen in seinem rechten Vorderbein. Anscheinend war er unglücklich darauf gelandet, aber noch konnte er den Schmerz aushalten. So einfach würde er sich sicherlich nicht geschlagen geben.
Hektisch überlegte er, wie er erneut angreifen konnte. Dabei fixierte er Streifenpfote die ganze Zeit mit seinen Augen. Auch in seinen Iriden blitzte die Aufregung. Wären sie auch grün, wären seine Augen das exate Spiegelbild von denen von Streifenpfote gewesen.
Da fiel Holunderpfotes Blick auf eine Wasserpfütze zwischen seinem Bruder und ihm. Schnell sprang der Kater los, drehte sich dabei etwas zur linken Seite und ließ seinen Schwanz in das Wasser peitschen, sodass ein Schwall davon direkt auf Streifenpfotes Gesicht zuflog. Der Schüler hielt in seiner Bewegung aber nicht inne, sondern drehte sich erneut nach rechts und sprang mit kampfbereiten Pfoten auf seinen Bruder zu, um sein Gesicht zu erwischen.

[kämpft mit Streifenpfote]
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Bernsteinregen

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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Sa Feb 21, 2015 4:22 pm

Langsam aber sicher drängte Streifenpfote seinen Bruder in tieferes Wasser und Holunderpfote sah wenig begeistert aus. Kein Wunder, würde er ja anders als sein gestreifter Mitschüler immerhin eher den Boden unter den Pfoten verlieren. Ein gefährlicher Punkt in einem Kampf, auch für Flussclankrieger. Wir wussten, wie man mit Wasser umging, aber der Verlust von Standfestigkeit war trotz allem ein großer Nachteil. Nichts womit man nicht umgehen konnte natürlich und ich war gespannt, welches Vorgehen Holunderpfote wählen würde. Denn noch hatte Streifenpfote sich klug in eine gute Position gebracht.
Der schwarz-weiße tauchte nach einigen Treffern seines Bruders in seine Flanke ab und verschwand damit aus dem Blickfeld sowohl von Streifenpfote als auch mir. Durch meinen erhöhten Sitz konnte ich aber immerhin seinen Schatten manches mal erahnen. Hinter Streifenpfote kam Holunderpfote dann wieder zum Vorschein und schnappte sich den Schweif seines überraschten Bruders. Der Getigerte wehrte sich, aber letztendlich konnte sich Holunderpfote diesmal durchsetzen und zog seinen Bruder an Land.

Mein Schüler und Steinsterns Schüler tauschten in flachen Gewässer angekommen belustigte Floskeln aus, was ich nur mit einem Augenrollen bedachte. Da steckten eindeutig noch Junge in den ja durchaus jungen Katern....junge Kater die eigentlich kurz davor standen Krieger zu werden. Auch wenn dies nur ein Training war, es war kein Spiel.
Holunderpfote zog sich weiter an Land zurück und atmete sichtbar nach seinem Kraftakt. Ich bemerkte reglos die Tropfen die langsam vom Himmel fielen, ließ mich davon aber nicht weietr ablenken. Ich wechselte allerdings meinen Aussichtsplatz, etwas näher an den Kämpfenden wieder dran, denn die beiden hatten sich etwas entfernt. Zudem schädigte der zunehmende Regenfall langsam aber sicher meine Sicht auf die beiden Schüler.
Streifenpfote folgte und übernahm wieder die Initiative. Ein Kauern gefolgt von einem kraftvollen Lauf. Ein recht geradeliniger Angriff, wie es schien, der vermutlich entweder zum Rammen oder zum Bespringen genutzt werden sollte. Ich blieb stehen und beobachtete, wie dieser Angriff verlaufen würde.
Holunderpfote hatte anscheinend nicht aufgepasst, denn Streifenpfotes doch recht vorhersehbarer Angriff traf den schwarz-weißen. Missbilligend runzelte ich die Stirn, immerhin ging er als er sich gefangen hatte auch gleich wieder zum Angriff über, aber ein derart eklatanter und unnötiger Fehler durfte ihm einfach nicht passieren! Holunderpfote hatte sich in Streifenpfotes Rückenfell festgekrallt, der Gestreifte hatte versäumt seinen Angriff weiterzuführen. Nun musste er sich dringend etwas überlegen, denn die Anstrengung war ihm doch anzusehen, zumindest von meinem Platz aus. Der Tigerkater ließ sich fallen und rollte sich über den Boden um daraufhin wieder zum Stehen zu kommen. Ein gekonntes und rundes Manöver, wie ich zufrieden feststellte. Holunderpfote verlor den Halt und landete mit seinem gestreiften Bruder im Match. Der mittlerweile aufgeweichte Boden spritzte und die beiden dreckigen Schüler standen sich wieder gegenüber. Diesmal ging Holunderpfote zum Angriff über und meine Mundwinkel zuckten erfreut, als Holunderpfote eine der jetzt häufiger zu findenden Pfützen zu Nutze machte. Er stoppte dort auch nicht, sondern schloss nahtlos einen Angriff an.
Ich trat etwas näher an die beiden Kämpfenden heran, hielt aber einen Sicherheitsabstand, um nicht getroffen zu werden. Der Kampf ging nun schon etwas und er musste schließlich auch noch ausgewertet werden...ganz zu schweigen vom Regen der in dichten Strängen fiel. Ich beobachtete erst einmal weiter und wartete auf einen guten Augenblick um das Training zu beenden. Einen guten Angriff würde ich dafür sicher nicht unterbrechen.

[beobachtet Holunderpfote und Streifenpfote, wechselt Beobachtungspunkt, geht näher heran, will das Training demnächst beenden]

(Streifenpfote muss auf jeden Fall noch auf Holunderpfotes Angriff reagieren, wenn Streife will kann er gerne auch noch einmal angreifen oder etwas ähnliches und Holunder muss reagieren, danach sollten wir aber zum Schluss kommen)
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Bernsteinregen

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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Sa Apr 25, 2015 4:58 pm

Langsam wurde Regen lästig und nahm mir Sicht, die ich gerne auf die beiden Schüler gehabt hätte. Aber es reichte auch so langsam, immerhin hatten die beiden Schüler so erfahren sie auch mittlerweile waren nicht endlos Kraft.
Ich trat nach vorne, auf die beiden Kämpfen zu und rief laut „Das reicht für heute, wir kehren ins Lager zurück.“ eigentlich hätte ich die Besprechung noch gerne hier gemacht, aber die beiden jungen Kater würden leicht auskühlen. Der Regen und die plötzlich wegfallende viele Bewegung...fehlte noch, dass sie sich wie Silberlicht irgendwas einfingen. Was die Silberne in der Nacht an der Donnerclangrenze gewollt hatte, hätte ich immer noch gerne gewusst.
Hoffentlich verbreitete die dumme Kätzin ihre Krankheit wenigstens nicht im Lager. „Lasst uns gehen, ich möchte im Lager noch den Kampf nachbesprechen.“ erklärte ich und begann langsam trabend, um dann zügig schneller zu werden. Dem Lager entgegen, die Pfoten mehr in der Luft als auf dem Boden, so wie ich es liebte. Und nur zu bald würde das Lager in Sicht kommen und ich würde anhalten müssen. Solange aber genoss ich das Tempo, trotz des dichten Regens. Meine Ohren horchten immermal nach den beiden Schülern, die mir folgten.

[beendet den Kampf, redet mit Streifenpfote und Holunderpfote, lehrt ins Lager zurück)

---> Flussclan-Lager (mit Streifenpfote)

(OUT: Streifenpfote wird ins Lager mitgeschleppt, ich werde ihn allerdings nicht vertreten.)
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Holunderschweif

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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   So Apr 26, 2015 2:06 pm

Holunderpfote war mitten in seinem Angriff, als er Bernsteinregens Ruf hörte. Er landete eher in einem chaotischen Haufen auf Streifenpfote, nachdem er den Angriff abgebrochen hatte. Keuchend blieb der junge Kater erstmal liegen, ehe er sich wieder aufrappelte und den Kopf schüttelte. "Tut mir Leid, Streifenpfote", entschuldigte er sich bei seinem Bruder, nachdem er ihn in den Dreck geworfen hatte. Wobei das mittlerweile auch schon egal war, schließlich waren sie beide komplett verdreckt. Das würde eine schöne Arbeit werden, das Fell wieder zu säubern.
Bernsteinregen wandte sich derweil bereits ab und schlug den Weg zurück Richtung Lager ein. Zu gerne hätte Holunderpfote den Kampf anständig beendet, um herauszufinden, wer von ihnen beiden gewonnen hätte. Aber er konnte auch verstehen, warum seine Mentorin jetzt abbrach. Der Regen schien immer schlimmer zu werden und langsam kroch dem jungen Kater die Kälte des Wassers in die Knochen. Ganz davon abgesehen, dass er langsam Hunger bekam.
Eilig folgte Holunderpfote der getupften Kriegerin und freute sich schon auf ein großes Stück Frischbeute. Und auf ein warmes, trockenes Nest.

tbc: FlussClan-Lager

[wird durch Bernsteinregen unterbrochen | kracht in Streifenpfote | rappelt sich auf | entschuldigt sich bei ihm | folgt Bernsteinregen]
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Leopardenherz

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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Mi Mai 04, 2016 10:13 pm

cf: Außengrenze FlussClan

Leicht erschöpft zog sich Leopardenherz am Ufer der Hügellandshaft aus dem Wasser und atmete erstmal tief durch. Dann blickte sie sich nach Schattenauge um und wartete bis die Kätzin sich ebenfalls ans Ufer gezogen hatte.
Die Getupfte wartete bis sich ihr Atem normalisiert hatte,was nicht lange dauerte, und wandte sich dann fröhlich Schattenauge an Schattenauge. ,,Willkommen auf der Insel, deinem zukünftigen Zuhause." Leopardenherz schnurrte freudig und drückte sich an ihre Schwester.
,,Allerdings kann ich dich noch nicht mit ins Lager nehmen.", miaute sie zögerlich. ,,Die Große Versammlung steht bevor und ich denke, es wäre am besten, wenn ich dich am Morgen danach mit ins Lager nehme um dich Steinstern vorzustellen." Ihr war unwohl bei dem Gedanken Schattenauge schutzlos hier zu lassen wo eine Patrouille sie leicht entdecken konnte, aber ihr schien der Zeitpunkt Schattenauge jetzt Steinstern vorzustellen unpassend. Sie wusste mit am besten wie angespannt Steinstern aufgrund der Lage des FlussClans war und sie war sich sicher, dass er Schattenauge eher eine Chance geben würde, wenn zumindest die Anspannung vor der großen Versammlung verschwunden war.
Sie blickte ihre Schwester an. ,,Ist es für dich in Ordnung dich hier zu verstecken? Nur bis nach der Großen Versammlung. Selbstverständlich kannst du auch hier jagen."

[kommt an, bittet Schattenauge sich vorerst zu verstecken]
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Schattenauge
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Do Mai 12, 2016 4:41 pm

<---- Außengrenze FlussClan

Eisige Kälte schwappte der schwarzen Kätzin immer wieder in den Nacken und in die Ohren, ihre Muskeln waren bis zum Zerreißen angespannt und ihre Lungen schmerzten, während sie ihrer Schwester durch den stürmischen See folgte. Sie hatte gewusst, dass es nicht leicht werden würde und verfiel deshalb in eine Art sturer, monotoner Schweigsamkeit, die der immer drängender werdenen Erschöpfung in ihrem Körper immer weniger und weniger entgegenzusetzen hatte. Immer wieder drohten Schattenauge und Leopardenherz von unverhofften Strömungen fortgerissen zu werden, hin und her geworfen von dem zornigen, tiefdunklen Wasser, so dass die Einzelläuferin sich im Stillen bald zugeben musste, die Orientierung hoffnungslos verloren zu haben und nur noch blind ihrer Schwester zu folgen. Schattenauge brauchte dringend Ruhe, bemerkte fast resignierend, wie ihr die Augen immer häufiger zufielen und wie die Zeit, die sie gurgelnd unter Wasser blieb, ehe sie sich wieder an die Oberfläche kämpfte, von Mal zu Mal länger wurde. Nicht nur, dass sie keine (oder eben noch keine) FlussClankatze war, sie hatten auch eine lange Reise hinter sich, die zusätzlich an ihren Konditionen nagte.
Wäre der gold-schwarz getupfte Leib ihrer Schwester nicht vor ihren Augen immer mal wieder aus den Wellen in ihr Blickfeld gewippt, gut möglich, dass sie es nicht bis zum Ufer geschafft hätte.
Als sie schließlich den steinigen Untergrund unter ihren Vorderpfoten streifte, brachte sie nicht einmal genug Kraft auf, um erleichtert zu seufzen, sondern sah stattdessen zu, eisern schweigend sich den Anstieg ans Ufer der Insel hinaufzuziehen und sich zu der Böschung zu schleppen, an der Leopardenherz auf sie wartete. Auch ihr Brustkorb hob und senkte sich unter ihrem nass perlendem Pelz, doch es ging ihr anscheinend nicht so schlecht wie Schattenauge, dessen Lungenflügel sich unkontrolliert blähten und brannten, als stünden sie in Flammen, und dessen Beine in bestimmten Abständen zu zittern schienen. Die zweite Anführerin des FlussClans schien von Schattenauges Verfassung nichts mitbekommen zu haben, was Schattenauge begrüßte. Stattdessen schnurrte sie herzlich und schmiegte sich an das vollgezogene Fell ihrer Schwester, während sie sie auf der Insel willkommen hieß. Ihr Gesichtsausdruck wirkte geradezu losgelöst, als könne sie gar nicht glauben, endlich ihre Schwester in den Clan führen zu können. Für sie musste ein großer Traum in Erfüllung gehen.
Leopardenherz fragte sie, ob es in Ordnung für sie wäre, hier in den Böschungen zu warten, bis die Vollmondnacht überstanden wäre und Schattenauge verstand natürlich, was sie meinte. Jede Vollmondnacht trafen alle Clankatzen am Donnervulkan zur Großen Versammlung aufeinander; da blieb kaum Zeit und Gelegenheit, mit einer Streunerschwester aufzukreuzen - das würde nur Ärger geben. Dennoch antwortete Schattenauge nicht sofort, nickte und winkte nur atemlos mit dem Schweif ab. Dann ließ sie sich im Schatten der Büsche zunächst kraftlos auf ihre Hinterbeine und dann den Bauch sinken. Sie schüttelte sich nicht einmal das Fell.
"Ist gut.", miaute sie mit erschreckend rauer Stimme, als sie einigermaßen zu Atem gekommen war. "Hier gibt es ... genug Deckung für mich und ich ... kann mich hier ausruhen, bis ihr von der Großen Versammlung wiederkommt."
Schattenauge zwang sich, Leopardenherz zuversichtlich in die Augen zu schauen, damit diese sich nicht doch noch Sorgen um sie machte.
"Ich warte hier auf dich.", miaute sie fester und lächelte Leopardenherz müde an. Immerhin war sie auf der Insel, hier bei ihrer Schwester. Sie war der Möglichkeit, ihr Vorhaben Steinstern zu erklären, nur noch wenige Pfotenschritte entfernt. Da konnte sie auch noch bis morgen früh warten und neue Kräfte sammeln. Auf die wenigen Stunden kam es jetzt auch nicht mehr an.

[bei Leopardenherz]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Mo Mai 16, 2016 8:51 pm

Abwartend beobachtete wie Schattenauge aus dem Wasser kletterte und folgte ihr zu dem Gebüsch, wo sich ihre Schwester niedergelassen hatte. Schattenauge schien ziemlich aus der Puste zu sein, aber Leopardenherz dachte sich nichts weiter dabei, ihr ging es ähnlich aber nicht ganz zu schlimm. Mit der Zeit würden sich Schattenauges Muskeln daran gewöhnen gegen die Strömung anzukämpfen und ihre Ausdauer würde zunehmen.
Ihre Schwester erklärte sich einverstanden und Leopardenherz war für einen kurzen Moment erleichtert, dass sie sich erst um die Große Versammlung und dann ihre Schwester kümmern konnte.
,,Wenn du dich ausgeruht hast, kannst du gerne versuchen Beute zu finden. Ich weiß allerdings nur nicht, ob sich bei diesem regen überhaupt irgendetwas aus Fleisch heraustraut.", miaute sie nachdenklich und leicht verärgert darüber, dass sie Schattenauge nach dem anstrengenden Weg zum Großen See nicht mal eine vernünftige Mahlzeit bieten konnte.
Sie ließ ihren Blick ein letztes Mal prüfend über Schattenauge gleiten und nickte dann. Ihre Schwester würde zurechtkommen.
Leopardenherz trat aus dem Gebüsch heraus. ,,Wir sehen uns morgen, Schattenauge. Pass auf dich auf.", miaute sie leise. Dann nahm sie die beiden Ratten, die sie vom Schrottplatz mitgebracht hatte, zwischen die Zähne und verschqand dann mit einem letzten Schwanzwinken zwischen den Hügeln.

tbc: FlussClan-Lager

[bei Schattenauge, geht zurück ins Lager]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Fr Jul 01, 2016 7:49 pm

Leopardenherz' blaue Augen musterten Schattenauges Gestalt und sie miaute, dass Schattenauge versuchen könne, zu jagen, wenn sie sich stark genug dafür fühlte. Der schwarzen Einzelläuferin war bewusst, dass es gegen das Gesetz der Krieger verstieß, als Streunerin auf dem Gebiet eines Clans zu jagen. Außerdem glaubte sich nicht, dass sie irgendwie die Kraft aufbringen könnte, auch nur einen weiteren Schritt zu machen. Trotzdem nickte sie dankbar ihrer Schwester entgegen,ehe die gefleckte Kätzin zwischen die Zweige der Büsche heraustrat, die Schattenauge als Versteck dienen würden.
"Wir sehen uns morgen, Schattenauge. Pass auf dich auf.", sagte sie in vorsichtiger Lautstärke, aber mit einem ungemein glücklichen Unterton in der Stimme, der das Herz der Einzelläuferin von innen wärmte. "Ja, Leopardenherz, wir sehen uns morgen. Bis dann.", antwortete sie daher sanft lächelnd. Sie hörte zu wie Leopardenherz' Pfotenschritte sich von ihr entfernten, dann schloss sie ihre müden Augenlider. Das Tropfen des Regens und die Wellen des Seeufers geleiteten sie in einen tiefen Schlaf der Erschöpfung.

[bei Leopardenherz, verabschiedet sich, schläft versteckt in der Uferböschung]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Fr Nov 04, 2016 5:21 pm

[Vertretung durch Schattenauge]

<--- FlussClanlager

Ihre Schritte führten sie am Ufer des Sees entlang, durch Böschungen und Schilfgebiete, die vom leichten Morgenregen rauschten. Trotzdem blieb die zweite Anführerin des FlussClans wachsam, in der Hoffnung, vielleicht doch ein Beutetier zu erwischen, denn Beute hatte der Clan dringend notwendig. Umso näher Leopardenherz ihrem geheimen Ziel kam, desto unebener fiel die Uferlandschaft aus, bis die Hügellandschaft sie vollkommen umhüllte. Morgendliches Licht versuchte sich tapfer durch die Wolken zu kämpfen. Auf möglichst leisen Pfoten versuchte sie sich an den Platz zu erinnern, an welchem ihre Schwester unter dichtem Gebüsch für die Nacht Zuflucht gesucht hatte, da ihr ihre Nase bei der Feuchtigkeit keine allzu guten Dienste leistete. Alles schien in Windeseile vom Regen verwischt zu werden.
Ein leises Zischen sorgte dafür, dass sich Leopardenherz' Nackenfell sträubte und sie ruckartig den Kopf umwandte. Zwischen dichten Zweigen schauten ihr zwei schmerzlich vertraute, violette Augen entgegen, weshalb sich ihr Schreck in warmes Schnurren verwandelte. Sich etwas beschämt schüttelnd trat sie an ihre Schwester heran und versuchte sich mit einem leicht verlegenen „Wie peinlich, dass ich dich nicht gerochen habe.“ zu entschuldigen, aber Schattenauge schüttelte nur mysteriös grinsend den Kopf, schritt aus dem Gebüsch heraus und schmiegte sich an ihre Schulter. Sie begrüßten sich miauend, während die getupfte Kätzin nicht umhin kam, sich zu fragen, ob die Einzelläuferin nicht vielleicht sogar insgeheim stolz war, von der gediegenen FlussClankätzin nicht bemerkt worden zu sein. Kaum dass die beiden Schwestern wieder beisammen waren, waren alle Zweifel und Sorgen aus dem Kopf gewaschen und von endloser Hoffnung abgelöst worden, dass Schattenauge von Steinstern akzeptiert werden würde wie er sie selbst vor so langer Zeit akzeptiert hatte. Ihr Herz schlug schneller vor Glück, wenn sie sich vorstellte, vielleicht bald wieder einen Teil ihrer zersprungenen Familie bei sich zu haben.
Was hast du also geplant?“, fragte Schattenauge mit ihrer dunklen Stimme nach, die Leopardenherz stets daran erinnerte, dass ihr gemeinsames Glück noch in der Ferne lag. Schattenauge hatte eine Art an sich, die von einsamer Stärke, Misstrauen und Klugheit sprach, so dass Leopardenherz mit den Ohren zuckte. „Es ist bestimmt das Beste, wenn du zunächst mitkommst und dich im Schilf am Rande des Lagers verborgen hältst. Ich komme dich holen, wenn ich mit Steinstern geredet habe.“, antwortete Leopardenherz und wies der schwarz gemusterten Katze mit dem Schweif, ihr zu folgen, während sie sich selbst im gemächlichen Tempo in Bewegung setzte. Schattenauge folgte ihr, erwiderte jedoch nachdenklich: „Ist es nicht besser, wenn ich selbst mit ihm rede?“, und dabei hatte sie ein Gesicht aufgesetzt, als gefiele ihr der Gedanke nicht, dass Leopardenherz mit dem Anführer über sie verhandeln oder für sie sprechen würde müssen. Trotzdem lächelte sie, als sie antwortete: „Steinstern wird erschrocken genug sein, von mir den Wunsch zu hören, meine Streunerschwester in den Clan aufzunehmen. Ich kann es kaum erwarten, dass der FlussClangeruch sich in deinem Pelz festsetzt.“
Die schwarze Kätzin schmunzelte nur wehmütig, sagte aber nichts dazu.

---> FlussClanlager

[bei Schattenauge, bricht mit ihr zum Lager auf]
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Schattenauge
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Fr Nov 04, 2016 6:23 pm

Der Morgen begann für Schattenauge, noch bevor die Sonne aufgegangen war. Ihre Augen öffneten sich und ihre Gliedmaßen wirken dankbar erholt nach der langen, strapaziösen Anreise vom Schrottplatz über den stürmischen See bis hierher auf die Insel des FlussClans. In ihrem Geist hatte sich eine merkwürdige Ruhe festgesetzt, die sie kaum beschreiben oder greifen konnte. Eine Ruhe voller Aufregung.
Obwohl sie noch nie so tief im FlussClan-Gebiet gewesen war, hatte sie irgendwie das Gefühl, als würde sie nach Hause zurückkehren, so aberwitzig das auch war. Noch aberwitziger als die Tatsache, dass, würde sie sich auf dem Weg zum SchattenClan befinden, nicht einmal annähernd dieses Gefühl verspürt hätte. Der SchattenClan stand für alles, was sie unwiderruflich verloren hatte. Alles, was unwiederbringlich fort war. Dort erwartete sie nichts mehr. Lange war sie auf dem Schrottplatz zuhause gewesen, aber jetzt fühlte sie sich stark und tapfer genug, sich mit dem Clanleben auseinander zu setzen, wieder ein Teil davon zu werden und zu kämpfen für jeden Tag mit ihrer Schwester.
Müde hatte die schwarze Kätzin sich aufgesetzt, Fellpflege betrieben und ihre Beine gedehnt, ehe sie sich in vorsichtiger Routine einer erfahrenen Eizelgängerin auf die Suche nach möglichem Futter gemacht hatte. Fische fangen war nicht ihre Domäne und die Wellen am Ufer waren derart schaumig, dass sie das gar nicht erst versuchte. Stattdessen pirschte sie durch die verregneten Büsche und Sträucher am Ufer, nach Kleintieren Ausschau haltend. Doch das ansteigende Wasser des Sees hatte die Erde vielerorts in Schlamm verwandelt, die von kleinen Beutetieren gewissenhaft gemieden wurde. Tiefer ins Landesinnere wagte sich Schattenauge nicht, da sie sonst befürchtete, ihre Schwester zu verpassen, die sie hatte abholen wollen.

Eher durch Zufall wehte ihr plötzlich der äußerst frische Duft von FlussClan-Katze entgegen, so dass sie sich instinktiv ins Dickicht enger Zweige drückte. Ihr schwarzes Fell tarnte sie im Schatten, während sie misstrauisch ihre Augen zu Schlitzen verengte. Doch es war keine Morgenpatrouille, die ihren Pfad durch die Uferböschung nahm. Stattdessen entdeckte sie das getupfte Fell ihrer Schwester, wartete einen Augenblick, ob sie sie entdecken würde und stellte fest, dass Leopardenherz an ihr vorbei gegangen wäre, hätte sie sich nicht mit einem Zischen doch noch bemerkbar gemacht. Darauf gab sich die FlussClankatze etwas verlegen, aber dazu gab es keinen Grund. Wind und Regen hatten einfach dafür gesorgt, dass sie sie nicht bemerkt hatte. Herzlich begrüßten sie sich, berieten sich über die passende Vorgehensweise für ihr Vorhaben und traten dann, gemeinsam, den Weg zum Lager an.

[erwacht, jagt erfolglos, bei Leopardenherz, folgt ihr]

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