Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Grüntannen

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Sonnenpelz

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BeitragThema: Re: Grüntannen   Mi März 05, 2014 12:24 am

<--- DonnerClanlager

Der Schneeflockenwind war kalt und weiß wie Regentänzers dichtes Fell, aber die verwirrenden Gefühle, die sich in einem wahren Chaos in ihrem Kopf ständig um die eigene Achse zu drehen schienen, waren tausendmal schlimmer als die Kälte.
Ihr war fast schwindelig davon, was ihr wiederum furchtbare Angst davor machte, sich vor dem stolzen Krieger zu blamieren, in dem sie das Gleichgewicht verlor und ihm promt vor die Pfoten fiel.
Mit angelegten Ohren setzte sie also peinlich aufmerkam ihre Pfotenschritte und starrte wie hypnotisiert auf den Boden, damit der Anblick seines Gesichts oder seines funkelnden Blickes sie nicht gänzlich aus der Fassung brachte, während eine kleine Stimme sie in ihrem Kopf in einer Endlosschleife tadelte: Peinlich, peinlich, peinlich, peinlich, peinlich.
Oh ja, sie war so ein trotteliges Ding, dass sie sich einfach nicht erklären konnte, was seine zarte Berührung von vorhin bedeuten sollte, mehr noch stieg ihr immer wieder heiße Scham die Beine hoch, wenn sie überlegte, ob Regentänzer sich nur lustig über sie machte.
Aber was wenn nicht? Was wenn er sich keinen Spaß mit ihr erlaubte, was war dann die Antwort? Vor dieser Frage hatte sie fast am meisten Angst.
Der Abend der Großen Versammlung kam ihr wieder in den Sinn - der klare Sternenhimmel, das verlassene Lager, während der edle, getigerte Krieger und sie Lagerwache halten sollten. Seine Augen. Sein Lächeln.
Ihr Atem stockte so heftig, dass sie alle Gedanken daran augenblicklich in tiefes Schwarz verwandelte. Was tat man nur in einer solchen Situation, wenn ein Kater einem das Herz zittrig machte? Noch nie hatte sie sich so gefühlt - nicht einmal in Schattenkralles Nähe.
Als Sonnenpelz den Blick hob und außer von Schnee betupften Tannen nichts weiter sah, verscheuchte Panik ihre Gedanken, so dass ihr Kopf klar und leer wurde.
War es möglich? War sie dummes Ding jetzt so beschäftigt mit sich selbst gewesen, dass sie Regentänzer aus den Augen verloren hatte? Oh SternenClan, sie benahm sich ja schlimmer als eine Schülerin! Was Regentänzer nur von ihr denken musste, wenn er ihre Schusseligkeit bemerkte!
Hastig versuchte sie seinen markanten, herben Geruch aufzunehmen und ihn so möglichst rasch wiederzufinden, als plötzlich ein Schatten das Tageslicht verdunkelte, große, weiche Pranken ihre Schultern zu Boden drückten und sich ein mächtiges Gewicht auf ihren Leib niederließ.
Im ersten Moment - in dem weder ihre Augen noch sonst eines ihrer Sinnesorgane funktionstüchtig seinen Dienst verrichten wollten und ihr Herz nur wild vorsichhin trommelte - glaubte sie zu wissen, dass sie nun ihrem Ende entgegen gehen würde und riss verzweifelt und wie Espenlaub zitternd die blauen Augen auf. Irgendein Fuchs, ein Dachs, ein böses Tier würde sie jeden Moment töten und sie konnte nichts anderes tun, als erbärmlich zu wimmern!
Und alles nur, weil sie so eine schlechte Kriegerin war, die lieber in ihren Gefühlen versank als sich auf eine Jagd zu konzentrieren.
Aber nein, kein Gebiss zerfetzte ihre Kehle, keine langen, gierigen Krallen ließen ihr Blut fließen. Über ihr thronte Regentänzer!
Jetzt erstarrte sie erst recht!
Wie nah sie seinen Bauch an ihrem Fell spürte und seine Pfotenballen auf ihren Schultern. Die feinen, schwarzen Linien in seinem weißen Pelz malten verschlungene, fast majestätische Labirinthe und seine eisigen, schelmischen Augen waren wie der kalte Blattleere-Himmel über ihren Köpfen. Fast hätte Sonnenpelz gequitscht vor Hilflosigkeit, als der Kater sich zu ihr herunter beugte und seine Zunge zum zweiten Mal an diesem Tage über ihre Wange fuhr, bevor sein tiefes Schnurren kribbelnde Wärme durch ihren Körper schickte.
Wie ein DonnerSchlag war die Verwirrung zurück und die Fragen und die Gefühle und die Angst und überhaupt alles, was ihren Geist füllte.
Was sollte das nur alles?
Regentänzers Augen funkelten auf fast wölfische Weise, während sein Mund eine spitze Bemerkung sprach. Dann ließ er von ihr ab, so dass sie aufstehen konnte.
Benommen fanden ihre Pfoten den Grund und eher ungeschickt wie unter starkem Fieber leidend hievte sie sich auf, während ihre Augen Regentänzer anstarrten.
Ihr Kopf brüllte und sie wusste, dass sie explodieren würde, wenn sie nicht endlich wusste... wenn sie nicht endlich wusste...
"Warum?!"
Schüchterner Zorn flimmerte in ihren blauen Iriden, während sie mit zitternden Beinen und gesträubtem Fell zu ihm aufsah.
"B-bin ich d-deine Spielmaus? Machst d-d-du dich lustig über mich? Ich weiß genau, dass ich keine gute Kriegerin bin. Ich weiß ja, dass ich nicht besonders aufmerksam bin, dass ich eine schlechte Mentorin war und im Kampf kaum zu gebrauchen und ich habe Angst - so fuchtbare Angst, alles falsch zu machen, a-aber so edel und stolz und bewundernswert und großartig du auch bist, Regentänzer: I-ich lasse mich nicht mehr auf den Arm nehmen!
Also gebe mir nur eine Antwort: Warum machst du das?"
Einen Herzschlag lang war es still, in welchem ihre klare, helle Stimme in der kalten Luft verklang, dann zog die goldene Langhaarkätzin scharf die Luft ein.
Oh nein.
Was hatte sie da nur gemacht? Solche Töne gab sie doch sonst nie von sich, war sie nicht sonst immer ruhig und zurückhaltend? Nie war sie je so aufmüpfig, ja so selbstbewusst gewesen!
Sicher hatte sie jetzt endgültig alles verdorben. Wie konnte sie es nur wagen, diesem makellosen, loyalen Krieger derartige Worte ins Gesicht zu knallen?
Dabei wollte sie doch nur wissen, warum er ihr immer wieder Hoffnungen machte.
Peinlich berührt und bestürzt von sich selbst legte sie ihre kleinen Ohren an, duckte sich fast unterwürfig ein wenig und machte einen zaghaften Schritt zurück.
Erdboden, verschlucke mich!

[bei Regntänzer]
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Regentänzer

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BeitragThema: Re: Grüntannen   Mi März 05, 2014 1:33 am

Der helle Krieger sah auf Sonnenpelz herab. Ein wenig fürchtete er zu weit gegangen zu sein, hatte er doch den starren Blick ihrer blauen Augen nur zu gut in Erinnerung. Aber die Kriegerin war ein wenig schüchtern. Man musste sich anstrengen, wenn man sie aus der Reserve locken wollte. Und genau das wollte Regentänzer. Mit Herz und Seele hatte er sich in diese schöne und mutige Kätzin verliebt. Jede Faser, die er selbst in Eis wähnte, hatte Sonnenpelz erwärmt. Regen und Sonne. Es schien geradezu vom Sternenclan vorherbestimmt zu sein. Das einzige, das ihrer Liebe jetzt noch trotzen konnte, waren ihre Schüchternheit…oder ihre…Nichtliebe. Aber er konnte sich doch nicht so irren oder doch?
Plötzlich begann seine mutige Löwin zu sprechen. Sie fragte warum. Warum? Einen Moment lang war Regentänzer verwirrt. Was warum?
Doch dann redete sich Sonnenpelz all ihren Frust von der Seele. Ob er mit ihr spielte? Wie kam sie darauf? War er je der Typ Kater gewesen, der Kätzinnen nur als Spielball missbrauchte? Nein! Ob er sich über sie lustig machte? Welchen Grund sollte er haben? Dann übergoss sie sich selbst mit so viel Kritik, sie sei keine gute Mentorin gewesen und im Kampf zu nichts Nutze…wer nur hatte ihr diese Flausen in den Kopf gesetzt?!
Ihre nächsten Worte gefielen ihm. Sie zeigte ihm, dass jegliche Sorgen umsonst gewesen waren. Sie empfand etwas für ihn. Und selbst wenn es nur Bewunderung war, darauf ließ sich aufbauen. Und irgendwie wurde er das Gefühl nicht los, dass er, wenn er sich wirklich anstrengte jedes Herz erwärmen konnte. Er wollte aber nicht jedes Herz…nur dieses Eine…
Als Sonnenpelz geendet hatte kehrte Stille ein. Beinahe schon erdrückende Stille. Wie sollte er reagieren? Wie erklären und wo beginnen?
Wie er eben war, schwieg der Krieger, indes sich die goldene Kätzin zurückzog. Nur ein paar Schritte, aber dieser Abstand war unerträglich. Und wie sie ihn ängstlich ansah…als ob sie fürchtete er würde ihr gleich die Ohren abbeißen…
Sie glaubte also er würde mit ihr spielen? Gut, dann sollte sie haben was sie wollte. Er spielte mit ihr. Machte einen großen Schritt auf sie zu und hielt seinen kühlen eisblauen Blick auf sie gerichtet. Er stand vor ihr, legte den Kopf schief und setzte sich vor ihr nieder. Legte den Kopf in die andere Richtung. Stand dann auf und umrundete die Kätzin langsam. Er musterte sie von Kopf bis Schweif und spürte dabei sein eigenes Herz bis zum Halse schlagen.
Als er selbst es kaum noch aushielt, blieb er vor ihr stehen und ließ sich auf die Hinterpfoten nieder.
Er seufzte leise und ergeben. “Sonnenpelz.“
Er hauchte ihren Namen und schloss die Augen. Regentänzer legte seine Stirn an ihre und verharrte so ein paar Atemzüge lang.
“Meine mutige Sonnenpelz. Ich habe mich nie…hörst du nie über dich lustig gemacht. Nicht im Traum wäre mir das eingefallen. Du hast mich beeindruckt. Einen Kater, dessen Herz zu Eis erstarrt war. Vielleicht war es Schicksal, dass mein Blick an jenem Tag auf dich fiel…aber…“
Eine kurze Pause entstand, aber der Cremefarbene entzog sich nicht. Viel zu sehr genoss er diesen körperlichen Kontakt mit seiner mutigen Löwin.
Erneut erhob er sanft seine Stimme und flüsterte: “Du bist und warst nie eine schlechte Kriegerin. Und Mentorin schon gar nicht. Glaubst du etwa jemand anders hätte aus Kristallglanz diese tolle Art Kätzin machen können? Stell dir vor jemand wie Eisenherz wäre ihr Mentor gewesen. Nein…du warst eine gute Mentorin und eine gute Kriegerin bist du auch…bitte…bitte hab keine Angst vor mir Sonnenpelz. Ich liebe dich. Und ich will dich beschützen. Frag nicht wie oder warum…sieh es als Schicksal…aber ich liebe dich. Ich weiß ich wiederhole mich aber…ich kann es gar nicht oft genug sagen. Ich liebe dich Sonnenpelz. Von ganzem Herzen. Bitte stoße mich nicht von dir.“
Sein Herz schlug so laut gegen seine Brust, als wolle es mit allen Mitteln versuchen herauszuhüpfen und sich seiner neuen Besitzerin auf dem Silbertablett zu präsentieren. Sie hielt es in Pfoten. Sein Herz. Sie war es, die über seine Zukunft entschied. Jetzt. In diesem Moment kam es drauf an…Wenn Sonnenpelz ihn jetzt von sich stoßen würde…

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Sonnenpelz

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BeitragThema: Re: Grüntannen   Do März 06, 2014 12:21 am

Einen winzigen Augenblick lang, der so unwesentlich schien, dass Sonnenpelz überzeugt davon war, dass sie ihn sich nur eingebildet hatte, zeichnete sich so etwas wie Verwirrung in Regentänzers Gesichtszügen ab, dann aber war sein makellos weißes, mit schwarzen Linien gezeichnetes Gesicht vollkommen undeutbar und der ganze Wald um sie herum lag erdrückend still da. Nicht einmal ein Echo schien es mehr zu geben. Nur noch diesen Flecken Erde und sie, die am liebsten im Erdboden versunken wäre, und ihn mit seinen undurchdringlichen, kristallgleichen Augen.
Regentänzers Schweigen war fast schlimmer als der schlimmste Urteilsspruch, den sie sich vorstellen konnte. Es drückte auf ihren eh bis zum Reißen angespannten und hoffnungslos aufgewühlten Verstand und auf ihre Lungen, weshalb es ihr vorkam, als sei sie nächtelang durch den Feuerwald gerannt. Ihr war nach Luftschnappen zumute, doch das hätte ja noch viel peinlicher ausgesehen, wie sie plötzlich wie ein Fisch aus dem Land Luft holen würde, so dass sie diesen Impuls mit aller Not zu unterdrücken versuchte. Dass ihr Atem sich bei dem Anblick dieser Eisaugen allerdings verzweifelt beschleunigte, konnte sie nicht verhindern. Aber anstatt die Stille endlich, endlich zu lösen und sei es nur durch ein mahnendes Fauchen und der Bekundung, dass sie wohl wirklich eine anmaßende, respektlose Kriegerin war, musterte er die Kätzin nur mit grausamer Geduld und ohne auch nur einen Hauch einer Stimmung oder einer Gefühlsregung zu zeigen. Er ließ sie mit Absicht im ungewissen Wasser schwimmen.
Harsch machte er plötzlich einen Schritt mit seinen riesigen, löwenähnlichen Pranken auf sie zu, so dass sie sofort zusammenzuckte, erstarrte dann erneut, legte den Kopf mal auf die eine, mal auf die andere Seite und sorgte somit dafür, dass ihr Herz beinahe Purzelbäume machte und ihre Ohren rauschend heiß wurden. Und gleichzeitig ging ihr immer wieder durch den Kopf, wie edel er war. Trotzdem er sie nun sicher verachten würde. Sein dichtes, kurzes, reines Fell, seine markante Schnauze, die kräftigen Ansätze seiner Ohren, die ausgeprägte Kehle und seine breite Brust... Alles an ihm strahlte vor raubtierhafter Schönheit - und das schien er auch zu wissen, denn unerwartet stand er auf und begann Sonnenpelz zu umkreisen, während seine Augen jeden Zentimeter ihres Pelzes zu mustern schienen und die Muskeln seiner starken Beine sich deutlich unter dem Fell abzeichneten. Die sandgelbe, langhaarige Kätzin, die zusammengekauert und mit an den Kopf gepressten Ohren unbeweglich im Zentrum seines Kreises stand, verspürte gleichzeitig das Bedürfnis, sich vollkommen zu unterwerfen und Reißaus zu nehmen, als wäre sie tatsächlich eine Beute, der ein tödlicher Jäger auf der Spur war. Tatsächlich hatten seine quälend langsamen Bewegungen etwas geradezu gefährliches an sich.
Ihr gesamter Pelz begann sich kribbelnd aufzustellen, während sie unsicher zu ihm aufsah und das nicht nur aus Angst vor seiner möglichen Feindseligkeit!
Und als sich der Kreis seiner Musterung endlich schloss und sie heftig darum kämpfte, nicht den Verstand zu verlieren, setzte Regentänzer sich so nah vor ihr Gesicht, dass sie seinen Atem spüren konnte, murmelte ihren Namen, schloss seine aristokratisch anmutenden Augen und beugte sich vor, so dass seine Stirn sanft die ihre berührte.
Verwirrt weiteten sich Sonnenpelz ozeanblaue Augen, bei der unerwarteten Sanftheit, ja fast Ergebenheit seiner Stimme und der ungewohnten Wärme seiner Nähe. Alles hätte sie erwartet - nur das nicht.
Er nannte sie mutig. Er nannte sie beeindruckend. Er sprach von Schicksal und davon, dass sie eine gute Kriegerin, eine gute Mentorin war. Fast glaubte sie zu träumen, denn diese Situation schien zu unwirklich für die Realität und doch wusste sie, dass ihr Körper wach war, denn wenn man schlief, konnte man seine eigenen Schnurrhaare nicht so intensiv vibrieren hören.
Und schließlich war ihr Herzklopfen so laut, dass sie sich verhörte und anfing, sich Sachen einzubilden. Dass dieser kalte Krieger voller Wärme ganz leise miaute, er liebe sie. Wie absurd, wie unmöglich, wie großartig!
Dieser stolze, sonst so unnahbare, vollkommene Kater liebte sie.
Das war ihr fast zuviel, aber sie wusste, dass sie jetzt etwas tun musste, um ihn nicht zu enttäuschen und zu verlieren, also schloss sie ihre Augen und schmiegte sich, mangels Worte, da ihre Stimmbänder sich in nutzlose Dinger verwandelt hatten, die sicher nur noch helles, unendlich lächerliches Quitschen zustande gebracht hätten, sanft an seine Wange, an seinem Hals herab bis zur schützenden Schulter und genoss das Gefühl von Fell, das über Fell rieb.
So verharrte sie eine Weile, überwältigt und unbeweglich.
Und dann fing sie leise und zaghaft an zu lachen.
Glockenhell und zerbrechlich zart, weil das das Einzige war, was sie herausbringen konnte und das Einzige, was das Glück in ihrem Herzen zum Ausdruck hätte bringen können und das Lachen tat so gut, dass es klarer und strahlender wurde und entschlossener und freier, bis sie glaube, ihr ganzes Fell würde leuchten vor Freude.
Leuchten wie die Sonne.
Sie traute sich gar nicht erst, Regentänzer ins Gescht zu schauen, weil sie wusste, dass sein Anblick sie sofort wieder in lähmende Verlegenheit bringen würde, vergrub nur ihr Gesicht in sein Nackenfell und versuchte sich zu beruhigen.
Irgendwann - sie wusste nicht, ob Sekunden oder Minuten vergangen waren - flüsterte ihre Stimme so leise wie der Wind:"Ich dich auch."
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BeitragThema: Re: Grüntannen   Sa März 08, 2014 6:57 pm

<-- DonnerClan-Lager

Als ich aus dem Lagerausgang geschlüpft war, fiel ich in einen ruhigen Trab, während ich überlegte, ob Kristallglanz schon auf mich wartete. Hoffentlich ist sie nicht all zu sauer auf mich.., dachte ich mir. Auch im Laufe des Weges zu den Grüntannen ließ mir mein schlechtes Gewissen keine Ruhe. Hoffentlich würde sie mich verstehen; schließlich habe ich meinen lang verschollenden Bruder wiedersehen dürfen!
Als ich bei den Grüntannen ankam, war von der roten Kätzen nichts zu sehen. Auch, als ich meine Nase hob und schnüffelte, konnte ich ihren Geruch nicht ausmachen.
Komisch..., wunderte ich mich, während ich verwirrt mit den Ohren zuckte. Naja, sie wird sicherlich noch nachkommen..
Dennoch fragte ich mich, wo sie blieb. Sie war schließlich vor mir aus dem Lager gerannt, ich war noch kurz geblieben, um meinen Bruder zu grüßen.
Und nun war ich alleine hier. Vielleicht hatte sie auf den Weg eine Maus oder andere Beute entdeckt und war gerade noch dabei, diese zu fangen.
Ich setzte mich neben einem dichten Busch und wartete, doch die Kätzin ließ sich nicht blicken. Also beschloss ich, mit der Jagd schon einmal anzufangen. Schnell sprang ich auf meine Pfoten, ließ meinen Blick durch die Büsche des Jagdgebiets gleiten. Bald schon flog mir der Geruch einer Maus in die Nase. Alle meine Sinne fixierten sich auf die Beute und schon ortete ich sie nur wenige Schwanzlängen von mir entfernt. Ich duckte mich ins dichte Gras, spannte meine Hinterläufe an. Die Maus bemerkte mich glücklicherweise nicht und so schlich ich mich näher heran; meine Pfoten verursachten nicht das leiseste Geräusch. Mit einem Sprung griff ich das Tier an, biss es in den Nacken.
Nach der erfolgreichen jagd vergrub ich es neben einem busch und merkte mir die Stelle, ehe ich mich hinsetzte und auf Kristallglanz wartete. Sie würde sicher bald kommen.
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Kristallglanz

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BeitragThema: Re: Grüntannen   Sa März 08, 2014 7:15 pm

<----------- DonnerClan-Lager

Kristallglanz hatte nicht unbedingt das schnellste Tempo vorgelegt. Ihre Sinne waren hellwach gewesen; immer auf der Suche nach Beute für den Clan. Doch der flammenfarbene Tigerpelz fiel im Weiß des Schnees auf. Eine Meise war schimpfend davongeflogen, bevor die junge Kriegerin auf Sprungweite gekommen war. Dafür gelang es ihr, eine magere kleine Maus zu fangen, die vermutlich erst in der vergangenen Blattgrüne geboren worden war und nun bei der Futtersuche zu unaufmerksam gewesen war. Den mickrigen Fang zwischen den Zähnen erreichte Kristallglanz schließlich die Grüntannen.
An einem Busch wartete schon Blätterfrost. Gewissenhaft vergrub die Kätzin erst ihre Beute und sah dann den ältere Krieger an. "Entschuldige bitte, dass ich erst jetzt komme. Ich habe unterwegs schon versucht, Beute zu fangen.", miaute die Orangene ehrlich. Den Pelz gegen die Kälte aufgeplustert prüfte sie den Wind auf eine Spur von jagbaren Tieren. Doch der kalte Wind trug nur Schneeflocken in ihre Richtung.

[kommt an; redet mit Blätterfrost]
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BeitragThema: Re: Grüntannen   So März 09, 2014 3:33 pm

Meine Ohren zuckten erschrocken, als ich hinter mir ein Geräusch hörte; doch es war lediglich Kristallglanz, die mit einer kleinen Maus im Maul angetrottet kam. Meine Vermutung hatte sich also bestätigt: sie hatte auf dem Weg hierher das Glück, schon Beute zu machen.
>>Guter Fang, Kristallglanz!<<, lobte ich ihre Beute und zuckte erfreut mit den Schnurrhaaren. Wenn es so weiterging, hätten wir schon bald eine Menge Beute für den Clan; und das war etwas Gutes, da es wieder zu scheien angefangen hatte und der Clan hungern musste; sofern wir nicht genügend Beute machten.
Geduldig sah ich der Kätzin zu, wie sie den Vogel vergrub und antwortete auf Kristallglanz' Entschuldigung: >>Ach, ist doch umso besser! Dann können wir bald mehr Beute zum Clan zurückbringen.<<
Bald sprang ich auf meine Pfoten; vom Sitzen waren diese schon eiskalt. Ich verabscheute diese Kälte - wo war denn bloß die Blattfrische geblieben?
Mit erhobener Nase trottete ich durch das Gras - auf der Suche nach möglicher Beute. Doch ich war mit meinen Gedanken ganz woanders, nämlich bei Graufels. Es war ein eigenartiges Gefühl, ihn wieder im Clan zu haben. Ein positives, eigentlich. Naja, wie ich mich kannte, werde ich sowieso kaum mit ihm reden, trotz unserer Verwandtschaft. Ich halte kaum Kontakt, sogar mit Eisenherz hatte ich eine Zeit lang nicht mehr gesprochen.
Ich war so in Gedanken versunken, dass ich zwei Mäuse verscheuchte und das Eichhörnchen, das ich hätte fangen wollen, davonsprang, ehe ich mich auf es stürzen konnte.
Resigniert seufzte ich, setzte mich und versuchte, einen klaren Kopf zu bewahren. Mit etwas Mühe gelang es mir schließlich, einen Buchfinken zu erlegen. Mit dem Fang im Maul kehrte ich zum Busch zurück und vergrub den Vogel zu meiner restlichen Beute.

[spricht mit Kristallglanz | fängt Fink]


Zuletzt von Blätterfrost am Fr März 14, 2014 2:13 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kristallglanz

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BeitragThema: Re: Grüntannen   Do März 13, 2014 8:27 pm

OUT: Kristall hat eine Maus gefangen; die Meise ist ihr entkommen^^

IN: Kristallglanz lächelte dankbar über das Lob des Kriegers. Die kalte Luft war zwar unangenehm; machte die junge Kriegerin aber auch wach. Aufmerksam witterte sie, um Beute zu finden. Doch die kleineren und größeren Beutetiere blieben ganz offensichtlich lieber in ihren warmen Bauten, denn es gab kaum frische Spuren. Entschlossen trabte die Orangene in eine andere Richtung als Blätterfrost. Ein Stück entfernt keckerte ein Eichhörnchen warnend und verscheuchte eine mittelgroße Amsel, die sich sehr gut auf dem Frischbeutehaufen gemacht hätte.
Lautlos entfernte die Tigerkätzin sich noch ein Stück. Mit sehr viel Glück erwischte Kristallglanz eine Wühlmaus, die das Pech gehabt hatte, auf einem Stück Eis auszurutschen, das unter dem Schnee verborgen gewesen war. Mit einem großen Satz erwischte die Kriegerin den Nager, kam aber selbst auch ins Rutschen. Über und über mit dem kalten Weiß bedeckt, richtete die orange Getigerte sich wieder auf, die Wühlmaus in den Fängen.
Außer Atem kehrte Kristallglanz an den Busch zurück, wo auch schon ihre Maus vergraben war und versteckte ihren Fang an der gleichen Stelle.

[jagt; fängt eine Wühlmaus; versteckt sie bei der Maus]
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BeitragThema: Re: Grüntannen   Fr März 14, 2014 3:06 pm

Nachdem ich meine Beute mir Sorgfalt begraben hatte, tauchte auch schon Kristallglanz auf. Auch sie hatte Beute gemacht und meine Ohren zuckten erfreut. Wir hatten bereits viel Beute gefangen - wenn man bedachte, dass es Blattleere war und noch immer Schnee gleichmäßig vom Himmel fiel.
Kurz nickte ich der Kätzin zu, ehe ich in die andere Richtung davonlief. Wieder schnupperte ich, doch kein einziger Geruch, der Beute vorraussagen konnte, war wahrzunehmen. Lediglich alte und abgestandene Geruchsspuren konnte ich riechen, doch die dazugehörende Beute war sicherlich schon weit weg.
Irritiert versuchte ich es an einer anderen Stelle nochmals, doch auch dort war nichts zu riechen. Also setzte ich mich in das Gras und wartete; wieder hob ich die Nase in die Luft und schnupperte und wieder war die Luft frei von Gerüchen, die auf Beute hinwiesen.
Erfolglos kerhte ich wieder zu Kristallglanz zurück und meinte schwanzzuckend: >>Hier scheint es keine Beute mehr zu geben..<< Ich setzte mich, ehe ich fortfuhr: >>Was meinst du, sollen wir es woanders weiterversuchen oder kehren wir zurück ins Lager?<<
Wir hatten schließlich bereits Beute gemacht - also würden wir nicht mit leeren Pfoten ins Lager gehen. Wir könnten aber auch zu den Flammenkiefern gehen und unser Glück dort versuchen. Mir war beides Recht, also wartete ich geduldig auf die Antwort der Kätzin. Vielleicht hatte sie genug von der Jagd und wollte wieder zurück; oder aber sie hatte noch genug Energie und Motivation, die Jagd weiterzuführen.

[findet keine Beute | spricht mir Kristallglanz]
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Kristallglanz

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BeitragThema: Re: Grüntannen   Sa März 15, 2014 5:57 pm

Kristallglanz überlegte einige Herzschläge lang, als Blätterfrost sie nach ihrer Meinung fragte. Eine Maus und eine Wühlmaus waren für die Blattleere kein schlechter Fang, trotzdem wollte die junge Kriegerin noch nicht wieder zurück ins Lager. Die Freiheit ihres neuen Rangs kribbelte der Orangenen in den Pfoten. Endlich war es ihr möglich, zu tun was sie wollte - natürlich nur innerhalb eines bestimmten Rahmens, aber das störte die Tigerkätzin nicht.
"Ich würde gerne noch weiter jagen gehen. Wärest du mit den Schatten im Unterholz einverstanden?", fragte Kristallglanz; deutlich offener und mutiger aufgrund ihrer erfolgreichen Jagd. Die geringelte Schweifspitze zuckte unternehmungslustig, fast wie bei einem Jungen. Während die Kriegerin auf Blätterfrosts Antwort wartete, beobachtete sie den lautlos fallenden Schnee. Unwillkürlich rief er die Erinnerung an die letzte Blattleere in ihr hervor. Den Kampf gegen den SchattenClan.
Schaudernd sträubte Kristallglanz den Pelz und verdrängte diese Gedanken. Es waren mittlerweile ganze vier Blattwechsel vergangen. Eigentlich genügend Zeit, um mit allem abzuschließen. Doch hin und wieder kamen die Erinnerungen zurück, wie lästige Fliegen zur heißesten Zeit der Blattgrüne.

[bei Blätterfrost; schlägt die Schatten im Unterholz als nächstes Jagdgebiet vor; erinnert sich]
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BeitragThema: Re: Grüntannen   Sa März 15, 2014 7:14 pm

Wie ich bereits erwartet hatte, wollte die Kriegerin weiterhin jagen. Ich konnte es ihr nicht verübeln, schließlich war sie noch nicht lange Kriegerin. Mir hingegen war kalt und ich war müde; wollte eigentlich sofort zurück in den warmen Kriegerbau, wo mein gemütliches Nest auf mich wartete.
>>Okay, Schatten im Unterholz klingt gut<<, gab ich ihr zur Antwort. Es war das perfekte Jagdgebiet, auch in der Blattleere konnte man dort gelegentlich Beute machen. Belustigt sah ich die rote Kriegerin an, die es offensichtlich kaum erwarten konnte, weiterzujagen. Die Motivation stand ihr praktisch im Gesicht geschrieben. Ich lächelte matt, zuckte mit meinem Schweif.
Nun veränderte sich Kristallglanz' Miene von höchstmotiviert in eine recht traurige. Sogar ihr Nackenfell stellte sich auf, sodass ich sie halb besorgt, halb irritiert musterte. Woran hatte sie sich gerade erinnert? Schnell wechselte ich das Thema, um wenigstens etwas zu sagen: >>Gehen wir dann los?<< Gähnend stand ich wieder auf, schüttelte die einzelnden Schneeflocken aus meinem schwarz getupften Fell und sah wieder zur Kriegerin. Schnell grub ich meine Beute wieder aus, die aus einer Maus und einem Finken bestand. Mit einem Zeichen mit meiner Schweifspitze deutete ich ihr, mir zu folgen und trabte dann in einem recht langsamen Tempo zu ihrem vorgeschlagendem Jagdgebiet.

--> Schatten im Unterholz

[antwortet Kristallglanz | prescht davon]
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BeitragThema: Re: Grüntannen   Sa März 22, 2014 4:07 pm

Kristallglanz tauchte unsanft wieder aus ihren düsteren Gedanken auf, als Blätterfrost sich erkundigte, ob sie dann loswollten. Wortlos nickte die junge Kriegerin und grub ihre Beute aus. Eine Maus und eine Wühlmaus waren keine schlechte Ausbeute für die Blattleere; vor allem zusammen mit der Maus und dem Finken von Blätterfrost.
Unwillkürlich wanderten Kristallglanz' Gedanken zurück ins Lager, wo Mohnpfote auf sie wartete. War es selbstsüchtig gewesen, ohne die Begleitung der Pechschwarzen jagen zu gehen? Oder hatte sie richtig entschieden, die Schülerin im Lager zu lassen? Immerhin war die jüngere Kätzin nicht gewohnt, viel unterwegs zu sein und sie hatte sich schon während des Wasserholens für Mausefell verausgabt. Vielleicht konnten sie später nochmal zusammen das Lager verlassen.
Seufzend stellte die Orangene fest, dass sie schon wieder den Anschluss zu Blätterfrost verloren hatte. Eigentlich ziemlich peinlich, auch für eine frisch ernannte Kriegerin. Entschlossen straffte die Kriegerin ihre Schultern. Sie war nun Kriegerin und hatte die Verantwortung für eine Schülerin übertragen bekommen. Sie würde sich ihres neuen Rangs und ihrer Aufgabe als würdig erweisen.
Mit großen Sprüngen folgte Kristallglanz Blätterfrost zu den Schatten im Unterholz.

---------> Schatten im Unterholz
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BeitragThema: Re: Grüntannen   Do Apr 17, 2014 6:49 pm

Es schien ein Moment der nicht enden wollte zu vergehen. Und noch einer. Und noch einer. So quälend langsam verstrich die Zeit, in der nur Stille den Wald erfüllte. Seine Löwin sagte nichts, verharrte nur während sein Herz sich krampfhaft zusammenzog. Er spürte wie mit jeder Sekunde die verging, das Eis sein Herz erneut umschloss und Regentänzer fürchtete schon, es gäbe keine Hoffnung mehr, als plötzlich Bewegung in die goldene Kätzin kam und sie sich mangels Worte an ihn schmiegte. Wer brauchte schon Worte? Der sonst so eisige Kater schluckte hart und versuchte nicht unter dem Gewicht seines Herzens zu ersticken. Sonnenpelz schmiegte sich an ihn, rieb sich geradewegs an seinem Fell und kam an seiner muskulösen Schulter zum Halten. Dort saß sie. Seine Löwin. Seine Liebe. Sein Herz. Ihre Wange war an seine Schulter geschmiegt. Goldenes Fell traf auf beinahe weißes. Und Regentänzer dachte bei sich, es könnte nicht schöner werden. Hatte er eben noch Angst gehabt, dass diese Kätzin ihn zerstören würde…so war ihm nun nach Lachen zu Mute. Aber…noch immer umklammerte das Eis sein Herz. Hielt es in fester Hand und war nicht bereit ihn frei zu geben. Es war nur ein Moment. Wer wusste schon, ob diese anmutige Kätzin, die ihm zu Pfoten saß nicht gleich dafür sorgte, dass er erwachte? Ja, wer sagte ihm, dies alles sei kein Traum? Eine Wunschvorstellung? Denn das war es. Dieser Moment war es, von dem er schon so lange geträumt hatte. All die Monde, die er seine Löwin nun schon beobachtete. Aus der Ferne…jetzt war der Moment der über ihn und seine Zukunft entscheiden würde. Regentänzer hatte Angst. Angst davor zu erwachen und festzustellen, dass all das nur ein Traum war. Er schloss gequält die eisblauen Augen und beschloss, den Traum solange auszukosten, wie er eben konnte, bevor er aufwachen und zurück in sein Kriegerleben müsste.
Doch plötzlich riss der Krieger erschrocken die Augen auf. Bewegung kam in die schöne Kätzin vor ihm. Aus ihrer Kehle kam ein Ton der immer mehr anschwoll. Ein Lachen, erst zaghaft und dann immer lauter. So klar und voller Gefühle. Als hätte jemand seine Ketten gesprengt, fiel das Eis von seinem Herzen ab und ein Schauer von Gefühlen überkam ihn. Nie würde er diesen Moment vergessen. Schöner als jeder Traum. Dieses Geräusch. Seine Löwin. Sie hatte so lange geschwiegen und nun lachte sie. Sie lachte! Und wie sie lachte. Dieses Lachen löste so viel in ihm aus. Er wollte laufen. Weit laufen. Mit ihr! Er wollte mit ihr durch den Wald tollen, wollte lachen, wollte jauchzen und der Welt und ihren Bewohnern seine Liebe entgegenschreien. Aber jetzt in diesem Moment blieb ihm nichts weiter, als erstarrt da zu sitzen und seiner ewigen Liebe mit liebevoller Sehnsucht in den Augen entgegen zu sehen. Und als wäre dieser Moment nicht schon emotional genug, war es der Wind, der ihm plötzlich entgegentrug: “Ich dich auch“
Das war zu viel. Der cremefarbene Kater konnte all seinen Stolz nicht mehr halten. Er fiel zu Boden, warf Sonnenpelz on den Pfoten und rollte mit ihr über den Waldboden. Und er stimmte in ihr Lachen mit ein. Dieses Geräusch. Ihr Gelächter, das zusammen erklang…er hatte nie etwas Schöneres gehört. Als sich sein Herzschlag normalisiert hatte kamen die beiden Katzen zum Liegen. Der Cremefarbene Kater lag unter seiner Löwin und blickte in ihre wunderschönen ozeanfarbenen Augen. Wieder herrschte Stille, dieses Mal aber keine erdrückende Stille. Die Stille, die nun zwischen ihnen herrschte war voller Emotionen. Ungesagte Worte, ihr Herzschlag, der im Einklang schlug…und die Vögel, die aufgeschreckt von dem Lärm hinauf zum Silbervlies flogen. Doch Regentänzer hatte für seine Umwelt keinen Blick mehr übrig. Sein eisblauer Blick weilte auf dem goldenen Pelz seiner Löwin. Er lächelte schnurrend und miaute leise:
“Das war das schönste Lachen, das ich je in meinem Leben gehört habe. Ich werde diesen Moment nie vergessen…mein Herz.“ So lagen die beiden da und es war dem Krieger, als könne die Welt nicht schöner sein in diesem Moment.

[Mit Sonnenpelz im Wald]
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BeitragThema: Re: Grüntannen   So Apr 20, 2014 11:50 am

Beunruhigt merkte Sonnenpelz, wie die Welt plötzlich umkippte. Die rauschenden Bäume über ihr, der kalte Boden unter ihr. Alles schien sich erschreckenderweise zu drehen, so dass Sonnenpelz ein quikendes Geräusch nicht unterdrücken konnte, dass ihren Lippen entkam, bis ein seltsames Geräusch aus Regentänzers anmutiger Kehle ihr des Rätsels Lösung aufzeigte. Er hatte sich lachend zu Boden geworfen und seine starken Vorderbeine umschlangen ihren schlanken Körper, so dass sie unweigerlich mitgerissen wurde.
Für eine Weile rollten sie im weichen Schnee als wären sie gar nicht auf der Erde, sondern irgendwo weit weg in den watteweichen Wolken, während die dünne Luft ihnen zu Kopfe stieg, Sonnenpelz sich von seinem starken Körper einfach nur leiten ließ und ihr Verstand Purzelbäume schlug. Eine Wärme saß tief in ihrer Mitte, die sie betrunken machte vor Glück und ihr Herz schlug so laut, dass es in ihrer Brust fast wehtat.
Die langpelzige Kätzin erschrak kurz, als eine kleine Gruppe Vögel plötzlich aus den Wipfeln der Nadelbäume aufflog und flügelschlagend zu den grauen Wolken hinauf flatterte, so dass sie schüchtern ihre kleinen Ohren anlegte, doch bei Regentänzer, dem starken, stolzen Krieger, konnte ihr nichts passieren. Hier konnte sie nichts bedrohen. In diesem Moment verspürte sie keine Angst vor dem Ungewissen, weil das Vertrauen zu ihm viel stärker und strahlender war. Allmählich begann sich der weiße Tigerkater zu beruhigen und rollte sich mit einem kraftvollen Schwung, so dass Sonnenpelz unerwartet plötzlich auf seiner Brust lag.
Über ihm.
Auf seinem sich hebenden und senkenden Brustkorb.
Auf seinem warmen Fell.
Seinen Atem auf ihrem Kinn.
Scham stieg ihre Pfoten hinauf, zog sich bis in ihre Ohrenspitzen und ließen ihr Gesicht und ihre Ohrmuscheln heiß werden.
Seine tiefe Stimme vibrierte in seiner Kehle und sie konnte dies an ihren Vorderbeinen fühlen, als er liebevoll murmelte, dass dieses Lachen - etwa ihr zerbrechliches, kleines Lachen? - das schönste gewesen sei, das er je gehört hatte und dass er diesen Moment nie mehr vergessen würde. Ja, unvergesslich war er. Aber doch nicht wegen ihr! Sondern wegen seinen wunderschönen Worten, seinen eisblauen Augen, die so intensiv auf ihr ruhten, seiner Nähe, die viel zu viel für sie war, seinem leicht herben Geruch.
Sie konnte diesem Blick nicht mehr standhalten, als er sie sein Herz nannte, konnte aber auch keinen Muskel ihres Körpers bewegen, weil sie alle in ihrer liebeüberfluteten Lähmung erstarrt waren, so dass es ihr verwehrt war, einfach zu flüchten. So tat Sonnenpelz das einzig ihr mögliche und drückte ihre hilflosen Glücks- und Schamgefühle aus, indem die Ohren abermals anlegte und unterwürfig das Gesicht von ihm abwandte, ehe sie ihre Augen schloss.
So schön.
So schön.

[bei Regentänzer]
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BeitragThema: Re: Grüntannen   Fr Mai 09, 2014 2:26 pm

Wirbelherz
<-- DonnerClan Lager
Sie kam und sah sich um. Schnee bedeckte die Landschaft. Wirbelherz fuhr die Krallen aus und kratzte damit über den Schnee. Sie mochte dieses Gefühl nicht. Im Winter fühlte sich Wirbelherz noch mehr alleine, als sie sowieso schon war. Seufzend sah sie sich weiterhin um. Sollte sie erst auf Igelnase warten oder sollte sie schon einmal anfangen? Wirbelherz entschied zu warten und stand nun da. Irgendwoher hört sie lachen, aber sicher war sie sich da nicht. Schweigend betrachtete sie weiter die Umgebung.

[kommt an/schaut sich um/wartet]
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BeitragThema: Re: Grüntannen   Fr Mai 09, 2014 3:00 pm

Igelnase erreichte kurz nach Wirbelherz die Grüntannen. Als sie bei der grauen ankam, lauschte sie-war da nicht ein Geräusch gewesen?
Sie prüfte die Luft und konnte Regentänzers und Sonnenpelz' Geruch ausmachen. Irgendwas verriet ihr, dass es wohl keine so gute Idee war, die beiden jetzt bei was auch immer zu stören, denn das Geräusch, dass sie eben gehört hatte, konnte sie nun zuordnen-es war ein Lachen, so unbeschwert und glücklich, wie sie es früher zusammen mit Sturmkralle gelacht hatte. Igelnase drehte sich also in die entgegengesetzte Richtung und sah Wirbelherz an.
,,Na gut, hiermit erkläre ich die Jagd für eröffnet", schnurrte sie und stürmte ohne ein weiteres Wort abzuwarten davon.
Fast zwei Baumlängen später drosselte sie ihr Tempo, sie hatte ein Tier gehört. Ein paar Herzschläge lang hielt sie inne, dann entdeckte sie etwas weiter weg ein Eichhörnchen, dass im Schnee nach seinem Wintervorrat grub.
Igelnase duckte sich und schlich sich leicht und elegant durch den Schnee auf das kleine Tier zu und versuchte in der weißen Umgebung nicht aufzufallen und stattdessen mit den braunen Baumstämmen um sie herum zu verschmelzen.
Kurz vor dem Eichhörnchen hielt sie inne, spannte die Hinterläufe an und sprang ab. Sie tötete ihre Beute, noch bevor diese wusste, wie ihr geschah.
Doch als Igelnase das Eichhörnchen genau ansah wwünschte sie, sie hätte es wenigstens noch die paar Nüsse essen lassen, die es unter der Schneedecke gesucht hatte-es war mager, so mager dass sie nicht wusste, ob es überhaupt Fleisch zwischen Haut und Knochen hatte. Die Blattleere war keine leichte Zeit und Igelnase freute sich schon auf die Blattfrische, wenn sie wieder dicke, fette Wühlmäuse und schöne große Vögel mit ins Lager bringen konnte.

[Hört Regentänzer und Sonnenpelz/ Beschließt sie wohl besser unter sich zu lassen/ Eröffnet die Jagd und rennt davon/Fängt ein mageres Eichhörnchen]
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BeitragThema: Re: Grüntannen   Fr Mai 09, 2014 7:46 pm

Wirbelherz
Sie nickte der Kätzin zu, als diese sagte, dass die Jagd eröffnet sei. Leise tappt sie über den Schnee der leise unter ihr knarzte. Kälte kroch Wirbelherz durch die Pfoten bis über ihren Rücken, aber das störte sie gerade wenig. Ihr Blick war auf eine ganz kleine Maus geheftet, die sich vorsichtig bewegt. Wird sich Graufels die erste Zeit im DonnerClan ebenfalls so fühlen?, fragte die Graue sich und schaute kurz zurück zu Igelnase. Diese hatte schon Eichhörnchen gefangen, es war mager, aber mehr als Wirbelherz fand. Sie brachte sich in Kauerstellung und beobachtete die Maus noch kurz. Dann, blitzschnell raste sie darauf zu und tötet das Tier mit einem gekonnten Schlag. Kleine Eiszapfen hingen an dem Mäusekörper. Die Blattleere schwächt uns alle., dachte Wirbelherz und tappt zu Igelnase zurück. Die Ohren gespitzt, setzt sie sich. Wirbelherz wollte etwas sagen, doch ihr fielen keine Wörter ein. Sie hatte das Gefühl, dass unausgesprochene Worte in der Luft hangen, aber welche? Wirbelherz fing an zu frieren und schaut auf ihren Fang. Wir sollten versuchen wenigstens noch ein Beutestück zu fangen..., murmelte sie verträumt, kratzt etwas Schnee über die Maus und streift weiter durch den Schnee.

[nickt Igelnase zu/denkt kurz nach/fängt eine Maus/ kommt zu Igelnase zurück/ murmelt etwas/ geht noch einmal los.]
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BeitragThema: Re: Grüntannen   Fr Mai 09, 2014 11:46 pm

Nachdem Wirbelherz eine Maus gefangen hatte, kam sie zu Igelnase getrottet und setzte sich kurz, für einen Moment schien es so, als wollte die Kriegerin etwas sagen, doch dem wahr wohl nicht so. Wirbelherz vergrub ihre Maus stattdessen im Schnee und machte sich erneut auf die Suche nach Beute, auch Igelherz vergrub das Eichhörnchen. Sie sah in den Himmel, während sie ihr Fell gegen den Wind aufplusterte, vor einiger Zeit war die Wolkendecke noch voller Löcher durch die man das blau des Himmels hatte sehen können, doch nun war alles genauso grau und weiß, wie der Wald um sie herum. Igelnase hatte schon einige Blattleeren erlebt, einige, die sehr viel härter waren als diese hier, einige, die warm und schneelos waren und die einen fast direkten Übergang von Blattfall zu Blattgrüne gewährten. Und Igelnase mochte keine davon-warum konnte es nicht immer so schön warm sein? Im Blattfall sah sie die riesigen Schwärme der Zugvögel über den Wald hinweg fliegen, wie sie der Blattgrüne nachjagten und erst zurückkamen, wenn sie auch wieder zurückgekehrt war. Ob es wohl schön war dem Licht zu folgen?
Mit einem wehmütigen inneren Lächeln wandte sie langsam den Blick vom Himmel ab und lauschte im Wald, ob sie irgendwo ein Tier hören konnte.
Sie ging langsam in eine Richtung, die weder sie noch Wirbelherz bereits eingeschlagen hatte, nachdem sie einer Weile lang alten Spuren von Eichhörnchen und anderen Nagern gefolgt war, sah sie plötzlich, wie sie ein paar Augen durch das Unterholz anstarrte, dass es hier nur sehr vereinzelt gab. Ein Hase-er sah Igelnase direkt an und sie wusste, dass sie, auch wenn sie niemals so schnell wäre wie die WindClan-Krieger, versuchen sollte ihn zu fangen, sie hatte nur eine Chance-und was war es für ein großer, schöner Hase, dem die Blattleere anscheinend nichts angetan hatte.
Igelnase stürzte im selben Augenblick los, in dem der Hase die Flucht ergriff, sie rannte ihm so schnell nach wie sie konnte, sank jedoch immer wieder in den Schnee ein, während das kleine, braune Tier faast darauf zu schweben schien-und plötzlich wurde es von der Schneedecke geschluckt und war verschwunden. Verächtlich schnaubend blieb Igelnase vor dem Eingang eines Hasenbaus stehen und wäre ihm am liebsten hinterher gekrabbelt.
Sie blieb kurz dort, schaute sich um und überlegte, als sie fast schon beschlossen hatte zu sehen ob Wirbelherz noch etwas gefangen hatte und sie fragen wollte, ob sie vielleicht woanders noch ihr Glück versuchen sollten, hörte sie den Flügelschlag eines scheinbar großen Vogels.
Igelnase sah sich um, hatte schnell die Quelle des Geräusches ausgemacht und schlich nun langsam darauf zu. Sie entdeckte zwei Raben, die sich um die Nüsse des Eichhörnchens zu streiten schienen, das Igelnase vor kurzem erlegt hatte.
Die beiden merkten gar nicht, dass der Tod ihnen hinter dem Schnee auflauerte, bis sich Igelnase auf einen von ihnen stürzte und ihn erlegte. Sie knurrte wütend, als der zweite Vogel einen lauten Warnschrei verklingen ließ, bei den Grüntannen würden sie heute wohl keine Beute mehr machen können.
Die getigerte beäugte kurz den Vogel, den sie gefangen hatte, er war gar nicht so übel und könnte bestimmt ein, zwei Krieger satt machen. Halbwegs zufrieden nahm sie ihn auf und trug ihn dorthin, wo sie das Eichhörnchen vergraben hatte, sie vergrub ihn direkt daneben und setzte sich in den Schneel, wartete darauf, dass Wirbelherz bald zurückkam und hoffte, dass ihr Pelz sie noch eine Weile warm halten würde.

[Geht ebenfalls noch mal los/Findet einen Hasen/Er entkommt ihr/Sie erlegt stattdessen einen Raben/Verursacht, dass ein zweiter einen Warnschrei ausstößt/Vergräbt ihre Beute und wartet auf Wirbelherz]
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BeitragThema: Re: Grüntannen   Sa Mai 10, 2014 10:57 am

Wirbelherz
Während sie bei der Suche nach Beute durch die Tannen tappte, lies sie ihre Sinne schweifen. Wirbelherz hörte irgendwo eine Wühlmaus herum rascheln. Ihre Ohren stellten sich auf um genaueres zu hören. Leise schlich sie weiter und entdeckt das Tier unterhalb eines Baumes, direkt neben einem kleinen Loch. Da ist bestimmt ihr Unterschlupf..., dachte Wirbelherz sich und versuchte mit dem Schnee zu verschmelzen. Als sie gerade eben ihre Kraft für den Sprung bündeln wollte, hörte die Graue einen Warnruf, wahrscheinlich von einem Raben. Die Wühlmaus zögerte nicht lange und will in ihr Versteckt springen. Wirbelherz sprang ihr unbeholfen hinterher, doch das Tier war verschwunden. Mäusedung..., fauchte Wirbelherz leise und tappt zurück zu Igelnase. Als sie ihren Raben sah, fingen ihre Ohren an zu glühen vor Scham. Entmutigt holte die Kätzin ihre Maus und miaute durch das Fell des kleinen Tieres hindurch:Guter Fang, wir sollten nun zum Lager zurückkehren.
Wirbelherz sprintete los. Warum war ich keine gute Kriegerin? Ich sollte mehr als diese kleine Maus mit ins Lager bringen., dachte sie sich und ihr Schwanz schleifte hinter ihr über den Boden.

--> DonnerClan Lager

[sucht weiter/findet Wühlmaus/Warnruf des Raben/kann das Tier nicht fangen/ärgert sich/ärgert sich noch mehr als sie Igelnases Fang sieht/rennt zum Lager]
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BeitragThema: Re: Grüntannen   Sa Mai 10, 2014 11:34 am

Igelnases Herz wurde schwer, als sie sah, dass Wirbelherz nichts gefangen hatte und sie wusste, dass es sicher ihre Schuld war, hätte sie die Raben in Ruhe gelassen, hätten sie sicher noch ein anderes Tier fangen können ohne alle Beute zu verscheuchen-es war ein dummer Fehler gwesen, den nur ein Schüler hätte machen sollen. Doch es war so verlockend gewesen, der Rabe war recht groß und sein Gefieder glänzte gesund, er hatte bestimmt einige Zeit im Zweibeinerort gelebt, bevor er in den Wald gekommen war und hatte sich dort mit Zweibeinerdreck und anderem Krähenfraß vollgestopft.
Trotzdem war es keine Entschuldigung, dass sie Wirbelherz' und ihre Jagd verdorben hatte.
Wirbelherz grub nun ihre Maus aus, das kompliment, dass die Kätzin durch ihre Beute hindurch nuschelte hörte Igelnase beinahe nicht, doch sie fühlte sich schuldig, schließlich war ihr ein wirklich guter Fang geglückt und WIrbelherz, die nur diese Maus gefangen hatte, hätte sicher auch noch etwas schönes erbeutet, wenn Igelnase nicht diesen peinlichen Fehler gemacht hätte.
Inzwischen sprintete Wirbelherz los und war bald hinter den Bäumen in Richtung Lager verschwunden.
Igelnase grub mit einem grauenvollen Gefühl im Magen ihr Eichhörnchen aus,nahm dieses und den Raben ins Maul und trottete ihr hinterher. Die graue Kriegerin hatte sich von der Jagd sicher mehr erhofft als das. Igelnase musste sich bei ihr entschuldigen, vielleicht sollte sie ihr vorschlagen später noch einmal an einem anderen Ort zu jagen.

[Fühlt sich schlecht, weil es ihre Schuld ist, dass Wirbelherz nichts mehr fangen konnte/Gräb das Eichhörnchen aus/Trottet zurück ins Lager]

->DonnerClan Lager
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BeitragThema: Re: Grüntannen   Di Jun 03, 2014 3:30 pm

Auch Ewigkeit ist vergänglich
Dieser Gedanke ging dem cremefarbenen Tigerkater durch den Kopf, als er nach scheinbar unzählbar langer Zeit die Kälte in seinen Knochen zu spüren begann.
Auch wenn hier und da bereits eine grüne Knospe die Schneedecke durchbrach war es doch, wenn nicht zuletzt von der Temperatur her, immer noch Blattleere.
Was ihn daran erinnerte wofür er und Sonnenpelz ursprünglich hergekommen waren.
Blattleere. Hunger. Beute. Jagd.
Wie lange hatten die beiden hier gelegen. Nichts tuend und einfach im Moment versunken?
Regentänzers Blick von warmem, geschmolzenem Eis traf den der wunderschönen goldenen Kätzin, die sich noch immer nicht von ihm gelöst hatte. Auch wenn ihr Blick ihre Schüchternheit verriet, neben all den vielen verwirrenden Gefühlen, die er ihr beinahe von den Augen ablesen konnte…
Es war unerklärlich. Er fand keine Worte um dies alles zu beschreiben. Was zwischen dem eisigen Kriegerkater und der so warmherzigen goldenen Kriegerin in den vergangenen Momenten geschehen war…
Der Krieger hob seinen mächtigen Kopf und stieß sanft seine Schnauze in die Wange von Sonnenpelz. Seiner Geliebten. Seinem Herzen.
Er hasste sich schon jetzt dafür, doch er war nun einmal ein Kater der Prinzipien. Ein Kater, für den der Clan an oberster Stelle stand. Leise und erfüllt von tiefer Liebe zu dieser unglaublichen Kätzin miaute Regentänzer: “Wir hatten da aber eine…interessante Jagd mein Herz. Vielleicht sollten wir sehen, dass wir ein bisschen…echte Beute bekommen und dann zurückkehren. Was meinst du?“
Die beiden Krieger erhoben sich und der Cremefarbene wurde das Gefühl nicht los, dass sich seine Liebste von ihm zu distanzieren versuchte. Bildete er sich das nur ein? Er hoffte es inständig, liebte er Sonnenpelz doch über alles und konnte sich schon jetzt das Leben ohne diese starke, gutherzige Kätzin nicht mehr vorstellen.
Es kostete ihn nur ein paar Augenaufschläge, ehe er die frische Spur von Beute aufnahm. Und nur ein paar weitere Augenaufschläge mehr, ehe der massige Tigerkater zumindest einen frisch aus seinem Winterschlaf erwachten Siebenschläfer und zwei tief vergrabene Wühlmäuse erbeuten konnte. Auch Sonnenpelz landete einen Erfolg und so konnten sie den Weg zurück zum Lager einschlagen. Wenn auch eher schweigend, was Regentänzer darauf schob, dass sie beide die Mäuler voll Beute hatten. Oder steckte mehr dahinter?

[Mit Sonnenpelz im Wald, schlägt vor zu jagen, kehrt zurück]
[Tbc: Lager des Donnerclans]
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BeitragThema: Re: Grüntannen   Mi Jun 04, 2014 10:07 pm

Ein Anstubsen einer schwarzen Nase an ihrer Wange sorgte für eine neue Welle voller Scham und aufregendem Kribbeln, welches direkt unter ihrer Haut zu verlaufen schien, und seine leise Stimme war beinahe schon unerträglich voll von Liebe, als er seine neckische Bemerkung über diese Jagd machte. In Kombination dieses dunklen Klanges an ihrem Ohr brachte dies nur noch stärker die Hitze zurück in ihre Wangen und ihre Pfoten, so dass sie unterwürfig die kleinen, goldenen Ohren anlegte, während ihr Herz nur so frohlockte.
Sie standen auf und während Regentänzer sich recht elegant erhob, wie die langhaarige Kätzin bemerkte, obwohl sie sich darum bemühte, ihn nicht anzustarren und deshalb ständig das zierliche Gesicht abwandte, stellte Sonnenpelz sich eher etwas ungeschickt auf ihre hübschen Beine und wedelte verlegen mit ihrem Schweif. Eine geschmolzene Kuhle von plattgedrücktem Schnee blieb auf dem Waldboden zurück, auf die die Kriegerin mit ihren tiefblauen Augen herabschaute. Und schon wieder dieses Prickeln auf ihrem Rücken und in ihrer Brust, als sie nur daran dachte: Hatte sie dort gerade wirklich mit dem weißen Tigerkater gelegen - so nah, wie sie noch nie einem Kater gewesen war? Oh SternenClan! Was wenn... mehr passiert wäre? Oh SternenClan!
Mit gesträubtem Fell und vibrierenden Schnurrhaaren schüttelte Sonnenpelz sich das Fell und hoffte, dass so auch ihre Gedanken abgeschüttelt werden konnten, sonst würde sie wirklich noch durchdrehen. Weil sie genau wusste, dass ihr Herz erneut im unregelmäßigen Takt eines Nachtigall-Liedes zu hämmern beginnen würde, wenn sie noch einmal in Regentänzers blaue, kühle Augen sah, mied sie den Blickkontakt mit dem vorbildlichen Jäger und nickte nur knapp, als er vorschlug, noch rasch etwas zu jagen, wobei ein viel zu piepsiges "Mhm" ihre Zustimmung bestätigen sollte - auch wenn sie es sofort bereute, als sie die lächerliche Stimmlage dieses kleinen Ausdruckes in der kalten Luft hörte. Mit staksenden Beinen - sie versuchte möglichst sachlich rüberzukommen - entfernte sie sich von dem edlen Kater, damit sie ihn bei der Jagd nicht stören würde.
Es war beschämend, dass er in relativ kurzer Zeit einen schon unter günstigen Umständen selten zu findenen Siebenschläfer und zwei Wühlmäuse getötet hatte, während Sonnenpelz' zuckende, immer noch stark beeinflusste Krallen nur einen Buchfink erwischt hatten. Mit den Frischbeutestücken in ihren Mäulern trabten sie schließlich gemeinsam zum Lager zurück. Weil sie nebeneinander liefen und Sonnenpelz für einen Moment unachtsam war, strichen seine kurzen Haare einen Moment über ihren langen Pelz, was ihr sofort einen neuen Schauer verschaffte und ihr ein Zusammenzucken bescherte, weshalb sie ab dem Zeitpunkt ganz besonders darauf achtete, ausreichend Platz zwischen sich und Regentänzer zu lassen, um nicht einer erneuten, ungewollten Berührung ausgesetzt zu werden. Schweigend verließen sie das Gebiet der Grüntannen.

[bei Regentänzer, fängt einen Buchfinken, trabt neben Regentänzer Richtung Lager]

---> DonnerClan-Lager
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BeitragThema: Re: Grüntannen   Sa Jun 21, 2014 6:39 pm

Wirbelherz
<-- DC Lager
Sie kam mit Igelnase zu ihrer linken an und schaute sich kurz um. Wirbelherz tappte voraus und quetschte sich unter einem größeren Ast hindurch, der eine kleinere Lichtung und Büschen und Sträuchern freigab. Die Graue schob noch etwas den Schnee weg und setzte sich nun. Wirbelherz nahm tief Luft um etwas zu sagen, doch sie wusste nicht was. Sollte ich Igelnase einfach erzählen lassen was sie wollte? Oder sagte sie jetzt gar nichts? Schämte sie sich vielleicht sogar? Ich bin aber doch ihre Freundin! Sie kann mir alles erzählen!, dachte die Graue und weitere Gedanken wirbelten durch ihren Kopf. Schließlich begann sie mit warmer und offener Stimme:Igelnase, möchtest du mir von deinem Traum erzählen oder lieber nicht?
Wirbelherz war sich unsicher, ob Igelnase überhaupt etwas nun sagen würde, aber die junge Kriegerin würde es ja heraus finden. Sie plusterte ihr Fell auf um es möglichst lange schön warm zu haben und wartete dann einfach ab.

[kommt an/ findet ein schönes Plätzchen/denkt nach/sagt etwas/wartet]
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BeitragThema: Re: Grüntannen   So Jun 22, 2014 2:39 pm

<--DonnerClan-Lager

Igelnase war unendlich erleichtert gewesen, als sie gemerkt hatte, dass die graue Kätzin ihr hinterhergekommen war um sie zu begleiten. Die beiden waren zusammen aus dem Lager geschlichen ohne große Aufmerksamkeit zu erregen-wenn sie überhaupt von jemandem gesehen worden waren. Während Igelnase Seite an Seite mit Wirbelherz in Richtung Grüntannen gelaufen war, hatte die braun-getigerte Kätzin den kühlen Wind des späten, dunklen Abends eingeatmet-die Nachtluft, die zwar immernoch frisch aber schon fiel lauer war als in den vergangenen Nächten tat ihr gut, sie war wie ein Fluss, der die schlechten Eindrücke ihres Traumes von ihr spülte. Der Wald war inzwischen schlafen gegangen jnd eine andere Seite von ihm erwacht; von fern hörte sie eine Eule rufen, Fledermäuse flatterten über den Baumwipfeln. Doch zwischen all diesen Geräuschen fand sich die alte, beruhigende Stille der Nacht, in die Igelnase nicht das erste Mal geflüchtet war. Wirbelherz drückte sich durch ein paar Büsche und Wurzeln, Igelnase folgte ihr und fand sich auf einer Lichtung wieder, von der die graue Kätzin gar nicht ahnen konnte wie oft die ältere Kriegerin sie schon aufgesucht hatte. Wirbelherz ließ sich nieder und Igelnase tat es ihr gleich. Beinahe hätte Igelnase die Frage, ob sie von ihrem Traum berichten wollte gar nicht gehört. Sie schwieg eine kurze Weile, was sollte sie Wirbelherz sagen? Sie konnte ihr unmöglich das erzählen was in ihrem Traum passiert war. Also ließ sie sich schnell etwas einfallen, einen normalen Alptraum, etwas, dass ihr eben so großen Schrecken hätte versetzen können wie das, was wirklich passiert war, erst wollte sie erzählen es sei ein Traum vom Tod ihrer Schwester gewesen, doch sie konnte es nicht wagen Albinopfote auf diese Art auszunutzen, also sagte sie:,,Ich habe geträumt das meiner Familie etwas schrecklcihes passiert ist."
Und sie dachte:Ich habe von meiner Familie geträumt, der ich schreckliches angetan habe...
Doch in Igelnases Augen rührte sich nichts, was man als Schuld oder Reue hätte deuten können, sie zeigte nur den Schrecken und die Traurigkeit, die Fassungslosigkeit, die der Traum mit sich gebracht hatte und plötzlich fragte sie sich, ob es wohl mehr als ein Traum gewesen war-könnte es nicht genauso gut der SternenClan gewesen sein der ihr, wenngleich Krieger solche Träume für gewöhnlich nicht empfingen, ihr baldiges Schicksal offenbart hatte?
Sie schüttelte diesen Gedanken ab. Nein, es wäre unmöglich, denn solange niemand wusste, was sie vor inzwischen so langer Zeit verbrochen hatte, konnte sie für diese taten auch nicht zur Rechenschaft gezogen werden.
Während Igelnase nun darauf wartete, wie Wirbelherz auf diese Erklärung wohl treagieren würde, kuschelte sie sich etwas tiefer in ihr Fell und plusterte es gegen den zunehmend kälteren Nachtwind auf.

[War froh, dass Wirbelherz mit ihr kam/kommt mit ihr bei den Grüntannen an/erzählt ihr etwas anderes als die Wahrheit/wartet auf ihre Reaktion/Plustert sich gegen den Wind auf]
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BeitragThema: Re: Grüntannen   So Jun 22, 2014 2:50 pm

Wirbelherz
Igelnase wartete kurz und dann meinte die Kätzin, dass ihrer Familie etwas schreckliches passiert ist. Wirbelherz sagte lange darauf nichts. Was ist passiert und warum ist das passiert? Hast du öfter solche Träume? Wie geht es dir damit? Warum könnten überhaupt solche Träume geschehen?, loderte in der Grauen ihrem Kopf auf, doch sagen tat sie nicht. Igelnase, ich will dir nur helfen! Reden hilft!
Und was ist schreckliches passiert?, fragte Wirbelherz weiter, obwohl es so scheinte als ob sie Igelnase nun mit Fragen belöchern möchte. Wenn du nicht darüber reden möchtest, ist in Ordnung, aber ich möchte dir nur helfen, ja? Du kannst mir alles erzählen, weißt du das?, redete die Graue weiter und verstummte. Die ältere Kriegerin musste aus sich heraus kommen, nicht Wirbelherz. Sie schlang den Schwanz um ihre Pfoten und ein Ast pieckste sie in die Seite. Die junge Kriegerin drückte ihn weg und schaute wieder zu Igelnase. Wenn du willst, ich sage es auch niemandem weiter.
Super. Das klingt so als ob du es unbedingt wissen möchtest.

[fragt etwas/denkt nach/redet/denkt nach]
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BeitragThema: Re: Grüntannen   So Jun 22, 2014 9:09 pm

Igelherz hörte wie Wirbelherz Worte sagte, die sie nie von anderen Katzen hatte hören wollen, sie wollte niemanden, dem sie alles erzählen konnte, der ihr helfen wollte. Denn die Wahrheit war; sie konnte es einfach nicht! Und es gab auch keinen Weg ihr zu helfen, denn das einziege das eine Hilfe wäre, wäre alles ungeschehen zu machen was passiert war-und diese Fähigkeit war selbst dem SternenClan verwehrt.
Anstatt der grauen Kätzin, die offensichtlich glaubte, dass sie Igelnase mit mehr Informationen irgendwie besser helfen konnte, gleich zu antworten, sah die Kriegerin in den nun tiefschwarzen Himmel. Wolken und die noch kahlen Äste der Bäume verdeckten den Blick auf den Mond fast vollkommen und hüllten den Wald und die Kätzinnen in ein milchiges Zwielicht. Um auf den letzten Satz der Grauen zu reagieren, sagte die braun-getigerte schließlich doch etwas, denn sie wollte Wirbelherz nicht glauben oder vielmehr wissen lassen es sei etwas, worüber niemand etwas wissen sollte.
,,Ich habe geträumt sie seien alle gestorben und ich konnte nichts dagegen tun...ich habe geträumt, dass ich Schuld an ihrem Tod bin."
Sie lächelte leicht und spielte eine plötzliche, sichere gewissheit über die Albernheit ihres Traumes vor. Es war ein Lächeln, dass eine Königin aufsetzte die einem aufgeregten Jungen zuhörte, wenn dies von seinen Alpträumen oder den Geschichten, die ihm die Ältesten erzählt hatten, berichtete.
Sie ließ einen angemessen langen Augenblick verstreichen, bevor sie sagte:,,Manchmal können einem solche Träume wirklich Angst bereiten...Aber, aber es sind bloß Träume...es wirkte nur alles so...real...Verstehst du?"
Sie schwieg einen weiteren Augenblick lang.
,,Und immerhin ist es ja schon einmal passiert...als meine Schwester damals gestorben ist konnte ich schließlich auch nichts dagegen tun..."
Nun sagte Igelnase nichhts mehr und ließ ihren Blick wieder gen Himmel gleiten, sie sollten wohl bald ins Lager zurück gehen, damit wenigstens Wirbelherz morgen ausgeschlafen sein konnte, denn nach so einem Traum würde sie selber wohl keinen Schlaf mehr finden. Während sie so an den morgigen Tag dachte, wurde ihr Herz schwer, denn sie musste daran denken, dass Kirschpfote morgen einen neuen Mentor bekommen würde und sich um sie dann wohl mehr Fragen und Gerüchte drängen würden, als die braun-getigerte es je befürchtet hätte. Sie sah kurz zu Wirbelherz hinüber, ob sie ihr wohl davon erzählen sollte?

[Gibt Wirbelherz antwort/Schaut zum Himmel hinauf/fragt sich ob sie ihr von Kirschpfote erzählen sollte]
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Grüntannen
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