Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Hügellandschaft

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Flügelherz

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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   So Apr 06, 2014 9:56 pm

Ich sah Steindamm dankbar an. Er sagte nicht, das ich nochmal versuchen sollte, es heilen zu lassen. Oder das ich mich nicht mehr zur Kriegerin eignete. Nein. Er sagte mir, das ich trotzdem eine starke Kriegerin war und zwar SEINE starke Kriegerin. Es berührte mich sehr. Ich wusste nicht, ob mir eder soetwas in der Art gesagt hätte. Doch Steindamm verstand mich. Das unterstützte meine Entscheidung, mich ihm anzuvertrauen. Ich konnte nur hoffen, das er auch mir vertraute. Und doch hatte er mir einen Moment Angst gemacht, als ich ihm von meiner Vergangenheit erzählt hatte. Er sah wirklich sehr wütend und erschreckend aus, sodass ich fast einen Schritt zurückgegangen war. Doch ich hatte es nicht getan. Und darüber war ich jetzt froh. Ich ließ mich von meinem Gefährten mitziehn, zurück zum Lager.

--> FlussClan-Lager

[denkt über das Gespräch nach, wird von Steindamm mitgezogen]
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Leopardenherz

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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Sa Apr 12, 2014 10:53 pm

Dass Farnherz ebenfalls zurückwich, versetze Leopardenherz einen Stich. Ihr war alles viel zu schnell gegangen. Obwohl sie Farnherz kaum kannte, mochte sie ihn - vielleicht lieber, als sie dachte - doch ... Leopardenherz wusste nicht, was sie von der ganzen Sache halten sollte.
Sie hatte gedacht da wäre etwas zwischen ihr und ... ihm. Vielleicht hatte sie etwas hu vorschnell gehandelt. Sie war auf Abstand gegangen, um das zu signalisieren, aber Farnherz Reaktion verletzte sie. Doch die tapfere Kätzin ließ sich nicht anmerken, als sie in die tiefen grünen Augen ihre Gegenübers schaute. Diese schönen grünen Augen ...
Verwirrt zuckte die Goldene mit den Ohren. Sie sollte sich nicht im Anblick eines Katers verlieren, sondern lieber für den Clan jagen.
Kurz blitzte in Farnherz Augen, etwas auf, was die Kätzin nicht deuten konnte, doch so schnell wie es gekommen war, verschwand es wieder. Genauso wie der braune Kater überspielte die Stellvertreterin ihre Gefühle, klärte ihre Augen - so dass sie keinerlei Gefühle Leopardenherzes wiederspiegelten - und machte sie daran zu antworten. „Natürlich, deine Amsel ist um einiges größer als die Maus.", die Kätzin nickte bestätigend.
Farnherz war ein begabter Jäger, wie die Getupfte festgestellt hatte. Selbst im Schnee hatte er eine Amsel erwischt.
Als Leopardenherz wieder hoch blickte, war Farnherz schon weiter gegangen und fragte sie, ob die Kätzin Wurzeln schlagen wollte. Sie verneinte lächelnd und beeilte sich hinterher zu kommen.
Mit schnellen und geschmeidigen Bewegungen rappte die Goldene durch den Schnee, um sich Farnherz wieder anzuschließen.
Sie sollte sich jetzt auf keinen Fall ablenken lassen. Als Leopardenherz ihr Maul ordnete, um zu wittern, erhaschte sie den Geruch von Kaninchen. Ihre Ohren zuckten um Farnherz auf das Beutetier aufmerksam zu machen. Und plötzlich hatte sie eine Idee. „Hör zu", miaute sie an den Kater gewandt. ,,Siehst du das Kaninchen dort? Wenn wir weiteren ran gehen, wir es uns riechen können. Deswegen werde ich es dir in die Pfoten treiben. In Ordnung?"
Für Leopardenherz war selbstverständlich, dass Farnherz dieser Idee nicht entgegenzusetzen hatte, der er wusste, wie wichtig Beute für den Clan war, deshalb wartete sie seine Antwort gar nicht erst ab, sondern schlich sich mit einem Schweifschnippen davon.
Mit dem Bauch im Schnee schlich sich die Goldene vorwärts auf das Kaninchen zu. Ihr Fell war nicht gerade unauffällig, aber bis das Kaninchen sie entdeckte, würde sie es schon jagen.
Sobald die Kätzin in greifbarer Nähe war, spannte sie alle Muskeln und begann mit großen Sprünge. Auf das Tier zu zulaufen. Erschrocken floh das Pelztier, aber Leopardenheu versperrte ihm den Weg, so dass es kehrt machte. Direkt in die Richtung wo Farnherz stand.
Die Kätzin trieb das Kaninchen weiter an. Gleich würde es so weit sein. Jetzt, Farnherz!

[ ist enttäuscht über Farnherz' Reaktion, läuft ihm hinterher, macht ihn aus das Kaninchen aufmerksam, treibt es in seine Pfoten]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Mi Apr 23, 2014 1:08 pm

Eine Weile gingen wir leise durch den Schnee, ich war ganz auf meine Gedanken fixiert.
Ich sollte mir nichts einbilden; auch wenn Leopardenherz mich "auserwählt" hatte mit ihr jagen zu gehen, hieß dies nicht, dass ich ihr mehr bedeutete als andere Katzen... Oder Kater.
In dem Moment bemerkte ich aus den Augenwinkeln, dass die hübsche Gefleckte neben mir mit den Ohren zuckte, um mich auf etwas aufmerksam zu machen. Meine Ohren zuckten ebenfalls, als mir der Geruch von Kaninchen in die Nase stieg. Wie unerwartet, aber willkommen. Ich wartete darauf, dass Leopardenherz lossprang, doch sie wandte ihre Worte an mich.
Mit zuckendem Schweif hörte ich ihr zu, instinktiv war ich schon in der Kauerhaltung, nickte zustimmend. Das würde klappen. So ein Kaninchen würde gleich zwei Katzen aus dem FlussClan sättigen.
Leopardenherz wartete meine Antwort gar nicht erst ab, sondern schlich auf das Tier zu. Dabei bewunderte ich ihre geschmeidigen und anmutigen Bewegungen, doch nun war nicht die Zeit, der Kätzin nach zu starren. Wir mussten dieses Kaninchen erlegen, komme was wolle!
In dem Moment sprang die Kätzin los, das Kaninchen machte erschrocken kehrt und rannte direkt auf mich zu. Das Pelztier hatte mich nicht bemerkt, sodass ich es sicher töten könnte. Adrenalin schoss durch meine Adern, als ich aufsprang und gefühlt auf das Kaninchen zuflog. Als ich auf dessen Rücken landete und es mit einem entsetzten Quieken zu Boden ging, war das Gefühl des Fliegens vorbei. Eilig beugte ich mich zu der Kehle des Kaninchens herunter, dessen letzter Laut zeigte, dass es wusste, dass dies sein letzter Moment sein würde. Als ich dem Tier die Kehle durchbiss und das Blut mir im Mund zu explodieren schien, zog ich meinen Kopf zurück und sah auf das erlegte Tier herab. Es war groß, aber nicht sonderlich fett. Kein Tier würde in dieser Blattleere fett sein, das wusste ich.
Ich richtete meinen Blick wieder auf Leopardenherz, während ich mir das Blut von der Schnauze leckte.
"Gut gerannt", lobte ich die hübsche Kätzin.

[denkt nach, hört Leopardenherz zu, erlegt das Tier, lobt Leopardenherz]
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Leopardenherz

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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Mi Apr 23, 2014 4:31 pm

Sobald Leopardenherz sicher war, dass das Kaninchen in die gleiche Richtung weiterlaufen würde, die sie vorgegeben hatte, ließ sie davon ab und bremste scharf, so dass sich Schnee aufwirbelte.
Das Kaninchen beeindruckte dies aber wenig; es war zu sehr damit beschäftigt damit, sein leben zu retten, als damit , darauf zu achten, was hinter ihm geschah. Gerade als das Kaninchen ungefähr eine Schweiflänge von dem Kater entfernt war, sprang er genau im richtigen Moment, um das Beutetier zu erwischen und beugte sich hinunter, um dem Tier die Kehle durchzubeißen. Augenblicklich erschlaffte das Kaninchen und regte sich nicht mehr. Abgesehen von dem aufgestellten Fell zeugte nichts mehr davon, dass das Kaninchen noch wenigen Herzschlägen noch gelebt hatte.
Leopardenherz schnurrte anerkennend. Sowas fand man in der Blattleere nicht oft. Und vorallem keine fetten Tiere, doch aufgrund der Größe sollte dieses Pelztier ausgewachsene Krieger sättigen.
,,Gut gesprungen.", konterte Leoapardenherz nun mit ihrem typisch weiblichen Lächeln. Und sie sagte das nicht einfach so, sie meinte es ernst. Schließlich war Farnherz wirklich nicht schlecht gesprungen und ein wenig Anerkennung von der zweiten Anführerin schadete bekanntlich nie.
,,Lass uns in Lager zurückkehren. Ich glaube mehr Beute werden wir hier nicht finden. Außer dem friere ich schon wieder.", miaute der Getupfte und fragte sich, wie Farnherz auf ihre letzte Bemerkung reagieren würde. Damit hatte sie ihm eine erneute Möglichkeit gegeben, sich ihr wieder anzunähern, was die hübsche Kätzin seltsam herbeisehnte. Irgendwas hatte dieser einfache, aber sympathische FlussClan-Kater mit ihr angestellt, dass sie ihm so merkwürdig zugetan war...
Nun beugte sich die Kriegerin herunter, um ihre Maus an der Schwanzspitze zu packen und nahm sich auch des großen Kaninchens an. Sie reckte den Kopf höher, um nicht über die Beut zu stolpern und gab ihrem Jagdgefährten einen Wink mit dem Schwanz. ,,Kommst du?"
Mit einem Blick zurück wartete sie nun darauf, dass Farnherz sie einholte und stapfte dann durch die matschige Hügellandschaft, wobei sich sich immer wieder Schneeflocken von der Nase schüttelte.

tbc: FlussClan-Lager

[beobachtet Farnherz, spricht mit ihm, will ins Lager zurück gehen]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Do Apr 24, 2014 12:38 pm

Leopardenherz' Lob ließ mir warm werden. Auch ihr Lächeln legte mich immer wieder in den Bann, sodass ich nichts weiter konnte als dämlich vor mich hin zu grinsen. Gerade als ich ihr raten wollte, wieder zum Lager zurück zu kehren, machte sie schon selbst den Vorschlag.
"Ich wollte gerade genau dasselbe vorschlagen, ja, lass uns gehen", stimmte ich zu, musste aber dann an ihren letzten Satz zurück denken. Außerdem friere ich schon wieder. , hatte sie gesagt und ich musste daran denken, wie ich mich ihr vorhin angenähert hatte, sodass sich unsere Pelze berührt hatten. Sie hatte mit zittriger Stimme geantwortet - wirklich süß. Dabei hätte ich es belassen sollen, doch ich hatte mich ihr erneut genähert und es wohl übertrieben. Obwohl ... ihr hatte ihr nur eine Träne weggewischt, oder nicht? Wieso war nun die Stimmung zwischen uns so angespannt? Oder kam mir dies nur so vor? Jedenfalls war mir seitdem unsere Nähe etwas unangenehm, da ich mich schnell verunsichern ließ, was Kätzinnen anbelangte. Wer wusste schon, was in ihren Köpfen vor sich ging? Ich war fest entschlossen, meine Annäherungsversuche für heute zu lassen, doch was beabsichtigte die hübsche Kätzin mit ihrem letzten Satz? Wollte sie, dass ich sie wieder wärmte oder wollte sie damit nur verdeutlichen, dass sie wieder ins Lager wollte? Dies war mir nun wirklich zu kompliziert, ich schob es einfach zweiteres zu. Ich wollte nicht, dass sie sich wieder von mir bedrängt fühlte, denn sie war mir wirklich wichtig geworden.
In dem Moment rief die Kätzin nach mir und ich hob den Blick. Sie war weiter gegangen, während ich noch in Gedanken versunken gewesen war.
"Ich komme", rief ich ihr zu, grub meine Amsel aus und trottete mit großen Schritten hinter der Kätzin her, bis ich sie eingeholt hatte.
Insgesamt war dies doch ein ganz schöner und erfolgreicher Jagdausflug gewesen und ich hoffte, dass Leopardenherz und ich uns wenigstens ein wenig näher gekommen waren.

---> FlussClan Lager

[denkt nach, antwortet Leopardenherz, folgt ihr zum Lager]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   So Mai 25, 2014 11:05 am

<--- FlussClan Lager

In einem gemäßigten Tempo lief ich neben Goldschimmer her, lächelte sie ab und zu an, ehe ich meinen Kopf wieder nach vorne wandte.
Der Weg bis zu unserem Ziel verlief nahezu schweigend, jeder schien in seinen Gedanken vertieft zu sein. Ich war es jedenfalls – meine Gedanken waren nur bei Goldschimmer.
Was empfand ich für sie? War es… Freundschaft? Oder doch mehr…? Ich konnte mich nicht entscheiden; oder wollte es mir nicht eingestehen, wofür ich mich entschieden hatte – schon eben im Kriegerbau war es mir klar geworden.
Einfache Freundschaft konnte es sicher nicht sein. Obwohl ich kaum Erfahrung im Thema Freundschaft hatte, da ich strikt und einfach keine hatte. Aber zählte es noch zu Freundschaft, dieses Warme Gefühl in der Magengegend, schon sobald ich die goldene Kriegerin sah? Dieses Prickeln in den Pfoten; der ständige Drang nach Nähe? Das Bedürfnis, die Kriegerin vor allem und jedem zu schützen – ja, war das noch Freundschaft?
Doch dieselbe Frage konnte ich auch andersherum stellen. Konnte es Liebe sein? An Liebe auf den ersten Blick hatte ich noch nie geglaubt. Zumal ich sie am Abend zuvor am liebsten an die Kehle gegangen wäre, da sie mich einfach während dem Schlafen gestört hatte. War es also… Liebe auf den [i]zweiten[i] Blick? Denn nachdem mich die Goldene zum Jagen eingeladen hatte, hatte ich zugestimmt – einfach so. Eigentlich hätte ich Nein sagen müssen. Und ich war mir komischerweise sicher, dass ich dies auch getan hätte, wäre es nicht Goldschimmer gewesen, die mich gefragt hatte. Sie hatte etwas an sich, was mich faszinierte und verwirrte zugleich. Sie war wie meine eigene, persönliche Sonne in meinen finsteren Gedanken.
Ja, ich liebte sie.
Diesen Gedanken hatte ich den ganzen Abend zu verdrängen versucht und ich war mir nicht sicher, wieso ich ihn ausgerechnet jetzt zuließ. Als ich mir selber eingestand, dass ich Goldschimmer liebte, wurde mir ganz komisch. Wurden meine Gefühle überhaupt erwidert? Es konnte schließlich sein, dass sie selber nicht mehr als lediglich Freundschaft empfand – falls überhaupt.
Also beschloss ich, es ihr vorerst nicht zu sagen. Nicht, bis ich den Mut gefunden hatte. Nicht, bis ich mir auch sicher war, dass es auf Gegenseitigkeit beruhte. Zu wichtig war mir die Kriegerin inzwischen geworden, als dass ich unsere Freundschaft durch diese drei kleinen Worte zerstören konnte. Drei Worte, klein und unscheinbar – und doch hatten sie eine riesengroße Wirkung.
Ich warf wieder einen kurzen Seitenblick zu Goldschimmer. Es war nur eine flüchtige Bewegung, denn schon sah ich wieder nach vorn und blieb stehen. Wir waren am Ziel angekommen, ich sah die vielen kleinen Hügeln der Hügellandschaft, fern von irgendwelchen Gewässern, in denen Goldschimmer hätte fallen können. Bei diesem Gedanken musste ich leicht grinsen, und ich wandte mich zu Goldschimmer.
>>Wie viel doch innerhalb eines einzigen Tages so passieren kann, nicht? <<, meinte ich und dachte daran zurück, wie wir beide im Heilerbau lagen und die junge Kristalljunges gemeint hatte, wir seien ein schönes Pärchen. Ich grinste, als ich mich an mein Entsetzen erinnerte, dann an mein amüsiertes Grinsen und meinen Seitenblick zu Goldschimmer, während ich mich gefragt hatte, was die Goldene dachte.
Und jetzt standen wir beide hier, heimlich außerhalb des Lagers, dicht nebeneinander im weißen Schnee.

[Trottet neben Goldschimmer | in Gedanken | fasst einen Entschluss | kommt an & sagt was zu Goldschimmer]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   So Mai 25, 2014 11:52 am

cf : FlussClan Lager

Langsam und dicht an Dämmergeist gepresst, tappte Goldschimmer durch den Wald und genoss die kühle Luft der angehenden Dämmerung. Niemand sprach ein Wort , aber das war auch nicht nötig. Jeder war in seine Gedanken versunken und doch herrschte eine gewisse Zweisamkeit. Die Gedanken der Goldenen wanderten durch den Tag, sie ließ noch einmal alles vor ihren Augen ablaufen. Nachts, als sie Dämmergeist angefaucht hatte, ihre gemeinsame Jagd, dann ihr Fall in den Fluss mit anschließender spektakulärer Rettung durch den Dunklen, die nicht enden zu wollenden Stunden im Heilerbau und jetzt ihre "Flucht" aus dem Lager. Noch nie hatte sie so viel Zeit mit einem einzelnen Kater verbracht.
Generell , Goldschimmer und Kater? Eigentlich ein seltenes Bild. Sie hatte oft gedacht, dass Liebe immer dramatisch und kompliziert sein musste. Zwei Katzen aus verschiedenen Clans, ein Heiler und eine Kriegerin , aber sie hatte nicht daran gedacht, sich in einen völlig normalen Kater aus demselben Clan zu verlieben. Sich verlieben, ohne Verbote. Sie durfte das und er auch. Aber warum denke ich überhaupt an sowas? Im Moment war die Goldene sich selbst nicht sicher , was sie für Dämmergeist empfand. Am Anfang war es ihr Wunsch gewesen, seine freundliche Seite kennen zu lernen. Das hatte sie geschafft. Dann war es Dankbarkeit dafür, dass er sie gerettet hatte. So war Freundschaft entstanden. Aber jetzt? Was sollte das jetzt darstellen?
Das Kuscheln im Heilerbau, sein liebevoller Blick , das alles war ja wohl kein Zufall. Außerdem sagten ihre Gedanken über ihn auch einiges aus. Wunderbar war er, bei ihm fühlte sie sich wohl, geborgen. Er beschützte sie, war freundlich und… liebevoll. Du siehst es doch selbst, sei nicht blind! Ja, sie liebte ihn. Aber er? War das für ihn nur ein Spiel, einer von vielen Momenten oder empfand er wirklich dasselbe? Sie waren jetzt eine ganze Weile stumm nebeneinander getrottet, bis Dämmergeists Worte das Schweigen brachen. "Eine ganze Menge…", murmelte sie und blickte in seine wunderschönen, blauen Augen. Ein plötzlicher Schwall Gefühle überkam die Goldene und sie schmiegte sich eng an Dämmergeist. Spürte sein weiches Fell an ihrem Pelz, seine Schnurhaare, die sie im Gesicht kitzelten. Ohne nachzudenken beugte sich die Kriegerin vor und küsste den Dunklen. Sie wollte nur noch bei ihm sein, sein Fell spüren und seinen Duft riechen.

[läuft neben Dämmergeist , denkt nach | küsst ihn]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   So Mai 25, 2014 12:56 pm

Als Goldschimmers sanfte Worte in meine Ohren drangen, sah ich sie liebevoll an. Ihre Stimme, ihr Geruch, ihr Aussehen... sie war eine wunderbare Kätzin. Eine so wunderbare Kätzin.
Sie schmiegte sich an mich, was mein Herz schneller schlagen ließ. Da war es wieder, das warme Gefühl im Magen, das Kribbeln. Es war, als würde mich die Goldene verzaubern.
Dann küsste sie ihn. Es kam plötzlich und ohne Vorwarnung, doch ich erwiderte ihn. Den Moment der Zweisamkeit durchfuhr mein Pelz und ich wünschte, er würde ewig andauern.
Doch dann löste ich mich von ihr, sah ihr in ihre wunderschönen Augen. Liebevoll fuhr ich mit meiner Zunge zwischen ihre Ohren, ihre Wange.
Meine Gefühle spielten verrückt und ich verspürte Liebe, aber auch Furcht. Furcht davor, Goldschimmer irgendwann wieder zu verlieren. Sie sollte für immer bei mir sein, sollte für immer einen Platz in meinem Herzen einnehmen. Sie sollte mich lieben und ich sollte sie lieben. Jeden Tag sollte ich mit ihr einen Spaziergang machen und ihr jedes Mal aufs Neue sagen, wie sehr ich sie liebte.
Doch ich sprach es nicht aus, behielt meine Gefühle für mich. Stattdessen schmiegte ich mich an sie, drückte meine Nase in ihr Fell, wollte sie spüren, wollte ihre Wärme spüren. Wollte sie nie mehr verlassen, für immer an sie geschmiegt auf dem Hügel stehen.
Doch da war der Zweifel. Die Angst, dass meine Gefühle nicht erwidert wurden. Eine so wunderhübsche Kätzin wie Goldschimmer hatte sicherlich hohe Ansprüche – oder gar schon jemanden? Hatte Goldschimmer schon jemand anderen im Kopf? Ich war doch nur ein langweiliger, eintöniger Kater, meist mies gelaunt. Wieso sollte sie jemanden wie mich haben wollen?
Erschrocken über meine eigenen Gedanken sah ich die Goldene an; meine Sonne.
Selbst wenn sie einen anderen Kater im Visier hatte, ich würde für sie kämpfen. Für sie kämpfen und sie für mich gewinnen. Ich wollte ihr zeigen, dass ich sie liebte.
Mein Blick war voller Liebe, als ich ihr tief in die Augen sah.

[Erwidert den Kuss | schmiegt sich an sie | sieht sie liebevoll an]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   So Mai 25, 2014 3:10 pm

Dämmergeist erwiderte ihren Kuss und die Kätzin schnurrte selig. Ihr Pelz kribbelte, als würden tausend Ameisen durch ihr Fell laufen. Sie zitterte, aber es war kein unangenehmes Gefühl … viel mehr fühlte es sich einfach aufregend an. Goldschimmer schloss die Augen und schmiegte sich enger an den muskulösen Körper des Kriegers, während dieser ihr zärtlich über die Ohren leckte. Das Schnurren der Goldenen wurde lauter, sie rieb ihre Wange zärtlich an der des Dunklen, dann hob sie den Kopf und sah ihn an.
Ihre Blicke trafen sich, und in den blauen Augen des Katers konnte sie nichts sehen außer innige Liebe. Er empfand wirklich das selbe für sie! Unglaublich glücklich blinzelte sie ihn an und hauchte : "Wir machen nichts falsch…" Eher zu sich selbst als zu ihm hatte sie dies gesagt, doch es beruhigte sie einfach. Das Herz der Kätzin raste, ihre Pfoten kribbelten, ihr Pelz stellte sich auf. Ihr ganzer Körper befand sich in einer Art Rausch. Sie nahm nicht mehr wahr, wie sie sich ins weiche Moos fallen ließ, immernoch schnurrend und mit geschlossenen Augen. Dämmergeists Duft kam näher, sie spürte seinen Pelz dicht an ihrem. Lang und tief atmete sie diesen wunderbaren Geruch ein und schnurrte einfach nur, dann schloss sie die Augen und gab sich ihren Gefühlen hin… <3

[bei Dämmergeist]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   So Mai 25, 2014 3:44 pm

Die Liebkosungen der Goldenen ließen mich anfangen zu schnurren. Ich schmiegte mich ganz eng an sie, spürte ihre Wärme. Sie schnurrte lauter, als sie sanft ihre Wange an mir rieb. Liebevoll leckte ich ihre Wange, genoss den Moment, der niemals enden durfte.
Ich wusste nicht mehr ganz recht, was genau ich tat. Zu verzaubert war ich von Goldschimmer - von ihrem Geruch, ihren wunderbaren Augen. Zu schnell schlug mein Herz und mein Bauch war von wohliger Wärme erfüllt. Ich sah Goldschimmer erneut in die Augen, schnurrte lauter - so laut, dass ich beinahe Angst bekam, der ganze Wald könnte es hören.
Sollten sie es doch hören; sollten sie alle wissen, wie sehr ich die Goldene liebte!
In Gefühlen und Schnurren versunken ließen wir uns ins Moos fallen, ich schnurrte und leckte ihr über die Ohren, die Wange und den Hals. Ich wollte, dass sie wusste, wie sehr sie geliebt wurde. Sie sollte diesen Moment so sehr genießen, wie ich es tat.
Als sie ihre Augen schloss, drückte ich mich gegen sie, atmete ihren süßen Duft ein. Den Duft meiner eigenen, kleinen Sonne.
Mein Herz schlug schnell und ich konnte an nichts anderes denken als an Goldschimmer. Sie und ich - für immer.
Nie wieder wollte ich sie hergebem, für nichts auf dieser Welt. Sie war nun das Wichtigste meines Lebens geworden.
Ein Kribbeln durchfuhr meinen Körper, von meiner Schwanzspitze bis zu meinen Ohren. Dann schloss ich meine Augen und genoss den Moment der Zweisamkeit, der Wärme und der Aufregung, die durch unsere beiden Körper fuhr.
Mein Schnurren wurde immer lauter, während ich mich meinen Gefühlen uns Instinkten hingab.

[<3]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   So Mai 25, 2014 5:37 pm

1. Tag schwanger von Dämmergeist <3

Erschöpft lag sie im Moos , den Kopf an das Brustfell des Katers geschmiegt. Die Goldene blinzelte leicht und genoss die Wärme, die Dämmergeist ausströmte. Sie konnte selbst nicht fassen, was die da gerade getan hatten. Es war einfach perfekt gewesen , dieses Gefühl ließ sich nicht mit Worten beschreiben. Glücklich lächelte sie den Dunklen an, begann, leise zu schnurren, dann rückte sie näher. Jetzt konnte sie es endlich sagen, jetzt war sie sich sicher
. "Dämmergeist … ich liebe dich!"
, wisperte die Kätzin und sah in seine wunderschönen, blauen Augen. Sie wollte nie wieder aufstehen, für immer hier mit ihm im Moos liegen und seinen Duft riechen. Er war einfach so in ihr Leben gekommen, obwohl er schon immer existiert hatte.
Nur nicht für sie. Danke, SternenClan… Vielleicht war es wirklich nur ein Zufall gewesen, dass sie ihn an diesem Abend im Kriegerbau entdeckt hatte, aber Goldschimmer war sich da nicht so sicher. Sie war immer recht einsam gewesen, hatte eben so vor sich hingelebt , und jetzt das? Es war so unglaublich perfekt und einfach wunderbar. Lass diese Liebe noch lange bestehen, SternenClan…, bat die Goldene still und schnurrte weiter.

[bei Dämmergeist <3]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Mi Mai 28, 2014 4:17 pm

Ich lag im Moos, spürte den schnellen Atem neben mir. Ich schloss meine Augen und genoss die Wärme, die uns beide miteinander verband. Kaum war mir bewusst, was wir beide getan hatten und ebenso wenig bereute ich es. Ein Schnurren drang in mein Ohr und ich stimmte mit ein, während sich meine Sonne näher an mich rückte und mir etwas ins Ohr flüsterte.
Drei Worte - und schon wurde mein Schnurren lauter. Mein Herz schlug nun schneller, als jemals zuvor.
Einen Tag - mehr hatte es nicht gebraucht, um zwei Krieger zueinander zu führen.
Eine Kätzin - nichts anderes gab es nun in meinem Leben, das mir wichtiger war.
Ich öffnete wieder meine Augen, musterte meinen wertvollsten Schatz.
Ich konnte mein Glück kaum fassen, konnte es nicht mit Worten beschreiben. Dieses Gefühl, der Einsamkeit entkommen zu sein. Dieses Gefühl der Liebe.
>>Ich liebe dich.<<
Ich hatte es ihr sachte und fast zaghaft in ihr Ohr geflüstert, schnurrte nun lauter und lauter. Nie wieder wollte ich aufstehen und ins Lager zurückkehren. Ich wollte hier liegen bleiben. Goldschimmer neben mir spüren. Ihren Geruch riechen und ihr Schnurren hören.
Liebevoll sah ich sie an, während ich immer lauter sagte: >>Ich liebe dich, ich liebe dich, ich liebe dich!<< Er konnte es nur noch mal wiederholen - er wollte, dass sie geliebt wurde. Für immer geliebt wurde, für immer beschützt wurde. Nie sollte sie sich alleine fühlen und sie sollte immer wissen, dass ich bei ihr war.

[Bei Goldschimmer]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Do Mai 29, 2014 11:20 am

3. Tag schwanger von Dämmergeist <3

Mit großen Augen sah die goldene Kriegerin den dunklen Kater an ihrer Seite an. Sie hatte ihm endlich das sagen können, was sie für ihn empfand. Es war alles so schnell gegangen … Ein einziger Tag war nötig gewesen, um 2 Katzen zusammenzuführen.
Nach einer schier unendlichen Zeit der Einsamkeit fühlte sich Goldschimmer endlich wieder lebendig. Dämmergeist blickte sie ebenfalls liebevoll an und miaute die selben drei Worte voller Liebe. Die Kätzin schmiegte sich enger an den Dunklen und genoss das Gefühl, behütet und geliebt zu sein. Endlich.
Er wiederholte die drei Worte, wurde immer lauter.
"Ich will dich niemals verlieren…", miaute Goldschimmer leise und drückte sich an sein Brustfell. Roch seinen wunderbaren Duft, spürte sein Fell in ihrem Gesicht. Sie wollte nie wieder aufstehen, doch nach einer Weile wurde ihr bewusst, dass sie wieder zurück mussten. Seufzend hob sie ihren Kopf und leckte Dämmergeist über die Wange, dann flüsterte sie : "Wir müssen zurück, bevor Rosenhauch wiederkommt, Dämmergeist."
Lächelnd blickte sie ihn an, dann erhob sich die Goldene schließlich. "Sind wir jetzt Gefährten, Dämmergeist?", fragte sie ernst und sah den Kater an. Das musste geklärt werden, bevor sie zurückkehrten. Bitte sag ja…

[bei Dämmergeist, redet mit ihm ,fragt ihn etwas]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Mi Jun 04, 2014 5:44 pm

Als ihre wunderschönen Augen mich trafen, sah ich sie voller Liebe an. Ich liebkoste sie, während sie sich enger an mich schmiegte. Mit geschlossenen Augen legte ich meinen Kopf gegen ihren, ehe ich leise in ihr Oht flüsterte: >>Und das wirst du auch nicht - niemals.<< Dieser Moment sollte niemals zuende gehen. Doch schon bald löste sich Goldschimmer von mir und sah mich liebevoll an, während sie vorschlug, zurück ins Lager zu gehen.
Pflichtbewusst nickte ich, sah zu Boden und erhob mich dann ebenfalls. Anschließend schüttelte ich mich, ehe meine blauen Augen die Goldschimmers trafen.
"Sind wir jetzt Gefährten, Dämmergeist?"
Diese Worte flogen mir durch en Kopf, ich suchte nach Worten. Doch die Antwort lag klar auf der Hand, auch wenn sie recht schnell und voreilig beschlossen wurde.
>>Ja.<<
Lächelnd sah ich sie an, leckte sie wieder über die Wange.
>>Ja, du bist meine Gefährtin, Goldschimmer.<<
Blinzelnd sah ich sie an, wandte mich dann etwas ab, um meine Gedanken zu ordnen. Wenn wir uns jetzt beeilen würden, würde Rosenhauch nichts von unserer Abwesenheit bemerken. Sicher war sie noch nicht da, also hatten wir gute Karten. Was heute schon alles passiert ist... Goldschimmer hatte mich komischerweise zum Jagen eingeladen, war dann in den Fluss gefallen, wo ich sie gerade noch retten konnte. Dann lagen wir im Heilerbau, wo sie sich hatte ausruhen müssen.
Und nun hatte ich eine Gefährtin. Niemals hätte ich mir das ausmalen können. Ich hatte keine Freunde, wieso also sollte ich jemals eine Gefährtin haben? Goldschimmer jedoch hatte mein Herz innerhalb eines einzigen Tages erobert. Das passte eigentlich gar nicht zu mir - was war bloß mit mir los?
Als ich wieder Goldschimmer ansah, schnurrte ich und lächelte.

[Bei Goldschimmer]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Sa Jun 07, 2014 5:58 pm

4. Tag schwanger von Dämmergeist

Ihr Herz schlug ihr bis zur Brust , als sie auf die Antwort Dämmergeists wartete.
Wenn er jetzt verneinte, was eigentlich unmöglich war, würde ihre Welt zusammenstürzen, das wusste sie.
Als der Dunkle das eine Wort aussprach, hätte sie vor Glück schreien können.
Gefährten… wir sind Gefährten …!
Schnurrend schmiegte sie sich an seine Brust und miaute leise : "Wir müssen jetzt wirklich, Dämmergeist."
Liebevoll blickte sie ihn an und leckte ihm über die Wange, dann trat sie von einer Pfote auf die andere. "Machen wir ein Wettrennen, um uns aufzuwärmen?", schlug sie mit leuchtenden Augen vor.
Es war wichtig, dass sie rechtzeitig ins Lager kamen.
Wenn Rosenhauch uns erwischt, sind wir tot…
Mit einem Satz war Goldschimmer wieder auf den Beinen und stieß Dämmergeist in die Flanke.
"Komm schon, du lahmes Kaninchen!", forderte sie ihren Gefährten auf und flitzte los. Immer schneller jagte sie über die Hügellandschaft, in Gedanken nur bei ihm.
Sie würden ab jetzt in einem Nest schlafen können, alles zusammen machen, nie wieder alleine sein.
Vor ihr lag eine wunderbare Zeit.

tbc : FlussClan Lager

[bei Dämmergeist, schlägt ein Wettrennen vor, rennt los, denkt nach]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   So Jun 08, 2014 1:14 pm

Es war nun wirklich an der Zeit, zurück ins Lager zu kehren. Goldschimmer sprach es auch an und ich nickte, auch wenn es hier ein so schöner Moment war. Morgen könnten wir vielleicht erneut einen netten Spaziergang machen, einfach um wieder alleine zu sein.
>>Hah, du hast jetzt schon verloren!<<, miaute ich und legte spielerisch meine Ohren an. Goldschimmer sprang schon davon und ich hetzte hinter ihr her.
Wie der Wind überholte ich sie und wurde dann langsamer, um ihr kurz den Vorsprung zu lassen. Sie war schnell, daran zweifelte ich nicht. Ich musste mir sogar ziemliche Mühe machen, Schritt zu halten.
Was mache ich hier bloß?, fragte ich mich und schluckte. Habe ich Goldschimmer nicht heute noch gehasst?
Hassen war zwar nicht das richtige Wort, doch es war mir so untypisch, plötzlich jemanden gern zu haben. Sie hatte es tatsächlich geschafft.
Was wäre passiert, hätte mich die Kätzin im Kriegrbau nicht geweckt? Ich hätte sie nicht angefaucht und auch Goldschimmer nicht geweckt. Wir beide hätten nicht gestritten und womöglich wären wir nicht einmal zusammen jagen gewesen. Ich säße dann wie immer im Lager, mies gelaunt, und würde die Tage zählen, bis es endlich wärmer wurde. Das wäre jeden Tag so ergangen - ohne Freunde, ohne Freude hätte ich den Tag gelebt.
Und jetzt rannte ich hier wie ein Verrückter am Abend durch unser Territorium und wurde von meiner Gefährtin bei einem Wettbewerb geschlagen.
Lachend versuchte ich sie zu überholen, was mir aber nicht gelingen wollte.

--> FlussClan-Lager

[Rennt hinterher | denkt nach | am Verlieren]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   So Nov 09, 2014 1:55 pm

<--- Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan 

Die Hügellandschaft lag am anderen Ende der Insel, genau gegenüber der Grenze an der wir gewesen waren, aber sie schien mir die beste Option für das was mir vorschwebte. Das Training sollte am Ufer stattfinden, wollte ich doch dass das Wasser genutzt werden konnte bzw. auch der Wechsel von Land und Wasser. Zudem war die Sicht hier etwas eingeschränkt durch die Hügel. Vereinzelte Vegetation kam hinzu, war aber nicht so ausgeprägt, wie im Schilfgebiet.
Das Schilf war durchaus auch ein gutes Trainingsgebiet, aber für meine heutigen Zwecke hatte ich die Hügellandschaft vorgezogen, auch weil es hier leichter sein würde die beiden Schüler zu überblicken. Ich wartete noch kurz bis Holunderpfote und Streifenpfote ankamen, nicht das der kurze Ausflug zur Grenze und hierher sie wirklich erschöpft haben sollte, aber ich wollte ihnen zumindest eine kurze Gelegenheit geben, anzukommen.
Ich musste auch noch entscheiden, wem ich folgen wollte, denn für den Kampfbeginn hatte ich ein wenig taktische Überlegungen für die Beiden vorgesehen.

[kommt an, denkt nach, wartet auf Holunderpfote und Streifenpfote]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Di Nov 18, 2014 1:14 pm

cf: Zweibeinerweg - Grenze zwischen DonnerClan und FlussClan

Holunderpfote folgte seiner Mentorin über ihr Land hinweg. Schon nach kurzer Zeit war er in einen angenehmen, gleichmäßigen und vor allem energiesparenden Lauf verfallen. Seine Pfoten verursachten fast keinen Laut, während sie auf den Boden aufkamen. Trotz seiner Größe konnte er sein Gewicht zum Glück gut verteilen und hatte das leise Fortbewegen langsam ganz gut drauf.
Bald schon hatte erkannt, dass Bernsteinregen den Weg zu der Hügellandschaft eingeschlagen hatte. Zu gerne hätte er gewusst, weshalb sie gerade dieses Gebiet zum Trainieren gewählt hatte. Meist hatte sie irgendwelche Beweggründe, die er aber nur selten erfuhr. Meistens aber verstand er es, sobald sie mit dem Training begonnen hatte. So hoffte er auch heute darauf.
Als seine Mentorin schließlich stehen blieb, drosselte auch Holunderpfote sein Tempo und blieb schließlich neben Bernsteinregen stehen. Er war nur leicht außer Atem, auch wenn ihm die drückende Hitze das Fell ganz schön aufgeheizt hatte. Zu gerne wäre er in den See gesprungen, erlaubte sich aber so jungenhaftes Verhalten nicht. Bernsteinregen sah so etwas nicht gerne.
Abwartend blickte er schließlich aus seinen blauen Augen zu der getupften Kriegerin und wartete darauf, dass sie Streifenpfote und ihn anwies, etwas zu tun.

[folgt Bernsteinregen | bleibt neben ihr stehen | wartet auf ihre Anweisung]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Mo Nov 24, 2014 7:44 pm

cf: Zweibeinerweg - Grenze zwischen DonnerClan und FlussClan

Die Insel des FlussClans war zwar nicht zu klein, aber auch nicht riesig so dass die Patrouille aus drei Katzen schnell das andere Ende der Insel erreichte, nämlich die Hügellandschaft.
Streifenpfote war zwar nicht erschöpft, aber doch ziemlich durstig und verlangsamte sein Tempo, bis er am Ufer stand. Dann beugte sich hinunter und bekam in großen Schlücken zu trinken, bis sein Durst gestillt war.
Anschließend setzte er sich neben Holunderpfote. Die Hitze drückte bereits wieder auf sein Fell, obwohl es noch nicht allzu lange her war, dass er im See geschwommen war. Das hatte er aber wohl seinem Fell zu verdanken. Da es so wasserabweisend war, hatte das kühle Nass in seinem Fell keinen Halt gefunden.
Streifenpfote hatte das große Bedürfnis in den See zu springen und noch ein wenig zu planschen, hatte aber das Gefühl, dass Bernsteinregen das nicht gut heißen würde.
Also blieb er still sitzen und wartete auf Anweisungen der dreibeinigen Kriegerin.

[kommt an, trinkt, setzt sich hin, wartet]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Di Nov 25, 2014 11:33 pm

Als Holunderpfote und Streifenpfote bereit schienen, der Tigerkater hatte noch etwas getrunken, begann ich die Aufgabe zu erklären. Lange wollte ich es nicht mehr herauszögern, sonst würde es nur wärmer werden und auch wenn ich die Nähe des Ufers bewusst gewählt hatte und den beiden Schülern so die Möglichkeit bot  das Wasser zu nutzen, so würde zumindest Streifenpfote auf jeden Fall erstmal an Land starten.
Wir sind hier für einen Übungskampf, Holunderpfote gegen Streifenpfote, ich möchte allerdings eine gewisse taktische Komponente vorran stellen.“ erklärte ich und wandte mich meinem Schüler zu „Holunderpfote, du wirst dir am Ufer eine Position suchen, wo du meinst auf Streifenpfotes Angriff gut reagieren zu können.“ dann fokussierten meine fast farblosen meinen anderen Bruder „Streifenpfote, deine Aufgabe wird es sein, hier zwischen den Hügeln zu starten und den Angriff auf Holunderpfote zu starten. Ich werde dir dabei mit Abstand und unauffällig folgen.“ erklärte ich dem Tigerkater. Am liebsten hätte ich mich auf einen der Hügel oder einen ähnlichen Aussichtspunkt gesetzt, um beide Kater im Blick zu haben, aber meine Position und meine Blicke würden zu viel verraten. Streifenpfote konnte den Sichtschutz der Hügel für einen Überraschungsangriff nutzen, musste Holunderpfote aber auch ersteinmal ausmachen. Genauso würde Holunderpfote aufpassen müssen, welche Eigenschaften des Ufers er nutzen wollte und von wo sein Bruder ihn Angriff. Ich gab keinerlei Vorgaben, welche Wege die beiden einschlagen sollten, beide konnten wenn sie wollten größere Strecken oder Umwege machen, nur eines wollte ich an beide gerichtet klarstellen „Ihr müsst in diesem Gebiet bleiben und der Kampf sollte in Ufernähe ausgetragen werden.“ miaute ich, Wasser und Hügel konnten gerne genutzt werden, nur zu sehr vom Wasser entfernen sollten die beiden sich nicht.
Holunderpfote du kannst losziehen, du bekommst ein wenig Vorsprung.“ erklärte ich dem schwarz-weißen und wartete das er losging. Nach etwas zeit würde ich dann Streifenpfote anweisen selbst loszuziehen.

[erklärt Holunderpfote und Streifenpfote die Aufgabe, wartet das Holunderpfote loszieht]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Sa Dez 06, 2014 2:40 pm

Mit gespitzten Ohren lauschte Holunderpfoten den Worten seiner Mentorin, wobei er anfänglich einen Blick zu seinem Bruder Streifenpfote zuwarf. Innerlich freute sich der junge Kater auf das Kräftemessen zwischen Streifenpfote und ihm, doch äußerlich ließ er sich nichts von dieser Aufregung anmerken. Er musste seine Aufgabe gewissenhaft erfüllen, damit Bernsteinregen auch stolz auf ihn sein konnte. Und er wollte sich auch nicht von Streifenpfote schlagen lassen.
Als Bernsteinregen ihn aufforderte, loszugehen, nickte Holunderpfote zustimmend und erhob sich. Kurz streckte er seine Beine durch und wandte sich dann von seinen beiden Geschwistern ab. Lediglich ein kleines Funkeln in seinen Augen verriet die Aufregung des jungen Katers, ansonsten war sein Gang und auch seine Miene ruhig.
Da Bernsteinregen gesagt hatte, er solle eine Position in Ufernähe suchen, lief Holunderpfote erst einmal zum Ufer und ging dann eine Weile daran entlang. Hier wuchsen im Vergleich zu anderen Stellen des Ufers eher wenig Schilf oder sonstige Pflanzen, zwischen denen er sich hätte gut verstecken können. Dafür gab es viel mehr felsige Stellen, die aber eher wenig Sichtschutz boten. Wie könnte Streifenpfote mich angreifen? Ein direkter Angriff ist wohl zu vorhersehbar. Er könnte die Hügel nutzen, um von oben herab anzugreifen, auch wenn sie dazu fast etwas zu niedrig sind. Aber das Gras wächst hoch, dort kann er sich gut verstecken, vor allem mit seinem Pelz. Wie kann ich mir die Umgebung zu nutze machen? Holunderpfotes Gedanken rasten, während er immer wieder hinter sich blickte, darauf vorbereitet, dass Streifenpfote schon jetzt auf ihn treffen könnte.
Schließlich seufzte Holunderpfote frustriert und trat in das erfrischende Wasser. Kurz nahm er einen Schluck davon, ehe er sich zur Seite fallen ließ und seinen Körper einmal drehte, sodass sein Fell komplett durchnässt war. So wurde es etwas dunkler. Zusätzlich klebte jetzt noch etwas schlamm daran, was zwar widerlich roch, aber immerhin überdeckte es seinen eigenen Geruch.
So lief Holunderpfote noch etwas weiter, bis er einen flachen Felsen am Ufer fand. Neben diesem ließ er sich nieder und machte sich so klein wie möglich. Ob er so wirklich Erfolg haben würde, wusste er nicht so recht, aber er wollte einfach abwarten.

[bei Bernsteinregen & Streifenpfote | nickt | geht los | sucht das Ufer ab | macht sich nass und schmutzig | legt sich in den Schatten eines flachen Felsens]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Mo Dez 08, 2014 1:05 am

Holunderpfote machte sich auf den weg und ich wartete einige Zeit, um ihm die Möglichkeit zu lassen, sich etwas umzuschauen und sein Vorgehen zu überdenken. Zu viel Zeit sollte er aber auch nicht bekommen, immerhin wurde es nicht kühler und die Entscheidungsfindeung auch nicht zu langsam geschehen.
Ich war schon gespannt, was Holunderpfote sich überlegt hatte und wandte mich an Streifenpfote „Du kannst losgehen, ich folge dir mit Abstand.“ miaute ich und wartete das Streifenpfote loszog. Er hatte die zeit, in der wir auf Holunderpfote gewartet hatten sich durchaus auch Gedanken machen können, auch wenn er im Gegensatz zu Holunderpfote sich vorher kein allzu genaues Bild von Umgebung hatte machen können.

[wartet, redet mit Streifenpfote]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Do Dez 18, 2014 3:51 pm

Kurz nachdem Streifenpfote sich auf dem Boden niedergelassen hatte, begann Bernsteinregen die Aufgabe zu erklären, die sie sich für die Brüder überlegt hatte. Der Tigerkater hatte seinen grünen Blick auf die dreibeinige Kriegerin gelegt und lauschte ihren Erklärungen. Dann schickte sie Holunderpfote fort und Streifenpfote konnte aus den Augenwinkeln ungefähr ausmachen, in welche Richtung der Kater verschwand, aber er schaute ihm nicht weiter hinterher, schließlich sollte er die Zeit haben sich ordentlich zu verstecken. Ein Funkeln trat in die grünen Augen des jungen Katers. Es war ein wenig wie verstecken, nur mit Kämpfen.
Aufgeregt und auch ein wenig nervös wartete er darauf, dass Bernsteinregen auch ihn fortschickte, was sie nach einigen Minuten schließlich auch tat. Streifenpfote nickte und sprang auf, um auf die Hügel zu zulaufen. Er versuchte zumindest so auszusehen, als wüsste er, was er tun sollte, aber wenn er ehrlich zu sich selbst war, hatte er keine Ahnung. In Steinsterns Training hatte er seltener mit anderen Schülern zutun gehabt. Außerdem meinte er Bernsteinregens Blick auf seinem pelz zu spüren, was ihm ein unangenehmes Kribbeln über den Rücken jagte. Er mochte es nicht beobachtete zu werden, selbst wenn es seine Halbschwester war.
Nun, wie er schon erkannt hatte, war es wie verstecken und er war der Sucher. Also versuchte Streifenpfote Bernsteinregen zu ignorieren und öffnete das Maul um Holunderpfotes Spur aufzunehmen. Allerdings stellte sich das als schwerer aus als gedacht, denn der Geruch seines Bruders mischte sich mit ganz anderen, wie Wasser, Schlamm und Gras. Womöglich hatte er sich auch in etwas gewälzt, um seinen Geruch abzuschwächen. Streifenpfote zweifelte nicht daran, dass sein Bruder intelligent genug war, um an so etwas zu denken. Vielleicht sollte er das auch machen? Ohne weiter nachzudenken, schmiss er sich ins Gras und wälzte sich ein wenig darin. Dann schnupperte er an seinem Pelz. Zumundest roch er jetzt mehr nach Pflanze als nach Katze. Und Holunderpfote würde ihn nicht so schnell reichen können, wenn er ihn denn fand.
Streifenpfote beschleunigte seine Schritte, versuchte jedoch trotzdem leise zu sein und schlich um einen Hügel herum.
Plötzlich entdeckte er einen schwarzen Fleck oberhalb des hohen Grases. Ein Grinsen schlich sich auf ein Gesicht. Jetzt hab ich dich!
Ohne sich noch weiter damit aufzuhalten leise zu sein, preschte Streifenpfote auf das Gras zu. gerade wollte er ein herausforderendes Fauchen hören lassen, als er enttäuscht feststellen musste, dass der schwarze Fleck, den er gesehen hatte, nur eine Feder war, die sich im Gras verfangen hatte und vom Wind aufgewirbelt worden musste.
Der Tigerkater ärgerte sich über sich selbst. Wie dämlich musste das jetzt für Bernsteinregen ausgesehen haben? Es musste doch aussehen, als habe er bei Steinstern nicht gelernt, wie zum Beispiel erst die Luft zu prüfen. Er unterdrückte ein Fauchen und versuchte sein vor Scham schnell schlagendes Herz zu beruhigen. Er musste sich konzentrieren.
Streifenpfote schlich, tief ins Gras geduckt, weiter in Richtung Ufer. Alle paar Katzenlängen prüfte er die Luft und drehte sich dann in die Richtung´, aus der er meinte, dass Holunderpfotes schwacher Geruch am stärksten war. Zumindest führte ihn seine Nase in Richtung des Ufers, was schon einmal ein gutes Zeichen war.
Jedoch gab es in der Nähe des Ufer nicht so viel Deckung. Streifenpfote beschloss sich zischen dem hohen Gras und den Felsen aufzuhalten und dort weiter voran zu schleichen. Er musste auf dem richtigen Weg sein, der er roch wieder mehr von Holunderpfote, selbst wenn es nur ein Hauch war.
Plötzlich blieb der Gestreifte wie angewurzelt stehen und verharrte auf der Stelle. Hinter einem etwas flacheren Stein war etwas Weißes aufgeblitzt. Konnte das Holunderpfote sein? Schnell prüfte der Getigerte die Luft, doch das gab ihm keine Gewissheit. Der Hauch von Holunderpfote schien überall und doch nicht wirklich in einer direkten Richtung zu liegen. Also ließ es Streifenpfote darauf ankommen und pirschte sich so leise wie möglich an den Felsen heran.
Er verharrte für einen Moment, sprang dann auf den Stein und fand tatsächlich Holunderpfote dahinter gekauert. Seine Gestalt war bereits einen Schatten auf den Boden. Mit einem Jaulen ließ er sich auf ihn drauf fallen und drückte seinen Bruder zu Boden. ,,Hab dich!"

[sieht Holunderpfote weggehen, geht selber weg, schleicht um einen Hügel, sieht etwas, greift an und irrt sich, geht Richtung Ufer, findet Holunderpfote]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   Sa Dez 27, 2014 12:17 pm

Flach presste sich Holunderpfote auf den Boden, auch wenn er dadurch so gut wie im Schlamm lag. Das Wasser in seinem Fell trocknete mittlerweile, dadurch trocknete aber auch der Schlamm darin und blieb klumpig an seinem sonst reinweißen Fell hängen. Es fühlte sich unangenehm an, würde ihn aber nicht im Kampf behindern. Im Gegenteil überdeckte der Matsch weiterhin seinen Geruch und würde Streifenpfote vielleicht verwirren.
Es dauerte eine Weile, bis der helle Kater den Geruch seines Bruders wahrnahm. Er konnte zwar nicht genau sagen, woher der Geruch kam, aber immerhin konnte er sich auf einen Angriff vorbereiten. Seine Muskeln spannten sich an und seine blauen Augen blickten suchend hin und her, ohne dass sich sein Kopf bewegte. Er wollte sich durch keine ungelenkte Bewegung oder ein verursachtes Geräusch verraten, weshalb er einfach still verharrte.
Erschrocken fuhr Holunderpfote zusammen, als Streifenpfote auf den Felsen neben ihn sprang. Schnell aber fing er sich wieder und machte sich auf den Angriff seines Bruders gefasst. Nur zu gerne ließ er den Tigerkater auf seinen Rücken springen. Holunderpfote gab sofort nach und ließ seinen Körper nach unten sacken, soweit das noch möglich war.
Im nächsten Moment aber spannten sich seine Muskeln wieder an und Holunderpfote bäumte sich auf, um seinen Bruder von seinem Rücken zu schleudern. Dadurch würde Streifenpfote in das Wasser hinter ihm fallen und müsste sich erst einmal orientieren, bis er wieder angreifen konnte.

[wartet auf Streifenpfote | wird angegriffen | bäumt sich auf]
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BeitragThema: Re: Hügellandschaft   So Dez 28, 2014 12:22 pm

Triumphierend hockte Streifenpfote auf Holunderpfotes Rücken und fühlte den leicht feuchten Schlamm an seinen Pfoten und an seinem Bauchfell. Großartig, es würde ein Spaß werden, es zu reinigen.
Ohne dass sich Streifenpfote noch weitere Gedanken machen konnte, ließ sich Holunderpfote nach unten fallen, bis es gänzlich auf dem Boden lag, doch er bäumte sich gleich darauf auf und schleuderte den Tigerkater von seinem Rücken. Streifenpfote flog durch die Luft und fiel mit einem lauten Platschen ins Wasser. Sein Fell ließ zum Glück kein Wasser, durch, aber es kühlte sein Fell doch deutlich ab. Bevor Streifenpfote das kühle Nass noch weiter genießen konnte, rappelte er sich auf und schüttelte das Wasser aus seinen Ohren. Sein Kopf drehte sich etwas und Streifenpfote verharrte einige Herzschläge, bis er wieder klar denken wollte. Dann wandte er sich wieder Richtung Ufer.
Das Wasser wollte ihn zurückhalten und seine Pfote sanken im Schlamm ein, aber Streifenpfote machte entschlossen große Sprünge und landete mit ein paar weiteren Sätzen wie am Ufer.
Hatte Bernsteinregen nicht gesagt sie konnten den Kampf auch ins Wasser verlegen? Dann würde er das auch tun.
Streifenpfote umrundete seine Bruder und drängte ihn mit seiner breiten Brust ins Wasser, wo es so tief war, dass die Brüder nicht mehr stehen konnten und schwimmen mussten.
Mit wildem Paddeln seiner Hinterläufe hielt sich Streifenpfote über Wasser und bäumte sich gleichzeitig auf, während er harte Pfotenschläge an der Flanke seines Bruders zu platzieren versuchte.
Dieser Kampf versprach interessant zu werden.

[wird ins Wasser geschleudert, steht auf und versucht sich zu orientieren, prescht zurück zum Ufer, drängt Holunderpfote ins Wasser und greift an]
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